News AMD bringt 20 neue Prozessoren mit bis zu 12 Kernen

@Ycon

Klatsche würd ichs nicht nennen. Immerhin kosten die 12 Kerner immernoch einen Bruchteil und die Platform könnte weniger Strom als die Intel benötigen (idle sollte bei Server weniger interessant sein, Last könnte wiederum Intel die Nase vorne haben - dank 32nm). In der Produktion ist allerdings die Intel CPU sehr viel billiger da 32nm und nur eine DIE mit 6 Kernen.

Im Prinzip läuft es ähnlich wie im Desktopsegment. AMD braut über den Preis Druck auf Intel auf. Die Leistung versucht man sich über kerne zu erschließen.

Edit:

Die geringen Preise sind auch nötig, um generell den Verkauf der G34 Platform anzukurbeln. Bei Intel kann ich beim Sockel 1366 bereits aufrüsten. Ob das lohnt sei mal dahingestellt. Aber 8 -> 12 Cores kann in Einzelfällen schonmal lohnen. Beim G34 ist nun ne neue Platform sammt Board nötig.
 
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Eine sehr gute Strategie von AMD. Die CPU-Power ist einfach deutlich niedriger als beim Nehalem. Aber mit ner sehr guten Infrastruktur und jetzt massig Kernen versucht man das auszugleichen.

Im Server-Bereich wird das auch gut klappen. Klar, man läuft Intel nicht davon. Aber wenn man mal den Preis betrachtet, ist das schon ne enorme Kampfansage von AMD.
Da wird es auch Beckton nicht einfach haben. Gut Intel hat jetzt auch im MP-Bereich endlich mal ne gescheite Infrastruktur und die Performance/Takt wird auch sehrr gut sein, aber Beckton ist auch noch in 45nm gefertigt. Die Taktraten werden also wohl nicht viel höher als bei AMD liegen. Die Preise aber deutlichst höher. Nen Gulftown ist ja schon so teuer wie MagnyCours, Beckton wird deutlich teurer, wenn Intel nicht darauf reagiert.

Nur im Workstationbereich bringt das imho nicht viel. Dort ist es nicht immer möglich 12 oder gar 24 Kerne auszulasten. Aber über den Preis scheinen sie dort trotzdem konkurrenzfähig zu sein. Die Preise von Lisbon sind einfach sehr günstig.
 
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Krautmaster schrieb:
Bei uns ist zB wichtig, dass die Konvertierung nicht Stunden dauert. Jetzt könnte man sagen "Mit dem 12 Kerner kann ich 12 Sachen gleichzeitig konvertieren" - ja könnte klappen, aber dafür warte ich auch ca doppelt so lange auf eine Konvertierung.

Wenn du weder die Software hast die das unterstützt noch die Userzahl um die cpu dennoch auszulasten dann ist der 12kerner auch schlich die falsche CPU für dich.
Wie bereits mehrfach gesagt gibt es für den von dir angesprochenen Zweck die günstigere 6Kern alternative mit deutlich höherem Takt.



Krautmaster schrieb:
Den Preisen nach ziehlt man nicht auf den High End Server Markt ab, sondern fokusiert sich wie bei Desktop CPUs mehr auf den Mainstream Markt.

Naja Highend Server oder Cluster/Großrechner haben doch nichts mit Leistung oder Preis der einzelnen CPU zu tun, das kann man nicht mit dem Desktop bereich vergleichen.
Bestes bsp sind doch die top 500 Listen der Supercomputer - da stehen auch nicht die Leistungsstarken Intel CPUs ganz oben sondern effiziente Cluster aus Opteron oder oder IBMs Power CPU.
 
@Krautmaster: Für Zentral Server lohnt es alle mal den da kann man danke wachsenden Internet Nutzern und Anbietern nicht genug habe. Auch 1TB RAM sind da gut gebraucht. Und man kann ja dank 4CPU Unterstützung 48Core Server Plattformen da bauen.
 
Also ich denke gerade bei Datenbanken usw. sind die CPUs Top. Klar AMD hat nicht das schnellste Produkt aber was P/L angeht haben die immernoch die Nase vorn. Ich denke die CPUs werden ihre Abnehmer finden.

@Krautmaster
Wie andere schon mehrmals gesagt haben du kannst es nicht einfach so pauschalisieren. Klar es gibt Bereiche wo andere CPUs vom Vorteil sind, aber auch welche wo die ihre Vorteile hat.
Hier will man eher im Bereich wo viele Abfragen stattfinden punkten. (viele Kerne + hohe RAM Kapazitäten und Anbindungen)
 
Krautmaster schrieb:
Upgrade Platform würde ich es jetzt wegen dem neuen G34 nicht gerade nennen.
Ja,richtig.
Ich meinte eigentlich nur, dass die Plattform verbessert wurde, während die CPU-Die beinahe gleich bliebt

Und zur Plattform-Verbesserung zähle ich eben die 2-Dies-in-one-CPU-Package alias 8 & 12 - Core sowie deren Ausrichtungen in Günstig & Performance & Performance-pro-Watt.

Und "aufeinmal" sehen AMD-CPUs viel besser bzw. performanter aus.

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Grundsätzlich glaube ich, diese Plattform ist viel besser als die meisten glauben und die Wirkung würde ich sehr hoch einschätzen.

Denn die Plattform wirkt per Konzept/Ausrichtung sehr überlegt und ausgereift.

Man darf nicht vergessen, mit dieser Plattform bietet AMD erstmals seit dem ATI-Kauf CPU-Chipsatz-GPU in der vollen Breite an.

Und Plattformen sind sehr wichtig. Die nächste Plattform und erst 2.Plattform, von der ich begeistert bin, wird Danube (höhere Akku-Zeit & CPU-Vielfalt (15-25-35-45-Watt mit Dual-Tripple-Quad-Core)

Beide Plattformen haben gemeinsam.
Sie bieten nicht die höchste Performance, unter anderem, weil sie mit 45nm noch auskommen müssen und weil sich Bulldozer verschoben hat.
Aber beide Plattformen wurden auf ihre Bedürfnisse stark optimiert, während Intel z.B. bei Notebooks wegen Akku-Zeit eher enttäuscht und können mit recht veraltenere Technik somit recht gut gegen Intels neue Technik mithalten.

Mit Bulldozer kann dann AMD in der höchsten Perfromance sowie mit Fusion-Konzept (neue Stromspar-Konzepte alias Core-Abschaltung sowie Turbo-Modus sowie Hetrogenes Computing) verstärkt mit den Bedürfnissen von üblichen Desktop & Home-PCs angreifen.

Auf Bulldozer bin ich auch sehr gespannt und sehe auch hier die größten Chancen verlorenen Boden wieder gut zu machen. Egal ob Desktop oder Server. Allgemein ist es aufgrund unterschiedlicher Kernzahlen gerade sehr aktiv im Server Segment,
Auf Bulldozer bin ich auch sehr gespannt, da das Architektur-Konzept für mich extrem interessant klingt.

Aber damit Bulldozer Erfolgreich wird, brauchen sie eine gute & ausgereifte Plattform, was sie jetzt haben.
Denn nach den K10-B2-Desaster (&R600) hat AMD viel Vertrauen vorallem im Server-Markt verloren, was sie sich wieder mühevoll zurückholen müssen
Und da passt die Many-Coures Einführung ein Jahr vor Bulldozer perfekt, da AMD jetzt ihre Seriösität mit ausgereiften Plattformen zeigen kann.

Verstärkt wird IMO die AMD-Seriösität auch durch Thuban (=Einführung von Turbo-Modus & recht hohen Takt) sowie vorallem RV870 vs. GF100, wo RV870 trotz allen 40nm-Problemen pünktlich und unproblematisch einführen konnte und somit ihre Felxibiliät & Zeit-Plan-Einhaltung zeigen konnte, was auch wieder für OEM verdammt wichtig ist.

Ausgereiftheit & Serisösität & Image ist für OEMs verdammt wichtig, wo AMD gegen Intel (CPU) sowie Nvidia (GPU) ihre (größeren) Schwächen hatte/hat.
Und mit Many-Cores & Danube macht AMD sehr große Schritte und wahrscheinlich größere Schritte, wie eben schon erwähnt, als viele glauben.

Roger ende
 
NoD.sunrise schrieb:
Wenn du weder die Software hast die das unterstützt noch die Userzahl um die cpu dennoch auszulasten dann ist der 12kerner auch schlich die falsche CPU für dich.
Wie bereits mehrfach gesagt gibt es für den von dir angesprochenen Zweck die günstigere 6Kern alternative mit deutlich höherem Takt.

ja vollkommen richtig. Die Aussagen gingen ja auch dahingehend dass kleine Unternehmen und Mittelständler seltenst was mit den genannten CPU anfangen können.


Naja Highend Server oder Cluster/Großrechner haben doch nichts mit Leistung oder Preis der einzelnen CPU zu tun, das kann man nicht mit dem Desktop bereich vergleichen.
Bestes bsp sind doch die top 500 Listen der Supercomputer - da stehen auch nicht die Leistungsstarken Intel CPUs ganz oben sondern effiziente Cluster aus Opteron oder oder IBMs Power CPU.

natürlich kann man die Systeme nicht vergleichen, aber die Art der Preisgestaltung. Genauso wenig kann man ein 500k€/ CPU IBM System mit dem 12 Kern AMD vergleichen.

Mir ist vollkommen klar, das viele durch die 12 Kerne profitieren können. Aber man kann nicht pauschal sagen, dass jeder Server mit den Kernen 1a skaliert. Über 100erte Kerne skalierende Software / Anwendungsfälle sind bei Webhostern / Wissenschaft / Bankwesen sicher vorteilhaft, die aber der wichtige 1P - 4P Markt hat von hoher pro Kern Leistung meist mehr.

Tekpoint schrieb:
@Krautmaster: Für Zentral Server lohnt es alle mal den da kann man danke wachsenden Internet Nutzern und Anbietern nicht genug habe. Auch 1TB RAM sind da gut gebraucht. Und man kann ja dank 4CPU Unterstützung 48Core Server Plattformen da bauen.

jap klar, die frage ist ob man 48 2,2 Ghz Kerne braucht bzw ob man einen Vorteil gegenüber weniger, dafür schnelleren Kerne ziehen kann.
Für skalierende Software sind Kerne immer top, das steht außer Frage. Und natürlich ist der 12 kerner auch schneller als der 6 Kerner aus dem selben Haus.
Das stand auch garnicht zur Diskussion.

Gerade wenn es darum geht Super Computer zu bauen ist Opteron gerade so gut vertreten, weil man auch preisgünstig an sehr viel Rohleistung kommen kann.

Arhey schrieb:
@Krautmaster
Wie andere schon mehrmals gesagt haben du kannst es nicht einfach so pauschalisieren. Klar es gibt Bereiche wo andere CPUs vom Vorteil sind, aber auch welche wo die ihre Vorteile hat.
Hier will man eher im Bereich wo viele Abfragen stattfinden punkten. (viele Kerne + hohe RAM Kapazitäten und Anbindungen)

hab ich auch nie wollen pauschaliesieren. Mir ging es bei den Posts nur darum, dass diese CPUs eigentlich nur im "Rudel" bei 100 Kernen + ihre Leistung entfalten können, da dann auch entsprechende SW zum Einsatz kommt. Für den normalen 1-4P Server in einem Unternehmen sind weniger schnellere Kerne von Vorteil.

AMD geht den Weg von immer mehr Kernen nicht aus dem Grund der Paralleliesierung, viel mehr muss man ihn gehen um bei der Leistung mithalten zu können. Der Leistungsdruck ist hier gerade weit höher als bei Intel.
AMD CPUs haben ihr Effizienzmaximum bei 2,0-2,5 Ghz, und hier versucht man so viele Kerne wie möglich im Rahmen der Leistungsaufnahme zu betreiben. Nur über Kerne kann man an die Architektureffizienz der aktuellen Intel CPUs heranreichen. Für hochparallelisierte Software ist dies auch kein Nachteil und sollte nich falsch verstanden werden. Aber in Bielen bereichen bringt diese Art der Leistungssteigerung eben mehr Nachteile als Vorteile mit sich.

Wenn Bulldozer architekturell einen großen Schritt nach vorne machen sollte, und bei weniger Takt mehr leistet als Vergleichbare Intel Kerne, dann wird man schnell sehen, dass sich AMD wieder mehr über Takt als Kerne gehen wird.
 
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aylano schrieb:
Grundsätzlich glaube ich, diese Plattform ist viel besser als die meisten glauben und die Wirkung würde ich sehr hoch einschätzen.
...
Denn die Plattform wirkt per Konzept/Ausrichtung sehr überlegt und ausgereift.
...
Ausgereiftheit & Serisösität & Image ist für OEMs verdammt wichtig, wo AMD gegen Intel (CPU) sowie Nvidia (GPU) ihre (größeren) Schwächen hatte/hat.
Und mit Many-Cores & Danube macht AMD sehr große Schritte und wahrscheinlich größere Schritte, wie eben schon erwähnt, als viele glauben.

Roger ende
Weil ich gerade was gefunden habe.

Acers Einstieg in den Server-Markt und jetzt auch mit AMD-Server-CPUs
http://www.fudzilla.com/content/view/18256/1/

Acers ist nicht zu unterschätzen, dann Acer ist jetzt 2. größter Notebook-Hersteller.

Ich kann mich vor 3-6 Jahr gut an "die Anfängen" von den Notebook-Verkäufen erinnern, wo sie damals jedes Jahr um 100% wuchsen und so von Underdog zu den Big-Playern im Notebook-Markt wurden.
Und damals hatte AMD bei Acer einen Marktanteil von 50%, der dann wegen Puma deutlich kleiner wurde.
 
Grm *neues board kaufen muss* aber dieser kleine Octa lacht mich so an, vorallem Preislich ist das Teil ja mehr als atraktiv :)

Aber schön zu sehen das AMD da was ordentliches abliefert und wenn das jetzt auch noch alles so auf anhieb ohne Probleme funktioniert dann wäre das ein wirklich großer Schritt ...

Ach und ein Schelm wer jetzt böses denkt weil Intel gestern eine neue Kampagne für ihre Core Serie gestartet hat .... da hat wohl wer Angst :D
.
 
@Krautmaster: Ich glaube das muss der der es Kauft oder Zusammenstellt selber wissen ob eher mehr Kerne haben will oder paar MHZ mehr. Kommt ja immer auf die genutzt Software an.
 
hm nur weil SW mehr Kerne nutzt heißt das nicht, dass es Vorteil bringt:

Beispiel: beide Systeme wären gleich schnell 12 User Antworten / Sekunde

Intel (6 Kerne): Jeder Kern macht 2 Antworten/s -> 1 Antwort dauert also 0,5 Sekunden
AMD (12 Kerne): Jeder Kern macht 1 Antwort /s -> 1 Antwort dauert also 1 Sekunde.

Typisch wäre hier das gleiche Benchmarkergebnis, die Anwendung die jedoch auf eine schnelle Antwort wartet ist mit weniger Kernen besser bedient da der Job schneller erledigt wird.

Es ist äußert schwer die Vorteile / Nachteile somit abzuschätzen. Wenn ich Zeit unkritische Prozesse wie aufwendige Wetterberechnungen über Stunden rechnen lasse kann es mir Wurst sein. Bei extrem kurzen und dafür vielen Aufgaben kann ich trotz selber Rohleistung mit hoher Kern Performance besser fahren. Vorallem dann wenn doch mal ein (einzelner) Job dabei ist der länger braucht.
 
Aber mehr Core Unterstützung wird eh die Zukunft so habe man gleich was für später, in 5 Jahren wird 12 Kern Standart von Standrad sein.
 
Witzig wird das ganze doch erst, wenn man sich echte KMUs mal anschaut... Mitarbeiterzahlen zwischen 1-200 Mitarbeiter. Für alles unterhalb der 10-20 Mitarbeiter ist dieser Prozessor wohl in der Tat nichts. Es sei denn, der Typ ist Virtualisierer (Web/VM/...) und verdient damit sein Geld.
Ab allem mit 50 Mitarbeitern macht der Prozzi aber in jedem Fall Sinn. Sei es als Dateiserver, Web/Mailserver, Collaboration Suite oder für Terminal Services. Ab einer gewissen Userzahl ist es egal, ob weniger Kerne schneller sind als mehr Kerne, die dafür etwas langsamer arbeiten. Das System muss für die entsprechende Lastmenge ausgelegt und dimensioniert sein. wenn du auf einem 6-Kerner mit HT im Schnitt eine etwas schnellere Antwortzeit bei 12 Usern hast, bringt dir das bei einem Vielfachen davon gar nichts mehr. HT geht dort in die Knie, da der Kern nunmal nur EIN Kern ist, der von den HTs und dem realen Kern die Arbeit zu erledigen hat. Wenn natürlich nie mehr als 6 User gleichzeitig Last fahren, ist der Intel schneller. Bei allem "darüber" ist es müßig, drüber zu diskutieren, wenn man das lokale Szenario nicht vor Augen hat. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die AMDs dort an Leistung besser skalieren als die Intel/HTs, da es weniger Kontext-Wechsel gibt und die HT-Kerne nunmal nicht 100% eines "echten" Kernes bringen. Bei generell weniger Kernen mit mehr Takt (also ohne HT) vs mehr Kerne mit weniger Takt wird der Kontext-Wechsel auch irgendwann zum limitierenden Faktor. Sobald die CPU mehr Zeit damit aufbringt, Context-Switches zu machen (Sprich den Thread zu wechseln und damit ggf. anderes Material in die Caches zu laden) als zu rechnen, sollte man allerdings ohnehin darüber nachdenken, das System stärker auszulegen. ;-) (Ja ich weiß, dass die CPU auch heute unter "Normal-Last" noch einen guten Teil mit "warten" verbringt - selbst unter Voll(l)ast.)

Tatsache ist allerdings: Man kann nur bis zu einem gewissen Grad virtualisieren. Nur weil das System gerade 12 oder 24 Kerne bietet, kann ich nicht 48 VMs auf die Kiste kloppen. Es gibt noch immer einen Hypervisor, der die Zugriffe regeln muss und Plattenzugriffe laufen auch nicht am Host vorbei (selbst über SAN nicht). Irgendwann wird für den Host einfach die IO zu viel und er spuckt mit IRQ-Timeouts um sich (oder die VMs). Das lässt sich besonders gut mit sehr vielen kleinen IOs testen. Pack viele VMs, die über Netz und Platte IOs verteilen/hereinbekommen, in einen Server. Die VMs werden nicht nur langsamer, ab einem gewissen Punkt fliegen dir die VMs oder der Host einfach weg. (Host -> Privilegierte Domain)

Regards, Bigfoot29
 
@Krautmaster: Naja wenn ich mal 5 Jahre zurück denke was es da so gab und was in den nächsten 2 Jahren schon so kommen soll und wo ran man Arbeitet bei Intel allein schon wird 12 Kern schon Standard sein in 5 Jahren.
 
Krautmaster schrieb:
hm nur weil SW mehr Kerne nutzt heißt das nicht, dass es Vorteil bringt:



Typisch wäre hier das gleiche Benchmarkergebnis, die Anwendung die jedoch auf eine schnelle Antwort wartet ist mit weniger Kernen besser bedient da der Job schneller erledigt wird.
:D
Dir ist klar, dass die "IPC" des Intel in deinem "Beispiel" mehr als 100% über der "IPC" von dem AMD sein müsste? *lach* (zB context switch)
Wenn man wirklich eine zu 100% echt parallelisierbare anforderung hat, dann ist es effektiver diese auch echt parallel zu lösen.
Dies auf einer Core zu serialisieren ist schwachsinn, da die "IPC" dann deutlich (2 fache) besser sein müsste.
 
Ich kaufe einen PC aber nicht für den Rest meines Lebens und auch Firmen rüsten alle 2~3 Jahre auf. Mag natürlich auch rechlich welche Geben bei denen die server 10 Jahre laufen aber bei denen läuft in der Zeit dann auch meist noch die alte software.


BZW worauf ich hinauswill ist das es eben durchaus auf noch Bedarf an höertaktenden CPUs mit weniger Kernen oder einfach an neuen CPUs unter 500€ gibt ...
 
NoD.sunrise schrieb:
Bestes bsp sind doch die top 500 Listen der Supercomputer - da stehen auch nicht die Leistungsstarken Intel CPUs ganz oben sondern effiziente Cluster aus Opteron oder oder IBMs Power CPU.

Die Top10 umfassen 3 Intel Nehalem EP (1x Hybrid mit ATI 4870), 3 BlueGene, 3 Opteron und ein Opteron/Cell Hybrid Systeme.
Geht man nach Marktanteil, so steht Intel mit 79% ganz vorne. Sogar POWER/PowerPC liegt mit 10,4% noch vor AMD (8,4%).

Der Eintritt des POWER7 in den HPC Markt (PERCS/BlueWaters) dürfte auch noch für Wirbel sorgen, immerhin schlägt er derzeit alle Konkkurenten aus dem x86/RISC Lager und ist alles andere als eine leistungsschwache CPU. ;)
 
lalachen schrieb:
:D
Dir ist klar, dass die "IPC" des Intel in deinem "Beispiel" mehr als 100% über der "IPC" von dem AMD sein müsste? *lach* (zB context switch)
Wenn man wirklich eine zu 100% echt parallelisierbare anforderung hat, dann ist es effektiver diese auch echt parallel zu lösen.
Dies auf einer Core zu serialisieren ist schwachsinn, da die "IPC" dann deutlich (2 fache) besser sein müsste.

natürlich kann man das nicht 1:1 umrechnen. Die IPC ist an den Takt gebunden, und 50% mehr Takt halt also schon den entsprechenden höheren Durchsatz zur Folge. Die IPC wird bei Intel nicht viel höher sein als bei AMD. Aber die Instructions per second sind alleine schon durch den Takt 2,2 ->3,3 Ghz 50% höher. Mit zudem etwas höherer IPC hat man vielleicht nicht 100%, aber liegt deutlich über 50%.
Wenn einer der 12 Prozesse von einem anderen abhängig ist so muss dieser wiederum auf dessen Ergebnis warten.

Woran liegt es, dass beim Test Intel mit 12 Kernen in hochparallelisierten Anwendungen hier trotz halber Kernzahl und "nur" ca 50% mehr Takt die 24 kerne von AMD überflügeln kann? Viel parallelisierter als die Benchmarks geht wohl kaum.
Und hast du mal einen Prozess der länger dauert, so braucht ein 2,2 Ghz Kern deutlich länger als einer auf 3,3Ghz - irgend was anderes wartet also länger auf dessen Antwort. Dass bei absolut von einander unabhängigen Threads die 12 Kerne zeigen können was die leisten sollte klar sein. Aber auch nur dann. Die Frage ist wie praxisnah diese Aufgabe ist - wie abhängig die Prozesse untereinander sind und wie zeitkritisch das Ganze ist.

Es kommt auf eine gesunde Mischung aus Leistung pro Kern und Parallelisierung an. Bei AMD versucht man aus Effizienzgründen über die Parallelisierung Leistung gut zu machen.
 
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