News AMD mit elftem Verlustquartal in Folge

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
dgschrei schrieb:
Die Rechnung stimmt nur so lange, wie du mit jedem verkauften Chip noch Gewinn einfährst.

Tun sie garantiert.

Ein Phenom II sollte nunmal irgendwo in den preislichen Regionen von einem i7 liegen. Vielleicht ein bisschen darunter wegen dem Leistungsunterschied aber eben nicht geschlagene 100€.

In Deiner Signatur ist ein Core i7 *räusper*

Warum zum Henker schafft es nun AMD nicht, Mainboards mit einer konkurrenzfähigen Onboardlösung zu kreieren.

Sowas wie den 780G-Chipsatz?
 
Zuletzt bearbeitet:
ßascha schrieb:
Soweit ich weiß, hat Intel trotz Strafe einen Gewinn eingefahren.

Das weißt du falsch, 400Millionen Miese warens. Ohne Strafe wär der Rückgang zum Vorjahr immerhin auch bei 600Millionen (1,6Milliarden zu 1 Milliarde $, Strafe war ca. 1,4Mrd. $)

Quelle
 
CHILEChile schrieb:
das ist so nicht ganz richtig den : [...]

Das Problem ist, diese Artikel sind alle alt. Nachdem Intel Ende März 2009 die Core i7 für Server vorgestellt hat, ging es für AMD merklich bergab - da sind sich die Analysten alle einig. Dies bestätigen imo auch genau die vorgelegten Zahlen von AMD. Der Istanbul mit sechs Kernen, der erst zum Ende des zweiten Quartals im Juni vorgestellt wurde, konnte da noch nichts machen, wird aber vielleicht im dritten Quartal das Rude ein wenig rumreißen. Problem dann ist aber auch, dass Intel ja nicht schläft. Dort kommen 8-Kern-CPUs (vermutlich Anfang 2010) und für den Low-Cost-Server-Markt auch die Lynnfield bereits im September.
 
@dgschrei
sorry aber die onboardgrafik von amd ist um einiges leistungsfähiger als die von intel..zweitens bekommt man wenn man will bei amd auch alles aus einer hand/packet!?
 
Killermuecke schrieb:
...

Wenn ich richtig informiert bin hat AMD nicht nur 5 Milliarden Miese sondern auch knapp 2 Milliarden flüssig auf der Bank.

Das mag stimmen. Von irgendwas müssen sie ihre laufenden Kosten ja decken. Das sind nicht nur Löhne/Gehälter und Energiekosten sondern auch Entwicklungskosten. Außerdem müssen sie einen Teil der Schulden als Vermögen (Sicherheiten) haben, sonst macht die Bank gleich Sperrfüße. Außerdem lockt der Zinsertrag. Nicht der von AMD, der der Bank ^^
 
Hier meckern ja alle an der Preispolitik, ich glaube ja schon, dass AMD fähige Analysten hat die wissen was sie tun.

Die Phenom II sind als Konkurrent von den Q(wasweissich) gedacht, jedoch misst sich Leistung immer am Stärksten Konkurrenten, dies dringt auch zum OEM durch, deswegen verkauft sich durchaus ein I7 (sei er leistungsschwächer oder sonstwie, der Name machts) leichter als ein vlt. ebenbürtiger Phenom II.

Wenn AMD die Prozessoren mit Verlust verkauft (wäre immernoch Verlustminimierung, anstelle von wegwerfen) wird das sicherlich seine Gründe haben, oder würde jemand von euch sich noch einen Phenom II kaufen, wenn er einen Leistungsstärkeren Prozessor zum selben Geld bekommt? Ich glaube ja Nein.

Das Hauptproblem ist doch vermutlich, dass man als OEM kaum erfährt, dass es noch einen anderen Prozessor-Hersteller neben Intel gibt (keine Werbung, kein gar Nichts). Wenn man sich nicht grad mit der Materie auseinandersetzt hört man da ja kaum was. Und wenn ich dann in den nächsten PC Laden rennen würde. Dann würde ich mir auch eine Intel Maschine holen, weil "unbekannte" Marken ja teilweise schon gern Risiken bergen (was eben so durch TV etc. propagiert wird).
 
Hollomen schrieb:
bei den ausgewiesenen verlusten der grafiksparte aber auch insgesammt, spielen sicher die schulden aus der übernahme von ati eine große rolle.
Nö, leider. Es sind operative Verluste, da in diesem Quartal keine Abschreibungen die Bilanz belasteten sondern sogar Sondereinnahmen, die aber nichts brachten.

KAOZNAKE schrieb:
Ohne Strafe wär der Rückgang zum Vorjahr immerhin auch bei 600Millionen (1,6Milliarden zu 1 Milliarde $, Strafe war ca. 1,4Mrd. $)
Dir ist aber schon bewusst, dass wir hier über Gewinn sprechen, oder? Zudem vergleichst du das aktuelle Quartal in der Wirtschaftskrise mit dem Vorjahresquartal ohne wirtschaftlichen Einbruch. Dafür, hat Intel eine außerordentlich gute Bilanz. Das sehen auch die Investoren und Analysten so, was man daran sieht, dass Intels Kurs gestiegen ist nach Bekanntgabe der Zahlen, wobei die Amd-Aktie um knackige 13% eingebrochen ist. Gut, dass ich bereits bei rund 3,20$ verkauft hatte. ;)

Volker schrieb:
Nachdem Intel Ende März 2009 die Core i7 für Server vorgestellt hat, ging es für AMD merklich bergab - da sind sich die Analysten alle einig. Dies bestätigen imo auch genau die vorgelegten Zahlen von AMD. Der Istanbul mit sechs Kernen, der erst zum Ende des zweiten Quartals im Juni vorgestellt wurde, konnte da noch nichts machen, wird aber vielleicht im dritten Quartal das Rude ein wenig rumreißen.
Gainstown ist extrem gut eingeschlagen und überzeugt mit Effizienz und Leistung. Der vorschnell angekündigte Versuch mit Istanbul noch was zu retten endete in einem Paper-Launch. Erst seit Anfang diesen Monats sind die Chips überhaupt im Handel gelistet, verfügbar aber zum Teil immer noch nicht bzw. recht schlecht. Das kann durchaus an dem schlechten Yield des nunmehr vergrößerten Dies liegen, aber genaues weiß ich nicht.

Recht hast du, dass mit Beckton und Xeons auf Lynnfield-Basis es noch dicker kommt. Mein Tipp: entweder muss Amd den Servermarkt demnächst ganz aufgeben wegen Marktanteile kleiner 5% oder es kommt asap ein Bombenchip, der wieder für mehr Konkurrenz sorgt. Aber die Uhr tickt gewaltig.

S!lent Death schrieb:
deswegen verkauft sich durchaus ein I7 leichter als ein vlt. ebenbürtiger Phenom II
Was defacto eben nicht der Fall ist. Bloomfield ist konkurrenzlos und Amds "schnellster" Chip eben nur Mainstream. Das ist ansich okay, wenn das Marketing stimmen würde und die CPUs nicht unter Wert billig vertickt werden würden.
 
Zuletzt bearbeitet:
FredKune schrieb:
Ja, das ist Wunschdenken. Warum sollten Investoren in etwas investieren, dass seit 11 Quartalen rote Zahlen schreibt? Und wie helfen Investoren dabei, dass ein Unternehmen schwarze Zahlen schreibt? Nur weil jemand Geld in AMD pumpt erhöhen sie ja nicht die Verkaufszahlen. Und zusätzlich muss AMD dann auch noch irgendwann Geld an den Investoren zurückzahlen, was bei roten Zahlen schlecht geht, weil nix über ist. Und Investoren wollen nunmal mind. ihr investiertes Geld rausbekommen.

Solange die Tendenz positiv ist, können sich Investoren vorstellen, irgendwann Gewinne einzufahren. Diese Option lässt sie weiter in ein Unternehmen investieren.
Ohne Geld kann ein Unternehmen nicht funktionieren, oder anders gesagt, ohne Geld schreibt ein Unternehmen garkeine Zahlen. Also wären die bisher geleisteten Investitionen Sunk Costs (Ein Totalverlust für die Investoren). Und es gibt immerhin genug Investoren die schon einiges in AMD reingepumpt haben. An diesem Punkt dann auf einmal zu sagen, ich steige aus, und schreibe alles ab fällt sicher schwer. Da ists manchmal besser noch weiter reinzupumpem um die Option zu haben seine Investition zurückzubekommen und vll sogar noch mit einem Plus. Und daher denke ich, ist die Tendenz, die ein Unternehmen hat schon ein wichtiger Anhaltspunkt, ob man weiter investiert, oder seine bisherigen Investitionen als Totalschaden auslegt.

11 Quartale sind immerhin nicht mal 3 Jahre und AMD hatte eine unglaubliche Verschuldung mit der Übernahme von ATI (Summe vergessen). Seitdem ist in jedem Quartal der Verlust geringer geworden (von der Tendenz her). Also könnte man meinen, das wäre nur eine Frage der Zeit bis wann sich AMD/ATI erholen. Ich wünsch es ihnen..

Cu
Lasyx
 
Zuletzt bearbeitet:
Killermuecke schrieb:
Tun sie garantiert.
Nichts genaues weiß man nicht, bei einer Umsatzverlustquote von desastreusen 27,8% (Als vergleich ein Unternehmen ist enorm erfolgreich, wenn die Umsatzgewinnquote bei über 5% liegt) kann man schon davon ausgehen, dass da auch Chips unter Wert verkauft wurden. Vor allem wenn Denahar recht hat und da sogar noch Sondereinnahmen mit eingerechnet sind.

Killermuecke schrieb:
In Deiner Signatur ist ein Core i7 *räusper*
Warum wusste ich nur dass sowas kommt. :rolleyes: Ja ich hab einen i7. Was willst du mir jetzt damit sagen. Wenn überhaupt bestätigt das meine These doch nur. Ich war bereit 250€ für eine High-End CPU auszugeben (keine 500 oder 1000 für die großen Brüder aber immerhin). Und genauso sind anscheinend genug andere bereit diesen Preis für den i7 hinzulegen. warum soll das denn nun beim AMD Lager nicht der Fall sein? Ist AMD etwa der Hersteller für die Sozialhilfeempfänger? Ist doch quatsch. AMD Käufer haben sicherlich genauso viel Kohle wie Intel Käufer. Da kann man noch so einen auf guten Samarither machen (wenn wir schon mit Bibelvergleichen anfangen), aber als Unternehmen muss man halt auch darauf achten, dass die eigene Rechnung stimmt und sich nicht nur der Kunde freut, weil er ein Schnäppchen gemacht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
amd wird sowieso nicht pleite gehn die können 10jahre noch so weitermachen nur schade finde ich das ati auch darunter leiden muss. Aber kapitalismus und freie marktwirtschaft machen es ja möglich in asien wirds hergestellt (billige arbeiter) und in den usa entwickelt (schlaue leute und wenn es schlecht aussieht unterstützung vom staat):D
 
warum fragen sich hier viele, warum AMD nicht gut wirtschaftet aber Intel schon? Es liegt doch auf der Hand die Entwicklung kostet in beiden Fällen in etwa das gleiche, Intel verkauft dabei aber viel grössere Menge, aber warum? Nein, nicht weil sie keine guten Produkte haben, sondern weil Intel die eigene Stellung am Marktausnutzt, da spielt es keine Rolle wie gut die Produkte sind. Auch wenn AMD einmalig einen besseren Prozessor abliefert (opteron) wird sich sogut wie kein Seververantwortlicher von seiner altbekannten Intelhardware trennen, nur für 2 Jahre oder weniger. Das einzige was dann noch bleibt ist über einen radikal tiefen Preis zu gehen, was manche hier als Fehler sehen ist die einzige Möglichkeit für AMD Produkte zu verkaufen und darum geht es ja für ein Unternehmen. Unwissende Käufer interresiert der Name der CPU nicht, obwohl die meisten Intel im Kopf haben werden, sie schauen nur drauf was es bei Saturn gibt und kaufen es und sie stellen bei weitem die größte Käufermasse (in anderen Ländern wird es ähnlich ablaufen), als nur die Leute in diesem Forum.
 
Nichts genaues weiß man nicht,

Auf cb kam mal die Meldung, dass ein 90nm-C2D in der Herstellung 70$ kostet. Da würde ich bei den kleineren Chips heute und dem schlankeren AMD mal von 40-50$ ausgehen. Logistik und Händler wollen auch noch ihren Teil haben, da dürften von jedem verkaufen 955er noch 100€ bei AMD bleiben. Nur muss man erst mal 10.000.000 Stück verkaufen, um die Entwicklungskosten reinzuholen.
Trotzdem ist es sinnvoller 100$ an 5Mio zu verdienen als 150$ bei 2Mio verkauften CPUs.

Warum wusste ich nur dass sowas kommt. Ja ich hab einen i7. Was willst du mir jetzt damit sagen.

Hätte der Phenom 100€ mehr gekostet, dann wärst Du eher bereit gewesen, ihn zu kaufen?

AMD Käufer haben sicherlich genauso viel Kohle wie Intel Käufer.

Es gibt leider kaum AMD-Käufer. Die meissten sind Intel-Käufer ("ich will ein Intel-system") gefolgt von den PC-Käufern ("ich will einen PC, Chip egal"). Letztere landen auch nur bei AMD, wenn sie nicht gerade bei MM/Saturn kaufen. Leute, die preisunabhängig nur AMD wollen sind selten.
 
Hmm, trotz der anhaltend schlechten Zahlen hört man recht wenig von der Führungsstruktur. Gerade bei börsendotierten Unternehemen ist das Geschrei ja immer überproportional groß.

Solange die nicht dicht machen müssen, können wir ja beruhigt bleiben. :) Wir können ja bei jedem Shopping-Ausflug dazu beitragen.


AMD braucht aber auch nen Marketing-Kracher, damit sie bei OEM's Erfolg haben. Wieviele Leute können was mit "Pentium" anfangen und wieviele mit "Athlon"? Dabei war das leistungstechnisch sogar noch die vorteilhaftere Zeit für AMD ...



grüße
 
Der Unterschied zwischen AMD und Nvidia ist, dass AMD bis vor kurzem noch teure eigene Fabs besessen hat.
Ob jetzt auch noch Aufwendungen für die Fabs getätigt werden müssen, kann ich nicht sagen. Jedenfalls war das bis vor kurzem der Fall und dürfte auch erklären, wieso AMD ständig Verluste geschrieben hat.

Insgesamt dürfte sich die Situation jetzt aber bessern, da Global Foundries auch Kunden im Gegensatz zu AMD bedienen wird. Sollte AMD nach wie vor Geld in die Fabs punpen, kommt jetzt aber auch eventuell mehr zurück.

MfG
 
Lasyx schrieb:
Und es gibt immerhin genug Investoren die schon einiges in AMD reingepumpt haben. An diesem Punkt dann auf einmal zu sagen, ich steige aus, und schreibe alles ab fällt sicher schwer.
Stimmt schon, doch gibt es sicherlich auch bei den Arabern die Redewendung "Lieber ein Ende mit Schrecken als eine Schrecken ohne Ende". Es ist selbstverständlich eine Abwägungsfrage und Geopolitische Strategie spielt auch eine Rolle, aber irgendwann wird die Frage mal bei den Hauptinvestoren ernsthaft gestellt werden müssen.

Lasyx schrieb:
11 Quartale sind immerhin nicht mal 3 Jahre und AMD hatte eine unglaubliche Verschuldung mit der Übernahme von ATI (Summe vergessen). Seitdem ist in jedem Quartal der Verlust geringer geworden (von der Tendenz her). Also könnte man meinen, das wäre nur eine Frage der Zeit bis wann sich AMD/ATI erholen.
Stimmt so leider nicht ganz. Der operative Verlust schwank seit einigen Quartalen weniger stark als der Nettoverlust und zeigt nicht wirklich nach oben, insbesondere unter Berücksichtigung der "Kosteneinsparprogramme", den Stellenstreichungen und dem Verkauf der Fabriken. Das hat alles nicht wirklich was gebracht, leider.

dgschrei schrieb:
... Vor allem wenn Denahar recht hat und da sogar noch Sondereinnahmen mit eingerechnet sind.
Hab' ich. ;) Es waren 64 Mio. $ Sondereinnahmen eingerechnet.

Quellen:
http://www.heise.de/newsticker/AMD-enttaeuscht-trotz-eingedaemmter-Verluste--/meldung/142346
http://finance.yahoo.com/news/AMD-Reports-Second-Quarter-bw-3526097844.html?x=0&.v=1

dgschrei schrieb:
warum soll das denn nun beim AMD Lager nicht der Fall sein? Ist AMD etwa der Hersteller für die Sozialhilfeempfänger? Ist doch quatsch. AMD Käufer haben sicherlich genauso viel Kohle wie Intel Käufer. Da kann man noch so einen auf guten Samarither machen (wenn wir schon mit Bibelvergleichen anfangen), aber als Unternehmen muss man halt auch darauf achten, dass die eigene Rechnung stimmt und sich nicht nur der Kunde freut, weil er ein Schnäppchen gemacht hat.
Genau das frage ich mich auch immer wieder. Amd scheint nicht zu lernen, dass man durch "Kundenbeliebtheit" keine Forschung und Entwicklung, keine Gehälter und keine Produktion bezahlen kann. Amd ist nicht die Wohlfahrt. Mal sehen, wann die Erkenntnis durchgesickert ist bei den Jüngern und Amd selbst.
 
Was AMD schwer zusetzt ist, dass sie fertigungtechnisch min. 1 Jahr hinterherhinken. Wär der P2 zusammen mit den C2Q in 45nm gekommen sähe es besser aus, viel besser.
Architektur ist allen Anschein nach weitestgehend ausgequetscht. Core i7 und P2 sind hier sehr gut und haben eine hohe Pro Kern pro Takt Leistung. Optimieren geht eben nur bis zu einem gewissen Grad.

Wird Zeit das Google in die Halbleiterindustrie einsteigt und zusammen mit IBM AMD aufkauft ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja wenn man sich anguckt was ATI für Preise bei den Graikkarten nimmt und um was diese langsamer sind als NV kann man diese nur über den Preis verkaufen. Sagen wir mal, die X2 von ATI ist glaube ich langsamer als die 285 von NV. Wenn jetzt die NV 380 Euro kostet und die ATI 350 Euro dann würde doch jeder die NV nehmen weil 30 Euro kein Geld mehr ist aber 3-5 Prozent Mehrleistung dann vorhanden sind. Also muss ATI deutlich unter dem Preis liegen um PL zu werden und nur über PL zu verkaufen kann auf Dauer nicht gut sein und die Zahlen stehen für sich. Wenn ich mir einen I7 920 angucke mit samt Board und dann dazu einen AMD samt Board ist die Frage fast kaum noch da. Leistung hat der I7 mehr und der nahe zu geringe Aufpreis... Naja sah vor 6 Monaten noch anders aus aber im Moment wo die Preise selbst bei Intel in den Keller gehen macht es schon fast keinen Sinn mehr. Sicher gibt es genug die das anders sehen aber ich würde sagen, nicht genug (siehe Zahlen) Jetzt kommt noch der I5 und wenn der Leistungstechnisch auch wieder gut steht dann sehe ich wirklich schwarz für den Phenom und AMD muss die Preise weiter drücken um über PL zu verkaufen. Traurig aber ist so. Die Spekulationen was so ein I5 kosten wird und samt Board macht eigentlich kaum einen Unterschied mehr aus. Da dürfte es verdamt schwer werden. Für uns User sollte es gut sein abe für AMD könnte das böse werden. Könnt mich gerne zerreißen aber ich sagte schon vor Monaten das AMD weiter im Minus bleiben wird. Und da habt ihr mich auch zerissen und naja, hatte wohl Recht.

Aber schauen wir uns im Server Bereich um und was sehen wir, nix, nix was irgendwie an Intel kommt ausser im PL aber dort zählt kein PL sondern nur Leistung der Server. Bei Homeserver sollte es egal sein aber Homeserver spielen dort keine Rolle. Das jetzt eventuell verbesserte OEM Geschäft könnte was retten da Intel es ja auf die Finger bekommen hat aber wie stark es sein wird, wird die Zeit zeigen...
 
blackiwid schrieb:
Laut praktisch allen Testberichten, ist amd mit der 3xxx generation (mit den kleineren modellen sowieso aber auch mit den spitzenmodellen) mindestens ein gleichstand gelungen mit nvidia die 4xxx generation ist dann an nvidia vorbei gezogen

Seit wann ist dan die 4xxx schneller als die GTX serie? Befor es eine HD4890 gab Konnte man sie nicht mal 1:1 vergleichen
HD4870 vs. GTX260/275 (Gleich gut +- max 5%)
HD4870x2 vs. GTX295 (Gleich gut +- max 10%)
GTX280/285 vs. HD4890 (Neu seit 1-2Monaten auf dem markt!)
 
Killermuecke schrieb:
Hätte der Phenom 100€ mehr gekostet, dann wärst Du eher bereit gewesen, ihn zu kaufen?
In dem Fall nein, weil mir der X58 Chipsatz von Intel mehrere Möglichkeiten bot, die ich nicht missen möchte. Da wäre vor allem die Möglichkeit sowohl SLI als auch Crossfire zu betreiben. (Weil man eben nicht weiß, welcher Hersteller mit den DX11 Karten am Schluss die Nase vorn haben wird.) Aber das ist eine Einzelentscheidung. Jemand der nicht wie ich schon immer einen Intel hatte und nie Probleme damit hatte, oder eben nicht noch zusätzlich über 200€ für sein Mainboard hinlegen will, würde da vielleicht anders entscheiden.

Killermuecke schrieb:
Es gibt leider kaum AMD-Käufer. Die meissten sind Intel-Käufer ("ich will ein Intel-system") gefolgt von den PC-Käufern ("ich will einen PC, Chip egal"). Letztere landen auch nur bei AMD, wenn sie nicht gerade bei MM/Saturn kaufen. Leute, die preisunabhängig nur AMD wollen sind selten.

Eben genau deshalb macht es ja keinen Sinn einfach über Preisdumping zu arbeiten. Der Intel Käufer bleibt bei Intel ganz egal was AMD für Preise hat. Der Saturnkäufer kauft alles was ihm der Verkäufer empfiehlt. Der will natürlich was verdienen und empfiehlt ihm logischerweise das teurere Intel System, da damit auch der Markt mehr Gewinn macht.
Also muss man sich bei AMD eben nun erst einmal bei den verbliebenen Fans umsehen und dort das Kapital abschöpfen.
 
Denahar schrieb:
Stimmt so leider nicht ganz. Der operative Verlust schwank seit einigen Quartalen weniger stark als der Nettoverlust und zeigt nicht wirklich nach oben, insbesondere unter Berücksichtigung der "Kosteneinsparprogramme", den Stellenstreichungen und dem Verkauf der Fabriken. Das hat alles nicht wirklich was gebracht, leider.

Habe ich erst im Nachhinein gelesen. Habe das Gefühl gehabt, dass AMD langsam aber sicher die Probleme in den Griff bekommt. Das sind natürlich schlechte Nachrichten und für jeden Investor eher ein Grund früher als später abzuspringen.

Da kann man AMD nur viel Glück wünschen, die brauchen in diesen Zeiten mehrere starke aufeinanderfolgende Produkte, damit sie da rauskommen, nur wie soll ihnen das in den Schoss fallen, wenn man überall kürzt?

Cu
Lasyx
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben