News AMD-Quartalszahlen: Starkes Wachstum und Aus­sich­ten lassen Aktie explodieren

Uff, als AMD damals zu Bulldozer-Zeiten in finanzielle Not geriet haben ich vom ersten verdienten Geld ca. 100 Aktien zu ungefähr je 1,30€ gekauft.
Die ersten davon hab ich bei ~28€ verkauft und alle weiteren bei ungefähr 120€. Jetzt wären es schon 35k€ (natürlich abzüglich 25% Steuern) und ein Ende scheint ja vorerst nicht in Sicht zu sein. 😭
Aber freut mich für AMD, dass es gut läuft. Die x86- und GPU-Sparte brauchen starke Konkurrenz angesichts der Übermacht von Intel und Nvidia.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Laphonso und Alphanerd
cdt9890 schrieb:
...über mehrere Ecken kenne ich einen Fall, der dazu passt: Junge Normalverdiener-Familie ist plötzlich steinreich (~10Mio.), weil ein (etwas verwirrter) verstorbener, enger Verwandter Aktien aus den 80ern hatte, deren Existenz beim Aufräumen eher zufällig festgestellt wurde (und fast übersehen worden wäre...), von denen der Verstorbene (eben/allerdings) selbst nichts mehr wusste. 🍏
Geht mir auch so, nur eben "fast" direkt ein ex Kollege hat von seinem Ur-Opa ein anteiliges Erbe erhalten und musste danach gute 2mil. Erbschaftsteuer Zahlen, obwohl alle 19 Erben immer dachten es ist nur das Haus, Schmuck und Bargeld und was sonnst noch so da war da er immer sage die gut 17k Monatliche Einnahmen stammen aus einer Privaten Altersvorsorge welche dann eben nicht mehr kommt. (war aber nur ein Auszahlungsplan eines Depots welche zuletzt 2007 (geführt seines 2007 verstorben vaters) geändert wurde und all over seit dem mit +13000% gestiegen ist.
 
s0undjan schrieb:
Auch wenn ich selbst Aktien habe und mich über den Anstieg freue, der Satz mit Glückes Schmied hat noch nie gestimmt.
In deinem Leben vielleicht nicht.

Aber dass generell Menschen Eigeninitiative zeigen können um ihr eigene Zukunft aktiv zu gestalten, das kannst du nicht pauschal durch einen dämlichen Einzeiler absprechen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: machiavelli1986
Pjack schrieb:
Kaum ein Privatanleger wird langfristig mehr als 5% p.a. Gewinn am Aktienmarkt machen.
Die meisten Privatanleger die ich nach der Rendite gefragt habe konnten die nicht nennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Convert
Ist ja auch nicht groß relevant wenn man nicht zockt, man weiß was das historische Mittel ist. Ich hab mehrere Depots, paar mal umgeschichtet usw. und kann das jetzt auch nicht aus dem Hut zaubern.

Das Hauptdepot hat 37% Plus seit Herbst 24, Dividenden der Ausschütter nicht mitgerechnet. Aber der Markt entwickelt sich eben auch schon länger überdurchschnittlich, und ich habe einfach durch Glück den Markt geschlagen nicht zuletzt durch Kauf von Samsung Ende 24.
 
foofoobar schrieb:
Die meisten Privatanleger die ich nach der Rendite gefragt habe konnten die nicht nennen.
Jetzt kennst Du wenigstens einen...

Screenshot 2026-05-06 at 22-24-45 Depotübersicht - BBBank eG.png
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Pjack
mesohorny schrieb:
Aber dass generell Menschen Eigeninitiative zeigen können um ihr eigene Zukunft aktiv zu gestalten, das kannst du nicht pauschal durch einen dämlichen Einzeiler absprechen
Das habe ich auch nicht abgesprochen, nur deinem pauschalen Einzeiler widersprochen. Klar 'können' Menschen das durch Eigeninitiative, aber der Satz suggeriert in seiner Unterkomplexität, dass dies das einzige Kriterium dafür ist, was nicht stimmt.
 
Magl schrieb:
Dann schau Dir mal Siemens Energy an.. hab ne Steigerung von +484 % :D
Check ich nicht. Faktor 207 ist ein x-faches von 484%😂
 
ach herrlich.. danke an die ganzen AMD Hater hier (ger7x oder so? und owned und co)
Screenshot_20260506_210209_Consorsbank.jpg

Palantir und Siemens Energy sind auch im Depot...
Aber als Privatanleger macht man ja nur Verluste 🤣🤣🤣🤣
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Pjack
Solange dir klar ist, dass das Glück war und du nicht dauernd versuchst, das zu wiederholen, ist ja alles gut.

Mir ist auch klar, dass meine Einzelaktien und Sektorwetten gegen die Wahrscheinlichkeit laufen, aber ein bisschen Spaß muss auch sein.
 
Vor ca. einem Jahr hatte ich hier mal anlässlich der Trumpschen Zölle einen Chart zu einem hypothetischen Mini-ETF "Intel + AMD" gepostet (kumulierter market cap rd. 200 Milliarden, jetzt... öh, 1.255, x6 YoY). Es war tatsächlich fast der Tiefpunkt. Seit der Klagewelle spricht keiner mehr davon und die Chip-/Mem-Shortage macht den Sektor im KI-Hype nun eh zum Oligopol, auch Sentiment & Co. erstmal eine sehr bequeme Situation für diejenigen, die AMD, INTC, ONTO, MU, SK HYNIX oder was auch immer seit Längerem halten bzw. genau vor einem Jahr die Liquidität hatten, da voll reinzugehen (Chapeau).

Es handelt sich ja offensichtlich um einen sektorweiten Short Squeeze, kurzum, jeder, der exposed ist, z. B. Hedgefonds & Co., wird jetzt massiv über Zeitraum X zur Ader gelassen (analog GME, auch wenn das Fundamentale bei den Semiconductors erstmal Substanz hat). Auch läuft die Marktbepreisung durch Option Trading, die Anzahl der gehandelten Stücke ist jetzt nicht so exorbitant hoch, so wenig wie es stupid money unter Retail-Käufern geben wird, die ihre hart verdiente Kohle in eine Intel für 100 oder AMD für 400 Öre stecken.

Wenn man hier so einige Survivor-Bias-Beiträge sieht mit mehreren 100K, dann noch in "Euro" notiert, mal so gefragt: Wie schützt ihr euch eigentlich vor einem Drawdown? Wie sichert ihr den goldenen Löffel ab? Hedgen? SOXX shorten? Teilverkauf? Rebalancing? Denken, dass sei erst der Anfang? Es einfach darauf ankommen lassen? Beispiel: Oracle ging mit seinem verbleibendem Auftragsbestand (RPO) iHv. rd. $550 Milliarden auf 300 hoch, nur um sich dann zu halbieren und jetzt wieder auf 200 zu steigen. Da bräuchte ich als Aktien-Alphatier jedenfalls Betablocker vor dem nächsten Gamma-Squeeze...
 
=dantE= schrieb:
Man kann auch mit Mehrarbeit mehr Geld erwirtschaften. Das ist weniger Spekulativ und führt meist immer zu mehr Kapital und mehr Wissen/Erfahrung.
In Deutschland eben nicht. Mehrarbeit zahlt sich in den meisten Fällen nicht aus, dank horrender Steuern und Angaben. Ab einem gewissen Punkt (und der kommt recht schnell), bleiben nur noch 30-40% vom Lohn übrig. Mit Arbeit wird hier keiner reich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: RMS_der_Zweite und Pjack
SirSilent schrieb:
Ab einem gewissen Punkt (und der kommt recht schnell), bleiben nur noch 30-40% vom Lohn übrig. Mit Arbeit wird hier keiner reich.
Kannst du mir da mal ein Rechenbeispiel zu geben?
 
Pjack schrieb:
Kaum ein Privatanleger wird langfristig mehr als 5% p.a. Gewinn am Aktienmarkt machen. Davon gehen dann auch nochmal Gebühren und Steuern ab. Und dann kommt nochmal die Inflation.
Im Durschnitt der letzten 10 Jahre bin ich bei 40% p.a.
Es ist also durchaus möglich den Markt, den Normalo und die ganzen labernden Börsen Gurus in der Performance zu schlagen ;)
 
Gönne ich dir, ehrlich. Ich bin nur bei etwas über 10% p.a., dafür aber auch sehr breit aufgestellt.
Wir wissen aber beide, dass das vor allem mit Glück zutun hat.

AMD zB. hätte damals auch einfach pleite gehen können. Wären sie heute in dieser Situation, würden sie vermutlich von einem Joint Venture aus einem der Golfstaaten übernommen werden. Dann hättest Du mit dem Posten vllt. einmalig 50% gemacht, und nicht 4000%.
 
SirSilent schrieb:
Ab einem gewissen Punkt (und der kommt recht schnell), bleiben nur noch 30-40% vom Lohn übrig.
An sich bleibt (gerade wenn man den AG‑Anteil der Sozialversicherungen mit berücksichtigt) bei hohen Einkommen durch die Beitragsbemessungsgrenze fast schon mehr übrig als bei mittleren.

Und da hat man noch gar keine Abschreibungen drin.
Eine Immobilie mit Denkmalschutz sanieren und zack hat man eine deutlich geringere Steuerbelastung.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd
STM64 schrieb:
An sich bleibt (gerade wenn man den AG‑Anteil der Sozialversicherungen mit berücksichtigt) bei hohen Einkommen durch die Beitragsbemessungsgrenze fast schon mehr übrig als bei mittleren.
Man muss halt erstmal über diesen Berg kommen.
 
SirSilent schrieb:
Mit Arbeit wird hier keiner reich.
Was heißt denn hier Reich?
Wir haben offensichtlich eine unterschiedliche Meinung von Reich.

Ich kann dir nur sagen, dass wir in unserem Unternehmen alle nur erdenklichen Unterstützungen in Anspruch nehmen um unseren Mitarbeiter zu ermöglichen, deren Boni und andere Benefits so effizient wie möglich zu erhalten.

… und alle sind bisher überaus dankbar und fühlen sich uneingeschränkt wertgeschätzt, auch die Quereinsteiger, die vorher in Berufen mit allen möglichen Repressalien leben mussten … auch denen wird alles ermöglicht.
Man glaubt kaum wie sehr ein ordentliches Arbeitsverhältnis auf Augenhöhe bereichern kann.

Ich denke Reichtum in dieser Hinsicht ist weit mehr wert als nur das Geld.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Novasun
godrarock schrieb:
Es ist also durchaus möglich den Markt, den Normalo und die ganzen labernden Börsen Gurus in der Performance zu schlagen ;)
Klar ist das möglich, ob es funktioniert ist aber halt Zufall und für die meisten wird das so nicht einsetzen.

Zur Arbeit, von meinen letzten Jahresgehältern als Angestellter wurden weniger als 50% ausgezahlt wenn man die AG-Anteile zu PV/KV mitrechnet. Wochenendschichten oder Rufbereitschaften wurden von neuen Mitarbeitern gern übernommen bis die erste Abrechnung kam, dann hat sich keiner mehr darum gerissen..
 
Zurück
Oben