AMD Treiber Timeout, Bildschirme verpixelt.

cyberpirate

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Moin,

ich habe hier einen AMD 5700G, 32GB Crucial RAM, 1TB SSD auf einem MSI MAG B550 Mainboard. Der Rechner ist 1 von 3 identischen. An dem Rechner hängen 2x 27“ Dell Monitore die im erweiterten Modus laufen. Es läuft Win10 Pro 21H2.

Es kommt auf diesem PC immer wieder zu Problemen mit den Monitoren. Auf einmal zeigen die nur noch Pixel und ähnliches an. Nach Neustart funktioniert es erst mal wieder. Es kam die Tage eine Meldung vom AMD Treiber mit dem Hinweis das ein Treiber Timeout besteht. Ich habe darauf hin den Treiber nochmals restlos entfernt und komplett neu installiert. Die Energieeinstellungen habe ich auf normal gestellt. Schnellstart ist deaktiviert.

Das lief dann auch ein paar Tage gut. Nur jetzt ist das Problem wieder da. Im Zuverlässigkeitsverlauf und der Ereignisanzeige gibt es einen Eintrag bad-module.info. Aber nur einmal. Aber bei den letzten Male wo die Monitore nicht mehr funktionieren nicht.

Die letzte Möglichkeit ist alles neu zu installieren was wir vermeiden wollen. Da hier sehr viele Programme installiert werden müssen.
Was kann noch versucht werden?

MfG
 
Das Fehlerbild klingt ähnlich wie bei einer Grafikkarte, bei der der VRAM defekt ist. Entsprechend würde ich hier erst mal den RAM testen.
Wenn das Problem nur bei einem von drei PCs auftritt, könnte es einfach ein Hardwaredefekt von Werk aus sein.
 
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cyberpirate schrieb:
Oder ob es auch an der CPU mit der integrierten GraKa liegen kann?
Möglich, CPU-Defekte sind aber sehr selten.
Da du 3 identische PCs hast könntest du auch probieren mal Teile durchzutauschen. RAM geht ja sehr einfach zu wechseln (und ggf. schneller als ein kompletter RAM-Test). Wenn der Fehler danach weiterhin besteht würde ich die CPU mal austauschen.

Wie sind die Monitore denn verbunden? Auch hier evtl. mal Kabel tauschen. Ein Bild von der fehlerhaften Anzeige wäre evtl. auch hilfreich.
 
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cyberpirate schrieb:
Das wurde auch schon vermutet. Kann Ich mir aber kaum vorstellen da dass Problem ja nur sporadisch auftritt. Und dann der Hinweis auf den Treiber Timeout. Aber Ich werde den RAM mal testen. Oder ob es auch an der CPU mit der integrierten GraKa liegen kann?
Gerade WEIL es sporadisch auftritt, hätte ich auf den RAM getippt, weil ja nicht immer der selbe Bereich benutzt wird.
Aber es kann genauso gut auch die CPU bzw. dessen GPU-Teil sein.
 
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Ich würde als erstes mal testweise das XMP-Profil vom Ram rausnehmen.

Ansonsten: welcher Treiber ist installiert? Wenn es der recht junge 22.5.1 ist würde ich mal den 22.3.1 (vorheriger WHQL) ausprobieren.
 
Wenn möglich kannst du ja mal den RAM von PC 1 und 2 tauschen und die Festplatte(n) von PC 1 und 3. PC 1 wird hier als der Defekte angenommen. Wandert das Problem mit dem RAM, ist der RAM kaputt. Wandert das Problem mit den Festplatten, dann ist es ein Softwareproblem. Wandert das Problem nicht, dann ist irgendwas anderes hinüber, z.B. die CPU. Verschwindet das Problem dann ganz, dann ist es weg (wobei mich das eher verwirren als beruhigen würde).

Da die PCs ja identisch sind, sollte so ein Ringtausch der Hardware kein größeres Problem darstellen.
 
Revan1710 schrieb:
Ich würde als erstes mal testweise das XMP-Profil vom Ram rausnehmen.
Würde ich wiederum nicht. Man kauft sich den RAM ja nicht, um ihn mit angezogener Handbremse laufen zu lassen. Du schneidest dir dabei nur ins eigene Fleisch, wenn du einen offensichtlichen Fehler, der von der Herstellergarantie bzw. der Händlergewährleistung abgedeckt wird, selbst ans Bein bindest und aufgrund dessen noch Performance verloren geht.

Da der TE hier drei identische Systeme zur Verfügung hat, befindet er sich eigentlich in einer höchst komfortablen Ausgangssituation, alles mögliche quer tauschen zu können, wie es beliebt.

Von daher: RAM entweder mittels bootbarem Stick mit MemTest (oder auch quick and dirty für ca. 10 Minuten unter Windwos mit "TestMem5") durchlaufen lassen oder aber direkt den RAM mit nem anderen PC tauschen und schauen, ob das Problem mitwandert.

EDIT:
Wenn der RAM ausgeschlossen werden kann, dann wird die CPU getauscht - sind ja noch zwei weitere da :)
 
DJMadMax schrieb:
Würde ich wiederum nicht. Man kauft sich den RAM ja nicht, um ihn mit angezogener Handbremse laufen zu lassen
Es geht ja auch nur darum, den Fehler einzugrenzen und nicht den Ram für immer mit 2400 laufen zu lassen. Ram-OC ist eben immer eine potentielle Fehlerquelle, für die es nie eine Garantie gibt, dass sie läuft.

Obendrein ist es einfach zu testen ohne großen Aufwand.
 
Revan1710 schrieb:
Ram-OC ist eben immer eine potentielle Fehlerquelle, für die es nie eine Garantie gibt, dass sie läuft.
Ja, ne, doch! Wenn der Hersteller den RAM als 3200, 3600, 4000 etc. verkauft und es nachweislich damit Probleme gibt, ist das ein ganz klarer Garantiefall. Alles andere wäre "False Advertisement". Anders sieht es bei manuellem OC aus. Wenn ich mir 2133er Module kaufe, darf ich mich nicht beschweren, wenn diese nicht stabil auf 3200 MHz zu betreiben sind.
 
DJMadMax schrieb:
Wenn der Hersteller den RAM als 3200, 3600, 4000 etc. verkauft und es nachweislich damit Probleme gibt, ist das ein ganz klarer Garantiefall.
Man muss dabei aber auch berücksichtigen was die Spezifikation der CPU ist. Ryzen 5000er ist das normalerweise 3200 soweit ich weiß. Alles darüber ist bereits OC und kann, muss aber nicht von der CPU unterstützt werden. Das vermeintliche RAM-Problem kann in solchen Fällen also auch ein CPU-Problem sein.
 
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@DJMadMax
Ja aber dann muss auch erstmal nachgewiesen sein, dass es wirklich die Ram-Riegel sind, die das nicht mitmachen. Wenn das XMP nicht stabil läuft, kann genauso auch CPU oder Mainboard die Ursache sein.

Natürlich kann ich auch alles austauschen, um herauszufinden was der Übeltäter ist. Finde es aber einfacher, wenn man erstmal weiß, ob das Ram-OC die Ursache ist oder nicht.
 
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Wir wissen ja leider gar nicht, welchen RAM @cyberpirate verwendet, vielleicht teilt er uns das noch freundlicherweise mit :)

Aber als alter Hase weiß er das sicherlich selbst, das gewisse RAM-Geschwindigkeiten nicht zwingend laufen müssen, eher noch mit Intel als mit AMD, Probleme können aber dennoch beide verursachen.

Bei 8600K Coffee Lake z.B. wollte partout nicht mit 4000 MHz RAM booten, 3866 war hier das Maximum. Der 12600K war ein Glücksgriff, der macht 4000 MHz ohne Probleme mit.
 
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