Flo: Ich gratuliere zum Auto!

Um ehrlich zu sein ist es doch auch egal, was einem die Freunde, die Familie oder die Community rät, wenn man eigenes Geld dafür zur Seite gelegt hat, kauft man sich meist eh das Auto, was einem aus Kopf und(vor allem) Bauch am besten gefällt. So'n Auto hätte ich als Fahranfänger auch gern gehabt.
An alle, die meinen, dolle Fahrschulautos seien ein Indiz für Anfänger-Tauglichkeit: Da musste ich ein bisschen lachen - die PS-Monster betreiben Fahrschulen natürlich lediglich aus Wettbewerbsgründen!

Wenn sich ein Fahrschüler zwischen 170 PS Turbodiesel und oller 45 PS-Schlurre entscheiden kann, nimmt er natürlich den Straßenfeger - logisch!
Ich habe mein erstes Jahr als Fahranfänger Anfang der Neunziger mit Opas
Mazda 121 (60 PS) verbracht, den ich mir ab und zu pumpen durfte. Wenn ich Glück hatte, hat mir Daddy seinen
626 mit 101 PS (Coupe - war ein geiler Wagen) geliehen, den ich wegen einer dummen Unachtsamkeit an einer sich außerhalb meines Blickwinkels befindlichen Tankstellen-Begrenzungsmauer (Höhe 40 cm - genau unter der Fensterkante) aufgeschlitzt habe. Da war dann Essig mit Auto pumpen und ich habe mir irgendwann nach dem Auszug zuhause einen
Golf 2 Diesel mit 45 PS gekauft. Durchs Studium brachte mich dann ein
Nissan Micra mit 55 PS, später gegen einen mit 75 PS ausgewechselt. Inzwischen fahre ich beruflich entweder mit einem riesigen, backsteinförmigen
Sharan durch die Gegend oder einem
Audi A6. Falls Sixt im Spiel ist meist
Passat oder
3er BMW.
Privat haben wir einen
Mazda MX5 1,9 Memories und einen
Mitsubishi Colt Cool Sport.
Der MX5 ist absolut kein Anfängerauto - die Karre wiegt fast nichts und hat 146 PS auf der Hinterachse. Bei herbstlicher Nässe kann man ihn astrein per Tritt auf's Gaspedal durch die Kurve fahren, das Heck slidet von ganz allein rum solange man genug Gas gibt.

Ich habe mir für den Winter schon fest vorgenommen, den erste Gang auszusparen. Bei Eis fasse ich den Wagen definitiv nicht an.
