News Apacer Combo SDIMM kombiniert RAM mit M.2-Slot

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Die Platzersparnis geht doch noch viel einfacher: Einfach mal direkt alle Komponenten aufs Mainboard löten.

Fürs erste würde ja eine Combo aus Baytrail-M/D oder AMD Beema APU, 4 GB RAM und 128/256 GB Onboard-SSD reichen.
 
@Nebula: schau Dir doch mal die vorher geposteten Beiträge an ;) Ich glaube so weit waren wir auch schon.

Dennoch scheint diese Technik noch nicht mit normalen Boards umsetzbar zu sein. Ob das eine Zukunft hat (im privaten Bereich), muss sich erst noch zeigen.
 
LoopNBj schrieb:
@Nebula: schau Dir doch mal die vorher geposteten Beiträge an ;) Ich glaube so weit waren wir auch schon.

Das kommt davon wenn man oben anfängt zu lesen. ;)

Außerdem habe ich etwas länger gebraucht mit der Suche; ich hab' das schon für HP Server gesehen und es ließ mir keine Ruhe die Docs -letzten Endes erfolglos- wiederzufinden.
 
Dario schrieb:
M.2 ist eine komplett andere Schnittstelle. Tatsächlich gibts zur Zeit einige SSDs welche für die beiden Schnittstellen gebaut sind und sich nicht wesentlich unterscheiden aber in Zukunft wird auch das weniger, denn Sata wird so schnell keine 32MBit/s unterstützen.
Naja, M.2 ist ein Format, aber welche Schnittstellen da anliegen, hängt vom konkreten Slot ab, es kann auch USB sein. Normalerweise sind es bei den meisten aktuellen Z97/H97 Boards (außer Ultra-M.2 Slot des ASRock Extreme 6) immer nur zwei PCIe 2.0 Lanes vom Chipsatz und ein SATA 6Gb/s Port. 32MBit/s wird SATA nie erreichen, da bei 6Gb/s Schluss ist, ein SATA 12Gb/s wie es das bei SAS gibt, wird es wohl nie geben, weil man eben künftig PCIe als Anbindung nutzen wird.

Ein Foto zeigt das PCB, das unterseitig mit Arbeitsspeicherchips bestückt ist und darüber eine M.2-SSD fasst. Einen Haken hat die Konstruktion jedoch: Die SSD wird über SATA 6 Gb/s angebunden und nicht über PCI Express, sodass die Geschwindigkeit ausgebremst wird.
Wenn ich das richtig verstehen, werden die RAMs an die beiden PCIe Lanes angebunden, also mit maximal so 800MB/s, eher etwas weniger. Dass der SATA Port für die SSD bleibt, macht dann auch nichts, die ganzen bisherigen M.2 SSDs (außer der Plextor M6e und der Samsung XP941) haben sowieso nur ein SATA 6Gb/s Interface. Aber was will man mit RAM, dessen Bandbreite nicht mal ein Zehntel der des übrigen RAMs entspricht und dessen Latenz wegen der Anbindung über den Chipsatz vergleichen zu normalen NAND auch noch saumäßig ist? Als RAM Disk wäre das vielleicht noch was, aber alle Mini-ITX Boards können auch 2 RAM ausnehmen und unterstützen damit 16GB RAM, was für die normale Anwendung so kleiner Boards reichen sollte und auf normale RAM Inhalten in dem RAM zuzugreifen, wäre sehr langsam.

Irgendwie sehe ich keine große Zukunft für das Produkt.
 
Es gibt wohl eher um 32GBit, also was PCIe 3.0 x4 schafft, bei 32MBit/s würden HDDs und SSD ja einschlafen und Du auch, wenn Du mal eine große Dateien übertragen willst :D
 
Dass 32Mbit/s nicht die Welt sind war mir klar, drum war ich ja so verwundert als ihr beiden das als solch eine Schallmauer für SATA dargestellt habt. Du hast ja nicht nur Dario zitiert sondern selbst auch von 32MBit/s gesprochen, daher war ich davon ausgegangen, dass die Größenordnung tatsächlich so gemeint war. Reden wir natürlich vom tausendfachen Durchsatz, so stimme ich euch voll und ganz zu ;)
 
Ich glaube hier gibt es allerlei Missverständnisse.

Ich verstehe das so, dass der eigentlich Ram mit dem M.2-Slot überhaupt nix zu tun hat.
Der Ram-Baustein dient doch lediglich als Träger und Stromversorgung . Die Anbindung der M.2-SSD erfolgt dann über SATA.
Hier soll doch lediglich Platz auf dem Board gespart werden.

In meinen Augen wird das dann aber in der Höhe zu viel.
Guter Anasatz also, aber noch ausbaufähig.
 
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