Asus Essence II -> Mikrofon wird nicht erkannt

Chevoidox

Cadet 4th Year
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Guten Tag,
leider bekomme ich mein Mikrofon nicht ans laufen.
Es ist ein Rode NT1A. Ich habe mir extra schon ein Female XLR -> 6,3mm Klinkenadapter gekauft. Jedoch bekomme ich es
einfach nicht eingestellt. Hat jemand ei ne Ahnung was ich alles konfigurieren muss?
 
Wie Jesterfox schon sagte, das Mikrofon braucht eine deutlich höhere Spannungsversorgung, welche die des mickrigen Onboard-Inputs bei weitem übersteigt.

Schau dich mal bei den Audio-Interfaces mit USB-Schnittstelle um. Die haben dafür vorgesehene Vorverstärker integriert:
https://www.thomann.de/de/usb_audio...b9ee7eb788b87851dd6929df95adb1&viewMode=block

BTW: Hast du dich bewusst für das NT1-A entschieden oder einfach nur auf YouTube nach Empfehlungen gesucht? :evillol:
 
In der Beschreibung steht groß und breit:

"benötigt 48 V Phantomspeisung"
 
Man kann Asus auch vorsätzliche Informationsfalschdarstellungen mit einer 6.3mm Klinke als Eingang für professionelle Mikrofone gedacht anlasten.

An der Essence kann man nicht mal ein dynamischen Gesangsmikrofon ordentlich verstärken und diese Mikrofone werden üblicherweise an 6,3mm oder XLR angeschlossen.

Wenn der ASUS Marketingexperte für seinen Lohn vom Fach wäre oder die Ingenieure ein fachlich versiertes Mitspracherecht hätten, hätte man entweder die Funktion wenigstens für Dynamiker umgesetzt oder die Klinke auf 3,5mm reduziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Nachbar schrieb:
Man kann Asus auch vorsätzliche Informationsfalschdarstellungen mit einer 6.3mm Klinke als Eingang für professionelle Mikrofone gedacht anlasten.
Wieso sollte man dies tun?

Die Karte wird nirgends als professionelles Recording-Equipment, sondern viel mehr als Hi-Fi-Soundkarte beworben. Ein Mikrofon-Eingang mit lediglich Plug-in-Power ist hier absolute üblich. Dass dabei nie sonderlich viel Gain zustande kommt, liegt übrigens daran, dass an den Vorverstärkern der Consumer-Geräte gerne mächtig gespart wird. Da sind selbst die meisten USB-Soundkarten für 6-8 Euro potenter.
 
Ich bin von der SB Audigy 2 ZS Platinum mit 6.3mm Klinkeneingang, regelbaren und umschaltbaren Mikrofonvorverstärker auf die Asus Essence ST gewechselt und habe mich durchaus gewundert, warum das Shure SM58 mit dem gleichen Kabel beim Reinschreien in Teamspeak oder Aufnahmeprogramm so gut wie nicht verstärkt wurde. Das war 2009, als Podcaster noch Youtuber vor einer Webcam, Electret Tischmikrofon oder einfachen Hörsprechkombination waren und Soundblaster vermehrt als reine Gamingkarten abgestempelt wurden, wozu Creative mit seinem langjährigen Marketing selbst beigetragen hat.

Asus richtete sich mit den neuen Xonar Produkten klar an Soundblaster Nutzer, auch für die Spieler durch die GX Xear 3D EAX ähnliche Simulation und dann nimmt man Presicion Clock Tuning für den Preis von 170€ gerne mit, wenn die SB Audigy 2ZS Platinum für einen ähnlichen Preis ordentlich ausgestattet aufgerufen wurde und die Essence selbst mit fetten Mikrofoneingang und Kopfhörerverstärker eine zeitgemäße Leistung liefern möchte.

Selbst mit dem Hintergund, weil Asus seine ASIO 2.0 Fähigkeiten mit vermarktete, was sich gleichzeitig an professionelle Nutzung richtet und ich mir den Kauf der Asus H6 Adapterplatine als Option für ASIO Nutzung offen lies. Selbst ASIO 2.0 war einfach nur stümperhaft implementiert und nicht nutzbar und ist es bis heute nicht, als bekannt wurde, dass es C-Media Codecs sind. Dagegen sind selbst VIA Audiochips Weltklasse oder die Audigy bei ASIO herausragend professionell mit unter 4ms Latenz.

Über die Internetsuche kam ich letztlich auf die Eingangsfrage zum Mikrofon, weil Asus die zugekauften Codec Chips unter Eigennamen beschriftet, das der Line-, und Mikrofoneingang von einem Realtek Codec realisiert wird.


Es ist und bleibt technischer Blödsinn eine 6.3mm Klinke als Mikrofoneingang zu verbauen, die den eigentlichen Zweck nicht erfüllt. Weil es schlicht keine Konsumentenmikrofone mit der Klinkengröße gibt, 6.3mm selbst bei professioneller und robuster Übertragungstechnik Einsatz findet und Benutzer von Fieldmixern ihre 3.5mm Kabel selbst löten oder auf mini XLR setzen. Asus nimmt eine bekannte, mathematische Formel mit einem gezielt falschen Ergebnis und verkauft es als richtig und den Kunden absichtlich für blöd. Damit habe ich ein Problem.


Ich habe eine Infrasoniq Quartet mit schaltbarer Phantomspeisung und Hi-Z und über den DUAL CV1600 oder das vorhandene Tascam Mischpult kann ich das Mikrofonsignal eines Dynamikers sogar in den PC speisen. Übrigens ist der DUAL CV1600 Vollverstärker weit professioneller ausgelegt, selbst für Karaoke mit zwei Mikrofoneingängen durch einstellbare Signalmischung, als es diese asiatische Asus Soundkarte versucht aufzuzeigen. Das Asus Audio Center bietet übrigens Karaoke Einstellungen, wenn man denn einen Dynamiker betreiben könnte. Selbst ordentlich umgesetzte Karaokefunktionen, die mit einem ordentlichen Mikrofon beginnen, kapieren diese selbsternannten Musikprofis von Asus nicht.
 
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Ich hatte ebenfalls die Asus xonar Essence STX. Der Mic Eingang war komplett für die Tonne. Starke Störgeräusche und wenig Verstärkerleistung. Eine 6 € teure USB Soundkarte war besser.

Zur Zeit verwende ich als Tischmikrophone eine Soundblaster Omni. Der Mic EIngang ist aber auch so deutlich besser als von den meisten internen Soundkarten.
 
Bei meiner Essence ST ist der Eingang völlig leise und entstört, aber das bringt letztlich auch nichts. Die Infrasoniq bietet zusätzlich einen brauchbaren Mixer mit ergonomischen Reglern in der Software mit dB Direkteingabe an und nicht diese wirklich kleinen Knubbelschieber im Asus Center, die mit der Mausspitze getroffen werden müssen.
Da war selbst die Creative Software im Produzenten Modus bei der X-Fi selbst für Line In Signale besser und leichter zu bedienen. Ich nutze die Essence daher nicht mal für Line In Signale.

Asus hätte damals den Eingang wenigstens für dynamische Mikrofone auslegen können und der Themenersteller könnte sich heute mit einem Røde Procaster anfreunden. Die Essence würde wie geschnitten Brot noch heute über die Theke gehen.
Das H6 Modul variabel über einen anderen Audiocodec auf der Essence als Ausgang und Eingang konfigurierbar gestalten und manch ein Nutzer mit Mixer und Effektgeräten oder Mehrspursystemen würde sich über eine 8 Kanal Karte für um 230€ freuen. Das wäre ein Zwischending ohne Unternehmen mit professioneller Hardware auf die Füße zu treten und Heimproduzenten taugliche Hardware anzubieten. Oder die einfach 7.1 betreiben oder Stereoberieselung in mehreren Zimmern ausgeben wollen.
 
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