Ich bin von der SB Audigy 2 ZS Platinum mit 6.3mm Klinkeneingang, regelbaren und umschaltbaren Mikrofonvorverstärker auf die Asus Essence ST gewechselt und habe mich durchaus gewundert, warum das Shure SM58 mit dem gleichen Kabel beim Reinschreien in Teamspeak oder Aufnahmeprogramm so gut wie nicht verstärkt wurde. Das war 2009, als Podcaster noch Youtuber vor einer Webcam, Electret Tischmikrofon oder einfachen Hörsprechkombination waren und Soundblaster vermehrt als reine Gamingkarten abgestempelt wurden, wozu Creative mit seinem langjährigen Marketing selbst beigetragen hat.
Asus richtete sich mit den neuen Xonar Produkten klar an Soundblaster Nutzer, auch für die Spieler durch die GX Xear 3D EAX ähnliche Simulation und dann nimmt man Presicion Clock Tuning für den Preis von 170€ gerne mit, wenn die SB Audigy 2ZS Platinum für einen ähnlichen Preis ordentlich ausgestattet aufgerufen wurde und die Essence selbst mit fetten Mikrofoneingang und Kopfhörerverstärker eine zeitgemäße Leistung liefern möchte.
Selbst mit dem Hintergund, weil Asus seine ASIO 2.0 Fähigkeiten mit vermarktete, was sich gleichzeitig an professionelle Nutzung richtet und ich mir den Kauf der Asus H6 Adapterplatine als Option für ASIO Nutzung offen lies. Selbst ASIO 2.0 war einfach nur stümperhaft implementiert und nicht nutzbar und ist es bis heute nicht, als bekannt wurde, dass es C-Media Codecs sind. Dagegen sind selbst VIA Audiochips Weltklasse oder die Audigy bei ASIO herausragend professionell mit unter 4ms Latenz.
Über die Internetsuche kam ich letztlich auf die Eingangsfrage zum Mikrofon, weil Asus die zugekauften Codec Chips unter Eigennamen beschriftet, das der Line-, und Mikrofoneingang von einem Realtek Codec realisiert wird.
Es ist und bleibt technischer Blödsinn eine 6.3mm Klinke als Mikrofoneingang zu verbauen, die den eigentlichen Zweck nicht erfüllt. Weil es schlicht keine Konsumentenmikrofone mit der Klinkengröße gibt, 6.3mm selbst bei professioneller und robuster Übertragungstechnik Einsatz findet und Benutzer von Fieldmixern ihre 3.5mm Kabel selbst löten oder auf mini XLR setzen. Asus nimmt eine bekannte, mathematische Formel mit einem gezielt falschen Ergebnis und verkauft es als richtig und den Kunden absichtlich für blöd. Damit habe ich ein Problem.
Ich habe eine Infrasoniq Quartet mit schaltbarer Phantomspeisung und Hi-Z und über den DUAL CV1600 oder das vorhandene Tascam Mischpult kann ich das Mikrofonsignal eines Dynamikers sogar in den PC speisen. Übrigens ist der DUAL CV1600 Vollverstärker weit professioneller ausgelegt, selbst für Karaoke mit zwei Mikrofoneingängen durch einstellbare Signalmischung, als es diese asiatische Asus Soundkarte versucht aufzuzeigen. Das Asus Audio Center bietet übrigens Karaoke Einstellungen, wenn man denn einen Dynamiker betreiben könnte. Selbst ordentlich umgesetzte Karaokefunktionen, die mit einem ordentlichen Mikrofon beginnen, kapieren diese selbsternannten Musikprofis von Asus nicht.