News Asus Sabertooth P67 mit „Vollkörper“-Kühlung

floq0r schrieb:
glühen die grafikkarten mittlerweile, dass die infrarotstrahlung zu so einem problem für umliegende materie wird? in diesem sinne wäre ein asbestmantel wohl besser gewesen :D

Banausen , ihr habt den Sinn verkannt. Das ist nur der Erlkönig eines neuen Board´s - vielleicht aber auch nur gerade aus der Schachtel geholt und noch nicht komplett ausgepackt. :D .
 
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....schlimmer als mit dem Dremel Porzelan zu zerschneiden wirds schon nicht ....
:D :D :D
glühen die grafikkarten mittlerweile, dass die infrarotstrahlung zu so einem problem für umliegende materie wird?
Das Board wurde extra für Nvidia's GF100 entwickelt:)
 
TNM schrieb:
Anfangs dachte ich "ok, selbes Prinzip wie bei dem Grafikkarten, also Metallplatte, sehr gut".

Dann die Erkenntnis: Plastik?

OLK schrieb:
einverstanden, es ist dein gutes recht meine aussage anzuzweifeln. mein gutes recht ist mein im studium erworbenes thermodynamik wissen auf ein beworbenes asus feature anzuwenden.

Und selbst wenn man Kernphysik studiert hat, sieht man ohne Geigerzähler keine ionisierende Strahlung. Ich denke Du verstehst, worauf ich hinaus will. Wenn Sie stark genug ist, merkt man das natürlich recht flott *g*

Klar kann das alles nur dämliches Marketing sein, aber anhand der lausigen Folien würde ich da keine großen Aussagen treffen wollen, da man zB nicht weiß, um welches Plastik es sich handelt und das wirklich nur Luft leiten und die Komponenten abschirmen soll und das nur billig auf das Board geschraubt wurde und womöglich auch noch klappert.
 
sonymike schrieb:
Warum darf man dem Kunden nicht einfach ein Board vorstellen, welches vom Standard abweicht - Werbung?!? das könnte man hier jeder News/Vorstellung vorwerfen, also bitte stfu
Also Leuten hier den Mund zu verbieten ist das letzte wofür ein öffentliches Forum gut ist! Disqualifiziert deine Aussage also schonmal.

Und zu dem Thema vom Standard abweichenden Mainboard. Ist ja schön und gut, und jeder Hersteller versucht sich mit irgendwelchen neuen, einzigartigen Features abzusetzen. Aber eine Plastikabdeckung über das Board zu bauen und das als bahnbrechende Kühlmethode anzupreisen scheint nunmal etwas weit her geholt. Allein auf Folie diese Blase von wegen -10°C. Dann müsste meine Board in den meisten Fällen schon unter Umgebungstemperatur fallen.

Also mal ernsthaft. Wenn man sein System nicht bis zum Limit übertaktete, sollte das Board bei einer guten Gehäusebelüftung auch ohne solche Spielerein immer ausreichend kühl bleiben. Und dann mit der Verlängerung der Lebenszeit zu werben. Die ist weder messbar noch wird kaum jemand ein Board bis zu seinem Abrauchen in Benutzung haben. Da würde es sich doch genauso lohnen für das Geld gleich 3 Boards in Reserve zu kaufen.:D
 
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irgendwie gefällt es mir, nur passt es farblich ja garnicht in mein blau/schwarz gehaltene innere des raven ^^
 
noch nicht aufgefallen?

Hinter der sogenannten „Tactical Vest“ (Codename) verbirgt sich eine komplette Abdeckung der Platine. Lediglich die Chipsatz- und MOSFET-Kühler sowie die Steckplätze für Speicher, Erweiterungskarten uns sonstige Elemente und natürlich der Prozessorsockel bleiben frei zugänglich.
 
also ich warte schon lange auf neue kühlkonzepte bei mainboards.
wie ich bei meinem sehen konnte, liegt einer der größeren kühlelemente des mainboards quasie im windschatten und profitiert kaum bis gar nicht vom luftzug. es liegt zwischen cpu-kühler und der grafikkarte und wird quasie von der grafikkartenrueckseite zusätzlich aufgeheitzt.
auch die rams bekommen nur recht wenig luft weil sie schlicht zu niedrig sind.

damit ein mainboard mit den ganzen kühlelementen ueberhaupt funktioniert muss man einen topblower einsetzen. alles andere ist auch bei den jetzigen mainboards weniger effektiv für die kuehlung der boardelemente.

Ich habe mir aufgrund dieser tatsache gedanken gemacht, wie ich selber das gehäuse optimieren
koennte um eine bessere kuehlung zu erreichen und musste feststellen, dass das gar nicht so leicht ist. denn das grundkonzept des flachen boards mit den steckkarten ist an und fuer sich schon
eines der groeßten probleme. Schaut man sich zb. ein Netzteil an, wird man feststellen wie gut die bauteile kompakt zusammen stehen und effektiv vom luftstrom des netzteilluefters profitieren.

In folge dessen bin ich zu den einzigen vernuenftigen schluss gekommen, den man aus der aktuellen komponenten anordnung ziehen kann. Man muss das ganze mainboard irgendwie abdecken und einen gezielten luftstrom unter der abdeckung erzeugen sodass die komponenten immer mit frischluft versorgt werden und dabei die warme wieder abgefuehrt wird.

Die abdeckung sorgt dann dafuer, dass es ein gezielten luftstrom ueber das mainboard gibt.
am ende würde man dann auf der mainboardrueckseite die luft ins gehaeuse lassen, sie teilweis dann ueber das mainboard mit dieser abdeckung und einen leufter ziehen und sie dann auf der mainboardvoderseite wieder rauslassen. Die Cpu und den rest kuehlt man am besten mit einer heatpipe oder einer wakue die direkt an die gehäusewand führt. dies ermoeglicht eine äusserst kommpackte bauweise und dabei auch eine effektive kuehlung.

gerade im mini-itx format waere dies wünschenswert.

was asus hier zeigt sie ein guter ansatz, aber es besteht noch verbesserungsbedarf in der luftführung und ein größerer luefter (80mm) sollte es fuer das mainboard schon sein.



ps: natuerlich ist die abdeckung aus plastik. alles andere waere unbezalbar und viel zu schwer.
 
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neo-bahamuth schrieb:
Es gibt auch wärmeleitfähige Polymere. Nur weils es "Plastik" ist, heißt das noch lange nicht, dass es Wärme nicht ordentlich ableiten kann.

Wäre die "Tactical Vest" wärmeleitend, würde Asus mit riesigen Lettern das REACTIVE ARMOR Material, aus welchem ebendiese bestünde, bewerben.
 
Ich finde es im Gegensatz du den Meisten hier ziemlich hässlich....
Die Kühlerfläche an sich ist sehr schick, aber durch die nötigen Lücken in der Fläche ist mir das ganze zu unregelmäßig und unruhig.
Dann lieber ein mehrfarbiges Board (vorzugsweise Rot / Schwarz) mit großen Kühlern, z.B. das SR2 oder so^^
 
Ich möchte den Nutzen dieser 'Abdeckung' nicht diskreditieren, hege aber dennoch starke Zweifel. Die asiatische Zuliefererindustrie hat in der Vergangenheit schon oft gezeigt, daß man mehr Geld mit PR als mit Physik und Ingenieurswissenschaften machen kann. Ich vertraue solchen 'Hauben' erst dann, wenn in einem seriösen wissenschaftlichen Gutachten deren Wirksamkeit nachgewiesen werden kann - bis dahin ist es Unfug und belastet die Umwelt und letztlich mein Portemonnaie.
Es war die Macht der fernöstlichen Billig- und Billigshersteller, die das innovative WTX-Platinendesign torpedierte und ins Aus chauffierte, schon vergessen? Beim WTX Platinenlayout sollten Speicher und CPU direkt in einem definierten Luftkanal zu liegen kommen, der bequem mit sehr großen Ventilatoren beschaufelt hätte werden können. Der Luftstrom hätte so einfach und ohne Hindernisse große Teile der Platine einfach überstreichen können. Proprietäre 'Workstationgehäuse', wie seinerzeit die Kisten von DEC, SUN oder SGI hatten breite Lüfterphalanxen, die nicht selten allerdings sehr laut waren. Aber das Konzept war physikalisch simpel, der Materialaufwand gemessen am Effekt gering und die Lösung in sich geschlossen und zum Teil fehlertolerant. Bei heutigen Gehäusen sehe ich keine Innovation, es wird krampfhaft mit enormem Aufwand versucht der Thermodynamik effektiv beizukommen, um teure Hardware zu schützen. Gipfel dieser Entwicklung sind Wasserkühlungen - auf einem Rechner, der dann auch noch einen Umweltengel oder sonstige Grün-Aufkleber trägt. Aus dem lachen kommt man dabei schwerlich heraus. Statt immer aufwendigere materialintensive Lösungen zu suchen, sollte man sich dessen besinnen, was Mutter Natur anbietet. Konvektion und Luftkühlung sind auch ohne Wasserkreisläufe an einer Aquariumpumpe möglich. Ich würde es begrüßen, wenn man seitens der Boardhersteller jetzt im Zuge neuer Sockel auch gleich neue Platinenreferenzdesigns einführen würde, die eine einfachere Kühlung uns Stabilität des Rechners auch bei 35 Grad Celsius sommerlicher mitteleuropäischer Zimmertemperatur möglich erscheinen ließe.

Aber das, was ASUS hier zeigt, ist eher eine Lachnummer!

@Kraligor: Auch die Wärmeleitung konduktiver Art ist nicht 'reaktiv'. Reaktive Panzerung detoniert bei Beschuß mit Hohlladungsgeschossen und verhindert damit ein Eindringen des Projektiles in das Innere des Fahrzeuges bzw. geschützten Objektes. Um 'reaktiv' genannt werden zu können, müßte dieses Stück Sinnloskeramik etwas mehr machen als einfach nur einen Deckel auf einer Platine bilden - reaktiv im Sinne von präventiver Vollvereisung oder so ähnlich ;-)

Ich überlege mir gerade, wie viel energetischer Mehraufwand das Produzieren, Aufschrauben und Endtesten dieses Schwachsinns bedeuten mag. Das ist vermutlich unterm Strich eine völlige Kontradiktion zur TDP-Minimierungsorgie ...
 
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Chrisch schrieb:
Siehst du in der Mitte den 4 Eckigen Ausschnitt? Da kann man nen Lüfter montieren (für die, die nen Tower Kühler oder Wakü nutzen).

Ja ich weiß das da ein kleines 4Eck ist, und wo ist dann der Sinn wenn ich da so nen Turbo Lüfter einbauen muss um das Board zu Kühlen? Allein das Gefummel wenn ne Schraube in die Konstuktion fällt.
Ich bleibe dabei, dass es Verschwendung von Ressourcen ist.
 
Ich entdecke auf dem Bild des Mainboards nur 3 Lüfteranschlüsse.

Das ist unterdurchschnittlich schlecht.

Also muss bei einem Gehäuse mit ausreichendem Luftdurchsatz (was ja bekanntermassen
nicht wirklich sinnlos ist) eine extra Lüftersteuerung verbaut werden. Kabelsalat vorprogrammiert

Warum sind da so wenig Lüfteranschlüsse? Das hat ASUS doch beim Crosshair II
schon mal besser gemacht.

Der Lüfterkanal für diesen Mini-Lüfter ist eher ein Entwicklunsfehler denn wirklich brauchbar.
Und genau dort ist kein Onboard-Lüfteranschluss vorhanden!

Berichtigung: Hier auf dem Bild ist die Klappe für den kleinen Lüfter entfernt und dort ist tat-
sächlich an einen Lüfteranschluss gedacht worden!!

http://www.hardocp.com/image.html?image=MTI4OTgyOTg1M2NPNHVIeUQ1emlfMV8yX2wuanBn&ref=aHR0cDovL3d3dy5jb21wdXRlcmJhc2UuZGUvZm9ydW0vc2hvd3RocmVhZC5waHA/dD04MDgzNjkmcGFnZT02

PS: Wenn man das "eine" Bild auf der Hauptseite anklickt, dann kommt eine Vergrößerung
zum Vorschein, hinter der sich insgesamt 28 Bilder verbergen. Da gibt es viel von ASUS zu lesen!!
 
Zuletzt bearbeitet: (Bild-Link eingefügt)
Eisenfaust schrieb:
@Kraligor: Auch die Wärmeleitung konduktiver Art ist nicht 'reaktiv'.

Natürlich ist sie das nicht. Genausowenig wie die Plastikabdeckung eine taktische Weste darstellt. Ich wollte nur ein hübsches Werbewort erfinden. ;)
 
Kraligor schrieb:
Natürlich ist sie das nicht. Genausowenig wie die Plastikabdeckung eine taktische Weste darstellt. Ich wollte nur ein hübsches Werbewort erfinden. ;)

;-)

Nebenbei - ich habe implizit angenommen, daß es sich bei der Abdeckung um einen Keramikkörper handelt, sehe aber, daß es eine Plastikhaube ist. Witzig, das wäre ja so, als würde man eine feuefeste Heizung aus Holz bauen ...
 
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ALso man sollte schon etwas auf der Platine sehen... sieht etwas öde und eintönig aus.
 
Das sieht mal anders aus.

Die Kühlleistung wird sich wahrscheinlich in grenzen halten, aber optisch find ich es total genial, könnt mir das grad so gut in meinem Rechner vorstellen. Aber mir reicht die Leistung wahrscheinlich noch bis Bulldozer und Ivy Bridge, hoffentlich gibts dann wieder so nen Modell von Asus.


MfG
 
also ich find die plastikabdeckung auch voll sinnlos. das verursacht doch eher einen wärmestau als für kühlung zu sorgen. deswegen ist ja auch der lüfter dabei, der sorgt dafür das die gestaute wärme auch abtransportiert wird ;)


und als marketing die bezeichnungen "military standard" und "thermal shock test" mit ins spiel zu bringen find ich für den "normal" nutzer mehr als ein "blendung".

wenn die alle komponenten nach den strengen standards testen und qualifizieren würden wäre das board wohl auf dem consumer markt nicht zu bezahlen.
 
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