Athlon XP 2600+ auf Asus A7N8X-X OC?

despa

Lt. Junior Grade
Registriert
Nov. 2004
Beiträge
374
Hi, ich weiß das ihr das wahrscheinlich schon öfter gehört habt, aber wie kann ich meinen Rechner flotter machen? Ich hatte vorher ein MSI Board, und da war das ganz einfach, jetzt habe ich mir ein neues Board gekauft, und da sehe ich irgendwie nicht durch. Denn sobald ich da etwas ändere, macht er jedesmal einen Reboot.


Also hier mal meine Daten:


CPU: Athlon XP 2600+
Board:
Asus A7N8X-X nForce 2

Lüfter:
Thermaltake TR2-M3

Festplatten:
1 Maxtor 80GB / 8MB
1 Samsung 120GB / 8MB

Graka:
GeForce 6800LE

Speicher:
2 x Samsung 256 MB / DDR 400 CL 2,5
1 x Infineon 512 MB / DDR 400 CL 2,5

Netzteil:
450 Watt LowNoise

Also ich danke jetzt schon mal im vorraus
 
Konkretere Aussagen bitte. Was hast du wie geändert, was zum reboot führt?
Was ging beim MSI, was jetzt beim Asus nicht mehr geht?
 
Inwiefern änderst du denn etwas?
Im BIOS solltest du Versuchen den FSB langsam anzuheben, oder den Multi hochzusetzen. Also, was machst du und wie machst du es?

cu ced2
 
Also, Multi erhöhen ist nicht, da er gelockt ist.

Und sobald ich die Timings ändere, oder den FSB nur um 1 erhöhe, macht er einen Reboot, beim MSI bin ich auf 190 im FSB gekommen, jetzt komme ich nicht mal auf 167.
 
Ist das vielleicht ein altes Board mit dem älteren nForce2 SPP, der nur bis FSB333 spezifiziert ist?
 
Soweit ich weiss schaffen sogar passende nforce2 GT boards mit agp GK fsb200.
Manche mit entsprechender NB Kühlung sogar nur mit der onboard Grafik.

So gesehen müsste der SPP auch mehr als 166 mitmachen ?!?!
 
Vll. verträgt der PCI/AGP-Bus bzw. eine Karte die Übertaktung nicht. Die PCI-Karten können teilweise ganz empfindlich auf falsche Frequenzen reagieren.
 
zunächst ist einmal der CPU-Kühler wichtig; deiner ist eher am unteren Ende der Fahnenstange anzusiedeln.

Wenn du ausreichende Kühlung hast würde ich definitiv den AGP/PCI Lock auf 66 MHz stellen, das Timing für die Speicher auf 2,5-3-3-11 und mit dem FSB rumprobieren.
Auch einen Versuch wert, ist, das Board nur mit einem Speicherstick in der ersten Bank zu betreiben, dadurch sollte sich die Stabilität doch merklich erhöhen. 200 MHz FSB sollten dann eigentlich kein Problem sein.
Bei mir macht das Board mit dem Standardbios auch Probleme mit Multis zwischen 9 und 10,. Das sollte aber eigentlich bei dir egal sein...
 
@Iridium

In der Anleitung meines NF7 V2 wird für zwei Module DDR400, für drei nur DDR333 garantiert. In der Anleitung ist aber vieles noch auf dem Stand des alten nForce2. Ich habe auf meinem Board schonmal testweise 3x512MB DualChannel auf DDR430 ohne Probleme getestet, ich glaube nicht dass da irgendwein anderes Board Schwierigkeiten macht.

Bei gelocken AthlonXP ist der Multi nicht änderbar, weder nach unten noch nach oben. Die Fähigkeit, bei gelocken CPUs den Multi noch nach unten verstellen zu können, bleibt afaik Prozessoren mit Stromspartechniken vorbehalten, beispielsweise dem Athlon64.
 
Hi,
Danke für dei vielen Tips, aber ich hab es entlich geschaft. Das Bios war nicht mehr aktuell, darum habe ich da erst mal ein Update gemacht.

Und ich hab auch noch mal genau geguckt, also ich habe den nForce 2 400 Chipsatz

Übrigens, wie gesagt, ich bin für alle Tips dankbar, aber wenn ich höre das ich eine PCI Graka habe, dann weiß ich nicht ob sich da einer verlesen hat? Denn ein nForce 2 Board unterstützt kein PCI Express.

Aber egal

Meine CPU läuft jetzt Testweise bei einem FSB von 190

das Heißt zum ende kommen da stolze 2185 Mhz raus.

Aber irgendwie rennt er etwas heißer als vorher. Unter Last läuft er jetzt bei 55 Grad, und das ist mir etwas zu heiß.

Kann mir jemand einen Tip geben was man da am besten kaufen könnte, Wakü, oder einen vernünftigen CPU Kühler, aber bitte keinen wo ich noch Löcher in mein Board schrauben muß. Und bitte nicht zu teuer,

Sonst killt mich meine Freundin ;)

Übrigens @Serverlag wie machst Du das das Dein VCore bei 1,6 ist? Also ich mußte den VCore auf 1,8 schrauben damit er stabil läuft CPU


Greetz despa
 
Zuletzt bearbeitet:
Despa,
du hast schon Löcher im Board zum Befestigen eines hochwertigen Kühlers.
Gute (Luft-)Kühler gibts beispielsweise von Thermalright oder Zalman oder Coolermaster...
(siehe z.B.: SI-97 bei PC-Cooling; weiss ja nicht, ob das zu teuer ist, aber jedenfalls ist das nur der Kühlkörper, für den Lüfter fallen nochmal ein paar Euronen an. Auch ein ausreichend großes Gehäuse ist wichtig, damit alles schön Platz hat (der Kühler ist relativ hoch).

Dass meine CPU bei dem vcore stabil läuft, ist auch einfach Glück. Ich hab es probiert und .... tadaa, es hat funktioniert. Sie läuft auch auf 2,52 GHz bei 1,75v. Es ist halt auch eine Mobile-CPU, d.h. dafür ausgelegt, bei niedrigerer Spannung zu laufen und nicht so heiss zu werden.
 
55°c sind beim dem Asus Board, was ja die Kerntemperatur und die auch noch recht genau auslesen kann, überhaupt kein Problem. Ich hatte meinen alten 2500+ da lange zeit mit 60°c unter Last laufen.
 
HI, also danke erstmal. Ihr habt mir echt geholfen.

Also wenn Du eine Mobile CPU hast, dann erklärt das auch den VCore.

Ich hab mir heute noch einen Gehäuselüfter zugelegt, und tada, jetzt läuft meine Maschine unter last bei 40 Grad.

Ist zwar etwas laut, aber ein Kollege hat mir verraten das ich zu Weihnachten von meiner Freundin eine Wakü und ein neues Gehäuse bekomme. Also kann ich den einen Monat mit 28 dB leben.

Jetzt kommt aber meine nächste Frage.

Wie weit kann ich mit dem VCore bei meiner CPU gehen?

Falls ich es noch nicht erwähnt habe, ich habe einen Athlon XP 2600 mit Barton Kern. Also mit einem original FSB von 166 und einem Multi von 11,5


Und habt ihr schon mal was von den Plätchen gehört die man auf die CPU bringt, und die angeblich den Multi frei machen sollen? So ohne löten und so?

Wenn ja, wäre ich sehr dankbar für ein paar Erfahrungen.

Greetz despa
 
Zuletzt bearbeitet:
despa schrieb:
Wie weit kann ich mit dem VCore bei meiner CPU gehen?

Also das Board (ohne zu löten) erlaubt dir nur vcore bis 1,825, iirc.
Mit anständiger Kühlung hält das auch der Prozzie eine gute Weile aus; allerdings wird dann die Wahrscheinlichkeit höher, dass er schneller die Löffel abgibt, sprich die Lebenserwartung verkürzt sich. Wenn du die (neue) CPU eh nicht länger als 1 Jahr nutzen möchtest, bleibt die Chance, dass sie in dieser Zeit den Geist aufgibt, sehr klein. Falls du aber fünf Jahre oder länger (kommt nicht so oft vor ;) ) auf das Ding angewiesen bist, würde ich nicht über 1,7v gehen...
Ich bin mit meiner auf 1,6v gegangen, damit ich alle Lüfter möglichst weit runterdrehen kann. --> moderater OC + leises System :cool_alt:

P.S.: Ein aktueller kleiner Thread zu dem Thema läuft gerade hier
 
Zuletzt bearbeitet: (PS + Link eingefügt)
1. Ich habe mich nicht verlesen, aber AGP und PCI gehören quasi zusammen, der AGP ist sozusagen ein Abwandlung des PCI-Busses mit doppelter Frequenz. Wenn du den PCI-Bus übertaktest, tust du dies automatisch auch mit dem AGP.

2. I.d.R. sollte man einer Barton-CPU nicht mehr als 1,85V zumuten.
Bis 1,7V kann man recht bedenkenlos gehen, wenn die Kühlung stimmt.
Allerdings solltest du auch hier mal reinschauen: https://www.computerbase.de/forum/threads/kommentar-uebertakten-und-die-stromrechnung.75871/
 
b-runner schrieb:
(ist zwar nicht ganz zum Thema, aber)
ich finde, dass die zukünftige Entwicklung von CPUs und ganzen Systemen genau solchen Überlegungen viel mehr Rechnung tragen wird.

Wenn es heute eine CPU oder einen Komplett-PC gäbe, der wirklich intelligent alle seine Ressourcen verwaltet, dann würde ich mir so ein Teil holen beziehungsweise anfangen dafür zu sparen, da sich so eine Anschaffung ja auch sehr schnell über die niedrigeren Stromkosten amortisieren dürfte... und ich wäre wohl nicht der einzige ;)

Wäre schön, wenn Deutschland hier eine Vorreiterrolle einnehmen könnte und die hiesigen Unternehmen nicht darauf warten, bis Intel & Co. entsprechende Technologien auf den (Welt-)Markt werfen...

(tschuldigung fürs Abschweifen, aber ich overclocke halt nun einmal gerne = Hobby, und es reizt mich schon sehr, wenn man höhere Leistung + niedrigeren Verbrauch zusammenbringen könnte; ist wie mit Autos :p )
 
Wenn du schon abschweifst: Pentium M, A64 (C'n'C), Mobile AthlonXP, VIA, ... Es gibt einige CPUs, die - je nach Sparpotential mit Leistungseinschränkungen - helfen können, den Stromverbracuh gering zu halten.
 
Zurück
Oben