J
JimmyV
Gast
Calluna, auch noch einmal für dich von Heise.de :
http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Verlage-fuehlen-sich-von-Apple-betrogen-Update-1182659.html
http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Verlage-fuehlen-sich-von-Apple-betrogen-Update-1182659.html
Verkäufe der Inhalte am App Store vorbei, etwa wie bisher über die Webseiten der Verleger, sollen in Zukunft nur noch erlaubt sein, wenn gleichzeitig auch ein Kauf über die In-App-Purchases implementiert ist.
Diese Regeln gelten laut Apples Entwickler-Richtlinien seit Einführung der In-App-Verkäufe. Neu ist, dass Apple solche Apps, die dagegen verstoßen, nun nicht mehr in den App Store lässt. Für bereits im App Store eingestellte Programme gilt eine Schonfrist bis zum 30. Juni. Danach müssen auch diese In-App-Verkäufe anbieten.
Für die Verlage ist diese Auflage eine harte Nuss, denn sie schmälert die Gewinne deutlich. Bis gestern hofften sie noch, im Rahmen der Vorstellung der iPad-Zeitung "The Daily" würde auch eine Überarbeitung der Kostenstruktur vorgestellt werden. Dem war aber nicht so. Statt dessen bleibt es auch für den Abonnement-Verkauf von Zeitungen und Zeitschriften bei der 30-Prozent-Abgabe.
[Update:] Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat zumindest ein App-Entwickler den 31. März als "Verbotstermin" für Anwendungen genannt bekommen. Ab diesem würden "Zeitungen und Magazine" zurückgewiesen, die keine zusätzliche Bezahloption über Apple erlaubten. Der verantwortliche Apple-Manager Eddy Cue sagte laut dem Blatt, Apple wolle seinen Kunden Publikationen sowohl über den eigenen App Store als auch über Websites und andere Wege zugänglich machen – und das möglichst einfach.