Aufrüsten, Mainboard ok?

Schüffl

Lt. Commander
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Hallo!
Ich werde demnächst nach nunmehr 2 Jahren mein doch schon etwas betagtes AGP System in Rente schicken. :)
Da ich den PC des Öfteren zu Videobearbeitung, Programmierung und mehrere Dinge gelichzeitig nutze (Spielen auch gelegentlich, aber nicht überwiegend), habe ich mir folgende Komponenten ausgesucht:

Mainboard: AsRock P45R2000 (-WiFi)
CPU: Intel Q6600 (evtl. Q6700)
Ram: 2x2GB OCZ Platinum XTC (DDR2-1000)
Grafikkarte: HD4870

Habe schon ein paar wenige Tests/Meinungen zum Mainboard gelesen, demnach scheint es recht ordenlich zu sein und sogar übertaktungstauglich (FSB bis 2000MHz). An sich sollte es so doch eine recht ausgewogene Zusammenstellung sein, oder?
Eine Quad-Core CPU sollte es aufgrund der parallelen Bearbeitungen auf jeden Fall sein, preislich ist das auch schon das Maximum, also Spielraum nach oben ist auch nicht wirklich vorhanden. Das AsRock ist mir ins Auge gefallen, weil es für den Preis einen aktuellen P45 Chipsatz bietet (daher auch ein wenig Zukunftssicherheit bietet) und wirklich vergleichsweise sehr viele Anschlüssmöglichkeiten hat, die Ausstattung scheint sehr gut zu sein (zumal sogar im Zweifelsfall später mal auf DDR3 Ram umgerüstet werden kann, ich behalte meine Hardware meistens 2-3 Jahre, von daher ist das sicher auch nicht ganz verkehrt).
Hat mit dem Board schon jemand persönliche Erfahrungen?
Mein Netzteil sollte dafür eigentlich noch reichen (BeQuiet StraightPower 500W) und alle anderen Komponenten werde ich weiter nutzen.

Wäre sehr nett, wenn jemand ggf. seine Erfahrungen berichten könnte, bzw. Kritik, warum diese Zusammenstellung doch nicht gut sein sollte.

Danke schonmal,

Gruß,
Schüffl
 
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also zum mb kann ich dir leider nix sagen, aba das ram würde ich auswechseln. mit einem 800 mhz ram isses billiger, und wenn du übertacktest, reicht 800 dicke.
kleine rechnung: multi 9, FSB per oc auf 400, ram auf normal: 9x400: 3600.
die 3600 mhz dürften reichen, und werden sowieso schwer zu erreichen.
 
Würde zum Q9300 greifen, ist stromsparender und hat SSE4.1.
DDR3 bringt in einem FSB-System keinen wirklichen Vorteil, auch in drei Jahren nicht.
Würde das Geld lieber in einen qualitativ hochertigen Board stecken - bessere Stomversorgung durch bessere Bauteile und bessere Kühlung.
Z.B.: Gigabyte GA-EP45-DS3
Für den Q6600/6700 reichen RAM mit 800MHz, bei OC.
Brauchst du RAID, Crossfire oder Wifi? Willst du übertakten?
 
ja, beim Ram war das auch nur so als vorläufiges Beispeil, da kann man ja mittlerweile fast nehmen, was man will. Daher hätte ich den 1000er genommen, da der vielleicht 5€ Unterschied zu 800er macht und ggf. hat man da mehr Spielraum. Aber wie gesagt, beim Arbeitsspeicher hab mich absolut noch nicht festgelegt. Vielleicht nehm ich da auch einfach was Günstiges mit 800MHz. :)

Übertakten will ich schon ein bißchen, Crossfire brauch ich nicht und Raid eventuell (von daher hätt ich gleich ein Board mit Raid genommen, falls mans doch braucht. 2xGB-LAN und 1xFirewire sind auf jeden Fall Pflicht. WiFi brauch ich nicht unbedingt, das Board gibts ja auch für nen paar Euro weniger ohne WiFi). Der Q9300 steht bei mir auch schon auf der "eventuell"-Liste, ist nen bischen davon abhängig, ob es dann die Finanzen erlauben^^
 
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Was die Daten angeht, ist das Mainboard super.
Allerdings hinterlässt halt die Marke (ASrock) einen faden Beigeschmack ;)

Wenn die Erfahrungen allerdings gut sind, dann spricht ja im Prinzip nichts dagegen.

Die teurere Variante mit ähnlicher Ausstattung (3 PCIe, dafür aber kein WLAN) wäre diese hier:
http://geizhals.at/deutschland/a338045.html
 
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Würde dann das Gigabyte nehmen.
Mindfactory, Mix-Computer und VV-Computer würde ich als Shops empfehlen.
Falls du den Q9300 nimmst und über 3GHz willst, solltest du beim OCZ bleiben.
Das Netzteil reicht wohl dicke.
 
Unterstützt das Gigabyte Board denn RAID?
Bei der DS3 Variante gabs beim P35er dafür ja extra eine Raid-Version.
Denn sonst bietet das ASrock Board von der Features her einfach mehr. Qualität kann man so kaum beurteilen.

Was man so sieht, hat es eine eher magere Kühlung, die allerdings ausreichen sollte, eine eher magere Stromversorgung, von der man aber eh kaum was merken wird und der Rest sieht ok aus ;)
Naja, die Anschlussverteilung ist etwas seltsam, aber wohl an eine BTX Kompatibilität angelehnt... Nur was die SATA Anschlüsse da oben machen, ist mir ein Rätsel. Für eSATA?
 
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mach was immer du möchtest aber kauf bitte nicht diesen schrott von asrock.
am motherboard und am netzteil sparen leider sehr viele, ist aber ein riesen fehler

auch der p45,rate dir aber eher dazu nicht dem marketing gequatsche auf den leim zu gehen,es gibt einfgach keine belege dafür das der p45 besser ist als der p35

http://www.alternate.de/html/product/Mainboards_Sockel_775/MSI/P45_Neo-F/270357/?articleId=270357&tn=HARDWARE&l1=Mainboards&l2=Intel&l3=Sockel+775


gutes und preiswertes netzteil

http://www.alternate.de/html/zackzack/detail.html?tn=ZACKZACK&baseId=7392
 
@Lar337
Hast natürlich recht, es ist das Gigabyte GA-EP45-DS3R.
Dass das AsRock nicht die guten Bauteile, wie stromsparende aber trotzdem stabile Kondensatoren verwenden, ist bei der Ausstattung klar. Asus hat nur qualitativ hochwertige Bauteile verbaut, AsRock wird dagegen mit super Ausstattung vollgepumpt, so war es schon immer. Aber stabiles Übetakten mit einem AsRock geht nicht. Aber technisch sind sie trotzdem o.k.
Würde aber dennoch zum Gigabyte greifen.
 
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Naja - also das AsRock ist schon unschlagbar günstig. Vor allem wenn du Firewire und 2x 1GB LAN haben willst. Persönlich würde ich zwar kein AsRock kaufen, aber naja. Funktionieren wirds bestimmt.

Alternativ wäre von Asus das P5Q-E (P45) oder, aus der "alten" Garde der P35er, das Abit IP35 pro.
 
Also bezüglich der Qualität.. mag sein dass die früher mal Schrott waren, aber das ist heutzutage auch nicht mehr so. Die die behaupten AsRock sei der letzte Schrott, hatten in letzter Zeit sicher nie eines, oder? Ich hatte vor nem Jahr mal ne Zeit lang ein AsRock verbaut, das lief eigentlich sehr gut, sehr stabil und auch nicht langsamer als die anderen. Von daher ist es für mich auf jeden Fall in Betracht zu ziehen.
Also ich möchte wenn möglich bitte kompetente Meinungen und nicht "AsRock ist scheiße" hören, auf sowas reagiere ich eh nicht, nur weil ihr mal gelesen habt, dass die schlecht wären, oder weil ihr die einfach nicht mögt.. wenn es konkrete Beweise gibt, dass das Board schlecht sein soll, dann her damit.
Was ich bisher in anderen Foren bezüglich diesem und den Boards der letzten Baureihe von AsRock gehört hab, sollen die gerade in Sachen Qualität enorm zugelegt haben und den größeren in keinster Weise nachstehen (Evtl. Die Kühlung, aber ich werde die NB und SB vermutlich sowieso in meine WaKü einbinden, daher juckt mich das auch nicht).
Nach Hersteller pasuchal zu sagen, der is toll oder schlecht, ich glaub das Beruht nur auf irgendeiner Überzeugung (so wie ich mittlerweile der Überzeugung bin, vermutlich nie wieder ASUS zu kaufen, hatte mittlerweile 2 Boards von denen, liefen beide nicht sonderlich gut. Da fand ich MSI, AsRock und Gigabyte wesentlich besser, vom ASUS Support mal ganz zu schweigen. Kauft euch bloß nie nen ASUS Laptop, wenn der mal in RMA muss kommt der kaputter zurück, als hingeschickt..).
hier mal ein test den ich dazu gefunden habe, da schneidet es wirklich nicht schlecht ab. ;)
hier noch ein weiteres review.
 
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Es ist imo so, dass wenn du sagst nie wieder Asus, dann fällt auch AsRock weg. Die verhalten sich zu Asus so, wie Lancool zu Lian Li.
Ist im Prinzip die billig-Marke von Asus.

AsRock gehört halt nicht unbedingt zu renomierten Herstellern - deshalb bekommst es auch eher weniger empfohlen. Hab auch ehrlich noch nie nen Vergleichstest gelesen, aus dem ein AsRock als Sieger hervorgeht. Selber hatte ich bis jetzt "nur" Asus, Abit, DFI und Gigabyte - die ersten drei waren allesamt gut bis sehr gut, das Gigabyte fand ich so mittelprächtig.

Aber wieso fragst du überhaupt? Wenn du überzeugt bist vom AsRock - dann kauf es einfach.

Bzgl. DDR3 Support auf dem P45:
Im Prinzip ein sinnloses Feature. DDR3-RAM bringt auf der aktuellen Platform keinen praktischen Vorteil - und wird es auch nie tun. Erst mit dem Nehalem, bei dem der RAM direkt an die CPU angebunden ist (integrierter Controller), wird DDR3 was bringen. Ich würde auch eher kein Zwitterboard kaufen, da es dort in der Vergangheit schon zu Problemen gekommen ist.

Noch ne Frage: Findest du die Anordnung der ATX-Powersteckers wirklich toll so wie sie auf dem AsRock ist?
 
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ich möchte gerne ehrliche bzw. echte Erfahrungen, möglicherweise hat ja schon jemand selbiges Board. Und wie gesagt, ich hab auch schon ne ganze Reihe Boards durch, im Zweifelsfall würde ich mir vermutlich ein MSI kaufen, weil ich mit denen bisher die besten Erfahrungen gemacht hab. Kommt wahrscheinlich immer nen bißchen auf die anderen Komponenten an, wie das alles zusammenspielt.
Laut den Tests steht es auch den "Großen" in kaum was nach (gut vielleicht mal 100 Punkte weniger im Benchmark, aber wer merkt das schon..).
Primär wollt ich also gern mal eine Meinung von jemandem, der entwieder dieses, oder ein anderes der letzten Baureihe besitzt. Derjenige müsste es mir dann ja sagen können, ob die qualitativ etc. gut sind oder nicht. ;)

Zum Thema Zwitterboards: Ich hatte damals mal ein MSI Combo (SD-/DDR Ram), das lief eigentlich tadellos. Von daher hab ich da eigentlich kein Problem mit. Ob es sinnvoll ist, klar, das ist nicht unbedingt gesagt, aber es gibt leider echt wenig Boards in der Preisregion mit der restlichen Ausstattung.

Das mit dem Stromstecker juckt mich ehrlich gesagt auch nicht, wo ist denn das Problem, den da hinzubekommen? Die Kabel sollten lang genug sein und wenn man das ordentlich verlegt, dann hängen die auch nicht quer rum^^ :D
 
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Ich habe das "AsRock K7VT4A Pro" 2,5 Jahre bis Dezember 2007 bei mir im Rechner gehabt in Verbindung mit dem "Sempron Barton 3GHz - 512MB L2 Cache". Es lief stabil hatte eine gute Ausstattung, war technisch also voll o.k., wie bereits erwähnt. Hatte 22€ gekostet. :D
Aber ich würde es dennoch nicht wieder kaufen, da ich immer im Sommer Probleme mit Überhitzung der Northbridge hatte, nachdem ich es herausgefunden hatte, habe ich einfach einen Lüfter davor gesetzt und ich konnte auch bei über 25°C weiter den Rechner nutzen. Übertakten ging gar nicht, hatte keine geeigneten BIOS-funktionen. Wurde ohnehin viel zu schnell zu heiss.
Wie bereits gesagt AsRock hat gute Boards in Sachen Ausstattung, sparen aber bei der Kühlung und der sicheren Stromversorgung, daher ist Übertakten kaum möglich. Ist halt der Kontrast zu Asus selbst.
 
hm, Northbridge Kühlung ist nicht das Problem, da kommt wohl eh nen Wasserkühler drauf.
In Sachen OC hab haben die mit dem Board einen FSB von 423MHz ohne Ratio zu senken stabil gehabt (http://www.pro-clockers.com/reviews/?id=45&page=10), also sollte "mildes" Übertakten hoffentlich möglich sein. Ich hab auch nicht vor, bis auf 4GHz oder so zu übertakten^^ offiziell soll das ja sogar bis FSB2000 (500MHz) (daher ja auch die Namensgebung) unterstützen, aber soweit brauch ich das sowieso nicht :)
Zugegeben, die damaligen Boards (so wie das, welches du mal hattest), waren in Sachen Übertakten komplett nicht zu gebrauchen, das sehe ich genauso. Nur hab ich halt gehört, dass es bei den aktuellen schon recht gut möglich sein soll. Aber in der Hinsicht hätt ich schon gerne noch eine Bestätigung :D
 
Dann nimm es, du sparst immerhin über 10€. Klar mit Wasserkühlung lebt es sich leichter. :D
Mein AsRock läuft heute noch bei einem ehemaligen Arbeitskollegen, der ist hoch zufrieden. Qualitativ ist das in Ordnung, gerade für den Preis. Bei mir war es eigentlich eine Notlösung, die dann aber 2,5 Jahre gereicht hat, ich war bezüglich der Leistung der Kombination positiv überrascht. Ich hatte 1GB RAM DDR1/400.
 
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Hier findest du noch etwas zum ASRock. Das Board hinterlässt auf den ersten Blick einen recht ordentlichen Eindruck. Man greift zwar "lediglich" zu einem 4 Phasen Spawa System, dafür gibt es vergossene Spulen udn Solid Caps wie den den Konkurrenten.
Für Highend OC ist das Board somit sicherlich nichts, aber für alles andere ist das Board mehr als ausreichend (abgesehen von den wenigen Lüfteranschlüssen).
Auch in der Praxis kann das Board bisher überzeugen, das Bios ist relativ umfangreich.

Hier
gibt es nochmal ein Test zu dem ASRock.

Gruß
ASrock_USer
 
Lüfteranschlüsse kann man sich auch per Adapter vom Netzteil holen, oft liegt soetwas schon dabei.
 
Jup, den Test hatte ich ja oben schon verlinkt, daher dachte ich ja auch, es macht einen guten Eindruck.
Lüfteranschlüsse habe ich momentan sowieso keinen belegt, da Wasserkühlung. Die übrigen Lüfter laufen über eine Lüftersteuerung. :)
 
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