Austausch Wlan-Repeater, weil es inzwischen "bessere" Repeater gibt?

Sandra1991

Ensign
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Neuer Internetvertrag, neues Modem (Wlan-Kabelrouter Vodafone Station mit integrierter Wlan-Funktion)...

Da das Ein-Familien-Haus über drei Etagen geht und das Modem ausgerechnet im Keller steht (ist nicht ohne größeren Aufwand veränderbar)... kommt das Wlan-Signal ohne Repeater nicht in alle Räume...

Mit dem gefühlt uralten Fritzbox Repeater 310 kommt das Signal in meiner Wohnung gut an. Meistens sind es 4 von 5 Balken, zeitweise auch mal 5/5 oder 3/5 Balken... Die Internetgeschwindigkeit im Keller hat sich nach einem Tarif- und Modemwechsel sehr verbessert und über LAN-Verbindung sind wir regelmäßig bei 95% der gebuchten Downloadleistung (50.000 kbit/s).

Die Downloadgeschwindigkeit des Wlans mit Laptop direkt am Wlan-Modem (20 cm entfernt) beträgt dann 32.000 kbit/s und in meiner Wohnung kommt dann zwischen 11.000-15.000 kbit/s an.

1. Ist das der "natürliche Schwund", wenn man einen Repeater einsetzt?

2. Würde es etwas bringen, wenn ich mir einen "aktuelleren" Repeater hole?
(Oder würde das an der Situation nix ändern, weil ich allgemein einen guten Empfang durch den Repeater habe?)

3. Hat sich überhaupt etwas in den letzten 8-10 Jahren etwas bei den Repeatern massiv verändert, sodass sich ein Austausch lohnt?
 
1. ja ... wenn man nur 54 Mbit WLAN wiederhohlt kann einfach nicht mehr raus kommen.

54 Mbit Wlan Overhead bereinigt kommt auf die 32.000kbit hin...

jeder Repeater halbiert eigentlich.

2. So lange du nur 54 Mbit Wlan nutzt wird kein Repeater mehr Leistung raus holen.

Ergo was kann dein Router?
 
1. Ja, Verlust wirat du immer haben
2. Ja, könnte helfen, muss aber nicht.
3. Neuere Repeater senden auf mehreren Antennen gleichzeitig und können dadurch höhere Geschwindigkeiten erzielen - zumindest theoretisch. Wie sich das gamze bei dir verhält ist kaum vorherzusagen. Wahrscheinlich wirds etwas schneller werden, könnte aber auch deutlich schneller sein oder gleichbleiben.



Was spricht dagegen ein Kabel zu verlegen? Ein Loch durch die Decke und dort ein Access Point (AP)
Die Geschwindigkeit wird mit Sicherheit besser sein, da das Signal nicht so oft weitergeleitet wird.

Preislich bewegt sich das unter dem Preis eines sehr guten Repeaters.

Lg
 
Ohne zu wissen um welche Netzwerk-Hardware es sich handelt wird dir niemand helfen können.
 
FranzvonAssisi schrieb:
3. Neuere Repeater senden auf mehreren Antennen gleichzeitig und können dadurch höhere Geschwindigkeiten erzielen

ohne den Router zu kennen ... ist egal was der Repeater kann.

Sein aktueller könnte ja bis zu 300 Mbit ... es schaut aber bei den Datenraten nach 54 Mbit WLAN aus .... ergo Router...
 
Neuere Repeater können Crossband - d.h. z.B. auf dem 5 Ghz Band Link zur Basis/Router/AP und auf 2.4 Ghz zum Client - so wird die Halbierung der Bandbreite umgangen.
Müssen natürlich WLAN-Router/AP als auch Client mitmachen.
Kabel verlegen ist aber natürlich besser. Und ja: Liefere doch erstmal mehr Daten was Du so hast.
 
Warum nicht einfach ein Kabel legen? Flachbandkabel kann man sehr gut an Fußleisten und über Türrahmen ziehen. Dann kann man an den relevanten Stellen einen ordentlichen AccessPoint verbauen und hat eine solide versorgung durch WLAN.
 
Der 310 kann nur 2,4 Ghz-Band mit 2 Antennen.
Ein Upgrade auf z.B. 1750E würde vermutlich was bringen, weil der 2,4 und 5GHz Band nutzt.
Es kommt aber auch auf dein Endgerät (Laptop) und deinen Router an.
Die müssen auch beides können, dann solltest du einen Performancegewinn bekommen.
Ob man es braucht ist eine andere Sache.
Nur beim Surfen und E-Mails abrufen wirst du keinen Unterschied merken.
Spürbar wird das nur wenn du wirklich große Datenmengen runterlädst (z.B. große Updates, Spiele usw.) oder wenn du Videos in hoher Qualität streamst. Da macht sich dann die evtl. höhere Bandbreite bemerktbar.
 
Wie das Modem heißt?

Sandra1991 schrieb:
Neuer Internetvertrag, neues Modem (Wlan-Kabelrouter Vodafone Station mit integrierter Wlan-Funktion)...
Das Modem heißt tatsächlich so... Hier ist das Handbuch dazu, falls mehr Infos benötigt werden...
https://kabel.vodafone.de/static/media/Arris_VodafoneStation_TG344DE.pdf

Kabel zu verlegen ist keine Option. Wenn überhaupt würde ich das Modem in eine Abstellkammer (mit Multimediadose) ins Erdgeschoss verlegen... Dann wäre das Modem eher in der Nähe meiner Wohnung...
 
Crossband wird dir wenig bringen. Wenn das 2,4GHz Band schon von der Kellerdecke so krass gedämpft wird dann kommt da mit 5 GHz vermutlich kaum noch was durch.

Ideal wäre wenn du vom Keller ins EG mit einem LAN Kabel arbeiten kannst und dort dann einen AccessPoint aufstellen. Dort liegt dann zumindest schon mal der volle Speed an.
 
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Hab den 310er und den 1750er im Einsatz, bringen beide ziemlich die gleiche Geschwindigkeit, da mein Router nur 2,4ghz Band kann.
 
Einfamilienhaus: Wände auf, Leerrohre oder Kabel in jede Etage verlegen. An das eine Ende jedes Kabels eine Dose, an die ein Access-Point geklemmt wird, das andere Ende des Kabels im Keller auf ein Mini-Patchfeld auflegen, von dort kurze Patchkabel in einen Switch führen, den DOCSIS-Modemrouter auch da dran.

Oder du ärgerst dich alle paar Jahre mit der neuen Repeater- oder DLAN-Generation herum, gibst Geld aus und erreichst doch nie die Übertragungsrate, die ein lumpiges Netzwerkkabel bietet. Lieber einmal ordentlich Dreck machen und dann Ruhe bis ans Lebensende haben.
 
DeusoftheWired schrieb:
Einfamilienhaus: Wände auf, Leerrohre oder Kabel in jede Etage verlegen. An das eine Ende jedes Kabels eine Dose, an die ein Access-Point geklemmt wird [...]
Lieber einmal ordentlich Dreck machen und dann Ruhe bis ans Lebensende haben.

Sandra1991 schrieb:
Kabel zu verlegen ist keine Option. Wenn überhaupt würde ich das Modem in eine Abstellkammer (mit Multimediadose) ins Erdgeschoss verlegen... Dann wäre das Modem eher in der Nähe meiner Wohnung...
Im Erdgeschoss gibt es auch eine Multimediadose und damit auch Kabel... Hab mich vorhin etwas ungünstig ausgedrückt... neue Kabel zu verlegen, kommt nicht in Frage...

EDIT: Mich beschäftigt jetzt als letztes eher die Frage: Ist mein Modem mit 2,4 ghz ausgerüstet oder nicht? Und könnte man an der Schraube ggf. noch ziehen, um ein besseres Ergebnis zu bekommen?

Mir reicht die Geschwindigkeit im Normalfall auch so aus...
 
Sandra1991 schrieb:
Mit dem gefühlt uralten Fritzbox Repeater 310 kommt das Signal in meiner Wohnung gut an. Meistens sind es 4 von 5 Balken, zeitweise auch mal 5/5 oder 3/5 Balken... Die Internetgeschwindigkeit im Keller hat sich nach einem Tarif- und Modemwechsel sehr verbessert und über LAN-Verbindung sind wir regelmäßig bei 95% der gebuchten Downloadleistung (50.000 kbit/s).

Die Downloadgeschwindigkeit des Wlans mit Laptop direkt am Wlan-Modem (20 cm entfernt) beträgt dann 32.000 kbit/s und in meiner Wohnung kommt dann zwischen 11.000-15.000 kbit/s an.

1. Ist das der "natürliche Schwund", wenn man einen Repeater einsetzt?

Ja, denn jeder Repeater halbiert die Bandbreite

Sandra1991 schrieb:
2. Würde es etwas bringen, wenn ich mir einen "aktuelleren" Repeater hole?
(Oder würde das an der Situation nix ändern, weil ich allgemein einen guten Empfang durch den Repeater habe?)

3. Hat sich überhaupt etwas in den letzten 8-10 Jahren etwas bei den Repeatern massiv verändert, sodass sich ein Austausch lohnt?

ja und ja.
Von Vorteil ist auch wenn Router und Repeater 2,4 GHz und 5 GHz können. Wenn sich dann Router/AP in einem Frequenzbereich und Repeater/Client im anderen Frequenzbereich verbinden, dann gibt es auch keine Halbierung der Bandbreite.
 
Die Koax-Kabel des Kabelfernsehanschlusses nützen dir für dein Vorhaben nur leider gar nichts (von teuren Bastellösungen mit Koaxmodems mal abgesehen).

Die Frage, die ich mir aber stelle, ist, weshalb bei einer vorhandenen Multimediadose im Ergeschoß der Modemrouter im Keller steht. Ein Ortswechsel des Modemrouters würde die WLAN-Situation etwas weniger schlimm machen, aber immer noch bescheiden.
 
Das wäre vielleicht schon eine Lösung, indem du den Modem/Router ins EG verbringst. Von dort könnte möglicherweise das LAN das ganze Haus erreichen. Und vielleicht gäbe es dann noch die Möglichkeit doch auch noch mit einem Kabel das OG zu erreichen. Warum hast du eigentlich so eine Kabelphobie?
 
DeusoftheWired schrieb:
Ein Ortswechsel des Modemrouters würde die WLAN-Situation etwas weniger schlimm machen, aber immer noch bescheiden.
Ich kann mit (inzwischen) minimal 12.000 mbit/s... ganz gut leben... ich hatte eine Zeit lang auch "nur" eine 16.000-er Leitung, wo letztendlich gerade einmal ca. 8.000 mbit/s ankamen....

EDIT: aber wenn man insgesamt noch etwas mehr an Geschwindigkeit herauskitzeln kann, ist es natürlich besser ;)

DANKE an alle
 
Sandra1991 schrieb:
Ich kann mit (inzwischen) minimal 12.000 mbit/s... ganz gut leben...

Noch einmal: Weshalb steht der Modemrouter im Keller, wenn es im Erdgeschoß eine Multimediadose gibt?
 
Ein 16MB Empfang ist sicher für den Alltag ausreichend, solange es nicht um recht große Downloads geht, noch dazu wo du meinst, dass dir dpeziell auch ausreichen könnte. Dann ist das Ganze ohnehin "viel Lärm um Nichts".
 
DeusoftheWired schrieb:
Noch einmal: Weshalb steht der Modemrouter im Keller, wenn es im Erdgeschoß eine Multimediadose gibt?
Im Keller hat mein Vater sein Büro bzw. einen PC mit LAN-Verbindung... Sonstige Geräte, die Internet benötigen, brauchen alle keine LAN-Verbindung... Es sind Laptops, Ebook-Reader, Tablets, Handys usw. ...

Es war und ist einfach nur eine Sache der Bequemlichkeit und ich möchte meinem Vater nicht "sein" schnelles" Internet wegnehmen ^^

(EDIT: einzelnes Wort verändert)
 
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