Auto-Kredit/Leasing was ist besser?

Du least den Wagen, zahlst an, fahrst in 3 Jahre und gibst ihn zurück, einfach so? Und nimmst nen anderen?
Das lassen die zu?
Wird das nicht immens teuer?
Ist dann ne neue Anzahlung fällig?
Ich versteh das nicht.
Hört sich aber verlockend an :D
Erklärung bitte :D
 
Odium schrieb:
Eine Frage an die Leaser oder Kreditnehmer:
Was ist das denn für ein Gefühl, wenn man ein fremdes Fahrzeug fährt? Redet man da mit anderen drüber oder tut man eher so, dass das alles eigenfinanziert wäre? Gerade BMW, Daimler und Audi sind ja prestigeträchtig, aber gilt das in den Augen der anderen auch noch wenn man least?

Was soll am leasen schlimms sein?

Ob ich jetzt das Auto für 50.000,- € kaufe und nach 3 Jahren für 25.000,- € wieder verkaufe, oder ob ich die 25.000,- € Wertverlust : 36 Monate + Zinsen zahle, ist doch kein Unterschied.

Wenn jemand meint, das ein geleastest Auto weniger Wert ist, der kann nicht rechnen. Im Endeffekt zahlt man das gleiche, als wie wenn man das Auto kaufen würde.
 
Du least zu Rate X für X Jahre und zahlst X an. Die Rate ergibt sich aus Laufzeit, Anzahlung, Kaufpreis, Ausstatung, Inspektionen inkl. (oder nicht) und Kilometer pro Jahr.

Nach der Laufzeit hast du die Möglichkeit den Wagen für den Restwert (den das Autohaus festlegt) zu kaufen, oder einen neuen Leasingvertrag zu machen. Dann ist im Normalfall wieder eine neue Anzahlung fällig.


@Choco:
Wenn jemand meint, das ein geleastest Auto weniger Wert ist, der kann nicht rechnen. Im Endeffekt zahlt man das gleiche, als wie wenn man das Auto kaufen würde.

Das ist immer unterschiedlich und muss für jeden Vertrag / jedes Auto neu berechnet werden! Unter Umständen kann es günstiger sein ein Wagen zu leasen als zu finanzieren oder bar zu kaufen.

Leasing wird meistens in dem Moment teurer, wo das Autohaus den Restwert des Autos festlegen darf.
Ausserdem musst du die Inspaktion sowie Reparaturen beim Leasingautohaus durchführen was ein Vertragshändler ist und somit heftig überteuert.
 
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@ chappy086:

Ja, meistens muss man eine Anzahlung machen (um so Höher die Anzahlung um so weniger kostet es monatlich). Man fährt schön brav die vereinbarte Zeit (2,3 oder 4 Jahre) und dann kannst du ihn zurückgeben (musst dann aber für evtl. Beulen usw. zahlen) kannst ihn weiterleasen oder wenn du das Geld hast ganz kaufen. ^^

Und ja, wieso sollten Sie es nicht zulassen?

Wie gesagt, in meinem Beispiel kostet mich der BMW gesamt 3.000 € im Jahr Leasing, 135 Steuern und 475 € Vollkasko (Vollkasko ist bei Leasingfahrzeugen zwingend vorgeschrieben). ;)
 
Also ich rede offen darüber das der BMW geleast ist. Ganz ehrlich. Welcher Normalverdiener könnte sich in der heutigen Zeit ein Auto für 50.000 € leisten?
Dann bist du wohl eine Ausnahme ;)
Ich habe mal einen Bekannten gefragt, wem das Auto (dt. Marke) gehört und er sagte: "Mir natürlich!" Nach etwas nach nachbohren stellte sich dann doch heraus, dass er jeden Monat dafür bezahlt. Ihm wäre es aber wohl lieber gewesen, wenn ich dachte, dass er das alles selbst bezahlt hat.
choco2 schrieb:
Was soll am leasen schlimms sein?
Ich habe nichts von schlimm gesagt, aber der chappy will ja wissen, was besser ist. Und Psychologie spielt da immer eine Rolle, da kann man rumrechnen wie man will. Das Gefühl etwas zu mieten oder selbst zu besitzen ist doch ein großer Unterschied, egal ob man jetzt Geld spart oder nicht.
 
Mir wäre Leasing oder Ratenzahlung zu unsicher. Was wenn sich die Einkommensverhältniise oder einfache nur die Lebensumstände ändern(Familie im anmarsch -> Kombi statt Cabrio)?

Den gekauften Wagen bin ich schnell wieder los, den Kredit oder das Leasingfahrzeug auch? Wenn ja hab ich nichts gesagt.
 
Hmm, dass ist das was ich meine. Jeder hätte gerne so ein Auto, aber wirklich bar bezahlen ohne einen Kredit dafür aufnehmen zu müssen können glaube ich nur sehr wenige. ;) Wenn man dann vilt. noch bedenkt, dass er Raten für ein Haus oder Miete usw zahlen muss ist es so oder so unwahrscheinlich, dass jemand schnell 50.000 € für ein Auto ansparen kann. ;)

Für die meisten ist so ein Auto auch eine Art "Statussymbol"... für mich aber eigentlich nur Mittel zum Zweck. ^^

@ Iceman: Nein, einen Leasingwagen bekommst du sicherlich nicht los (großer Nachteil). Du hast schon recht. Wenn man sich n Cabrio gekauft hat und dann aber n Kombi braucht steht man blöd da. ^^ Wenn du Arbeitslos wirst stehst du natürlich auch dumm da. Das interessiert die von der Bank wenig. ^^ Ich persönlich kann sagen, dass ich ein extra Konto angelegt habe auf das jeden Monat ein bestimmter Betrag geht.... so könnte ich z. B. evtl. noch ein Jahr durchhalten, ohne böse Schreiben von der Bank zu bekommen. ;) Danach sieht es natürlich kritisch aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Odium schrieb:
Das Gefühl etwas zu mieten oder selbst zu besitzen ist doch ein großer Unterschied, egal ob man jetzt Geld spart oder nicht.

Sorry, aber das kann ich nicht nachvollziehen.

Mir ist das komplett egal, ob mir das Auto gehört, oder ob es geleast ist. Ich fühl mich sogar besser, wenn es geleast ist, denn damit weiß ich, dass ich die Karre nach 3 Jahren dem Händler wieder hinstelle, und mir einfach ein neues hole, ohne dass ich mich um irgendwas kümmern muss.
 
Choco2 schrieb:
Sorry, aber das kann ich nicht nachvollziehen.

Mir ist das komplett egal, ob mir das Auto gehört, oder ob es geleast ist.
Dann eine hypothetische Frage: Würdest du das gleiche Auto für 5% weniger Leasingrate auch dann nehmen, wenn dir der Händler die Autotür mit seiner Werbung ausfüllt? Ich glaube noch immer nicht, dass die Menschen wirklich offen zugeben möchten, dass sie etwas mieten statt besitzen.
 
Die ganze Thematik zeigt doch wie krank das ganze Thema Auto inzwischen schon geworden ist.

Man kann sich heutzutage gar keinen Neuwagen mehr leisten als normalverdiener, ohne einen Kredit aufzunehmen, oder es halt zu Leasen.
Frueher konnte man fuer einen halben Jahresgehalt ein Fahrzeug kaufen, das einem dann gehoert hat. Heute zahlt man 5 Jahresgehaelter dafuer.
Es ist richtig dass man heutige Kfz nicht mit denen von damals vergleichen kann, keine Frage.
Aber dann braucht sich die deutsche Autoindustrie dann nicht hinstellen und nach staatlicher Hilfe rufen, wenn die Autos nur noch auf Halde produziert und nicht mehr verkauft werden.
Das ist halt auch Marktbereinigung - Der deutsche 'Premiumhersteller' (z.B. VW) geht pleite und das Geschaeft uebernimmt Rumaenien mit Dacia ^^.

Klar es ist in diesem Posting viel ueberzogen, aber die Grundaussage sollte klar sein: Baut endlich wieder vernuenftige und bezahlbare Autos meine lieben Deutschen Autohersteller, dann klappts auch wieder mit dem Kunden.

Was denkt ihr was los waere, wuerde das Firmenleasing abgeschafft werden? Die deutschen Autobauer koennten allesamt zusperren.



mfg
 
@ Benzer: Du hast Recht. Eine solche "Upgrade-Möglichkeit" gibt es. ;-) Mein Geschreibesel war eher auf Job-Verlust hin bezogen. ^^

Und ich muss ehrlich sagen, also für mich fühlt sich ein Auto, welches geleast ist auch nicht wirklich anders an, als wenn es mir gehören würde..... (habe erst 2 gehabt ^^) von daher ist meine Aussage vilt. zu relativieren. ^^ Aber mein erstes Auto das mir selbst gehörte hat sich deswegen auch nicht anderst angefühlt. ^^

@ MrWeedster klar hast du recht. ^^ Wenn man überlegt.... wenn du früher gesagt hast ich habe 60.000 DM für das Auto bezahlt hat dich jeder für verrückt gehalten... heute bekommst du für 30.000 € grad mal nenn gut ausgestatteten Golf VI. :lol:

Wobei man so natürlich nicht vergleichen darf..... aber Otto-Normalo kann sich so kein neues Auto mehr selbst leisten.... er ist auf Leasing oder Finanzierung etc. angewiesen.
 
Ich denke schon das es eine große anzahl an neuen Autos gibt die man sich mit einem JAhres gehalt leisten kann.

Ich weiß nicht genau wo der durchschnits Neto Lohn in DE so liegt, evtl so bei 15000 €/a, und dafür gibts schon eine ganze Menge an Neuwagen. Also bis zur "Golfklasse" sollten da schon Fahrzeuge dabei sein.
 
iceman:-) schrieb:
Ich denke schon das es eine große anzahl an neuen Autos gibt die man sich mit einem JAhres gehalt leisten kann.

Ich weiß nicht genau wo der durchschnits Neto Lohn in DE so liegt, evtl so bei 15000 €/a, und dafür gibts schon eine ganze Menge an Neuwagen. Also bis zur "Golfklasse" sollten da schon Fahrzeuge dabei sein.


Mhm.

Aber: Ich schrieb: Halbjahreslohn.
Und was zu fressen und wohnen und leben koennte man auch noch brauchen.
Noch was: Die von dir genannten Fahrzeuge werden nicht von deutschen Autobauern angeboten....

Merkt ihrs? Die Deutsche Autoindustrie geht gerade zu Recht unter.

Gut heissen tu ich es auch nicht, aber diese 'Marktbereinigung' tut schon lange not.



mfg
 
Robbie schrieb:
er ist auf Leasing oder Finanzierung etc. angewiesen.

Wo ist der Unterschied? Zahl ich damit weniger?

Ein Auto leasen oder bar zahlen hat in meinen Augen nichts mit "es sich leisten können", oder "es sich nicht leisten können" zu tun.

Das ganze hat einfach was mit klug mit Geld umgehen zu tun.

Warum soll ich mir für 50.000,- € ein Auto kaufen, wenn der Leasing Zinssatz bei etwa 4% liegt. Da lass ich das Geld lieber in den Aktienfonds liegen und zahle die 4% Zinsen. Die Fonds bringen mir langfristig gesehen mehr.

Das Auto selber kostet mich dann aber nicht weniger, nur weil ich es lease. Mit dem Leasing zahle ich genau so den Wertverlust, als wie wenn ich ihn kaufen würde.
Ich denke hier bringen viele ihr Gefühl mit in die Sache. Das hat hier aber nichts zu suchen. Nur weil mir ein Auto gehört, ist das nicht Clever.
 
Der Unterschied ist, dass dein Fond immer noch da ist, wenn du arbeitslos wirst, was man von einem Leasingwagen nicht sagen kann. Wenn man von allen Sachen der Eigentümer ist, die man besitzt, dann kann man auch kurz- oder mittelfristge Arbeitslosigkeit recht gut überstehen. Aber wenn man alle größeren Anschaffungen auf Pump bezieht, dann werden die Banken in so einem Fall schnell nervös.
 
Benzer schrieb:
Genau, aber diesen Wertverlust legt beim Leasing nicht der *Markt* fest, sondern das Autohaus.

Ich habe ein Kilometerleasing gewählt. Damit steht der Restwert vorher schon fest. Somit ist es mir auch möglich, den Zinsatz für das Leasing zu brechnen.

Odium schrieb:
Der Unterschied ist, dass dein Fond immer noch da ist, wenn du arbeitslos wirst, was man von einem Leasingwagen nicht sagen kann. Wenn man von allen Sachen der Eigentümer ist, die man besitzt, dann kann man auch kurz- oder mittelfristge Arbeitslosigkeit recht gut überstehen. Aber wenn man alle größeren Anschaffungen auf Pump bezieht, dann werden die Banken in so einem Fall schnell nervös.

Ich bin Selbstständig. Arbeitslos werde ich also bestimmt nicht. Arbeit ist in meiner Branche auch immer genügend da. Von daher ist das alles auch kein Problem.

Klar habt ihr schon Recht. Wer meint, er muss ein Auto leasen, weil er es nicht jetzt gleich bezahlen kann, und dann Angst haben muss, das er sich die Raten im Laufe des Leasings nicht mehr leisten kann, der sollte das wohl besser gleich lassen.
 
Es gibt auch mehrere Arten von Leasing. ;)

Finanzierung ist eigentlich fast es gleiche wie n Kredit. ;-) Die Finanzierung ist etwas teurer als das Leasing, dafür gehört dir das Auto aber auch schneller und ist im Vergleich zum Leasing gesehen etwas billiger.

Es muss ja nicht das Beispiel eines 50.000 € Schlittens sein. Nehmen wir eines für 20.000 € kannst du dir das so mal auf die schnelle von deinem Ersparten leisten?

Klar kostet Leasing im Prinzip sogar mehr wie wenn ich es bar bezahlen würde, aber es eben nicht jeder das Geld dafür...

Wer aber Arbeitslos ist kann sich auch keinen Neuwagen mehr leisten. ^^ Und wie gesagt, die meisten Leute können es selbst nicht bar stemmen. Bei kleineren Autos geht es vilt. noch, aber sobald z. B. n vernünftiger Kombi oder so her muss wird's schwer...
 
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