Backuplösung für Linux gesucht

fischfilet schrieb:
Da war einer, der Veeam als halbgare Lösung beschimpft hat. Ihm gefiel die Webseite nicht und wohl auch nicht, dass es dafür ein Kernelmodul braucht, wobei ich Letzteres nur vermuten kann.
Naja, vielleicht habe ich in dem Fall eine etwas größere "Ist mir wuppe!"-Haltung. Jedenfalls versuche ich es.
Mir ist ja im Prinzip auch egal, was die Leute mit ihrem System so anstellen - ist im Zweifel ja nicht mein Zeugs und Problem.
Ich mag halt nur kein "Mimimi!" von "Gefahrensuchern", die "ohne Netz und doppelten Boden" agiert haben. 😉

Was Veeam for Linux betrifft: Ich gehe davon aus, dass es einen deutlich hörbaren Aufschrei in den Supportforen gäbe, wenn es massive Probleme damit gäbe - oder es nicht tun würde, was er verspricht. 🤔
Bruehwuerfel schrieb:
Schon erstaunlich, wie sich hier wegen einem simplen Thema angegangen wird... Und was hier teilweise für abstruse bzw. extrem unwahrscheinliche Fälle konstruiert werden um Image-basierte Backups unter Windows oder Linux schlecht zu reden.
An so was musst Du Dich in Linux-Kreisen gewöhnen.
Da gibt es reichlich Individualisten mit ihren Meinungen.
...und es gibt natürlich jene, denen das Neuaufsetzen eines Systems inkl. Neuaufbau der damit verbundenen Software-Infrastruktur eine wahre Wonne und Freude zu sein scheint, mit der man gar nicht genug Zeit verschw... verbringen kann. 🤪
Samurai76 schrieb:
Evtl. liegt es auch einfach daran, dass es unter Linux keinen Bedarf gibt für diese Art der Sicherung, wie sie dir vorschwebt.
...nur in der Vorstellung von einigen Leuten. 🤷‍♂️
Du kannst es drehen, wenden oder schön reden, wie Du willst: Linux hängt in diesem Punkt der Windows-Konkurrenz um Dekaden hinterher.
 
mchawk777 schrieb:
Linux hängt in diesem Punkt der Windows-Konkurrenz um Dekaden hinterher.
Solche Aussagen können nur von Windows-Fanbois kommen. Wo hängt Linux da hinter her?
Weil es lt. eurer Aussagen keine Imaging-Software gibt, obwohl diese Unterstellung nachweislich falsch ist?
Und dass eine normale Neuinstallation eines Linux-Desktops eher schneller erledigt ist, als man es per Image recovern könnte, wird auch mal wieder kräftig ignoriert?

Welche Märchen-Argumente hast du denn noch auf Lager, um das Hinterherhinken zu "belegen"?
 
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Restart001 schrieb:
Nein, es sind eben die Downloads die man nicht mehr machen muß,
Ja, der übliche Standardweg unter Windows. Da gibt es zwar auch so etwas wie Paketverwaltung, was man sich aber nachstalliere muss und sich auch danach eher wie ein Fremdkörper anfühlt und definitiv nicht so flink ist wie eine Paketverwaltung einer Linux-Distro.

Restart001 schrieb:
und eben die Sicherungskopie die man in allen Fällen dann hat. Dazu kommen die ganzen manuellen Konfigurationen die man mal angestellt hat, und besser vergessen sollte ;-)
Welche Sicherungskopie? Als Nicht-Root-User kann unter Linux nur in mein /home/user schreiben. Folglich landen alle von mir gemachten Konfigs und Customizings auch nur da. 0815-Desktops haben keine relevanten Settings in /etc
Wie ich schon schrieb: es reicht /home zu sichern. Maximal zusätzlich noch /etc und man müsste sich merken welche Programme man braucht, die man dann nach der Neuinstallation einfach per Paketverwaltung nachinstalliert.

Und für hochspezielle Fälle kann man ja immer noch Veeam nutzen oder macht manuell seine Images per CloneZilla oder Bordmittel von einem Live-System.
 
fischfilet schrieb:
und man müsste sich merken welche Programme man braucht, die man dann nach der Neuinstallation einfach per Paketverwaltung nachinstalliert.

Eigentlich auch nicht, das merken tut schon die paketverwaltung und logt die nach installierten Programme, diese Liste wiederum kann man in ein Script packen

NixOs ist darin meister, funktioniert aber auch mit anderen distro
 
Derduke schrieb:
Eigentlich auch nicht, das merken tut schon die paketverwaltung und logt die nach installierten Programme, diese Liste wiederum kann man in ein Script packen
Öhm naja, mein Paketmanager-Log reicht üblicherweise bis zum Aufsetzen des Systems zurück, also viele Jahre. Da wird installiert, deinstalliert, mal ein Paket von manuell auf automatisch oder andersrum geändert. Eine explizite Liste ist da schon sinnvoller. Oder ich nutze die Gelegenheit, mit einem sauberen System zu starten und installiere nur die Dinge neu, die ich tatsächlich brauche. Ich finde immer mal ein paar Pakete, die ich mir vor langer Zeit mal angesehen und für kurze Zeit genutzt habe, aber die ich inzwischen längst wieder vergessen hab, weil es dann doch nicht so wichtig war.

Achso und wenn man nur home (und etc) sichert, sind keine Logs dabei.

Problematisch könnte es außerdem werden, wenn eine Abhängigkeit von einer Menge von Alternativen bereitgestellt wird und man sich nicht für die Standardauswahl entschieden hat. Bei einer Neuinstallation kann es dann passieren, wenn man nicht aufpasst, dass dann ein anderes Paket als bisher installiert wird, was dann von der gesicherten Konfiguration nicht abgedeckt wird. Ein konkretes Beispiel ist das Audio-Subsystem; pipewire, alsa, pulse, etc, ... da blickt ja keiner durch.
 
Derduke schrieb:
Eigentlich auch nicht, das merken tut schon die paketverwaltung und logt die nach installierten Programme, diese Liste wiederum kann man in ein Script packen
Wie man sich die merkt ist wumpe. Und wie schon gefühlt 37x schrieb, wenn man mal ein oder zwei Programme vergessen hat, sind die in Nullkommafastnix nachinstalliert. Die Paketverwaltung installiert auch alle Abhängigkeiten, so dass man sich wirklich nur das Programm merken muss.
Ergänzung ()

Donnerkind schrieb:
Öhm naja, mein Paketmanager-Log reicht üblicherweise bis zum Aufsetzen des Systems zurück, also viele Jahre. Da wird installiert, deinstalliert
Man muss nicht die gesamte Liste ausgeben. Es reicht die Pakete auszugeben, die als manuell installiert markiert sind.
 
mchawk777 schrieb:
Was Veeam for Linux betrifft: Ich gehe davon aus, dass es einen deutlich hörbaren Aufschrei in den Supportforen gäbe, wenn es massive Probleme damit gäbe - oder es nicht tun würde, was er verspricht. 🤔
Das Bessere ist der Feind des Guten.
Und Veeam könnte sich selbst zum Besseren machen und deren Kernelmodul nach upstream schieben.

mchawk777 schrieb:
An so was musst Du Dich in Linux-Kreisen gewöhnen.
Da gibt es reichlich Individualisten mit ihren Meinungen.
Veeam dokumentiert selbst auf ihren Support-Seiten mit welchen Kerneln das läuft und mit welchen nicht.

mchawk777 schrieb:
...und es gibt natürlich jene, denen das Neuaufsetzen eines Systems inkl. Neuaufbau der damit verbundenen Software-Infrastruktur eine wahre Wonne und Freude zu sein scheint, mit der man gar nicht genug Zeit verschw... verbringen kann. 🤪
Für Windows Menschen ist es schwierig nachzuvollziehen das eine lauffähige Software nur aus ein paar Configfiles, Datenfiles und einer Paketinstallation besteht.

mchawk777 schrieb:
Du kannst es drehen, wenden oder schön reden, wie Du willst: Linux hängt in diesem Punkt der Windows-Konkurrenz um Dekaden hinterher.
Und das machst du an der Existenz eines einzigen Stücks Software fest welches unter Linux welches nur eine bedingte Berechtigung hat?
Das klingt stark nach Lösung sucht Problem.

fischfilet schrieb:
Man muss nicht die gesamte Liste ausgeben. Es reicht die Pakete auszugeben, die als manuell installiert markiert sind.
Hat "apt" dieses Attribut?
Und ansonsten sollte es kein Schwein jucken wenn das Pakettool ein Paket installieren soll was bereits installiert ist.

Restart001 schrieb:
Nein, es sind eben die Downloads die man nicht mehr machen muß
Stell dir vor das man Downloads auch nach $HOME (bzw. dessen Wondows-Äquivalent) machen kann.
Ansonsten erledigen die gängigen Paket-Tools unter Linux den Download gleich mit und lösen dabei auch gleich Abhängigkeiten mit auf.
 
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foofoobar schrieb:
Hat "apt" dieses Attribut?
Code:
apt-mark showmanual

foofoobar schrieb:
Und ansonsten sollte es kein Schwein jucken wenn das Pakettool ein Paket installieren soll was bereits installiert ist.
Bin mir nicht 100% sicher, meine mal gelesen zu haben, dass man so eine Liste nicht automatisch an apt install übergeben soll, weil dann jedes Paket als manuell installiert betrachtet werden kann. Ist etwas hinderlich wenn nach einem remove eines bestimmten Pakets die nicht mehr nötigen Abhängigkeiten nicht deinstalliert werden.
 
fischfilet schrieb:
Bin mir nicht 100% sicher, meine mal gelesen zu haben, dass man so eine Liste nicht automatisch an apt install übergeben soll, weil dann jedes Paket als manuell installiert betrachtet werden kann. Ist etwas hinderlich wenn nach einem remove eines bestimmten Pakets die nicht mehr nötigen Abhängigkeiten nicht deinstalliert werden.
naja, probiers halt einfach selber aus. ;)

Nebenbei, statt remove kann man auch purge verwenden - apt sagt dir dann, welche nicht mehr benötigten Abhängigkeiten via autoremove entfernt werden können.
Aber wie erwähnt, probier es einfach selber aus.
 
Habicht schrieb:
naja, probiers halt einfach selber aus. ;)
Muss ich nicht. Die paar Programme, die ich nachinstallieren muss, hab ich so im Kopf.

Habicht schrieb:
Nebenbei, statt remove kann man auch purge verwenden - apt sagt dir dann, welche nicht mehr benötigten
Kenn ich schon lange, aber darum gehts auch garnicht. Sondern um automatisch und manuell installierte Pakete.
 
fischfilet schrieb:
Solche Aussagen können nur von Windows-Fanbois kommen. Wo hängt Linux da hinter her?
...und Du meinst mit Ad Homiem würdest was reißen. 🤷‍♂️
Anyway: VSS wurde 2003 in Windows implementiert. Also vor 23 Jahren.
Damit ist meine Aussage 100 %ig korrekt.
Vielleicht können nur andere Fanboys mit diesem Fakt nicht umgehen. 🤔
foofoobar schrieb:
Das Bessere ist der Feind des Guten.
Und Veeam könnte sich selbst zum Besseren machen und deren Kernelmodul nach upstream schieben.
👍
foofoobar schrieb:
Und das machst du an der Existenz eines einzigen Stücks Software fest welches unter Linux welches nur eine bedingte Berechtigung hat?
Es hat für DICH ggf. nur eine bedingte Berechtigung. That's all.
Diese "Ich brauche das nicht - niemand braucht das!"-Haltung, die man vor allem in der Linux-Indivdualisten-Gemeinde findet, ist letztendlich auch nur ein Baustein, warum Desktop-Linux keinen Durchbruch schafft. 🤷‍♂️

Zumal das "Stück Software", dass fehlt, ein Äquivalent zur VSS ist.
Sobald man den Punkt anspricht, kommt wie häufig nur ein verbales Rumeiern und vorgebliche "Begründungen", warum man dass doch gar nicht braucht.
Kurz: Schön reden, weil das eigene Weltanschauungs-Betriebssytem mal in einem Punkt verliert.
 
mchawk777 schrieb:
...und Du meinst mit Ad Homiem würdest was reißen. 🤷‍♂️
Anyway: VSS wurde 2003 in Windows implementiert. Also vor 23 Jahren.
Damit ist meine Aussage 100 %ig korrekt.
Vielleicht können nur andere Fanboys mit diesem Fakt nicht umgehen. 🤔
Aha, Fanboi zu schrieben ist als ganz übel ad hominem, aber wenn du es selbst benutzt völlig ok?
Anway: seit wann gibt es unter Linux denn LVM wo man auch snapshots machen kann?
Und wie lange willst du eigentlich noch ignorieren, dass die Images unter Linux unnötig sind?
Das einzige was korrekt ist an deiner Aussgar: VSS gibt es 2003. Das was du davon jedoch schlussfolgerst ist kompletter BS. Aber was anderes kann man von Windows-Fanbois auch nicht erwarten.
 
mchawk777 schrieb:
Es hat für DICH ggf. nur eine bedingte Berechtigung. That's all.
WENN das so richtig wäre, dürfte es ja etliche Projekte geben, die sich damit beschäftigen, wie man ein Linux per Kopfdruck als Image sichern kann. Ich vermute aber stark, sobald da mehrere Menschen mit dieser Meinung zusammenkommen und sich mit dem Thema eingehender beschäftigen, die Erkenntnis reift, dass der Aufwand den Bedarf deutlich überschreitet. Aber wenn man natürlich nur eine ISDN Leitung oder noch einen Akustikkoppler nutzt, kann der gesparte Download tatsächlich ein Argument sein. Aber dann würde ich mir einen SW Server aufstellen, der mir meine Lieblingspakete in aktueller Version (und vielleicht ein oder zwei ältere) vorhält. Dann gibt es keinen Download mehr bei Rücksichern im Fall der Fälle.
 
Zuletzt bearbeitet:
gääähhhn - gut möglich dass das Thema für "Klicki-bunti-User" interessant ist, mich langweilt es mittlerweile.
 
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