Fireplace April 2026

Backuplösung für Linux gesucht

Bruehwuerfel schrieb:
Somit gibt es scheinbar kein einziges Programm für Bazzite, das die Anforderungen erfüllt. Eigentlich ein Armutszeugnis,
Das Armutszeignis, ja, aber für Windows, denn da wird das ja dringend benötigt, da man ein Windows bei Weitem nicht so schnell neu eingerichtet bekommt wie ein Linux. Aber offenbar hast du meine Beiträge dazu nicht gelesen.
 
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fischfilet schrieb:
Aber offenbar hast du meine Beiträge dazu nicht gelesen.
Gelesen habe ich sie. Nur reihen die sich wie einige andere ein in das Mindset "MEINE Meinung dazu, MEIN Bedarf und MEIN Nutzungsszenario haben gefälligst der Maßstab für die Computernutzung ALLER zu gelten. Alles was ich nicht nutze/kenne/mag ist Humbug aus der Windowswelt".

Allein schon die steile Behauptung, daß es unter Linux normalerweise keinen Grund gibt, alles komplett bzw. per Image zu sichern. Doch, gibt es. Und zwar, weil der jeweilige Nutzer es so möchte. Und sei es nur, weil er sich damit besser fühlt. Ob es für jemanden, der Linux schon länger nutzt und es nicht brauchte, Sinn ergibt, ist dann mal sowas von zweitrangig. Dann nimmt man sich halt mal etwas zurück und versucht zumindest, sich in die Lage eines Neulings/Umsteigers/whatever hinein zu versetzen. Oder zeigt öffentlich, daß man das nicht kann....

@zelect0r das was man unter Windows "Eigene Dateien" nannte, also Fotos/erstellte Dokument/Downloads/etc., das hab ich ja nun schon zur Sicherung über Pika eingestellt. Jetzt stellt sich mir eben noch die Frage, welche Ordner zukünftig noch in eine Sicherung aufgenommen werden müssten, um z.Bsp. nachträglich installierte Programme oder geänderte Systemeinstellungen wiederherstellen zu können. Gerade in Anbetracht der Tatsache, daß Ende diesen Jahres noch Windows über Winboat realisiert werden soll.
 
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Bruehwuerfel schrieb:
Gelesen habe ich sie. Nur reihen die sich wie einige andere ein in das Mindset "MEINE Meinung dazu, MEIN Bedarf und MEIN Nutzungsszenario haben gefälligst der Maßstab für die Computernutzung ALLER zu gelten. Alles was ich nicht nutze/kenne/mag ist Humbug aus der Windowswelt".
Nein. Wenn du sowas unterstellst, dann beweist das, dass du die Begründungen entweder nicht gelesen oder nicht verstanden hast.
Zudem hab ich von Veeam nicht abgeraten sondern nur gesagt, dass es im Grunde nicht nötig ist bei einem 0815-Desktop oder Notebook.


Bruehwuerfel schrieb:
Allein schon die steile Behauptung, daß es unter Linux normalerweise keinen Grund gibt, alles komplett bzw. per Image zu sichern. Doch, gibt es. Und zwar, weil der jeweilige Nutzer es so möchte.
"Weil ist so!" ist aber kein Argument, mit dem du erfahrene User oder Sysadmins überzeugst.


Bruehwuerfel schrieb:
Und sei es nur, weil er sich damit besser fühlt.
Es geht hier nicht um Bauchgefühle, sondern darum dass man ein Verständnis vom System bekommt.


Bruehwuerfel schrieb:
nachträglich installierte Programme oder geänderte Systemeinstellungen
Ein weiterer Beweis, dass du meine Beiträge entweder nicht gelesen oder rein garnix verstanden hast.
 
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Bruehwuerfel schrieb:
Dann nimmt man sich halt mal etwas zurück und versucht zumindest, sich in die Lage eines Neulings/Umsteigers/whatever hinein zu versetzen.
Das taten doch bislang alle und haben dir versucht zu erklären, dass das System, so wie du es zu 99% als User verwendest, für dich im Aussehen und Verhalten unter $home gespeichert ist. Man möge mich korrigieren, aber nach einer Linux Installation per File Programme nachinstallieren lassen und den home Ordner neu zu linken, ausloggen und einloggen, ist das System zu 100% Wiederhergestellt? So habe ich das zumindest bislang verstanden.
 
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Also ich würde einfach ein "rsync" Script vorschlagen.
Das ist ganz einfach und wenn man möchte kann man das noch an einen cronjob heften und automatisch ausführen lassen.
 
Bruehwuerfel schrieb:
Allein schon die steile Behauptung, daß es unter Linux normalerweise keinen Grund gibt, alles komplett bzw. per Image zu sichern. Doch, gibt es. Und zwar, weil der jeweilige Nutzer es so möchte. Und sei es nur, weil er sich damit besser fühlt. Ob es für jemanden, der Linux schon länger nutzt und es nicht brauchte, Sinn ergibt, ist dann mal sowas von zweitrangig. Dann nimmt man sich halt mal etwas zurück und versucht zumindest, sich in die Lage eines Neulings/Umsteigers/whatever hinein zu versetzen. Oder zeigt öffentlich, daß man das nicht kann....
Wie bereits gesagt kann man ein Linuxsystem aus einem Datei-basierten Sicherungen komplett und boot-fähig wieder herstellen. Daher ist der Bedarf nach einem Online-Image überschaubar. Zusätzlich sind die Möglichkeiten für Platten-Layouts unter Linux sehr flexibel. Offline hast du zig Möglichkeiten Images zu ziehen.
BTW: Mit dieser Notwendigkeit für Images steht Windows in der OS-Welt auch sehr einsam dar, irgendwann hat Windows/DOS diese Fähigkeit mal verloren, Kann sich noch jemand an "fdisk /mbr" erinnern?

Allerdings kenne ich nur openwrt als immutable Distribution, daher kann ich dir keine Tipps geben wie das konkret bei deinem System aufgesetzt ist. Die Nutzung von Sonderlocken kann halt halt Aufwände nach sich ziehen. Immutable ist halt primär ein Konzept für embedded Systeme. Ein squashfs o.ä. braucht halt eine andere Behandlung.
 
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Samurai76 schrieb:
für dich im Aussehen und Verhalten unter $home gespeichert ist.
So ist es!
Alle Usersettings landen im Home. Nur wenn man Server wie sshd der apache einrichet, dann sind die Konfigs dafür in /etc

Samurai76 schrieb:
Man möge mich korrigieren, aber nach einer Linux Installation per File Programme nachinstallieren
Per File nachinstallieren? Programme installiert man normalerweise per Paketverwaltung, oder meinst du das?
Arch -> pacman
Debian -> apt
RHEL/Fedora -> dnf

Ubuntu setzt standardmäßig glaube ich mittlerweile auf snap, aber von dieser Distro habe ich mich schon vor über 10 Jahren verabschiedet.

Samurai76 schrieb:
lassen und den home Ordner neu zu linken, ausloggen und einloggen, ist das System zu 100% Wiederhergestellt? So habe ich das zumindest bislang verstanden.
Neu linken, naja, nach einem Crash muss man das aus dem Backup zurück auf die interne Platte kopieren.
 
fischfilet schrieb:
Programme installiert man normalerweise per Paketverwaltung
Ja, ich weiß, aber man kann ja zur Laufzeit in der CLI ausgeben lassen, welche Pakete installiert sind. Die Ausgabe speichert man und kann sie zum Script umbauen, dass alles da drin wieder installiert wird. Die Sicherung geht bestimmt auch automatisch per Script und Systemd Job. Grob umschrieben. Was aktuell bei mir mit dieser Methode nicht automatisch wiederhergestellt würde, wären die Einstellungen für BTRFS.Scrup und ~Balance. Sonst erwischt es mich wieder kalt. Ach ja, der Flightstick. Wobei der wiederum im home mit gesichert ist, also das Wine Prefix.
 
Bruehwuerfel schrieb:
Jetzt stellt sich mir eben noch die Frage, welche Ordner zukünftig noch in eine Sicherung aufgenommen werden müssten, (…)
Dein .config Ordner bietet sich an, vielleicht auch AppImages (falls genutzt) und eine Liste aller installierten Flatpaks.
foofoobar schrieb:
Immutable ist halt primär ein Konzept für embedded Systeme.
Immutable (und atomic) Linux Distributionen für Desktops sind nichts ungewöhnliches mehr.
fischfilet schrieb:
Programme installiert man normalerweise per Paketverwaltung, oder meinst du das?
Bazzite wird genutzt, ich vermute die Paketverwaltung der Distribution spielt eine untergeordnete Rolle und Flatpaks/AppImages dominieren.
 
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foofoobar schrieb:
Systemsettings (Welche Dienste starten, sudoers, User und Gruppen, smb.conf, /etc/exports, usw.) sind da nicht mit dabei
Hatte ich doch erwähnt 😛
Zudem haben Linux-Desktops rel. selten bis nie SMB oder NFS Server installiert.
 
Samurai76 schrieb:
Ja, ich weiß, aber man kann ja zur Laufzeit in der CLI ausgeben lassen, welche Pakete installiert sind. Die Ausgabe speichert man und kann sie zum Script umbauen, dass alles da drin wieder installiert wird.
Da muss man aber aufpassen. Man sollte auf dem neuen System nicht einfach alles stumpf nachinstallieren was dpkg als Liste ausgibt. Sonst kann es passieren, dass wichtige Pakete als manuell installiert betrachtet werden und nicht mehr automatisch mit apt autoremove weggeräumt werden wenn sie in keiner Abhängigkeit mehr stehen. Kann dir aber nicht sagen, wie sich andere Paketsystem wie dnf oder pacman verhalten.
Ergänzung ()

Samurai76 schrieb:
Ja, aber es geht ja prinzipiell und wer weiß, auf welche Ideen mancher User so kommt.
Dann sichert man eben /home und /etc - wo ist das Problem? 😎
 
fischfilet schrieb:
auf dem neuen System nicht einfach alles stumpf nachinstallieren
Hervorragender Tip, Danke, dass lässt sich bestimmt Filtern, bin grad zu bequem, selbst zu prüfen. Es würde mich aber wundern, wenn nicht, da das ja sehr sinnvoll ist.
 
Samurai76 schrieb:
Hervorragender Tip, Danke, dass lässt sich bestimmt Filtern, bin grad zu bequem, selbst zu prüfen.
An für sich reicht es aber einfach manuell ne Liste zu machen oder man merkt sich die paar Programme, die man nachinstallieren muss. So wahnsinnig viele können das ja nicht sein. Und wie gesagt, wenn man doch was vergessen hat, ist das doch in nullkommafastnix nachinstalliert. 😁
 
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Bruehwuerfel schrieb:
Benutzerkonto online anlegen
Die offizielle Download-Seite verlangt zwar ein Login, das Paket-Repository repository.veeam.com/backup/linux/agent/ ist aber öffentlich und ohne Anmeldung erreichbar. Veeam funktioniert danach ohne Cloud, rein lokal.
Dort findest Du auch Barmetal-Recovery-ISOs.

Bruehwuerfel schrieb:
Unterstützung für Fedora
Okay, dann hat sich das erledigt.

Bruehwuerfel schrieb:
Pika wenigstens erstmal eine automatische Sicherung des Home-Verzeichnisses
Ja sollte funktionieren. Pika oder Vorta sichern täglich /home und bei Bedarf /var, /etc auf die zweite Platte und behält z. B. Tages-, Wochen- oder Monatsstände. So kannst Du auf einen bestimmten Tag zurück.
Bazzite kenne ich, wie gesagt nicht, es sollte aber eingebaute Rollbacks fürs Sytem haben.

Bruehwuerfel schrieb:
Allein schon die steile Behauptung, daß es unter Linux normalerweise keinen Grund gibt, alles komplett bzw. per Image zu sichern.
Wurde an anderer Stelle schon empfohlen, da würde ich auch Rescuezilla nehmen.
 
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@Wilhelm14 gut, dann muss ich mir wohl oder übel meinen gewohnten Komfort abtrainieren und regelmäßig manuell mit Rescuezilla die Komplettsicherung machen.
 
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