Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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@Mustis,

Eine Umverteilung wäre wohl zu radikal, das aber die einzig richtige Variante. Das BGE muss sich an der Geldmenge orientieren, stimmt.
Diese Steuergeschichten hier Konsumsteuer usw,. würde wohl nur den Unternehmen zu Gute kommen und das wollen wir ja nicht. Dafür müsste es ein grundsätzliches Umdenken geben, was unrealistisch ist.
Deshalb bin ich für ein GE mit Bedingungen.
 
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Wie kann etwas richtig sein, was nach deutschen Grundgesetz verboten ist? Ich denke mal du spielst auf Enteignung bestimmter Einkommensgruppen an. Oder meinst du im Staatshaushalt wo eh das Geld knapp ist und bereits bei Bildung/Infrastruktur gespart wird?

Was meinst du ansonsten konkret mit Umverteilung? WO soll das Geld hergenommen werden?
 
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Mustis schrieb:
Was meinst du ansonsten konkret mit Umverteilung? WO soll das Geld hergenommen werden?

Es gibt Modelle die arbeiten mit einer höheren Umsatzsteuer. Statt 19% zum Beispiel 50% (Grundnahrungsmittel, (erste) Wohung etc. natürlich ausgenommen). Dabei wird davon ausgegangen, dass Menschen mit höherem Einkommen auch mehr bzw. teurere Waren konsumieren und somit mehr Steuern zahlen, als Menschen mit wenig Einkommen. Diese Art der Umverteilung würde auch dem GG nicht widersprechen.
Dieses Modell (mit angepassten Steuersätzen und sinnvollen Ausnahmen) funktioniert im geschlossenen System durchaus. Man muss halt konsequent verhindern, das Steuerflucht (sowohl privat, als auch von Unternehmen) begangen werden kann, wobei das ja auch im jetzigen System das Problem ist und vermutlich würde auch jetzt schon alles gut funktionieren, wenn die Steuergesetze so angewandt werden würden, wie sie auch gedacht waren und nicht wie sie im Gesetz (mit entsprechenden Lücken) stehen...
 
Das aber auch ärmere, die nur von BGE leben konsumieren und TV, Hifi, PC, Handy, Auto usw. haben und sich dann nicht mehr leisten können bei deutlich gestiegener Umsatzsteuer blenden wir dann geflissentlich aus?
 
@Mustis,

Hörere Steuern als Umverteilungsmechnismus zu nutzen widerpsricht nicht dem GG. Die Idee mit der höheren Konsumsteuer ist unfair, da eben auch die Ärmeren mehr belastet werden, wir wollen aber die Reichen mehr belasten, da hast du natürlich Recht. Trotzdem bin ich für ein GE für Bedürftige. Sowas wie jetzt Hartz 4 mit einem ehrlich berechneten Satz, ohne Sanktionen.
 
hallo7 schrieb:
Dabei wird davon ausgegangen, dass Menschen mit höherem Einkommen auch mehr bzw. teurere Waren konsumieren und somit mehr Steuern zahlen, als Menschen mit wenig Einkommen. Diese Art der Umverteilung würde auch dem GG nicht widersprechen.

Genau diese Annahme ist ein Fehler. Die Probleme machen nicht die Millionäre, die durchaus mehr konsumieren als ein normaler Arbeiter, sondern die Milliardäre und dort NICHT DIE UNTERNEHMER, sondern Investoren, dh Leute die mit Geld spekulieren.

Das einfache Problem ist folgendes: Ich habe 10 Mrd € und investiere diese irgendwohin. Auf mein Geld erhalte ich z.B. 5% Zinsen, das wären 500 Millionen!!!! PRO JAHR. Diese 500 Millionen kann ich weiter investieren. Nächtes Jahr erhalte ich wieder 500 Millionen, diese kann ich wieder investieren usw.

http://www.laenderdaten.de/wirtschaft/geldmenge.aspx

80 Billionen an Geldmenge fallen 5% Zinsen an. Das sind 4 Billionen pro Jahr. Deutschland beteiligt sich mit 30 Mrd an an diesen Zinsen.
Die Milliardäre denen ein Großteil von diesem Geld gehört, investieren es weiter und kaufen sich so langsam die ganze Welt.

Irgendwann ist ALLES in den Händen weniger. Und dann muss der Staat krampfhaft versuchen extreme Ausbeutung zu verhindern, z.B. Verhinderung von Monopolen, Mietpreisbremse, Mindestlohn usw.

All diese Maßnahmen wären nicht nötig, wenn Vermögende NICHT im Besitz von Lebensnotwenidgen Sachen wären.
Dh. eine Immobilie nur für sich, keine Spekulation mit Rohstoffen, keine Spekulation mit Grundstücken usw.
 
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@Andi,

Da liegst du schon richtig, Kapitalakkumulation....Zentralisation. Du kannt aber genauso von Unternehmen sprechen die auch Investor sein können.
 
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@Godde ich habe nie behauptet das es gegen das GG verstößt. Es macht nur keinen Sinn. Und H4 ist bereits eine Art GE für bedürftige.

@Andy Mal wieder rechnest du es dir schön. 1. Mal 10 Mrd übrig haben zu spekulieren. Dann kann man natürlich gewinnen, abe genauso verlieren, was viele Spekulanten regelmäßig tun. Des weiteren gibt es bereits Steuern, die dieses Problem angehen. Abschlagssteuer, Erbschaftssteuer etc. Das blendest du mal eben komplett aus. Es ist nicht so, dass man dem nicht entgegensteuern könnte. Die Frage ist, wie man diese Steuerschrauben feinjustiert.

Und seit wann sind Grundstücke und generell Rohstoffe lebensnotwendig? Also ich brauch kein Gold oder Tantal... Oo
 
Mustis schrieb:
Mal wieder rechnest du es dir schön. 1. Mal 10 Mrd übrig haben zu spekulieren. Dann kann man natürlich gewinnen, abe genauso verlieren, was viele Spekulanten regelmäßig tun.

Und wohin fließt wohl das Geld von den Verlierern? ;)

Der Verlust des Einen ist der Gewinn des Anderen.

Es spielt keine Rolle, wer von den 2000 Milliardären die Zinsen erhält.


Mustis schrieb:
Des weiteren gibt es bereits Steuern, die dieses Problem angehen. Abschlagssteuer, Erbschaftssteuer etc.

Wenn das irgendwas bringen würde, gäbe es diese Kapitalanhäufung nicht.

Mustis schrieb:
Es ist nicht so, dass man dem nicht entgegensteuern könnte. Die Frage ist, wie man diese Steuerschrauben feinjustiert.

Hmm ... wenn ich Geld- und Machtgierig bin, warum genau sollte ich mich selbst "benachteiligen"? Ist so als wenn ein Drogenabhänger sich selbst heilen müsste. Er kann ja einfach auf den Drogenkonsum verzichten :rolleyes:

Mustis schrieb:
Und seit wann sind Grundstücke und generell Rohstoffe lebensnotwendig?
Du lebst in einer Wohnung? Zahlst also Miete, dieses Geld fließt zum Milliardär. Du kauft ein Haus? Die Kreditzinsen fließen zum Milliardär. Du kaufst was zum Essen? 50% des Preises sind wahrscheinlich Rohstoffspekulation bzw. Grundstücknutzungskosten.
 
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Mein Vermieter ist kein Milliardär, sondern eine Witwe, deren Rente meine Miete ist. Das Haus meines Vaters steht auf einem Grundstück, dass er der Gemeinde abgekauft hat, keinem Milliardär. Und den 3. punkt darfst gern belegen, ansonsten ist das einzig dein Spekulatius.
 
Mustis schrieb:
Mein Vermieter ist kein Milliardär, sondern eine Witwe, deren Rente meine Miete ist. Das Haus meines Vaters steht auf einem Grundstück, dass er der Gemeinde abgekauft hat, keinem Milliardär.

Und mit diesen zwei Beispielen wiederlegst du alles? Ob das Geld von Grundstück zu Grundstück oder Unternehmen zu Unternehmen oder Derivat zu Derivat springt, spielt keine Rolle. Das Geld kommt erst durch den Verkauf rein. Verkauft wird an ARBEITNEHMER, die das Geld erarbeiten müssen.

Und den 3. punkt darfst gern belegen, ansonsten ist das einzig dein Spekulatius.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/un...mann-mitschuld-an-hungersnoeten-a-792387.html

"Obwohl dadurch auf einen Schlag 15 Millionen Tonnen Weizen auf den Weltmarkt strömten, immerhin knapp zehn Prozent des gesamten Exports, sank der Weizenpreis fast gar nicht. Stark reagierten die Märkte dagegen, als in der zweiten Juniwoche der Streit über die Griechenland-Krise eskalierte und die Anleger eine neue Finanzkrise befürchteten. Da wurde Weizen an der Leitbörse in Chicago plötzlich um 20 Prozent billiger."

"Studien von deutschen und amerikanischen Wissenschaftlern nennen aber Werte von 15 bis 50 Prozent."

http://www.focus.de/immobilien/kauf...pfund-ab-der-gemeinde-zuliebe_id_4674992.html

Ein Mann hätte 275 Millionen bekommen können, auf diesem Grundstücke wäre eine Stadt gebaut worden, die über eine längere Zeitspanne theoretisch unendlich Gewinn einbringt.
 
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An sich wäre es ja kein Problem jedem bspw ein GE von 1000€ zu bezahlen, wenn der Arbeitgeber für jeden Arbeitnehmer wieder 1000€ an den Staat zurück zum zahlen müsste.
Verdient man dann 1000€ netto, so hat man 2000€ insgesamt. Die Kosten bleiben für den AG aber gleich.

Es würde dann auch viel Verwaltung wegfallen und niemand klagt mehr wegen h4 Kürzungen.

Und die Firmen können einen nicht mehr ausbeuten.
 
Wäre doch nur ein neuer Zwangsmindestlohn hinterrücks eingeführt. Da könnte der AG such gleich die 1000€ drauf legen und/oder Vergünstigungen lassen. Hätte man mehr davon, da Sozialversicherungsbeiträge erhalten bleiben oder willst du die dem AG zusätzlich noch aufbürgen, was die Kosten für ein GE ins unermessliche steigern würde. Haben wir weiter oben ja schon gehabt. Die Diskussion ist eigentlich mühselig. Selbst wenn es finanzierbar wäre, würde Geld an alle verschenken nie zum deutschen Wahlvolk passen.
 
_killy_ schrieb:
*hust* Dass ist der Jahreswert. Macht 62,50€ BGE pro Monat ... juchu, dass lohnt sich echt!!! :freak:

*prust* Da passt man einmal nicht richtig auf weil man dem Gegenüber eine gewissen Intelligenz ja nicht in Abrede stellen will und prompt fällt man auf die Nase. Somit haben wir ja dann geklärt, dass da gar nix billiger wird, selbst man die Verwaltungskosten mit hinzu zieht (und damit widerlegen wir dann auch gleich mal Whiteshark mit), denn diese werden eben nicht günstiger. Zwar gibt es weniger Aufwand bei den eigentlichen Arbeitslosen, dafür kommen aber Millionen Deutsche hinzu, die verwaltet werden wollen. und finanziert wäre eine BGE so auch nur zu 1/12. XD

@Whiteshark.

und was soll das bringen? Und natürlcih steigen dadurch die AG Kosten. Nicht jeder AG verdient 1000,- netto. Halbtagskräfte, 450,- Jobber etc. Du vergisst, dass eine nicht unerheblicher Teil an Menschen existieren, die weder H4 bekommen noch Vollzeit arbeiten bzw. überhaupt arbeiten aber bei einem BGE trotzdem 1000,- bekämen. Hasfrauen z.b.
 
Mich würde interessieren wie lange das BGE gut geht mit offenen Grenzen
 
Einfach Rente und Pension zusammenlegen. Gleichzeitig alle Menschen in Deutschland VERPFLICHTEND die ges. Sozialversicherung zahlen lassen und gleichzeitig einen Deckel bei den Ausgaben einführen.
So hat man demnach schon bei der Zusammenlegung von Pensionen und Rente einen neuen Durchschnitt von
1,1 Millionen Pensionäre mit ca. 60 Mrd im Jahr = ca 4500€ im Monat Pension.
25,3 Millionen Rentner mit ca. 805€ im Monat. = 244,4 Milliarden.
Ergo:
26,4 Millionen mit 304,4 Milliarden = 960€ im Monat. Da fehlt es zu den 1000€ die Andy schreibt nicht viel. Jetzt rechnen wir die Steuern, die auf Hartz4 Rentenaufstockern (welche momentan bei 0,4 Millionen Menschen liegt) aufgeschlagen werden dazu, und wahrscheinlich sind wir da schon bei 1000€.

Kindern mehr Geld zuzusprechen halte ich für falsch, immerhin bekommen die Eltern das. Besser: Kinder besser fördern, essen in der Schule, Schulsachen kostenlos, etc. etc. Das hilft den Kindern, und nicht den Eltern. Der Quark mit den Kinderfreibeträgen gehört dann inkl. der Lohnsteuerklassen abgeschafft, dann lässt sich das auch finanzieren. Kindergeld von 200€ pro Kind kann bleiben.

Ein GE für alle Anderen ergibt 0 Sinn und erzeugt nur völlig bescheuerte Kosten. H4 Bedingungslos wäre schonmal was, und zwar Bedingungslos im Sinne von "Arbeit suchen" und von "Besitztümern". So kann eben auch derjenige, welcher vorgesorgt hat seine Versicherungen behalten ohne sie verkaufen zu müssen. Ja auch er ist bedürftig, da er keine Beschäftigung hat. Möglicherweise kann man dennoch eine Einschränkung machen, und zwar bei "Einkommen". Wer also weiterhin ein Einkommen hat, (nicht Gewinn, sondern eben Umsatz), da wird die Höhe auch geprüft. Wer Mieteinnahmen hat, der sollte sie bis zu einem gewissen Teil mit einbezogen bekommen, Freigrenzen für die Selbstnutzung sollten aber ausgeweitet werden. Warum jemanden aus seinem eigenen Haus werfen? Diese Enteignung von unten gilt es zu unterbinden.

Für alles Andere ist der Mindestlohn, und damit verbunden Kollektivverträge, wie es sie z.B. in Österreich für fast alle Tätigkeiten und Berufe gibt. Man kann nicht drunter bezahlt werden. Gleichzeitig zahlt man in Österreich bei niedrigen Einkommen ab diesem Jahr nur noch sehr wenig Lohnsteuer. Was wird wohl mit der Entlastung passieren? Richtig, die Leute mit geringem Einkommen haben sowieso keinen Spielraum für langfristige Investitionen. Sie werden also konsumieren. Was die Wirtschaft ankurbelt. Was wieder Jobs schafft. Womit wieder weniger Arbeitslos sind. Was bedeutet, dass weniger Geld brauchen. Gleichzeitig aber mehr in die Kassen zahlen. Etc. etc. (Reine Fiktion und Hoffnung meinerseits) Auf jeden Fall ist ein zusätzliches GE für Arbeiter völliger Blödsinn, da kann man eher die Zahlungen für die Lohnsteuer und Sozialabgaben auf ein höheres Niveau heben, sodass eben alle unteren Löhne erst gar keine Sozialabgaben und Steuern zahlen, gleichzeitig aber nen Mindeslohn einführen, damit Unternehmen nicht NUR NOCH bis 1000€ einstellen, weil das keine Abgaben beinhaltet.
 
Wenn man es Stück für Stück einführt, wäre das so möglich.

Mal sehen was das Bundesverfassungsgericht zu den Hartz4 Sanktionen sagt. Daran wird man sehen, ob ein minimaler Schritt in die richtige Richtung überhaupt "gewollt" ist.

Werden die Sanktionen abgeschafft, wird sich zeigen, was mit den ganzen Minijobs passiert, die für den Arbeitnehmer absolut wertlos sind.
 
@ Onkel

Hast du auch Quellen für deine Zahlen, die gesetzliche Rente finde ich da zu niedrig und die Pensionen deutlich zu hoch.

Für 2012 hab ich folgende Tabelle gefunden:
altersversorgung-brd.gif

Weiterhin wäre dass ja dann nur eine Zusammenlegung von Renten und Pensionen. Davon hätten ja die Arbeitnehmer nichts.

Ihr könnt es dreht und wenden wie ihr wollt, aktuell ist kein Topf groß genug damit durch Umverteilung das BGE von 800€ oder 1000€ p.M. finanzierbar wäre.

Und die paar Leute die aktuell nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen zu lassen bringt leider auch nicht den großen Schub an Mehreinnahmen. Die Bauern, Forstwirte & Co. zahlen im Zweifel jetzt schon freiwillig ein. Auch ein Teil der Selbstständigen sind noch in der gesetzlichen Rentenversicherung zwangsverpflichtet. Da kann man erst ab einem bestimmten Alter als Selbstständiger aussteigen. (so mit 40 oder so ... müsste die genaue Grenze nochmal raussuchen)
 
Kausu schrieb:
Wäre doch nur ein neuer Zwangsmindestlohn hinterrücks eingeführt. Da könnte der AG such gleich die 1000€ drauf legen und/oder Vergünstigungen lassen. Hätte man mehr davon, da Sozialversicherungsbeiträge erhalten bleiben oder willst du die dem AG zusätzlich noch aufbürgen, was die Kosten für ein GE ins unermessliche steigern würde. Haben wir weiter oben ja schon gehabt. Die Diskussion ist eigentlich mühselig. Selbst wenn es finanzierbar wäre, würde Geld an alle verschenken nie zum deutschen Wahlvolk passen.

Es wäre auch ein Zwangsmindestlohn, richtig. Im Gegensatz zur jetztigen Situation müsste der AN bei einer Kündigung aber nicht erst einen ALG-Antrag stellen und ewig auf sein Geld warten, sondern hätte weiterhin die 1000€.
Würde der AG einfach 1000€ drauflegen, so müsste man bei Arbeitslosigkeit sich trotzdem mit dem Amt rumärgern. Zudem kostet diese Verwaltung beim Amt ja auch ne Stange Geld.
Geld verschenken wird ja durch H4 ebenfalls gemacht, nur halt mit mehr Verwaltungsaufwand durch Anträge.

Bzgl Sozialversicherung hättest du wirklich recht, da wird weniger eingezahlt. Aber durch das BGE wäre das wieder ausgeglichen. Man bekäme ja dann ALG + BGE, falls man entsprechend verdient hat.
Nur bei der Rente müsste man sich was überlegen.

und was soll das bringen? Und natürlcih steigen dadurch die AG Kosten. Nicht jeder AG verdient 1000,- netto. Halbtagskräfte, 450,- Jobber etc. Du vergisst, dass eine nicht unerheblicher Teil an Menschen existieren, die weder H4 bekommen noch Vollzeit arbeiten bzw. überhaupt arbeiten aber bei einem BGE trotzdem 1000,- bekämen. Hasfrauen z.b.
Stimmt, daran hatte ich tatsächlich nicht gedacht. Das müsste man dann prozentual regeln, bspw 30% des Lohns geht zurück an den Staat für BGE, maximal 1000€. Der AN bekommt dann halt 30% weniger Lohn als ohne BGE. Das erhöht aber den Verwaltungsaufwand wieder.

Wer bisher 3000€ Netto verdient hat, bekommt halt nur noch 2000€ Netto plus 1000€ BGE. Kosten für den AG bleiben gleich, da er 1000€ wieder an den Staat abdrücken muss. Bei 500€ Lohn gibt es halt nur noch 330€ und 170€ gehen an den Staat.


Ich wüsste nicht wie man ein BGE einführen könnte, ohne den AG zur Kasse zu bitten. Der profitiert ja auch, da er weniger Lohn zahlen muss.
 
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