Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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Du bist aber scheinbar in einer Familie groß geworden, in der du keine Verpflichtungen hattest, und scheinbar auch in keiner Partnerschaft. Mein Glückwunsch dazu ;)

Aber gut zu wissen das ich als Kind,Jugendlicher und jetzt auch als erwachsener Zwangsarbeit ableiste :D
 
Auch wenn das jetzt OT wird, aber wie kommst du darauf? Einen rechtlichen Zwang mit familiären Zwang zu vergleichen ist doch etwas weit hergeholt. Was sind denn die Konsequenzen wenn du nicht den Müll runterbringst? Richtig, du bekommst höchstens was auf die Finger (wobei heute nichtmal das). Das ist ganz klar eine andere Qualität von *Zwang*.
 
Seiyaru2208 schrieb:
Du bist aber scheinbar in einer Familie groß geworden, in der du keine Verpflichtungen hattest, und scheinbar auch in keiner Partnerschaft. Mein Glückwunsch dazu ;)

was hat dein Vergleich mit der Arbeitswelt zutun? garnix!

dein Vergleich zeigt nur auf das man in Familie,Partnerschaften gegenseitige Verpflichtungen hat, um das zusammenleben zu vereinfachen.

wenn der Arbeitslose nun den ganzen Tag Löcher schippt, was hast du davon? Ausser die Genugtuung das er für umsonst arbeitet.

was du forderst sind keine Pflichten, du forderst Sklavenarbeit
 
@Seiyaru2208

Du hast wieder die typische Einstellung vom "Team" -> Toll ein anderer machts.

Wenn ich eine Gesellschaft hochziehe, die ihren Müll auf die Straßen wirft, es sichert ja "Arbeitsplätze", ist es ziemlich assozial zu sagen: Sollen doch die Arbeitslosen der Gesellschaft was zurückgeben und den Müll wegräumen.

Jeder geistig vernünftige Mensch würde dich fragen, wieso du deine eigenen Straßen zumüllst und dann von jemand anderem erwartest das er sie doch bitte saubermachen soll.
 
hallo7 schrieb:
Auch wenn das jetzt OT wird, aber wie kommst du darauf? Einen rechtlichen Zwang mit familiären Zwang zu vergleichen ist doch etwas weit hergeholt. Was sind denn die Konsequenzen wenn du nicht den Müll runterbringst? Richtig, du bekommst höchstens was auf die Finger (wobei heute nichtmal das). Das ist ganz klar eine andere Qualität von *Zwang*.

Eine Familie ist der kleinste Gemeinschaft die wir haben daher kann man das schon vergleichen. In einer Gemeinschaft von 2 oder 10.000.000 Millionen menschen hat jeder der von der Gemeinschaft partizipiert (Bildung, Infrastruktur, Sicherheit, Gesundheit) die Pflicht etwas zurück zugeben.

Stimmt als Kind bekommt man kein taschengeld welches mal gekürzt wird, oder die TV/Computer-zeit wird gekürzt. Das sind für ein Kind zum teil drakonische Strafen. Und auch jetzt in einer Beziehung weiss meine Partnerin sehr sehr gut wie sie mich sanktionieren bzw. bestrafen kann wenn ich meine Aufgaben die ich habe nicht erledige.

Aber wie gesagt du bist scheinbar in einem Traum groß geworden nichts machen dafür alle Vorteile genießen top ;)

hotzenplot schrieb:
was hat dein Vergleich mit der Arbeitswelt zutun? garnix!

dein Vergleich zeigt nur auf das man in Familie,Partnerschaften gegenseitige Verpflichtungen hat, um das zusammenleben zu vereinfachen.

wenn der Arbeitslose nun den ganzen Tag Löcher schippt, was hast du davon? Ausser die Genugtuung das er für umsonst arbeitet.

was du forderst sind keine Pflichten, du forderst Sklavenarbeit


Zwangsarbeit und nun Sklavenarbeit wird ja immer besser.

Also lebt eine Gesellschaft nicht zusammen? In der es nicht darauf ankommt die Zusammenarbeit zu verbessern? Komisch naja gut man lernt nie aus ^^

Jeder geistig vernünftige Mensch würde dich fragen, wieso du deine eigenen Straßen zumüllst und dann von jemand anderem erwartest das er sie doch bitte saubermachen soll.

Jeder Geistig vernünftige Mensch würde auch eher arbeiten gehen, als sich aushalten zu lassen aber das ist ein anderen Thema ;)

Ich erwarte das man eine klare Arbeitsteilung hat, wenn ich nicht das Geld verdiene sondern von anderen Finanziert werden, nehme ich diesen Menschen die Arbeit ab die sie bedingt durch das erwirtschaften des Geldes nicht die Zeit haben und das ist z.B den Müll runter bringen, oder das Klo zu putzen. Denn dies muss gemacht werden.

Aber am ende merkt ma da wieder welche Erziehung der einzelne genossen hat. Ich würde mich schämen, wenn ich wüsste ein anderer Arbeitet mein Unterhalt heraus und ich gebe nichts zurück.

Aber ds wars jetzt für mich in diesen Thread, da es am ende immer auf "Zwangsarbeit" und oder "Sklavenarbeit" hinausläuft, und da spuckt auf die Menschen die wirklich sklavenarbeit verrichten mussten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber wie gesagt du bist scheinbar in einem Traum groß geworden nichts machen dafür alle Vorteile genießen top

Ich denke eher es gibt noch Menschen die mitdenken. Ich warte z.B. bis alle Blätter vom Baum runterfallen, bevor ich diese zusammenkehre. Natürlich könnte ich auch jeden Tag rausgehen und paar Blätter aufheben. Aber so langweilig ist mir dann doch nicht.
 
@ Seiyaru2208

dann nenn endlich mal klip und klar was für Pflichten der Arbeitslose zurückgeben soll!

deine Frau sagt auch nicht Löcher Schippen und meint Müll rausbringen ^^

Ich erwarte das man eine klare Arbeitsteilung hat, wenn ich nicht das Geld verdiene sondern von anderen Finanziert werden, nehme ich diesen Menschen die Arbeit ab die sie bedingt durch das erwirtschaften des Geldes keine Zeit haben und das ist den Müll runter bringen, oder das Klo zu putzen


also sollen die Arbeitslosen bei dir das Klo putzen?

keine Sklavenarbeit?
 
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Auf die persönlichen Unterstellungen geh ich mal nicht ein, keine Ahnung warum du die dazu schreibst, denn deine Argumente werden dadurch nicht besser^^ Naja vllt sag ich das du für deine Partnerin wohl nur etwas machst, weil du sonst nicht ins Bett darfst. Keine gute Grundlage für eine langfristige Beziehung, wenn ich das mal anmerken darf ;)

Seiyaru2208 schrieb:
Also lebt eine Gesellschaft nicht zusammen? In der es nicht darauf ankommt die Zusammenarbeit zu verbessern? Komisch naja gut man lernt nie aus ^^

Du verbesserst dadurch aber nichts. Die Betroffenen steigen in der Gesellschaft weiter ab und ihre Chancen verschlechtern sich dadurch enorm. Das ist eine Abwärstspirale die Konfliktpotential schürt.

Ich erklärs die mal vereinfacht an einem Beispiel.
Nehmen wir an Arbeitslose sollen den Hauptplatz pflegen (also dort zusammenkehren, Rasen mähen, Schnee schippen etc.). Bis jetzt hat man Menschen dafür bezahlt dies zu tun, somit verliert jemand diese Arbeit und wird ebenfalls Arbeitslos. Mist jetzt haben wir noch mehr Arbeitslose, also brauchen wir mehr Arbeit für sie -> sollen sie doch auch das Rathaus putzen etc. pp.
 
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Aber anscheindend sieht das ein Grossteil der Regierung auch so, sonst würde man die Sanktionen bei Hartz 4 abschaffen. Also ich Teile hier auch die Meinung von Onkelhitman so lange es nicht genug Arbeitsplätze gibt...selbst dann würde ich ein GE einführen, sanktionsfrei.
Und ich teile die Auffassung, wenn man Aufgaben in der Gesellschaft offen hat sollte man daraus einen sozialversicherungspflichtigen Job machen und keine freiwillige Arbeit einfordern. Das hat Null mit den Pflichten innerhalb einer Partnerschaft oder familiären Gemeinschaft zu tun. Das wurde hier von den Kollegen aber schon gut beschrieben.
 
Aber anscheindend sieht das ein Grossteil der Regierung auch so, sonst würde man die Sanktionen bei Hartz 4 abschaffen

Ein GE ist in diesem System nicht machbar. Ist einfach so. Wenn nicht jedes Jahr neue Smartphones produziert und gekauft werden, bricht das System zusammen. Ich musste auch innerlich lachen, als in einem Vortrag gesagt wurde: Würde die Menschheit 5% gesünder wird, bricht doch sofort das System zusammen ....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Godde schrieb:
@Seiyaru2208,

Was ist mit Ehrenamt sowas gibt es millionenfach bei uns. Es werden dort sogar mehr Stunden geleistet als in der Lohnarbeit.
DAs sagt doch aus, dass Menschen per se nicht faul sind sondern sich gerne beschäftigen und sich gerne in die Gemeinschaft einbringen wollen.
Ich kenne, von jungen Sporttrainern mal abgesehen, leider fast ausnahmslos nur Ehrenamtler der Generation Ü40.
Ich kenne aber jede Menge fauler junger Leute mit abgebrochener oder gar keiner ernsthaft begonnen Berufsausbildung.

Gefühlt gibt es aber auch prozentual nicht mehr Ehrenamtler aus dem Kreis der ALG2-Empfänger als von Leuten, die das Ehrenamt neben ihrem regulären Job noch ausfüllen. Hast Du vielleicht konkretere Zahlen?

Leute mit viel freier Zeit sollten sich doch stärker ehrenamtlich engagieren können, oder?
 
Ich kenne, von jungen Sporttrainern mal abgesehen, leider fast ausnahmslos nur Ehrenamtler der Generation Ü40.

Vielleicht bringt das innere Freude in ihr Leben.

Solange dich Hartz4 als Sozialschmarotzer brandmarkt, woher soll die innere freude für eine Ehrenamt Tätigkeit kommen?

Ich würde gerne in einer Gesellschaft leben in der JEDER JEDE Arbeit freiwillig macht. Und wenn es Tätigkeiten gibt, die NIEMAND machen will, dann sind das die Arbeitsplätze die der Staat subventionieren sollte. Und nicht die Landwirtschaft, die dann nach Afrika oder sonstwohin exportiert und dort den Markt zerstört.
 
zum Thema Ehrenamt, sollten sich mal einige darüber Gedanken machen, was das überhaupt ist.

Ehrenamt sollte man schon aus Überzeugung machen und nicht weil es eine Pflicht und somit ein Zwang sein soll.

Grob kann man sagen, dass es eine Tätigkeit ist, die freiwillig, gemeinwohlorientiert und unentgeltlich erfolgt. Wer ein Ehrenamt ausüben möchte, der sollte sich fragen: warum möchte ich ehrenamtlich tätig werden

Und ja es gibt sehr viele Ehrenamtliche in Deutschland, ohne Ehrenamt wäre unsere Öffentliche Sektor schon längst zusammengebrochen ! ( aktuelles Beispiel : Flüchtling )

Aber am ende merkt ma da wieder welche Erziehung der einzelne genossen hat.
achso weil jemand mit 50 arbeitslos geworden ist , oder jemand der sich nicht ausnutzen lässt, hat ne schlechte Erziehung genossen.

hast ja ein sehr befremdliches Weltbild ^^

Ich würde mich schämen, wenn ich wüsste ein anderer Arbeitet mein Unterhalt heraus und ich gebe nichts zurück.

und ich würde mich schämen andere zu verurteilen und gegen seinen Willen was aufzuzwängen
 
@Seiyaru2208
Ich weiß ja nicht ob es utopisch oder zu viel verlangt ist einer Gesellschaft die einen Bildung, Sicherheit, Gesundheit und und und gibt, etwas zurück zugeben.
Diese Leistung wurde schon erbracht. Alle, die jemals Sozialabgaben oder Steuern bezahlt haben (z.B. durch Essen kaufen), geben dem Kreislauf etwas zurück. Wieso nun jeder was "tun" soll erschließt sich mir nicht, denn jegliche Arbeit würde wiederum Arbeit von denen wegnehmen, die sie momentan noch haben. Was weitere Arbeitslosigkeit zur Folge hätte, und das wiederum mehr Leute die was tun.....

Ich sage auch nicht das Menschen perse faul sind sondern nur das es rechte und Pflichten gibt. Und das dann alle die nicht arbeiten diese Pflichten erledigen müssen.
Dann schaff doch bitte die Arbeitslosenversicherung ab. Wenn du meinst, dass jeder, der keiner "Arbeit" nachgeht Pflichten haben sollte.

@ ThomasK_7
Leute mit viel freier Zeit sollten sich doch stärker ehrenamtlich engagieren können, oder?
Hehehe, der ist gut. Sag das mal dem Millionärssöhnchen, welcher den ganzen lieben Tag auf der faulen Haut liegt. Aber er liegt ja nicht uns auf der Tasche, er hat ja genug Finanzpolster um sich den Luxus der Langeweile gönnen zu können.

Bedeutet nun 20h Woche, dass man mehr freie Zeit hat? Bedeutet 0h dass man mehr Zeit hat? Ich habe durchaus Wochen gehabt während meiner Arbeitslosigkeit, in der Zeit hätte ich 2 permanente Raumpfleger da haben müssen. Man muss halt nicht untätig sein, wenn man die Hände in den Schoß legt. ;)

Aber eigentlich: Zurück zum Thema, oder Leute?
 
Onkelhitman schrieb:
Diese Leistung wurde schon erbracht. Alle, die jemals Sozialabgaben oder Steuern bezahlt haben (z.B. durch Essen kaufen), geben dem Kreislauf etwas zurück. Wieso nun jeder was "tun" soll erschließt sich mir nicht, denn jegliche Arbeit würde wiederum Arbeit von denen wegnehmen, die sie momentan noch haben. Was weitere Arbeitslosigkeit zur Folge hätte, und das wiederum mehr Leute die was tun.....

Also ein paar Bedingungen sind schon noch dran geknüpft. Mit "jemals" lässt es der Gesetzgeber nicht dabei. Viele Ansprüche verfallen sogar ganz, wenn man nicht einem bestimmten Anwartschaftszeitraum versichert war und Beiträge gezahlt hat, wie z.B. die Erwerbslosenversicherung, ALG1, und auch für die Regelaltersrente gibt es Mindestanwartschaften (auch wenn sie gering angsetzt sind) sowie noch einige andere. Also mit paar Sozialabgaben ist es nicht immer getan und was Steuern von ALG2 Empfängern angeht - ich bin kein Wirtschaftsprüfer, aber ich bezweifle, dass da viel rumkommt, wenn diese aus einem steuerfinanzierten System stammen. Dürfte eher verschieben von eine in die andere Tasch sein.

Onkelhitman schrieb:
Dann schaff doch bitte die Arbeitslosenversicherung ab. Wenn du meinst, dass jeder, der keiner "Arbeit" nachgeht Pflichten haben sollte.
ALG1 und deren Ansprüche ist beitragsfinanziert - ALG2 und ähnliche Systeme nicht. Da ist schon ein Unterschied. Warum sollte ALG1 abgeschafft werden, wenn er von ALG2 Beziehern Bedingungen fordert? Ganz andere Systeme.

Onkelhitman schrieb:
Aber er liegt ja nicht uns auf der Tasche, er hat ja genug Finanzpolster um sich den Luxus der Langeweile gönnen zu können.
Auch wenn es hart klingt, aber stimmt.
Wobei ich zu Ehrenamt schon in einem anderen Thread etwas gesagt habe - wer nicht will sollte auch nicht gezwungen werden, da Ehrenamt eigentlich eine Sache sein soll, die man gerne macht und kein Job ist.
 
@Kausu
Dass der Gesetzgeber Bedingungen stellt wie nen Anwartschaftszeitraum etc. ist ja noch nachvollziehbar. Würde jemand einen Monat Probearbeit machen und dann rausgeworfen, hätte er Anspruch auf ein Jahr Arbeitslosengeld 1. Dass das nicht geht ist wohl klar. Die Regelaltersrente können wir mal völlig außen vor lassen, da der Niedriglohnsektor später eine so geringe Rente bekommt, dass sie aufgestockt werden muss. Womit wir wieder bei H4 sind. Bei jemanden, der vorher 4000€ verdient hat, geht ja auch die Altersrente (+ private Vorsorge, die gefordert wird).

Dass es mit ein paar Sozialabgaben nicht getan ist, ist klar. Die unteren Einkommen kannst du aber nicht mehr belasten. Da ist ja nichts... Sonst müsstest du denen wieder mehr geben und das kostet....

ich bin kein Wirtschaftsprüfer, aber ich bezweifle, dass da viel rumkommt, wenn diese aus einem steuerfinanzierten System stammen. Dürfte eher verschieben von eine in die andere Tasch sein.
Genau. Wenn du auf alles Steuern bezahlen musst, und gehen wir mal nicht von nur 19% aus, sondern gemittelt 15%, so hast du bei 800€ H4 schon alleine 120€ an Steuern bezahlt. Du hast also eigentlich 680€ bekommen.

Er fordert nicht Bedingungen für ALG2 Bezieherm sondern:
Ja da diese nicht in die Kasse eingezahlt haben finde ich das fair. Wenn ich nichts dazu beigetragen haben kann ich auch nicht verlangen das gleiche zu bekommen wie jemand der über Jahre eingezahlt hat.
Was bedeutet, dass gekoppelt mit:
Es gibt für alle Arbeit das Problem ist das wir als deutsche so arrogant sind das wir glauben wir sind dafür zu fein.
Ergo schlussfolgere ich daraus, dass Arbeit da ist, aber niemand die machen will. Das schließt ALG1 absolut mit ein. Somit kann doch ALG1 abgeschafft werden, immerhin "machen die ALG1 Empfänger nichts", daher:
Natürlich kann man es so sehen das alle den die Arbeit nicht passt bekommen jetzt für lau x Euro. Das Problem ist das wir in einer Gesellschaft leben. In der Familie bekommt man auch schon beigebracht das man sich einbringen muss egal ob als Verdiener oder als nicht Verdiener.
Und der ALG1 Empfänger verdient seinen Lebensunterhalt auch nicht selbst. Also lebt er aus der Sozialversicherung. Also lebt er von Anderen.
Aber ich bin auch so aufgewachsen nicht auf der Tasche andere zu liegen
Das lernt man schon in einer Familie. Auch wenn man kein Geld erwirtschaftet kann man man etwas für die Gesellschaft tun.
Man kann das ja mit einem Grundeinkommen koppeln, allerdings mit der Maßgabe das die Person etwas für die Gesellschaft tun muss. Und ja wenn es bedeutet 20 Stunden im Monat ein Loch zu butteln um mal ein Beispiel von oben zu nehmen
Ich sage auch nicht das Menschen perse faul sind sondern nur das es rechte und Pflichten gibt. Und das dann alle die nicht arbeiten diese Pflichten erledigen müssen.

Da steht nirgends was von ALG2. Es geht einzig und allein darum, etwas zu leisten, wenn man von anderen abhängig ist. Und das ist man mit ALG1. Daher: Abschaffen und die Leute zwingen 20 Stunden im Monat ein Loch zu buddeln, damit sie was für die Gesellschaft getan haben.


Na wenn doch niemand gezwungen werden soll, dann sind wir uns ja einig. Er möchte aber, dass die Leute gezwungen werden, Arbeiten zu verrichten, nur sind es in dem Falle keine Jobs die ersetzt werden, sondern "andere Arbeiten, die scheinbar keinem einen Vollzeitjob wegnehmen". Wie ich schonmal schrieb, man kann auch alle Arbeitslosen etc. auf nen Fahrrad setzen und die Strom erzeugen lassen jeden Tag, weil solche Arbeiten würde ja sonst niemand machen, das kostet also keine Arbeitsplätze und würde der Gesellschaft etwas zurückgeben.
 
@Onkelhitman

Ich wollte jetzt nicht auf diese Anwartschaften rumreiten, aber doch nur mal klarstellen, dass man nicht für immer Teil des Systems bleiben kann.

Die Regelaltersrente können wir mal völlig außen vor lassen, da der Niedriglohnsektor später eine so geringe Rente bekommt, dass sie aufgestockt werden muss. Womit wir wieder bei H4 sind. Bei jemanden, der vorher 4000€ verdient hat, geht ja auch die Altersrente (+ private Vorsorge, die gefordert wird).
Wichtig ist die Regelaltersrente trotzdem - z.B. für die Krankenkasse, aber lassen wir dies jetzt, da geht es um Kleinrederei. Du hast recht, die Hauptidee der Rente, wird für viele ein Problem.
Wobei auch der 4000€ -xxx €Mensch Recht auf seine Sozialleistungen und evtl. höhere Rente hat. Man wollte diese Leute doch gerne in der Sozialversicherung behalten, da sie Zahlungskräftig sind. Ich lese da oft die Kritik mit, dass es dort einen Rentenempfang gibt, aber für die kleinen Leute unten nicht oder nur wenig (weiß jetzt nicht, ob du es so gemeint hast).
Der Niedriglohnsektor, prekäre Beschäftigung, der große Anteil von befristeten Arbeitsplätzen und vor allem in der Kombination ist das Problem und nicht der Abteilungsleiter oder Ingenieur bei Ford oder VW. Man sollte eher auf die Unternehmen schauen, die keinen ordentlichen Lohn zahlen, als die zu verdammen die es machen, oder siehst du es nicht so?

Genau. Wenn du auf alles Steuern bezahlen musst, und gehen wir mal nicht von nur 19% aus, sondern gemittelt 15%, so hast du bei 800€ H4 schon alleine 120€ an Steuern bezahlt. Du hast also eigentlich 680€ bekommen.
Nagut und jetzt könnte man sagen, dass dies ja nur "unsere" Steuer sind, die zurück fließen. Sicherlich wird ein bisschen Kaufkraft generiert. (Ich schreibe gleich unten was zum Sozialsystem)

Er fordert nicht Bedingungen für ALG2 Bezieherm sondern:

Und dies nervt mich in letzter Zeit ein wenig. Ich weiß gar nicht, wie oft man in diesem Forum und auch draußen den Leuten mittlerweile erklären muss, was die Sozialversicherung und auch das Sozialstaatsprinzip des GG eigentlich bedeuten.
Übrigens widersprechen Zwangs-1€Jobs für mich!, bevor wieder ein kluger mit irgendeinem Richterurteil kommt, sowieso gegen Artikel 12.
Zuerst mal wird nichts eingezahlt - Ihr erhaltet alle Anwartschaften und noch mehr, aber warum nochmal mit dem Onkel drüber schreiben. Ich wusste genau, dass wir die gleiche Diskussion vor einiger Zeit schonmal mit Leuten hatten.
https://www.computerbase.de/forum/t...serten-lebenssituation.1511131/#post-17852288
Im ganzen ersten Teil geht es darum.

Niemand liegt jemanden auf der Tasche, wenn er Leistungen aus der Sozialversicherung nutzt, da es ein Umlagesystem ist. Jeder erhält die Zusage, dass ihm im Bedarfsfall geholfen wird. Dies ist schon eine der Leistungen. Mitgliedschaft ohne Sortierung nach Alter, Krankheit, Geschlecht und Zusage von Hilfe und Verneinung von Kündigung nach Leistungsfall.
ALG2 bzw. alle Grundsicherungsarten entsprechen dem Sozialstaatssystem, da dieses aber nicht genau vorschreibt, was darunter zu verstehen ist, wird es hier immer Streit geben.
Ich kann verstehen, dass diese Leistung nur ungern lebenslang gewähren will, aber es ist ein Unding zu behaupten, dass dies alle Empfänger so machen. Es wird diesen Prozentsatz immer geben.
Um Leute wirklich beim Finden von Arbeit zu unterstützen bräuchte man wirklich Fördern, aber kein Fordern. Bei diesen unmenschlichen Ton, ist es doch kein Wunder, dass dort viele Leute abschalten. Ich war übrigens auch mal kurz dort und ich bin ganz anders. Ich habe es gehasst, dass man mir dort dauernd Vorschriften machen wollte und habe mich lieber selber beworben und die Sperre in Kauf genommen (kann nicht jeder) und dann meine Lehre angefangen.

Will man als Gesellschaft hier wirklich so tief sinken, dass man diese Leute zur Zwangsarbeit oder Zwangsehrenamt verpflichtet? Die besagten Vereine etc. werden sich über motivierte Leute dann sicher kaum retten können.
Warum eine Neiddebatte geben Leute führen, die ein Minimum an Geld erhalten? Ich würde da nie auf die Idee kommen.
 
Seiyaru2208 schrieb:
Ich weiß ja nicht ob es utopisch oder zu viel verlangt ist einer Gesellschaft die einen Bildung, Sicherheit, Gesundheit und und und gibt, etwas zurück zugeben. Das lernt man schon in einer Familie. Auch wenn man kein Geld erwirtschaftet kann man man etwas für die Gesellschaft tun.
Ist leider utopisch, solange die Erbschaftssteuer nicht erhöht wird (wie Onkel Hitman angesprochen hat). Ich wohne in einer Stadt mit vielen wohlhabenden Menschen. Immer wenn ich eines von diesen ganzen Kiddies in ihren von den Eltern ausgeborgten Luxuskarossen sehe, wird mir schlecht. Nicht aus Neid (ich habe absolut null Bedarf nach einem Auto jenseits der 30K-€-Marke), sondern weil es mich erschreckt, was da für eine unachtsame mir-gehört-die-Welt-Generation nachgezüchtet wird. Ich kenne auch einige Menschen aus diesem Klientel. Und du glaubst wirklich, dass die sich um gesellschaftliche Fürsorge scheren :D

Davon mal ganz abgesehen definiert sich für mein Empfinden der Beitrag zur Gesellschaft nicht nur daraus, welche Herkules-Taten man im Leben vollbringt. Sondern auch dadurch, was man nicht tut! Zum Beispiel Fleisch essen, unökologische Reisen unternehmen, anderen Menschen oder Tieren wissentlich und vermeidbar (!) schadet, politisch fragwürdige Parteien zu wählen etc. etc.. Dies sind Dinge, die jeder Einzelne, ob arm oder reich, im Rollstuhl oder mit Klitschko-Statur, beeinflussen kann. Und daran sollte man doch soziales Verhalten messen und nicht an den Dingen, die nicht in der Macht des Einzelnen liegen. Wenn ich nicht Bill Gates heiße, kann ich auch keine Stiftung gegen HIV ernsthaft gründen. Aber ich kann ein Kondom benutzen (nur als Beispiel).

Es ist wirklich völlig absurd, dass immer der Finger auf die vermeintlich Faulen, aber garantiert Schwachen und Armen der Gesellschaft gezeigt wird. Aber klar, das ist natürlich viel einfacher, als sich mit dem Geldadel dieses Landes anzulegen! :rolleyes:

Seiyaru2208 schrieb:
Und von ca. 80 Millionen deutschen sind es gerade mal 13 Millionen im Ehrenamt das sind etwas mehr als 10%.
Naja, das sind eigentlich eher 20% als 10% ;) Für UNBEZAHLTE Arbeit. Wo sind denn diese ganzen faulen Menschen eigentlich, von denen immer die Rede ist?

Andy8891 schrieb:
Ein GE ist in diesem System nicht machbar.
Auch wenn ich dir hier widersprechen muss, ...

Andy8891 schrieb:
Solange dich Hartz4 als Sozialschmarotzer brandmarkt, woher soll die innere freude für eine Ehrenamt Tätigkeit kommen?

Ich würde gerne in einer Gesellschaft leben in der JEDER JEDE Arbeit freiwillig macht. Und wenn es Tätigkeiten gibt, die NIEMAND machen will, dann sind das die Arbeitsplätze die der Staat subventionieren sollte. Und nicht die Landwirtschaft, die dann nach Afrika oder sonstwohin exportiert und dort den Markt zerstört.
...kann ich dir hier nur beipflichten :)
 
@Kausu
Du bist immer Teil des Systems wenn du entweder Geld bekommst oder Geld zahlst. Selbst ein Obdachloser ist Teil des Systems wenn er was einkauft.
Mit der Sozialversicherung ist ja ganz einfach: Besser verteilen. Auch der 4000€ Verdienstler hat ein Recht auf Sozialleistungen. Hier muss man aber wieder unterscheiden. Man sagt ja vielfach, dass das Sozialsystem das Überleben sichern soll. Auf der anderen Seite bekommt jemand der mehr verdient, mehr zahlt, später auch mehr Rente. Warum denn?
Wenn ich jemandem aus der ges. Sozialversicherung als Rente so wenig gebe, dass er dadurch in H4 rutscht, in das Lebensminimum, dann ist das Rentensystem für den Eimer. Denn das soll ja fürs Alter sorgen. Ist der Satz aber niedriger als das Lebensminimum, und selbst wenn derjenige 40 Jahre lang gearbeitet hat, dann wird er aufgestockt und sein Vermögen angerechnet.

Und nun Halt-Stopp. Jemand, der also 40 Jahre lang gearbeitet hat, bekommt genausoviel für diese erbrachte Leistung, wie jemand der 0 Jahre arbeiten war. Seine Arbeitsleistung wird also für die Rente nicht anerkannt. Ja, sie wird es, mit so wenig, dass es aufgestockt wird. Aber eben nicht hoch genug.

Seiyaru2208 sieht da jeden in der Pflicht, weil ja auch jeder Rechte hat. Aber ist es dann nicht ein Verstoß meiner Rechte, wenn ich gezwungen werde, während ich arbeiten bin Geld zu bezahlen für Steuern (womit viel geleistet wird) und Sozialabgaben (die umgelegt werden) und als Belohnung dafür bekomme ich später alles abgenommen?

Mich stört also überhaupt nicht der Manager, der Politiker, der Hochbezahlte. Was micht stört ist das Abwälzen auf die, die sowieso schon nichts haben, noch nichtmals einen Job, auch gar keinen bekommen KÖNNEN, weil eben: 6 Millionen -> 0,5 Millionen Jobs niemals zu einer Vollbeschäftigung führen können. Das Problem mit der Demografie, mit der hohen Anzahl an Niedriglöhnern und Mini-Renten, das wird aber nicht dadurch gelöst, wenn ich auf einmal all diejenigen ZWINGE entweder sinnlos Jobs zu suchen, die nicht existieren, oder aber "zu arbeiten weil die momentan ja keine Arbeit haben".

Ich kann verstehen, dass diese Leistung nur ungern lebenslang gewähren will, aber es ist ein Unding zu behaupten, dass dies alle Empfänger so machen. Es wird diesen Prozentsatz immer geben.
Und das schreibe ich auch sehr oft. Es gibt immer einen gewissen Prozentsatz an "faulen Arbeitslosen", die auch im Leben noch nie nen Finger gerührt haben, und dann auch keinen Job bekommen. Es wird auch immer einen Prozentsatz geben an faulen Arbeitern, die mit ihrer Faulheit für Umsatzeinbüßen in einem Unternehmen sorgen und somit einer Vollzeitstelle den Platz wegnehmen, die wirklich produktiv mitarbeiten würde. Es gibt einen Prozentsatz der schwarz arbeiten geht, wie auch andere Steuerhinterzieher.

Aber all jene sind nicht so stark zu nennen wie die "faulen Arbeitslosen", die den ganzen Tag nichts tun und sich totlachen. Ja, die gibt es, wie alle anderen o.g. Aber über die o.g. macht man sich ja keine Gedanken.

Bei denen handelt es sich aber wahrscheinlich nicht um Millionen von Menschen. Bei den Arbeitslosen aber auch nicht. Es sind zwar Millionen die Leistungen benötigen, aber eben nicht Millionen Faule. Hier ist diese Vergleichsbasis gar nicht gegeben. Selbst der H4-Sanktionierte muss nicht unbedingt faul sein.

Will man als Gesellschaft hier wirklich so tief sinken, dass man diese Leute zur Zwangsarbeit oder Zwangsehrenamt verpflichtet? Die besagten Vereine etc. werden sich über motivierte Leute dann sicher kaum retten können.
Warum eine Neiddebatte geben Leute führen, die ein Minimum an Geld erhalten? Ich würde da nie auf die Idee kommen.
Das kann ich dir flüstern, und zwar:
....man benötigt immer ein Feindbild, gegen das man stänkern kann wenn man merkt, dass man unfähig ist, etwas zu ändern. Ich habe ja auch ein Feindbild. Meines ist das des Politikers. Weil man hier auf Kosten des Volkes, der Gesellschaft, der Nation und der Menschen lebt, behauptet, man wäre für sie, und eigentlich nur in die eigene Tasche wirtschaftet. Und daher ist es schön, wenn man ablenken kann. Herr Sarrazin ist schuld. Die NPD ist schuld. Die Frau Herrmann ist schuld. Pegida ist schuld. Die Weltmächte sind schuld. Wir sind schuld (als Nation), die Flüchtlinge sind schuld. Die faulen Arbeitslosen sind schuld. usw.

@Aulus
Und du glaubst wirklich, dass die sich um gesellschaftliche Fürsorge scheren
Ich würde behaupten, dass ein nächstes Problem Menschen im Alter werden. Diejenigen, die ins Heim abgeschoben werden. Nutzlos geworden durch den "Wandel der Zeit". Kinder in der Kita, Alten ins Heim. Wo ist DA die Familie?
 
Aulus schrieb:
Auch wenn ich dir hier widersprechen muss, ...

Dann lass mal hören :)

Ich kann dir direkt vorweg sagen: Die Reichen hauen samt ihren Unternehmen ab, sobald die Steuern erhöht werden und Enteignung ist ja böse. Wir sind leider nicht Saudi-Arbabien, das wir 80% der Einnahmen durch Ölverkauf erhalten, also andere zwingen können für uns zu arbeiten.
 
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