Beratung zum Autokauf

@Ketzzza:

Ich will dir ja nicht die Visionen rauben allerdings muss ich auch mal was sagen:

Was willst du ohne festes einkommen mit nem eigenen Auto?
Zumindest wenn du alles selber zahlen mussst.

Ein Auto ist nicht nur Versicherung & Benzin.

Ein Auto ist auch Wartung & Pflege.

Also hier mal die Ausgaben für mein Auto seit April 2008:

4 neue Sommerreifen Firestone Multihawk inkl Montage: 200€
Neue Batterie inkl. Entsorgung der alten: 70€
neue komplette Auspuffanlage da alte durchgerostet: 260€
Benzin bei mir: ~50-70€ im Monat
Versicherung: 90€ im Monat

Auto:
Ford Fiesta Mk4 JAS 1999 75PS

Und ich bin in einer Ausbildung uns komm trotzdem manchmal nicht klar wenn sich sowas häuft...

wenn deine Eltern allerdings Versicherung & Reperaturen bezahlen und du nur das Benzin wäre das was anderes
 
Zuletzt bearbeitet:
ich finde dass fahranfänger gleich mit was gescheitem , sicherem anfangen sollten wo es das budget zulässt . bekannte haben ihrem fast 18jährigen sohn einen neuen 5er gti golf rausgelassen weil sie (ok, alles autoverrückte) meinen, man lernt nur wenn man was gescheites hat. ich kann das prinzipiell auch unterschreiben , hab vor etlichen jahren ab
dem ersten tag führerscheinbesitz auch mit einem neuen mercedes ml 270 angefangen. und geschadet hats mir nicht, unfall auch noch keinen gehabt damit .
 
Naja, schaden kann es nicht unbedingt. Immerhin "lernen" ja die meisten das fahren in der Fahrschule mit >100PS Autos. Leider geht das soweit, das bei uns die meisten Fahrschulen nur noch >150 PS Diesel haben. Und wenn man dann in seinen ~75PS Benziner steigt, fängt man wirklich von 0 an.
 
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man als Fahranfänger ein Auto braucht, mit dem sicher unterwegs sein kann. Man kann sich auch mit 45 PS totfahren, deswegen sollte die PS-Zahl eher eine untergeordnete Rolle spielen.
Wichtig wäre für dich, dass das Auto sicherheitstechnisch gut ausgestattet ist. Also zumindest ABS, Airbags und event. auch über ESP verfügt. Und Klimaanlage ist für mich ein MUSS. Ich würde NIE wieder ohne fahren.
Empfehlen würde ich dir ein Fahrzeug in der Golfklasse. Der beschriebene Opel Astra F ist nicht unbedingt das beste Fahrzeug. Viel Rost und techn. Versagen. Dann schon eher nen Golf 4. Da bekommt man schon was einigermassen Vernünftiges für 3,500€.

Du müsstest uns mal sagen, ob du den Unterhalt selbst finanzieren musst oder wie du die laufenden Kosten sonst decken willst. Dann können wir dir sicherlich besser und gezielter helfen.

MFG

EDIT: Hier haste mal nen Online-Rechner, da kannst dir die Versicherungsprämie ausrechnen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was habt ihr den alle mit eurem ABS und ESP ? Braucht man das? Nein! Bevor das auf dem Markt kam gabs auch nicht unbedingt mehr Tote.

Und übrigens, ein Auto ohne ESP muss ein wesentlich besseres Fahrwerk haben als eines mit -> Kostenersparnis für den Hersteller, da er Fahrwerksschwächen durch das richtige Programmieren des ESP ausgleichen kann.
 
Naja, Viel Rost und techn. Versagen ist aber auch beim Golf keine Selten heit. Und bei den Golf's ist die versicherung auch noch nen stückchen Teuerer.

Nun, ABS und Airbag ist schon nicht verkehrt, aber auch ohne ABS gehts ganz gut. Ich würde sogar behaupten das es stellenweise sinnvoller ist, ohne zu Fahren, damit man das Bremsen richtig lernt, und sich einen sicheren Fahrstill angewöhnt, statt sich nur auf die Technik zu verlassen.
 
ABS hat nicht nur Vorteile ... klar die Steuerung bleibt erhalten, aber zB auf Schotter oder anderen losen Untergründen(zB auch Schnee) steht man ohne ABS wesentlich schneller weil sich ein Keil vor dem Rad bildet.

Es gibt zwar einige ABS Systeme die mit solchen Untergründen zurechtkommen, aber bis die in "Otto-Normal-Autos" verbaut werden, wird wohl noch einige Zeit vergehen!
 
Ich stand vor ein paar Monaten vor dem gleichen Problem: ein Auto muss her. Zig mal mit allen möglichen Autos durchgerechnet, Verbrauch, Versicherung, Steuer, etc. Und am Ende wird schnell klar, das was man sich vorstellt wird es letztendlich nicht werden. Abstriche muss man machen.
Jetzt fahr ich nen Fiat Punto, der hat 60PS. Und auch der bringt mich von A nach B. Glücklicherweise konnte ich als Fahranfänger statt bei 140% bei 85% anfangen. Das macht sich deutlich bemerkbar.
Also rechne es dir genau aus. Und wenn du monatlich kein Geld reinbekommst (Taschengeld zählt nicht), lass es sein.

MfG Coach
 
Ich würd warten bis der Spritpreis bei 2€ liegt und dann ein Auto für 200€ kaufen das mind. 200 PS hat :D

Mal im ernst kauf dir lieber was kleines feines mit max. 80-90 PS, du wirst es später nicht bereuhen
 
Das was D34th_0f_4LL gesagt hat ist sehr wichtig ;)

Schnell kommt da n nettes Sümmchen zusammen .. hier nen Liter ÖL nachkippen, Sommer- & Winterreifen, Bremsscheiben & -blöcke, Birnen usw .... klar das sind außerplanmäßige Dinge, aber gerade die kommen immer Unerwartet, deswegen habe ich dir nen Golf vorgeschlagen, die gibt nähmlich wie Sand am Meer, da findest für jedes Produkt was von einem anderen Zweithersteller und man kann noch viel an der Technik selber machen(Zahnriemen wechsel + Wasserpumpe, usw ....)
 
Nö, ABS und ESP braucht man alles nicht. Solange man in keine Gefahrensituation kommt, ist dieses Zeug nur unnütz Gewicht....:rolleyes:
Wir reden hier von nem Fahranfänger und nicht von nem Ralleypiloten. Wenn du diese Sachen mal brauchst, hast du sie und sie können dir vielleicht mal das Leben retten.
Ich habe 3,5 Jahre bei nem Abschleppunternehmen gearbeitet und glaub mir, wenn du das erste mal nen Auto gesehen hast, wo 4 Leute drin verbrannt sind... Das ist kein schöner Anblick. Dann doch lieber n paar Euro mehr investiert und dafür nicht ins Schleudern geraten und an nen Baum geprallt.

So long, letztendlich musst du selbst wissen was dir deine Sicherheit wert ist.

MFG
 
Ja genau, ein Fahranfäger, vielleicht sollte der erstmal lernen wie sich ein Auto ohne diese Sicherheitsmechanismen fährt und die Grenzen der Physik kennenlernen.
 
Ich versteh deinen Standpunkt nicht ganz. Diese Dinge sind da, um die Sicherheit zu erhöhen.
Stell dir doch mal vor dieser junge Mensch kommt dir auf deiner Fahrbahn entgegen und es Kracht. Mit nem ESP wär das mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeidbar gewesen.
Oder er fährt dir an ner roten Ampel hintenrein, weils nass auf der Fahrbahn war, mit ABS hätte er ausweichen können oder wär rechtzeitig zum Stehen gekommen.

Würdest da nich auch sagen dass es besser wäre, wenn man solche Hilfssysteme im Auto hat?

MFG
 
Und was macht er wenn diese System mal ausfallen ? Dann Bremst der schön in ein Kurve rein, und wundert sich warum der wagen brav gradeaus weiterrutscht.

Sicherlich sind diese System nicht schlecht, aber mal sollte auch mal die "Grundlage" kennen. Wie Labtec schon gesagt hat, man sollte erst mal so die "Grenzen der Physik" kennenlernen, bevor man die mit Hilfe solcher Systeme "aufweicht"

Mein erster Wagen hatte auch kein ABS, und nachdem es mich in der Kurve mal beinah rausgetragen hat, beim Bremsversuch, hab ich gerlernt vorher zu bremsen, bzw. meine Geschwindigkeit anzupassen. Mit ABS würd ich wahrscheinlich heute noch zu schnell in einige Kurven reinfahren :eek:
 
Ohne ABS steht man schneller, als mit:D(auch wenn man nicht lenken kann)
 
@Muvo und Labtec

...dann würd ich doch glatt mal ein Fahrsicherheitstraining vorschlagen, denn auf öffentlichen Strassen testet man beileibe nicht die Grenzen der Physik aus! :rolleyes:
Und das die elektronischen Helferlein in ein (Anfänger-)Fahrzeug gehören, sollte hier ohnehin nicht zur Diskussion stehen!
Ich empfehele an dieser Stelle mal Google mit "ESP" und "Unfallstatistik"!

Desweiteren sollte doch klar sein, dass man erst gar nie in den Bereich dieser elektr. Helfer kommen sollte (-> Thema Selbstüberschätzung)!
Die sind nämlich nach wie vor für den Notfall konzipiert und mit Sicherheit nicht für den täglichen Gebrauch!

Das Problem ist doch, jeder denkt er könne Autofahren, aber in Wahrheit kann es nur ein kleiner Bruchteil! :eek:

In ihrer Selbstwahrnehmung fahren 90% aller Autofahrer besser als der Durchschnitt. Entsprechend gering schätzen sie selbst auch Probleme der Ablenkung durch Fahrerassistenz-Systeme ein.

Und nein....10 Jahre unfallfreies Fahren ist kein Indiez für einen guten Autofahrer!

http://www.heise.de/autos/ADAC-Unfallrisiko-fuer-Fahranfaenger-noch-immer-zu-hoch--/artikel/s/6023
http://www.adac.de/Auto_Motorrad/Ka...ntID=181135&SourcePageID=218905#atcm:8-181137
http://www.n24.de/news/newsitem_599316.html

usw. usf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Justin_Sane, ich hab schon 3 Fahrsicherheitstrainings hinter mir 2 mal vom ADAC und einmal bei BMW im Trainingszentrum in München!
 
Ich hab schon 2 mal ein Fahrsicherheitstraining (einmal mit meinem Astra, und dann noch mal mit meinem BMW, da so ein Hecktriebler doch bischen anders Reagiert ^^) gemacht, und würde es zu Pflicht machen.
 
Na ist doch auch gut so...so ein Fahrsicherheitstraining sollte ohnehin zum Plichtprogramm eines Fahrerneulings werden!
Wichtig allerdings (und da kommen wir jetzt wieder zu den Helferlein), es mit dem eigenen Auto zu machen, denn was bringt's, von einem mit allen technischen Möglichkeiten ausgetatteten A4 in den eigenen Golf 3 zu steigen? Rüchtig...nüchts!
 
Mit ABS & Co. eigentlich man sich als Anfänger einen Fahrstill an, der solche Systeme zu "notwendigkeit" machen. Ohne solche Systeme eigent man sich einen, meiner Meinung nach, sicheren Fahrstill an.

Ich würde auch net mehr auf mein ABS verzichten wollen, aber ich könnte...
 
Zurück
Oben