Bericht Bericht: Spielecheck: Vista gegen Windows 7

Die Altlasten sind bei MS die Kompatibilitätszugeständnisse. Aber ein nach dem aktuellen Stand der Technik entworfenes OS ohne Altlasten, also Abwärtskompatibilität, wäre praktisch unbrauchbar. Die schrittweise Entrümpelung von Version zu Version ist praktisch die einzige Möglichkeit.

BeeHaa schrieb:
Man kommt zu seinem Image nicht durch "nichtstun" Von nichts kommt nichts ;) Selbst wenn die Problemmchen damals teils ähnlich klangen, SO EINEN Ruf wie Vista hatten w2k/XP bei Win98se-Benutzern 2 Jahre später noch lange nicht ;)
(...)
Die Rollen sind nun vertauscht. Jeder der auch nur verhalten auf Win7 hofft, ist jetzt jemand der auf Peanuts reinfällt. Vista rennt ja wie die Sau :evillol:

Den ersten Teil verstehe ich nicht.

Außerdem habe ich auch nichts gegen eine stetige Weiterentwicklung, nur kann ich nicht nachvollziehen, wieso Vista immer noch auf solche Vorurteile stößt, die aus seinen ersten Tagen mit unangepassten Treibern und unangepasster Software mit Kinderkrankheiten stammen und längst überholt sind. Aber der erste Eindruck hat sich hier wohl festgesetzt.
Diese Probleme hat Windows 7 natürlich nicht, da hier auf die ausgereifte Basis von Vista zurückgegriffen werden kann. Wer zum jetzigen Zeitpunk immer noch Vista verdammt und Windows 7 gleichzeitig bejubelt, den kann man aber nicht ernst nehmen, da die Unterschiede faktisch zu gering sind.
Psychologisch kann man dieses wohl mit einer falschen Erwartungshaltung, die bei Vista zu hoch und bei Windows 7 zu niedrig ist, was soll man schließlich in der kurzen Zeit nach Vista für Durchbrüche erwarten, und dem schon genanten jeweiligem "ersten Eindruck" erklären. Auch weil einige Firmen Vista aus diversen Gründen aber nicht aus dem, dass Vista ein schlechtes System sei, übersprungen haben, erwuchs der Eindruck einer Ablehnung gegen Vista durch "professionelle Anwender", die man auch als Meinungsautorität ansehen kann.
Dazu wirken die Medien als Verstärker. Oft werden Verbesserungen aufgebläht und überbewertet. Natürlich werden kaum neue Fehler auftreten, schlechter als Vista, seine technische Basis, konnte es schwer werden. Wäre auch peinlich, wenn das System nach einer immerhin kostenpflichtigen Überarbeitung nicht wenigstens etwas merklich besser funktionieren würde. Aber schön, wenn man sich für Selbstverständlichkeiten noch so begeistern kann.

Alles nichts Unerwartetes. Und da es voraussichtlich bis zum nächsten Major wieder deutlich länger dauert, ist die Haltbarkeitszeit von 7 wohl höher als die von Vista. Sofern man schon Vista hat, und 7 nicht kostenlos mitgeliefert bekommt, sollte man sich aber überlegen, ob sich ein Wechsel wirklich lohnt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also ich finde 7 schlägt sich beachtlich, wenn man bedenkt dass es noch Beta ist und noch keine optimierten Treiber genutzt wurden. Wenn erstmal die Treiber optimiert wurden wird 7 sicherlich immer vor Vista liegen.

Ich kann die Leute nicht verstehen die sagen dass es schlecht ist das 7 der RAM besser nutzt, ist doch gut, dann bleibt mehr für andere Anwendungen.

Das einzige was mir bisher an 7 nicht gefällt ist die Schrift, obwohl ich ClearType ausgestellt habe ist sie deutlich schlechter zu lesen als bei XP.

@CB: Ich finde den Test solltet ihr wiederholen, wenn der offizielle RC draußen ist, dann wird es sicherlich auch bessere Treiber geben. Und dann bitte XP nicht vergessen.
 
Das Betriebssystem reagiert abseits der Spiele spürbar flotter als der Vorgänger und es gibt erstaunlich wenig Kompatibilitätsprobleme.

Mein Rechner ist jetzt schon sehr schnell, wenn ich Win 7 installieren würde, würde auch ich einen spurbaren Unterschied merken?
 
Also was die Beta-Version von Windows 7 leistet ist schon echt klasse, diese Quallität hätte schon in der Beta von Vista zu der damaligen Zeit vorliegen sollen, dann wäre Vista ein ernst zunehmendes Betriebssystem geworden - aber so?!
 
Leute das ist Käse. Was war dann XP? Das was 2000 oder NT4 oder NT3.5x hätte sein sollen?
 
abulafia schrieb:
Außerdem habe ich auch nichts gegen eine stetige Weiterentwicklung, nur kann ich nicht nachvollziehen, wieso Vista immer noch auf solche Vorurteile stößt, die aus seinen ersten Tagen mit unangepassten Treibern und unangepasster Software mit Kinderkrankheiten stammen und längst überholt sind. Aber der erste Eindruck hat sich hier wohl festgesetzt.
So sieht's aus. Meine erste Erfahrung mit Vista war schier ein Albtraum. Schlechte Performance, totale Verwirrung, Inkompatibilität diverser Programme, teils fehlende Treiber, etc.

Jetzt hab ich seit etwa 1,5 Wochen wieder Vista drauf, und plötzlich läuft alles ohne Probleme. Und nachdem ich dann endlich noch rausgefunden hatte, wo ich all die ungewohnten und teils nervigen Sachen um-/ausstellen kann, fühl ich mich auch nicht mehr wie ein Krüppel auf diesem System.
 
Mal so eine Frage, was kann ein BS dafür wenn die Hersteller keine Treiber anbieten?

Zitat @ cbmaniac
Ich kann die Leute nicht verstehen die sagen dass es schlecht ist das 7 der RAM besser nutzt, ist doch gut, dann bleibt mehr für andere Anwendungen.

*diesen käse hier hört man jeden Tag und den Leute ist es nicht bewusst das es der größte Scheiß an sich ist der je erzählt wurde/wird* Hier wurde schon tausend mal geschrieben warum Vista das macht und was passiert wenn der Ram gebraucht wird und was passiert dann? Genau unter der Erkärung kommt dann wieder so ein Satz.

Natürlich ist es gut das W7 verbessert wurde und das es sauber läuft. Vergessen wir aber nicht, dass Vista als Grundsystem besser lief als XP mit SP1 und jetzt Vista mit SP1 besser als XP mit SP3. Allein das, macht Vista schon gut. Sicher freu ich mich auf W7 und ich finde es gut das es kommt. Aber ich denke für den Otto Normal hier der Vista hat wird es keinen Unterschied machen ob er wechselt oder nicht. Mein Fazit, wer vista hat soll es behalten und die, die noch nix haben sollten W7 nehmen. Vista wird von den Veränderungen auch profitieren und der Treibersupport wird auch besser. Muss ja, da die Basis genau die Gleiche ist. Was die Oberfläche angeht, naja es gibt tausend tools die optisch aus XP Vista machen also wird es auch tausend tools geben die aus Vista - W7 machen werden. Wobei ich mal sage das die Unterschiede zu W7 und Vista so klein sind(immer für Otto Normal gesprochen) das es mehr Sinn macht die Optik in Vista zu übernehmen als die Vistaoptik in XP... :-)
 
Wobei ich mal sage das die Unterschiede zu W7 und Vista so klein sind(immer für Otto Normal gesprochen) das es mehr Sinn macht die Optik in Vista zu übernehmen als die Vistaoptik in XP... :-)

hallo,

mein senf dazu:

es werden viele "persönliche" empfindungen und ansichten eingebracht.
fakt ist:
win 7 läuft in der beta version schneller als win 7

vadderloewe
 
wo ich all die ungewohnten und teils nervigen Sachen um-/ausstellen kann
Was wäre das? Hab vor einiger Zeit ein Beitrag von dir, zwecks geblockter Autostart Programme lesen können, hast du aber dann doch via Aufgabenplanung lösen können.
Was war da noch?
 
Mister79 schrieb:
Natürlich ist es gut das W7 verbessert wurde und das es sauber läuft. Vergessen wir aber nicht, dass Vista als Grundsystem besser lief als XP mit SP1 und jetzt Vista mit SP1 besser als XP mit SP3.
Kann ich kontern. KEIN OS von Microsoft läuft bis jetzt so stabil, so problemlos und so schnell wie XPsp3.
 
@Boogeyman
Z.B. Autostart von CD ausmachen, WindowsDefender deaktivieren, diese unfassbar nervige ein-/aus-blend- respektive roll-Funktion deaktivieren, Ausführen-Eintrag im Start-Menü hinzufügen, diese völlig hirnrissige Funktion der automatischen Festplatten-Deaktivierung abschalten, versteckte Ordner und Systemdateien anzeigen, usw. ...

Halt der ganze Lutsch, der auch schon bei XP genervt hat (nur sind die Einstellungen dafür bei Vista oft woanders) und noch ein bisschen mehr.
Was zum Beispiel auch nurnoch stulle ist, ist die Auswahl der Reiter im Explorer. Da fehlen oft erstmal essentielle Dinge wie Datei-Größe, Änderungsdatum, etc. .. dafür ist dann unwichtiger Kram wie Autor und Bewertung standardmäßig aktiv.

Jetzt such ich grad danach, wo ich diesen dwm.exe deaktivieren kann ...
 
Das ist zwar "nett" von wegen "Strom sparen" und Lautstärke-Reduzierung, nur verschleißen die Platten dabei viel schneller, als wenn sie einfach an bleiben. Außerdem hab ich keinen Bock, dann ständig darauf warten zu müssen, bis die entsprechende Platte wieder angelaufen ist.

(Und für's DirectFromDisc-Samplestreaming kann ich das erst recht nicht haben.)
 
Wenn die Festplattenaktivität "laut" ist, ist das eher ein Problem der Festplatte, als von Vista. ;)
Zum Thema Stromsparen, hat dies nur bei einem Laptop im Akkubetrieb relevanz.
Außerdem hab ich keinen Bock, dann ständig darauf warten zu müssen, bis die entsprechende Platte wieder angelaufen ist.
Das verstehe ich leider nicht so ganz, was du da meinst.
 
Zuletzt bearbeitet: (Kann nicht richtig lesen, ist anscheinend schon zu spät)
Wir reden aneinander vorbei.
Ich meinte diese Funktion, die tatsächlich die Festplatten schlafen legt. Das war hier bei meinem Vista Business 64bit standardmäßig aktiv. Wenn also eine Festplatte ein paar Minuten mal nicht angesprochen wurde, wurde sie einfach ausgeschaltet.

Achso .. du kannst mir nicht zufällig mit diesem DesktopWindowManager weiter helfen?
 
warum den DWM deaktivieren? Um wieder das Schlieren der Fenster wie bei Xp zu haben?
 
Ich verstehe wirklich nicht, warum nur VISTA vs Win 7 verglichen wurde, relativ häufig ist XP schneller als VISTA, da wäre imho XP vs Win 7 interessanter gewesen (für DX 9 Spiele) und VISTA vs Win 7 für DX 10 Spiele.
 
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