Bestes LLF Tool für externe Festplatte?

Chiba

Cadet 4th Year
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Nov. 2007
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Hallo,

Ich möchte meine alte USB Festplatte verkaufen und vorher sicherstellen, dass alle Daten unwiederbringlich davon gelöscht sind. Welche Software ist dafür am besten geeignet?
Ich habe vor einiger Zeit DBAN verwendet, um alte interne Festplatten zu löschen. Iich weiß aber nicht mehr, ob damit alle gefundenen Festplatten automatisch gelöscht werden und habe momentan kein System, auf dem ich das Risiko eingehen kann. ;)
Ist die Software "Eraser" von gleicher Qualität?
 
Einige Betriebssysteme, wie z. B. Windows Vista oder Windows 7, führen während einer Normalformatierung eine Mid-Level-Formatierung durch, bei der die Daten physisch mit einer 0 überschrieben werden.[2] Laut einer 2008 vorgestellten wissenschaftlichen Untersuchung ist bereits ein einmaliges Überschreiben der Festplatte ausreichend, um Daten permanent zu löschen.[3] So können selbst spezialisierte Datenrettungsunternehmen mit entsprechender Ausrüstung die Daten in aller Regel nicht mehr rekonstruieren.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Formatierung

lg
fire
 
Einmal mit Windows ab Vista Formatieren (kein Quickformat) ist völlig ausreichend. Alles andere dient zur Gewissensberuhigung. NSA sicher ist auch ein LLF nicht.
 
Formattieren reicht.

Oder einfach mittels cipher /W:E: den freien Speicher dreimal überschreiben lassen. Das ist gut für Partitionen, auf denen nur der freie Speicher sicher gelöscht werden soll.
 
keiner von uns Beiden wird seine Aussage beweisen können
Es gibt nach einer Formatierung eine ca. 50%ige Wahrscheinlichkeit die Position eines Bits richtig zu erraten, also ob es entweder 1 oder 0 ist.
Da Daten aber aus mehr als einem Bit bestehen, akkumuliert sich die Nicht-Wahrscheinlichkeit so dermaßen, dass selbst die NSA die Festplatte wegwerfen wird wenn sie am Anfang der Forensik sehen, dass die Platte ausgenullt wurde.

Da das NSA keine Wunderfabrik ist sondern auch Outsourcing betreibt, kann man den Aussagen von renommierten Datenrettern schon genug Glauben schenken.

My2cents/nicht ausschließlich hierauf bezogen: Diese generelle NSA-Paranoia in allen Bereichen neuerdings geht mir gehörig auf den Sack.
Telekom führt Volumentarife ein --> NSA-Komplott :freak::rolleyes:
 
http://www.heise.de/security/meldung/Sicheres-Loeschen-Einmal-ueberschreiben-genuegt-198816.html schrieb:
Na ja, nicht ganz: Wenn es um ein einziges Bit geht, von dem man ganz genau weiß, wo es steht, dann kann man es (in einem der genannten Beispiele) mit 56 Prozent Wahrscheinlichkeit korrekt rekonstruieren. Für ein Byte müsste man dann aber schon 8 Mal richtig liegen, was nur noch mit 0,97 Prozent Wahrscheinlichkeit klappt. Tja, und bei größeren Datenmengen jenseits von einem Byte ...
Die NSA kocht auch nur mit Wasser und eine funktionierende Glaskugel haben sie ebenso wenig.
 
Die NSA könnte natürlich mit Hilfe von linguistischen Statistiken (Buchstaben-/Worthäufigkeit) vielleicht noch eine höhere Genauigkeit für reine ASCII-Texte erreichen, aber der Aufwand wäre enorm und niemand der, für die NSA, relevante Daten hat speichert die in ASCII-Klartext.
Das ist nur eine Annahme von mir, keine Ahnung ob mit einer 50+%-Wahrscheinlichkeit ein Bit zu erraten und der zusätzlichen Anwendung von linguisitischen Statistiken die Trefferquote hoch genug steigt um tatsächlich den Ursprungstext halbwegs zu erraten. Dürfte wohl nur mit Glück und ungefährer Kenntnis des Ausgangstextes gelingen.
 
Ok, also wenn ich es auf Windows 7 formatiere sollte es also auch NSA sicher sein. ;)
 
Alternate 3
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