Test Beyerdynamic Amiron wireless copper im Test: Exzellenter Bluetooth-Kopfhörer zum hohen Preis

Was für Leute hier in den Kommentaren unterwegs sind xD. Man kann Dacia fahren, hat auch alles am Start, oder man fährt Bentley, bringt einen auch von A nach B. Wenn man es sich nicht leisten oder den Preis nachvollziehen kann, sollte man die klappe halten. Bei Smartphone sage ich ja auch nicht "1000,- Euro für 100 Gramm Alu??".

Ihr macht euch echt lächerlich. CB sollte sich solche Artikel vielleicht sparen.
 
Ich hab den "originalen" Amiron Wireless und ziehe ihn fast gar nicht mehr aus, wenn ich zuhause bin. Der Klang ist unter Bluetooth-Kopfhörern konkurrenzlos und der Komfort so hoch, dass man ihn nach ein paar Minuten vergisst. Sehe absolut keinen sinnvollen Grund für diese deutlich teurere "Special Edition", abgesehen von der Gewinnspanne für Beyer.


Leider haben sie sich bei der Bedienung wirklich ein paar Schnitzer geleistet, die bei einem solchen Modell nicht vorkommen sollten.
Will man denn Kopfhörer ausschalten, muss man den einzigen Knopf 3 Sekunden gedrückt halten. Die Ansage zum Ausschalten kommt verzögert und wenn man die Taste gefühlt nur einen Hauch länger als 3 Sekunden drückt, schaltet er sich direkt wieder mit 1000 Sprachansagen ein und mann muss gefühlt 15 Sekunden warten und es dann nochmal probieren.

Die Touch-Steuerung funktioniert einigermaßen, ist aber "normalen" Buttons natürlich unterlegen.

Während des Verbindungsaufbaus und dem Laden gibt es leise hochfrequente Störgeräusche zu hören.

Und wenn man die App runterlädt, teilt sie einem mit, dass man erstmal ein Firmware-Update machen muss, um sie benutzen zu können - was aber natürlich nur unter Windows und Mac OS möglich ist. Das finde ich sehr ärgerlich.
 
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g0dy schrieb:
Versuch doch mal dir vorzustellen, dass es Leute gibt, die bewusst kein ANC wollen oder brauchen. Zum Beispiel die, die zu Hause entspannen wollen und trotzdem die Klingel an der Tür hören möchten.
Die Türklingel wird als einzelnes Geräusch ja eh eher schwach gefiltert.
Ich finde Bluetoothkopfhörer mit ANC für Zuhause super praktisch weil man beim staubsaugen oder kochen mit dröhnender Abzughaube in aller Ruhe Musik hören oder Serien auf dem Tablet schauen kann.

Klar bedient der Kopfhörer hier eher die "Genießer-Zielgruppe" ein zusätzlicher ANC Modus hätte bei dem Preis aber auch nicht geschadet. (Wobei ich zugegebenermaßen nicht einschätzen kann wie sich so etwas auf den Preis ausgewirkt hätte.)
 
Luthredon schrieb:
Es ist genau der richtige Vergleich. Es gibt halt Menschen, die geben Geld für etwas aus, weils ihnen gefällt und nicht nur, weil es 'nötig' ist. Wahrscheinlich geben die meisten es auch aus, weils ihnen nicht weh tut. Und dann gibts Menschen, die sich darüber jedesmal aufregen. Nun rat mal, wer die Intoleranten sind?


Klar, auf wen denn sonst? Auf Leute, die den Wert eines Produktes anhand des Materialpreises vorrechnen? Lächerlich ...

P.S.: Ich stell mir gerade vor, wie Beyerdynamic die Copper für 621€ vorstellt. Begründung: das Kupfer kostet max. 20€ und die Verarbeitung 1€. DAS würde bestimmt ein Riesenerfolg!

Entschleuniger2 schrieb:
Was für Leute hier in den Kommentaren unterwegs sind xD. Man kann Dacia fahren, hat auch alles am Start, oder man fährt Bentley, bringt einen auch von A nach B. Wenn man es sich nicht leisten oder den Preis nachvollziehen kann, sollte man die klappe halten. Bei Smartphone sage ich ja auch nicht "1000,- Euro für 100 Gramm Alu??".

Ihr macht euch echt lächerlich. CB sollte sich solche Artikel vielleicht sparen.


Lächerlich ist nur das so einige Leute auf Foren immer gleich persönlich werden müssen.

Ich habe auch nie behauptet das ich es schlimm finde wenn jemand die 200€ dafür ausgeben möchte, ist schließlich jedermanns Recht mit seinem Geld anzustellen was er möchte.
Trotzdem sind das überzogene Aufpreise von BeyerDynamic. 50-100€ Aufpreis sind schon weit über Materialwert hinaus aber wären eher angemessen.
Bei internen Änderungen kann man natürlich nicht die Materialkosten ranziehen aber die haben ja wirklich nur den Alu/Plastik Ring gegen einen Kupferring getauscht und die Farbgebung des Kopfbandes geändert.
Da steckt nicht sonderlich viel Arbeit dahinter geschweige denn Entwicklungskosten.

Es besteht ein großer Unterschied zwischen Intoleranz und seiner eigenen Meinung äußern.
Jemanden persönlich angreifen weil er diese äußert ist hingegen intolerant.
 
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So viel geld und kein LDAC?
 
Mithos schrieb:
Ist der Akku austauschbar
Ich wollte erst ja schreiben, da quasi immer alles von BD als Ersatzteil erhältlich und selbst reparierbar ist, habe dann aber mal auf der Seite geguckt und keinen Akku gesehen.
Weiß da wer mehr?
 
AptX HD und LL gleichzeitig möglich? Vermutlich nicht (ist aber auch nicht die Schuld von Beyerdynamic). Solange dieser ganze Mist nicht endlich richtig standardisiert wird, kauf ich das Zeug auch nicht. Bluetooth KH sind was Protokolle angeht ein einziger Haufen Mist.

Außerdem hat man es mal wieder versäumt Bluetooth 5.0 zu verbauen. Sound hören (der nicht totkomprimiert ist) und gleichzeitig das Mikro nutzen? Ist leider nicht. Und das Ende 2019....
 
nobbivm schrieb:
Nutzt überhaupt jemand die Klangpersonalisierung der MIY App?

Ist im Prinzip ja nur ein sehr einfach zu bediender Equalizer der es dem Nutzer leichter machen soll. Meine Meinung aktuell zum Thema Equalizer ist die, das wenn man einen braucht, man den falschen Kopfhörer gekauft hat.

Wobei ich einen Equalizer in günstigen Regionen echt super finde, so kann man sich einen schlechten Kopfhörer deutlich aufwerten.

Alphanerd schrieb:
dann aber mal auf der Seite geguckt und keinen Akku gesehen.

Bisher sind die Ersatzteile immer etwas später im Ersatzteil Shop erhältlich gewesen, ist auch nicht verwunderlich. Aktuell sollte noch kein Akku down gehen. :D
 
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Für mich sind schon 600.-Euro ein Ausschlusskriterium.
Bleibe lieber bei Kabel und max. 250.- Euro
 
pakichaggi schrieb:
Touchbedienung bei Kopfhörern ist für mich ein Ausschlusskriterium.

Für mich auch. Hast mehr Fehleingaben als es nützt. Aber hättest du das jetzt nicht erwähnt wüsste ich das nicht weil nach:

Der Beyerdynamic Amiron wireless copper setzt in der Sonderedition auf echtes Kupfer und überzeugt beim Klang in jeder Hinsicht, weil er dem Hörer alle Musikrichtungen offenhält. Das Modell lässt sich per Hörtest dem eigenen Gehör anpassen. Für einen der besten Bluetooth-Kopfhörer muss man allerdings 800 Euro ausgeben.
hab ich aufgehört zu lesen. Da er egal wie gut er angeblich sein soll, hoffnungslos überteuert ist.

Mal davon ab haben alle BT Kopfhörer unabhängig von der eingesetzten allgemeinen Kopfhörer Technik Limitaktion durch BT. Dafür dann 600€ oder 800€ ist Humbug!
 
Weedlord schrieb:
Ist im Prinzip ja nur ein sehr einfach zu bediender Equalizer der es dem Nutzer leichter machen soll. Meine Meinung aktuell zum Thema Equalizer ist die, das wenn man einen braucht, man den falschen Kopfhörer gekauft hat.
Sicher ist es nicht mehr, nur eben durch eine Software auf das eigene Gehör angepasst.
Ich finde Equalizer, Bass-, Höhenregler und Loudnesstasten unnötig.
Bei Home Hifi, Car Hifi und auch am Smartphone.
Geraffel was schlecht klingt, wird dadurch nicht besser.
 
Charminbaer schrieb:
Das ist ein ziemlich unpassender Vergleich.
Die normalen Amirons sind ja auch nicht aus recycelter Pappe hergestellt.
200€ für 2 Kupferringe dieser Größe ist ein deutlich zu hoher Preisaufschlag.
Sogar wenn Beyerdynamic unsinnigerweise das reinste OCC Kupfer genommen haben sollte, kommt der reine Materialpreis davon maximal auf 20€.
Verarbeitung zu 2 Kupferringen in Massenproduktion sind dann noch vll. maximal 1€.
Sogar mit solch unrealistisch hohen Annahmen wäre das dann immer noch eine Preismarge von 950% nur für schöne Optik und Sammlerwert.
Passt doch. Regelmäßig betragen die Herstellungskosten Pi mal Daumen 10 % vom Endkundenpreis. Also schlagen sich zusätzliche 20 Euro in der Herstellung mit 200 Euro im Endkundenpreis nieder. Der Rest bleibt in der Vertiebskette hängen. Bei Luxusartikel wird das Verhältnis anders sein, als bei Stangenware, aber im Prinzip stimmt es. Wahrscheinlich sind es in diesem Fall nicht mal 20 Euro, sondern 10, also würden die 950 % Marge wiederrum pasen. Diesen Zusammenhang sollte man halt wissen.

(Erinnert mich an einen früheren Artikel, als einige Leute es nicht fassen konnten, dass bei irgend einer günstigen CPU unverschämterweise auf die Verlötung erzichtet wurde! Das wären doch höhstens 3 bis 5 Euro Material und Herstellung. Ja, genau deshalb koste dasjenige Modell auch nur 90 Euro und nicht 140 Euro wie das Vergleichsmodell.)
 
nobbivm schrieb:
Geraffel was schlecht klingt, wird dadurch nicht besser.

Das definitive nicht, aber du kannst einen Hörer der schlecht klingt damit gut klingend machen, zumindest in allen Frequenzen bis auf den Tiefen Bereich. Ist der Hörer da schlecht wird er es auch immer sein.^^

birdskywinter schrieb:
Also mein DT770Pro klingt nur mit angehobenen Mitten für mich gut. Ist das jetzt Graffel oder bin ich taub?

Nobbivm bezieht sich mit dem Geraffel auf die Musik und nicht auf den Hörer wenn ich Ihn richtig verstanden habe.
 
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Ich weiß nicht was ihr habt..

Das Ding ist Fritte !

Ich biet' mal 80€ und des ist jut bezahlt !
 
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Grundsätzlich anständiger Sound, wenn auch zu teuer für das Gebotene. Ich hatte mal das MMX300. Leider miese Qualität der Ohrmuscheln. Sind nach kurzer Zeit eingerissen. Sound eher basslastiger. Viel Licht, aber auch Schatten. Leider hat BD bis heute keine anständige Lösung im kabellosen Headsetbereich mit Tauschakku. Da bleibt weiterhin nur der Griff zum Steelseries, auch wenn man dafür Abstriche hinnehmen muss.
 
Weedlord schrieb:
... Meine Meinung aktuell zum Thema Equalizer ist die, das wenn man einen braucht, man den falschen Kopfhörer gekauft hat. ...

Ein Thema über das sich vortrefflich streiten lässt und gestritten wird/wurde, aber Deine Aussage ist mir viel zu pauschal, da es nicht einbezieht, dass es den richtigen Kopfhörer für jeden individuellen Hörgeschmack nicht geben mag oder die Hörfähigkeit(verlust) durch Alter oder andere Einschränkungen nicht berücksichtigt.

Tyll Hertsens, der von vielen sehr vermisst wird, würde z.B. einen Sennheiser HD 800 mit Mod und EQ einem Sennheiser HD 800 S vorziehen, aber out of the box für Leute, die auf so etwas keinen Bock haben den Sennheiser HD 800 S empfehlen. Gibt immer mehrere Wege zum Eargasm.


Ebenso interessant: https://www.innerfidelity.com/conte...-katz-eqing-headphones-harman-target-response


Irgendwie vertraue ich der Meinung dieser Legenden mehr als Deiner :)
 
Orson schrieb:
Tyll Hertsens, der von vielen sehr vermisst wird,

Ich kenne Ihn und finde die Seite von Ihm Großartig. Ich konnte mithilfe der Raw Messungen zu einigen Kopfhörern und dem Harman Target (http://www.juloaudio.sk/Umiestnenie_reprosustav/History of Harman Target Curve.pdf) auf der Seite einige sehr gute Equalizer Profile für den APO Eq erstellen die für mich und einige meiner Freunde sehr gut funktioniert haben.^^

Aktuell isser ja auf Weltreise soweit mein letzter Stand.
 
Bei der Gelegenheit hätte ich mal eine Frage an die Experten:
Ich hatte mal ein gut getestetes Sennheiser (Funk), natürlich digital. Beworben wird natürlich auch, dass digitale Übertragung kein Grundrauschen hat.
Was leider überhaupt nicht der Fall bzw. im Stillen (zB beim Surfen) doch wahrnehmbar war.
Bin ich da überempfindlich?

Ansonsten muss ich zum getesteten Kopfhörer sagen, dass mir 400g viel zu schwer wären. Als Brillenträger drückt und nervt da eine Menge.
 
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