GerryB schrieb:
Kannst Du Das bitte mal beschreiben, wieviele Werte Du dann im Bios händisch vorgeben musst?
Schnappschuss mit Handy wäre ideal.
und
Wie verhindert man dann, das das Bios versucht, selber den Ram zu erkennen?
(mehrt dann ewig rum und die gelbe Lampe auf dem Board leuchtet)

Als erstes stellst du die
gewünschte Frequenz ein.
Dann stellst du den
Timing-Modus auf "Verbinden", damit du an die
Timings gelangst.
Dort stellst du dir deine Timings ein (das Ganze kann man auch bis in die letzten Subtimings treiben, macht aber kaum jemand und das Ergebnis steht auch in keinem Verhältnis zum Aufwand, ist dir aber natürlich selbst überlassen, wie weit du damit gehst):
Und, nicht zu vergessen, die Spannung des RAMs. Wie das bei jedem einzelnen Hersteller ist, weiß ich nicht genau, das ändert sich hin und wieder und ich verbaue im Grunde nur MSI und ASRock, aber bei den Beiden stellt man damit eher eine "Kurve" ein, statt einen absoluten Wert. Achte darauf, dass du die 1,400V als Maximalwert ansiehst, im Idealfall ein, zwei Steppings darunter bleiben:
Ausgehend von, exemplarisch mal mein Ram, 3600MHz bei T2-16-19-19-39 @1,35V kannst du erstmal versuchen, die Timings alle 200MHz um 1 zu erhöhen (zB 3800 @T2-17-20-20-40, 4000 @T2-18-21-21-41 usw.) Bei Instabilität mit der Spannung spielen, wenn immer noch instabil, mit den Timings. Wenn stabil, kannst du noch versuchen, die Timings zu verschärfen. Das wars jetzt grundlegend in aller Kürze, sollte aber, gerade für eine Intel Plattform, für erste Erfolgsergebnisse reichen. Natürlich, wie immer, je nach verwendeter Hardware und etwas Glück. Ansonsten kannst du für Details ja mal in der passenden Sektion einen Thread eröffnen oder alte durchforsten.
edit: Ach ja, wenn du willst, dass das Board nicht bei jedem Boot den RAM checkt, such nach etwas wie "Memory Fast Boot" oder dergleichen.