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Notiz BioWare: Dragon Age 4 heißt Dragon Age: Dreadwolf

Das geniale an Teil 1 waren für mich die vielen vielen Handlungsstränge und (vom Gameplay her) das Scriptsystem für die Begleiter im Kampf. Ich habe es zigmal mit verschiedensten Klassen durchgespielt und dabei auch quasi alle Handlungsstränge, mögliche Romanzen etc. verfolgt - also quasi 99% vom Inhalt gesehen und es war nie langweilig.

Der Bruch began (für mich) schon mit dem DLC von DA1 - nachdem man im Hauptspiel quasi der Held vom Erdbeerfeld war, war alles was man im DLC davon spürte ein paar dünne Textzeilen im Intro. Allgemein: liebloser DLC.

DA2 hatte ich "trotzdem" vorbestellt, dann "dank" der Demo aber wieder storniert. Habs mir dann später für nen 10er oder so gekauft. Ich fand es nicht so schlecht wie ich befürchtet und gelesen hatte, aber auch bei weitem nicht so gut wie Teil 1. Eher so Mittelmaß.

DA:I (DA3) fand ich anfangs furchtbar (Ubisoft-Welt) später dann etwas besser, allerdings hat mich das "dumbified" Partysystem extrem frustriert, da man nur noch ganz wenige Dinge im Kampfverhalten bestimmen konnte (vereinfacht gesagt: passiv, aggressiv, verteidigend).

Für mich (wie für viele andere auch) ist Bioware mittlerweile kein Qualitätsgarant mehr. (Das bringt wohl die Integration in Konzerne mitsich, siehe auch Blizzard) Ich werde DA4 beobachten, ist aber definitiv kein Day One-Kauf.
 
Mit wie hoher Wahrscheinlichkeit wird das wieder nix? Keiner der DA1 Leute arbeitet noch bei Bioware, das Management ist teilweise aus dem Mobile-Bereich gewechselt und EA wird mit absoluter Sicherheit nicht völlig vom Games as Service Ansatz ablassen: Singleplayer und Microtransactions en Masse schließen sich nicht gegenseitig aus.

Sehe hier genau wie für das nächste ME kaum Hoffnung für ein gutes RPG. Im besten Fall wirds ein spielerisch okayes 0815-Open-World Gedönse, was sicher seine Zielgruppe finden wird, alleine schon weil es Dragon Age heißt. Im schlimmsten Fall aber... Nun, man schaue auf EAs letzte "Hits"...
 
cmi777 schrieb:
allerdings hat mich das "dumbified" Partysystem extrem frustriert,
Das muss man an dieser Stelle nun mal anhand der allgemeinen Entwicklung der Spielerszene beurteilen. DA1 war noch das letzte PC Spiel, alle Spiele danach wurden auf Konsolen und deren Steuerung optimiert. Die Steuerung musste demzufolge flüssiger werden, rundenbasierte Kämpfe mit einzeln platzierbaren Begleitern ist nicht gerade etwas, was viele Konsolenspieler vom Hocker hauen würde.
 
xexex schrieb:
Das muss man an dieser Stelle nun mal anhand der allgemeinen Entwicklung der Spielerszene beurteilen.

Nein muss man nicht. Es ist ja meine Meinung, die Gründe dafür sind mir egal. ;) Wir sagen m.E. viel zu oft "ist halt so, nützt ja nix, schwimme ich halt auch mit dem Strom"

Man hätte an dieser Stelle ja auch bspw. die Grundsettings nehmen können, zusätzlich (wer mag) voll anpassbar. Natürlich - extra Aufwand, lohnt nicht, blabla. -> s.o. ;)
 
Also ich bin ganz vorsichtig optimistisch. Meiner Meinung nach waren Dragon Age: Origins und Mass Effect 1 beides Spiele, die tolle Welten erschaffen haben, aber spielerisch unheimlich viel Redundanz hatten. Mass Effect 2 und Dragon Age 2 haben das zu stark eingedampft, hatten aber beide die besten Charaktere der jeweiligen Serie. Mass Effect 3 war dann (zumindest als complete Edition) so ziemlich perfekt für die Bioware Formel, Inquisition etwas zu MMOig, aber immer noch besser als die neueren Ubisoft Open Worlds. Weil auch hier wieder einige Charaktere die gesamte Story begleiten.
Interessanterweise haut EA ja immer mal wieder interessante AA Spiele raus (Lost in Random, It takes two), die Firma ist anscheinend so groß, dass da auch gute Spiele irgendwo in einem Nebenzweig entstehen können. Jetzt ist nur die Frage, zu welcher Art Spiel DA:D gehört. Aufgrund der Größe der Marke habe ich etwas Sorge, andererseits haben sie es nach Anthem vielleicht auch eingesehen.
 
cmi777 schrieb:
Nein muss man nicht.
Doch muss man, Mass Effect kam dann bereits als konsolenoptimiertes Spiel heraus und alle weiteren Titel von Bioware und vielen anderen Spielstudios ebenfalls. Die "Ära" von Spielen wie Skyrim, die noch rein auf eine M+T Steuerung und PC Spieler ausgelegt waren, ist da beendet worden. Heutzutage laufen solche Spiele eher unter dem Mantel cRPG und haben zwar ihre Fans, jedoch sprechen kaum die Masse an.
 
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