Blackout - Panikmache oder realistisches Szenario?

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Nun 10-15 Jahre bis tatsächlich was steht.

Das ist halt 50x realistischer als das Gerede von dt Politikern ja das Stromnetz ist der Speicher und wenn nicht ja dann werden wir halt irgendwas erfinden. oder gesetzlich vorschreiben der Strom hat sich selber zu speichern xD

Zu hoffen das dt Politiker mehr drauf haben als ideologische Schwätzer zu sein ist eben viel riskanter als Kernkraft :D

Der Unterschied ist nur dass Deutschlands Strom niemand braucht (F ist ab und an im Sommer die grosse Ausnahme)

Der wird nur genommen weil der dt Steuerzahler den bezahlt hat und der halt dann verramscht wird - niemand (ausser F) braucht den.

Anders herum ist es halt zunehmend so dass Deutschland jeden Preis zahlen muss für Strom den es importiert, weil sonst die Lichter ausgehen.

Deutschland exportiert Strom Müll und importiert Strom Gold - das ist nunmal die Richtung in die es geht.
 
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Bohnenhans schrieb:
Zu hoffen das dt Politiker mehr drauf haben als ideologische Schwätzer zu sein ist eben viel riskanter als Kernkraft :D
Sehe und bewerte ich anders. Zumal Politiker sowas in keinem Fall auf Basis ihrer eigenen Kompetenz entscheiden, dass tun wenn ihre Ministerien.
Bohnenhans schrieb:
niemand (ausser F) braucht den.
Kompletter Kokolores.
Bohnenhans schrieb:
Anders herum ist es halt zunehmend so dass Deutschland jeden Preis zahlen muss für Strom den es importiert, weil sonst die Lichter ausgehen.
Das ebenso. Beides siehe:
https://de.statista.com/statistik/d...s sind Polen sowie Österreich und die Schweiz.
 
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Nein das ist Quantität ich habe über Qualität gesprochen das ist der ganz entscheidende Unterschied.

Dass Deutschland viel von seinem steuerfinanzierten Strom verschenken kann heisst nicht dass der wertvoll ist - das heisst nur der wird weil steuertfinanziert verramscht.

Da ist das was nunmal jedes Jahr wächst dass Deutschland andere Länder sogar im Extremfall dafür bezahlt dass die Strom nehmen. Natürlich kann man dann eine Menge "exportieren".
 
Zuletzt bearbeitet:
Steuerfinanziert ist halt vor allem nicht EE Strom. Warum das also jetzt ein Problem sein soll, erklärt sich nicht.

Aber generell, kannst du denn zu deinen Behauptungen auch irgendwie mal ein paar Belege liefern, die das Problem in Zahlen verduelticht? Also welche Mengen zu welchen Preisen exportiert/importiert wird?
 
Bohnenhans schrieb:
Nein das ist Quantität ich habe über Qualität gesprochen das ist der ganz entscheidende Unterschied.

Dass Deutschland viel von seinem steuerfinanzierten Strom verschenken kann heisst nicht dass der wertvoll ist - das heisst nur der wird weil steuertfinanziert verramscht.

Da ist das was nunmal jedes Jahr wächst dass Deutschland andere Länder sogar im Extremfall dafür bezahlt dass die Strom nehmen. Natürlich kann man dann eine Menge "exportieren".

Weil man Behauptungen immer wieder wiederholt, werden sie deswegen nicht wahr hehe

Es gab letztes Jahr an wenigen Tage einige Stunden, an denen der Intraday-Spotpreis negativ war, dann wurde tatsächlich Strom verschenkt

Aber zu 99% wurde der Strom mit Ertrag verkauft (gerne auch selber gucken Stromproduktion und Börsenstrompreise in Deutschland 2022)

Aber mit dem 1% lassen sich halt 1A BILD-Artikel und BILD-Kommentare formulieren xD
 
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Bohnenhans schrieb:
Da ist das was nunmal jedes Jahr wächst dass Deutschland andere Länder sogar im Extremfall dafür bezahlt dass die Strom nehmen.
Das liegt auchnichtmal direkt an den erneuerbaren:

Negative strompreise haben ihre ursache in der mangelnden flexibilität des konventionellen Kraftwerksparks.
In Zeiten hoher Wind- und Solarstromproduktion haben Kernkraftwerke, Braunkohlekraftwerke und KWK-
Anlagen ihre Erzeugung nur teilweise reduziert, sodass es – obwohl die Erneuerbaren Energien in den
Spitzenstunden nie mehr als 65 % des Stroms
produziert haben – zu Stromüberschüssen kam.
https://www.agora-energiewende.de/fileadmin/Projekte/2013/Agora_NegativeStrompreise_Web.pdf
 
Aber nicht mit dem Ertrag den die Erzeugung kostet - EE allein der ergänzende(!) Beitrag aus Steuermitteln sind ja > 30 Mrd Euro im Jahr und die werden immer bezahlt von den Deutschen - unabhängig vom Erlös später an den Märkte

Der dt Steuerzahler und Verbraucher hat für jeder EE erzeugte kWh bereits garantiert i Schniitt > 10 Cent bezahlt wenn die dann für 5 Cent - oder weniger - weiterverkauft wird hat man zwar 5 Cent "Einnahmen" aber trotzdem 5 Cent draufgelegt.

Und D exportiert vor allem im Sommer wenn viel EE anfällt.

Quantität ist nicht Qualität und Einnahmen sind keine Gewinne.
 
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Bohnenhans schrieb:
EE allein der ergänzende(!) Beitrag aus Steuermitteln sind ja > 30 Mrd Euro
Und wieviel haben die fossilen Energieträger an Steuermitteln bekommen? DU tust so, als wären die EE die einzigen steuerlich subventionierte Energieart...

Das ist so richtig Bild Niveau. Ein Fakt wird ausgeschlachtet, der nicht mal flasch ist, abber alles, was diesen Fakt in den richtigen kontext setzt, wird weggelassen. Hier im konkreten Fall wird die Subvention für EE genannt, die für die Fossilen weggelassen...
 
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Bohnenhans schrieb:
Nun 10-15 Jahre bis tatsächlich was steht.
Nur der Rohbau hilft uns nicht. Wenn ich nur mal die beiden aktuellen Beispiele aus der Nachbarschaft nehme:
Flamanville 3 Baubeginn 2007, geplante Inbetriebnahme 2012. Bis heute wird da kein Strom produziert.
Das finnische Olkiluoto-3 Auftragsvergabe 2003, geplante Inbetriebnahme 2009. Soll in diesem Jahr tatsächlich Strom produzieren.
Also eine Zeitschätzung von 15-20 Jahren halte ich für Deutschland sogar für ziemlich optimistisch.
 
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Bohnenhans schrieb:
Der dt Steuerzahler und Verbraucher hat für jeder EE erzeugte kWh bereits garantiert i Schniitt > 10 Cent bezahlt wenn die dann für 5 Cent - oder weniger - weiterverkauft wird hat man zwar 5 Cent "Einnahmen" aber trotzdem 5 Cent draufgelegt.
und wenn er für 15 Cent/kWh weiterverkauft wird, dann hat der Staat eben 5 Cent/kWh Gewinn gemacht
So leicht geht Mathematik! :D

Da stellt sich für mich die Frage, wird der Überschussstrom hauptsächlich über die Strombörse verkauft?
Falls nicht, wie?
Wenn ich mir die Tabelle aus #1145 so ansehe, kann ich keinen jahreszeitlichen Effekt erkennen.
Das Angebot an erneuerbaren und konventionellen Überschussenergien differiert täglich mitunter stark, bleibt aber in Summe in etwa pari.
 
Kosten für fossile Erzeugung kann man problemlos abschätzen und weil man hier die Kosten global betracten kann.

Zumal Gestehungs- und vor allem die alles entscheidenden 24/7 Systemkosten natürlich global ständig von Unis und Co in meist öffentlich zugänglichen Studien immer wieder neu berechnet werden .

D gibt ~ 35 Mrd als nur Zuschuss für EE aus unnd hat trotzdem noch die höchsten Verbaucherpreise aller Industrienationen EE Förderung beträgt - mit Anteil Verbraucher - > 100 Mrd PRO Jahr.

16 Cent sind in Polen die Endverbaucherpreise pro kWh. :D

Alles über 5 Cent kauft doch niemand der nicht wirklich muss. Zumal D beim EE Strom nichtmal eine Lieferung von x kWh zum Tag A Uhrzeit B garantieren kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben den teuersten Strom, aber auch mit die wenigsten Blackouts und geplanten Stromabschaltungen.
Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang?
 
Buttkiss schrieb:
Also eine Zeitschätzung von 15-20 Jahren halte ich für Deutschland sogar für ziemlich optimistisch.

Und auch das ist sicher um Welten besser als die Träumerei von Politikern von Wasserstoff und TWh Speichern.
Ergänzung ()

ThomasK_7 schrieb:
Wir haben den teuersten Strom, aber auch mit die wenigsten Blackouts und geplanten Stromabschaltungen.
Vielleicht gibt es da einen Zusammenhang?
Dafür eine deutliche Zunahme an Kurzzeitunterbrechungen, Spannungsschwankungen und Spannungseinbrüchen

Strom ist zwar da aber immer öfters nicht sinnvoll nutzbar. Die Bundesnetzagentur bringt dazu immer die Beichte zur Spannungsqualität raus - mit immer schlechteren Werten. Kann jeder sich anschauen.

Auch da gilt die Qualität ist das Entscheidende. Masse ersetzt eben keine Klasse.

Wer ein Netzteil hat das 5V liefern soll das aber mal unkontrolliert 2V liefert und mal 40V da bingt das auch nichts, dass das immer irgendeine Spannung liefert.

Kriterien an Strom sind

1) Verlässichkeit der Qualität
2) Versorgungssicherheit
3) Preis

Wer 1) nicht erfüllt der kann in 2) und 3) so gut sein wie er will der hat nur Müll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bohnenhans schrieb:
Die Bundesnetzagentur bringt dazu immer die Beichte zur Spannungsqualität raus - mit immer schlechteren Werten. Kann jeder sich anschauen.
Kannst du dazu bitte Quellen bereitstellen? Finde da gerade keinen nennenswerten Verlauf über die letzten Jahre, fänd ich mal interessant. Grad wenn du zu wissen scheinst, wo genau man da nachschlagen muss.
 
Bohnenhans schrieb:
16 Cent sind in Polen die Endverbaucherpreise pro kWh.
Dann brauchst du ja nur noch einen Anbieter, der Verträge mit deutschen Kunden abschließt. Habe selbst einen Schweizer Anbieter, auch wenn der Strom dort etwas mehr kostet als die angegeben 16€Cent.
Bohnenhans schrieb:
Auch da gilt die Qualität ist das Entscheidende. Masse ersetzt eben keine Klasse.
Artikel habe ich oben verlinkt, 1980 hatten wir pro Person und Jahr über 20min keinen Strom. 2010 waren es nur noch knapp über 12 Minuten, wenn ich mir nicht groß irre. Meinen Haushaltsgeräten ist es auch überwiegend völlig egal, ob nun 240V oder 220V aus der Dose kommen, ob's 48Hz oder 52Hz sind. Aber man kann darüber natürlich meckern und sich aufregen und das als Indiz für keinen was alles verwenden. Auch wenn es praktisch keine Auswirkungen hat.
Ergänzung ()

Bohnenhans schrieb:
5V llefern soll das aber mal unkontrolliert 2V liefert und mal 40V
Gut, wenn die Netzspannung zwischen 92V und 1840V schwanken würde, oder die Frequenz in den Toleranzen, das würde tatsächlich Probleme machen. Aber ein 5V Netzteil, was mal 4,9V und mal 5,1V liefert, ist plötzlich wieder egal weil in üblichen Toleranzen.
 
Die Stromqualität ist vielleicht für 0,01% der Anwender (besonders Industrie) ein Kriterium.
Das kann man bei einer Rangliste nicht an Nr. 1 setzen.
 
Aber eine egozentrische Sicht reicht halt nicht.

Gewerbe und Industrie haben damit zunehmend Probleme.
 
wenn ich sehe, was ich für meinen Strom (Photovoltaikanlage) ... da kann man von "verramschen" reden
 
Naja wenn Du mehr als 2 Cent bekommst für Zufallssstrom, den Du nicht auf Abruf in liefern kannst ist das doch gut bezahlt.

Wir bekommen für unsere 18 Cent pro kWh und der Strom ist vielleicht auf dem Markt realistisch 1 Cent wert :D hihi deshalb haben wir auch alles vollgemacht was geht auch unser Nord/Ost Dach.
 
Bohnenhans schrieb:
Und auch das ist sicher um Welten besser als die Träumerei von Politikern von Wasserstoff und TWh Speichern.
Wieso Träumereien? Die ersten Wasserstoffkraftwerke sind bereits in Betrieb, Verträge für Produktionsanlagen und Pipelines sind gemacht, Speicherlösungen werden weiterhin ausgebaut.
warum auf eine veraltete und überteuerte Lösung setzen die bereits abgewählt wurde. Der Drops ist nun mal gelutscht.
Wie gesagt wird die Kernenergie vielleicht irgendwann wieder eine Rolle spielen, aber sicher nicht in der jetzigen Form.

Bohnenhans schrieb:
Gewerbe und Industrie haben damit zunehmend Probleme.
Hast Du dazu bitte einmal eine Quelle?
 
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