DerOlf schrieb:
Den Streit darum, wie die Menschen heizen, sollte man durch eine wirklich saftige CO2-Zulage lösen.
Warum wieder diese Einseitige Betrachtungsweise? Es muss eine Gesamt-Umweltbilanz für jeden Energieträger her und von jedem Nutzer selber und ohne Förderung bezahlt werden. Das selbstverständlich für die gesamte Lieferkette von der Rohstoffgewinnung, über die verarbeitenden Anlagen und den ausgelieferten Energieträger bis zum Verschrottunsaufwand bei der Stilllegung der Anlagen. Dann fallen ganz schnell gewisse regenerative Energieerzeuger auch durchs Raster und werden teuer. Und andere würden endlich so lange genutzt, wie es technsich sinnvoll wäre und nicht nur bis zum Ende der staatlichen Förderung.
DerOlf schrieb:
Je höher die ausfällt, desto schneller amortisiert sich auch der Umstieg auf CO2-neutrale Heiztechnologien.
Mag sein, und da, wo es sich nie lohnen wird, werden halt die Altbauten abgerissen und durch klimaneutrale Neubauten ersetzt, das kostet kaum etwas und die Zemetherstellung erzeugt heute in D schon kein CO2. Irgendwann sind wir dann bei 50-70% Wohngeldbezieher, nachdem es die überwiegende Abschaffung des Sozialen Wohungsbaus inkl Verscherbelung der Wohnungen nicht geschafft hat.
DerOlf schrieb:
weil die Leute ja doch keinen Bock haben, mit dem Öl, dem Gas, dem Benzin/Diesel oder der Kohle ihr letztes Hemd zu verbraten.
Dann aber bitte den gesamten Umbau ohne Förderung. Warum musste ich die energetischen Maßnahmen in meiner Wohung selber finanzieren und soll jetzt auch noch den Umbau für die Leute mit bezahlen, die bisher dazu keine Lust hatten?
DerOlf schrieb:
Durch eben diese A-Karte würde eine CO2-freie Heizung für mich zur Top-Priorität.
Es würde ausgetauscht, sonbald es finanziell möglich wäre.
Du weist auch, dass dies überhaupt ohne begleitende Massnahmen am Haus möglich ist? Was machst Du, wenn der Preisschock lange vor Deinen finanziellen oder logistischen Möglchkeiten kommt. Erwartest Du dann staatliche Hilfen? Mit der "tollen" Gas- und Strompreisbremse hat man ja gesehen, wieviel Aufstand die Leute machen, wenn sowas nicht extremst bezuschusst wird.
Immerhin ist bei der aktuellen Planung, egal ob über gesetzlichen oder finanziellen Zwang, derjenig noch einigermaßen gut dran, der die Modernisierung rausgeschoben hat und noch weiter heraus zögert. Also auch genau die, die von der Bremsen am Meisten profitieren.
Wenn das Energieeffizienzgesetz in der derzeitigen Planung kommt, sind auch dort insb. die Betriebe die Dummen, die sich schon früher um Energieeinsparung gekümmert haben.
https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-1199532.html
Kollateralschäden sind von der Politik ja gewollt, wie man auch an den Ausnahmen bei den Heizungen sieht. Bürgergeldemfänger im Eigenheim dürften, genauso wie Alte, danach weiterhin die Umwelt verpesten. Und Vermieter dürfen die Kosten für Modernisierungen wohl nicht (im derzeit noch erlaubten Rahmen) auf die Mieter umlegen. Bleibt zu hoffen, dass dann möglchst alle privaten Vermieter ihre Immobilie verkaufen. Wir bekommen den Mietwohnungsmarkt in D schon noch völlig zum Erliegen. Immerhin verhindert eine höhere Anzahl an Wohnungslosen die Gefahr eines Blackouts.