News BMW: Eine virtuelle Probefahrt im Vision iNEXT

nlr

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#1
Die autonome Zukunft von BMW ist die Konzeptstudie Vision iNEXT, die 2021 in Serie gehen soll. Neben neuen Fahrmodi führt das Auto ein Innenraumkonzept ein, das für Wohlfühlatmosphäre im Stile eines Wohnzimmers sorgen soll. Vor dem geplanten Marktstart und einer echten Probefahrt war zur CES 2019 eine virtuelle Fahrt möglich.

Zur News: BMW: Eine virtuelle Probefahrt im Vision iNEXT
 
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#2
Schöner Artikel, nur bitte unten bei der ersten Abbildung aus der „Skyper“ eine „Skype“ Konferenz machen.
 
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#5
Genau, eine Konferenz zwischen Skypern, so weit habe ich gar nicht gedacht. 😉
 

stevefrogs

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#6
Wo wir bei Autos sind. Youtube zeigt mir nun täglich die Werbung für den Peugeot e-Legend. Und ich schau sie jedes Mal gerne wieder an. Das ist eins der am geilsten aussehenden Autos, das ich je gesehen hab. Ich hoffe sie produzieren das Teil wirklich. Und dann bitte noch eine VR-Spritztour wie BMW hier, damit auch Leute wie ich in den Genuss kommen. :D

 

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#7
Schöne Vision, wird in Deutschland niemals Realität bei dem aktuellen und noch aufkommenden Verbotswahn. Kein Handy, kein Rauchen und bald wird auch das Navi und Radio verboten. Selbst das Pupsen sollte man sich verkneifen, da das Auto dann schnell die Stickstoffgrenze übersteigt, somit automatisch anhalten muss und den Fahrer zum Laufen verdonnert! :freak:
 

Pitt_G.

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#8
Dachte Amerikaner gucken Football in der Sportsbar....zumindest waren wir in einer
 

fdgr6r5dfghfdtg

Lt. Junior Grade
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#9
Ach das hässliche Dingen.. da war ja was...
Whatever...

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von BMW unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der Veröffentlichungszeitpunkt. Der Bereitstellung dieser Materialien war die Teilnahme an einer Presseveranstaltung Anfang Januar in Las Vegas vorausgegangen. Die Kosten für An-, Abreise und Hotel wurden von BMW getragen.
Das wiederum gefällt mir (der Text sowie aber auch die Aktion von BMW als solches selbst. Statt einfach Werbung reinknallen lieber "Hier, berichtet mal, Spesen auf uns"). Bitte mehr solcher Transparenz unter den Artikeln. :)
 
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#10
Die Innenraumdesignsprache kann man sich im i3 schon recht gut anschauen. Hatte heute wieder einen aktuellen als Ersatzwagen. Die Reichweite ist grausig, aber das Gefühl und die Materialien sind wirklich nett :D

Ähnlichkeiten zu den Renderings hier definitiv vorhanden.
 
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#11
Klicki Bunti Feini. Da frage ich mich immer:

"Autofahren" wird immer realitätsferner und befremdlicher. Ein unpersönlicher Sprechzylinder names Alexa als Beifahrer, der immer nur die Hälfte versteht und mir erklärt, wie draussen das Wetter ist, mehr Kameras als eine ganze Filmproduktion im und am Auto, ein Elektroschocker unterm Sitz der den Spurwechsel bestraft, Assistenzsysteme die sich gegenseitig behindern und zu selbstmörderischen Notbremsungen tendieren, dazu wildes gestikulieren vor TFTs, die das Sichtfeld nach vorn verkleinern wie in einem Panzer aus dem 1. Weltkrieg. Dazu digitale Aussenspiegel, die nicht funktionieren und wundersame Vernetzungsträume der Hersteller die am nächsten fehlenden 5G Masten schon wieder enden. Garniert mit Materialien wie aus dem Streichelzoo oder recycelten PET-Flaschen in die vorher jemand Knoblauch eingelagert hatte. Der letzte V8 in Produktion und E-Fahrzeuge mit Boostfunktion die nach 50km wieder an der Steckdose hängen, die von Dodge Rams blockiert werden, dazu die steinewerfende Bevölkerung auf autonome Fahrzeuge, die sich für die Toten der tollen Innovationen rächen. Da klingelt schon die Versicherung, sie müssen meine Versicherungspolice erhöhen, weil ich ins Risikoviertel gefahren bin - selber schuld. Leider endete auch vor 500m das Betriebsgebiet von Car2Go... ...und mit der Mitgliedkarte kann man nicht mal Eiskratzen.

Und jetzt muss ich mir in VR erklären lassen, wie man morgen im Auto telefonieren kann und eine Pizza nach hause bestellt. 30min später rufe ich erneut an warum die Pizza noch nicht da ist.... Akku von der Drohne war leer.

Ich fahr wieder Golf 1. Läuft, säuft, stinkt aber fährt wie ich will... ...und den Falk-Falt-Atlas von 1994 im Handschuhfach und zum Pizzaessen gehe ich 10min zum netten Italiener um die Ecke, denn mein implantierter Bodycontroller bemängelte schon wieder meine Bewegungsfaulheit.
 
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#15
Klicki Bunti Feini. Da frage ich mich immer:

"Autofahren" wird immer realitätsferner und befremdlicher. Ein unpersönlicher Sprechzylinder names Alexa als Beifahrer, der immer nur die Hälfte versteht und mir erklärt, wie draussen das Wetter ist, mehr Kameras als eine ganze Filmproduktion im und am Auto, ein Elektroschocker unterm Sitz der den Spurwechsel bestraft, Assistenzsysteme die sich gegenseitig behindern und zu selbstmörderischen Notbremsungen tendieren, dazu wildes gestikulieren vor TFTs, die das Sichtfeld nach vorn verkleinern wie in einem Panzer aus dem 1. Weltkrieg. Dazu digitale Aussenspiegel, die nicht funktionieren und wundersame Vernetzungsträume der Hersteller die am nächsten fehlenden 5G Masten schon wieder enden. Garniert mit Materialien wie aus dem Streichelzoo oder recycelten PET-Flaschen in die vorher jemand Knoblauch eingelagert hatte. Der letzte V8 in Produktion und E-Fahrzeuge mit Boostfunktion die nach 50km wieder an der Steckdose hängen, die von Dodge Rams blockiert werden, dazu die steinewerfende Bevölkerung auf autonome Fahrzeuge, die sich für die Toten der tollen Innovationen rächen. Da klingelt schon die Versicherung, sie müssen meine Versicherungspolice erhöhen, weil ich ins Risikoviertel gefahren bin - selber schuld. Leider endete auch vor 500m das Betriebsgebiet von Car2Go... ...und mit der Mitgliedkarte kann man nicht mal Eiskratzen.

Und jetzt muss ich mir in VR erklären lassen, wie man morgen im Auto telefonieren kann und eine Pizza nach hause bestellt. 30min später rufe ich warum die Pizza noch nicht da ist.... Akku von der Drohe war leer.

Ich fahr wieder Golf 1. Läuft, säuft, stinkt aber fährt wie ich will... ...und den Falk-Falt-Atlas von 1994 im Handschuhfach und zum Pizzaessen gehe ich 10min zum netten Italiener um die Ecke, denn mein implantierter Bodycontroller bemängelte schon wieder meine Bewegungsfaulheit.
Mir kann Technik nicht genug sein, vor dem Einsteigen Türen auf etc. wozu schwer, wenn man es sich doch leicht machen kann, so lange alles zuverlässig läuft und die Tage werden nicht besser mit altem Zeugs in diese Richtung, Verbesserungen müssen doch sein, sonst kann man gleich ein Feuerchen im Wohnzimmer machen und nen Hasen drüberhalten.

Alleine Tesla ist ja schon famos, einfach nur eine echte Erfahrung damit zu fahren, oder das Auto selbständig einparken zu lassen.
 

stevefrogs

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#17

Pitt_G.

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#18
Das Gefühl, wenn das Drehmoment vom Turbo Diesel dich in den Sitz drückt, unbezahlbar
 

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#19
Wo wir bei Autos sind. Youtube zeigt mir nun täglich die Werbung für den Peugeot e-Legend. Und ich schau sie jedes Mal gerne wieder an. Das ist eins der am geilsten aussehenden Autos, das ich je gesehen hab. Ich hoffe sie produzieren das Teil wirklich. Und dann bitte noch eine VR-Spritztour wie BMW hier, damit auch Leute wie ich in den Genuss kommen. :D
Da hat wohl Peugeot wieder das 1955-1960 Logo ausgekramt. Das sieht so unfassbar zum Verwechseln nach Lamborghini aus, die aber erst 1963 produziert haben. :evillol:
 
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#20
Alleine Tesla ist ja schon famos, einfach nur eine echte Erfahrung damit zu fahren, oder das Auto selbständig einparken zu lassen.
Ich habe fast die ganze Palette von Serienassistenten im Fahrzeug durch. Einparkassistenten egal ob 1.0, 2.0 oder 3.0 waren zwar 2, 3 Mal lustig für den "Techi-Effekt" aber bisher in der Praxis immer ein graus. Objekte nicht erkannt, zuweit weg von Bordstein, Bremseingriffe ohne Grund, Parklücke lt. System zu klein oder zu spät erkannt etc. Darum auch beim neuen Fahrzeug wieder abbestellt.

Es gibt aus meiner Sicht zwei Assistenten die wirklich etwas taugen: 1. Stau/Abstandsradar und 2. Rückfahrkamera in Verbindung mit LIDAR/Ultraschall. Der Rest ist aktuell entweder Bananen-Status oder nicht ausreichend in echten Fahrsituationen getestet worden. Es gibt hier einfach keine fahrerseitige Tolleranzgrenze im Umgang mit den Gadgets im Fahrzeug und darf es auch nicht geben. Entweder das System funktioniert oder es funktioniert nicht in allen Fahrsituationen für die es funktionieren soll. Leider ist die Fehlerquote aktuell einfach immer noch viel zu hoch. Aber gerade darauf verlassen sich die Leute. Wir sind es gewohnt, dass die Bremsen funktionieren, wenn man drauf tritt. Mit gleichem Zuverlässigkeitsgedanken gehen wir auch an diese Systeme heran.

Das Thema Ausfallsicherheit und Redundanz ist hierzu überhaupt noch nicht zu Ende gedacht, geschweige denn in der Serie abschließend implementiert. Aktuell leuchtet einfache eine Lampe und es klingelt mit dem Ergebnis "mach was, sonst biste tod oder ich gefährde mit einer Notbremsung andere Vehrkehrsteilnehmer". Das kann es nun wirklich nicht sein, wird aber bei Tesla einfach hingenommen.

Ich möchte daher keine 5m mit einem Tesla fahren. Auch die Verarbeitungsqualität ist auf Golf 3 Niveau. Wasser in der Heckleuchte etc. beim 90k Euro Fahrzeug. Wenn du einen Unfall mit einer geladenen 90 oder 100kw Batterie hast, dann hast du hoffentlich einen Schleudersitz. Ist die Batterie entsprechend beschädigt, fackelst du einfach ab. Schon mal eine Tabletbatterie durchstossen?

Daher bin ich sehr gespannt was Porsche in dieser Richtung bringen wird. Die Jungs sehe ich als zukünftigen neuen Benchmark in der Branche. Audi ist aktuell eher Rückschritt durch Technik und hat den roten Faden verloren > Identitätskrise. BMW hat viele gute Leute nach Asien ziehen lassen und die i-Serie als Manufaktur betrieben, daher zu teuer > Reset, aber auch viel Erfahrung gesammelt. Daimler träumt vom Wasserstoff und sieht E-Fahrzeuge als Renditekiller und VW will fürs Volks massenhaft Billig-Batterien in EQB Strukturen kleben mit Konzepten, die schon fast Jahrzehnte in der Schublade liegen > eBulli. Aber alle träumen vom großen Renditebringer "Vernetzung" für die es aber in Europa noch fast keine brauchbare flächendeckende schnelle Dateninfrastruktur gibt. Dazu eine EU-Öko-Diktatur, die einen Massenmarkt erzwingen will, den es einfach nicht gibt. Die wirklichen Innovatoren sind aktuell in der Zulieferindustrie zu finden. E-Fahrzeuge sind gut für die CO2 Reduktion in der Flottenbewertung, aber wirkliche Kassenschlager werden sie noch länger nicht sein. Tesla besetzt hier eine Sportwagen-Nische.

Der einzige Autobauer auf diesem Planeten der wirklich E-Fahrzeug nachhaltig kann ist Toyota und selbst die geben nun Wasserstoff den Vortritt. Was aber wenig verwunderlich ist, weil eben sehr lange Praxiserfahrung.

Die nächsten 10 Jahre bis 2030 werden in Bezug auf Marktwunsch und Marktrealität sehr spannend. Keiner kann sagen wie es wirklich kommen wird mit einer Ausnahme: China, dort sind die Rahmenbedingungen einfach bereits geschaffen und durchgesetzt. OEMs konnte bisher ihre Markenwelt einfach nach Gutsherrenart selbst bestimmen. Nun brauchen sie Partner und müssen lernen zusammen zu arbeiten und gemeinsam Produktwelten erschaffen, die sich sich auch noch teilen sollen. Das ist ein radikaler Umdenkprozess, den einige nicht überleben werden. Siehe Jaguar Landrover.

Was die Automobilbauer (OEMs nicht die Tier1s) auf der CES zeigen sind schöne Nebelkerzen, weil trendig. Lustige Gadgets eben, die auf der Rücksitzbank funktionieren. Wobei vor einem Jahr Daimler mit MBUX hier wirklich einen Benchmark gelegt hat und aus meiner Sicht damit bisher immer noch vorne liegt, auch wenn sie ein wenig getrickst haben. Aber Show gehört zum Geschäft.
 
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