Bericht BMW Vision iNEXT: So sieht BMWs autonome Zukunft aus

LAn

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Ich finde die Mood vom Video toll, und mir gefällt die Front/Design, eben eine ganz andere Richtung, aber passend zum Konzept. Mal sehen was davon aber in der Realität ankommt, immerhin sind das keine Serienfahrzeuge.
 

philb0t

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Autonomes fahren! :p

Also für mich ist das in dieser Form nicht die Zukunft! Unsere Straßen sind für klassische Autos mit einem menschlichen Fahrer ausgelegt und so bleibt es auch.
Jetzt entwickelt man Computer die einen Menschen ersetzen sollen auf der wahnsinnig komplexe Straße mit Millionen verschieden Konstellation und Situationen.
Und weil der durchschnittliche Mensch diese wahnsinnig komplexen Straßen mit millionen verschiedenen Konstellation besser schafft, gibt es täglich Staus, Unfälle und Tote?
 
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@philb0t

Glaubst du ein Computer kann das alles verhindern oder besser? Reagiert der Computer in jeder Situation richtig? Alles stumpf einprogrammiert... ups vergessen... Unfall, aussetzer oder bleibt einfach stehen. Diese ganze Technik ist meiner Meinung nach viel zu empfindlich zumindestens aktuell. Siehe Tesla... regelmässig Unfälle durch Autopilot, falls die Käufer sich dummerweise auf die unausgereifte Technik verlassen. 100 mal alles gut gegangen, aber dann Bämm.

Beispiele:
PDC --> etwas dreck und schon zeigt er falsch an
Rückfahrkamera --> etwas dreck und schon sieht man kaum noch etwas und funktioniert nicht richtig
Abstandswarner --> wenn dreckig geht manchmal nichts mehr, bei Regen oder Schnee kämpft das System bzw. sollte man nicht einsetzen.
Wenn ein Sensor die falsche Signale übermittelt kann es knallen oder zu Problemen führen.

Erst wenn ein selbstfahrendes Rallyfahrzeug oder Rennfahrzeug gegen die besten menschlichen Fahrer gewinnen und das unter einem längeren Zeitraum unter extrem Bedingungen kann man der Technik langsam vertrauen schenken.

Zum Glück hat mein Polo nichts von den ganzen scheiss Assistenten. Ich behalte lieber komplett selbst die Kontrolle über mein Fahrzeug und verlasse mich nicht auf die Assistentssysteme.


Selbstfahrende Autos dürfen nicht gemeinsam mit Menschen auf einer Fahrbahn fahren! Das wird logischerweise nicht funktionieren!
 
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@philb0t

Glaubst du ein Computer kann das alles verhindern oder besser? Reagiert der Computer in jeder Situation richtig? Alles stumpf einprogrammiert... ups vergessen... Unfall, aussetzer oder bleibt einfach stehen. Diese ganze Technik ist meiner Meinung nach viel zu empfindlich zumindestens aktuell. Siehe Tesla... regelmässig Unfälle durch Autopilot, falls die Käufer sich dummerweise auf die unausgereifte Technik verlassen. 100 mal alles gut gegangen, aber dann Bämm.
Falls Du das "Bild der Frau"-Forum suchst, bist Du hier falsch...
[Kleiner Scherz, bitte mit Humor nehmen]
Bin immer wieder erstaunt, wie ablehnend Technik gegenüber viele in diesem Forum sind. Natürlich wird ein guter Algorithmus später sicherer fahren als ein Mensch. Denn der Algorithmus
-> ist nicht irgendwann vom Trecker auf der Landstraße genervt und überholt leichtsinnig
-> wird nicht müde
-> telefoniert und chattet nicht
-> nimmt auch den Motorradfahrer wahr
-> ...

Verdreckte Sensoren? Dafür gibt es Redundanzen...

Ja, ich bin der Meinung und Erwartung, dass gut programmierte Autos massiv die Sicherheit erhöhen werden.
 
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@PrinceCharming

Da stimme ich dir voll und ganz zu, aber dazu benötigt es noch einige Jahre bzw. Jahrzente bzw. wird nie fertig sein.
Wer kümmert sich um die alten fehlerbehaften Autos? Liefern die Hersteller für immer updates?

Es werden egal wo immer und immer wieder Fehler gefunden bei allen möglichen Elektronischen Geräten.


Wie ich schon geschrieben habe müsste man eine "schlaue" Fahrbahn entwickeln, aber so ziemlich unmöglich das Weltweit durchzusetzen.
 
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Von weltweit redet aber doch (noch) niemand. Auch wird vor allem die Übergangsphase mit nur wenig autonomen aber vielen menschlichen Fahrern definitiv schwierig (denke da nur an Paris, was neben Tirana und Rom mit DIE Referenz und Abschlusstestumgebung sein dürfte :D ).
Aber dafür wurden ja die verschiedenen Level definiert.
 
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Es wird juristisch auf kurze Zeit so gelöst wie im Flugzeug. Egal ob Autopilot oder selbst am Steuer. Der Fahrer ist verantwortlich und muss im Falle des Falles eingreifen.
Auf lange Sicht wird wohl fast nix mehr passieren weil alles und jeder vernetzt ist und das Auto weiß was los ist und darauf zu reagieren. Extremfälle kann jetzt noch keiner sagen.
BTW. irrationales Verhalten kann keiner vorhersehen. Weder Mensch noch Maschine.
Aber Mensch kann non-verbales z.B. deuten, was im Autoverkehr ja auch ganz nützlich ist. Eine Maschine kann sowas nicht, was zum Missverständnis/Katastrophe führt.
 
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Gute Studien kammen bislang nicht

Der F400 wahr sehr intressant mit Neigerädern

und was kamm ? Ein langweilier SLR wo die Tester die Haptik Kunstoff der in der Kabine knarschte) kritisierten fernab von Paganis Level .........

Aber letzlich gibts nur einen wahren Supersportwagen außer Pagani und dem McLaren F1 nämlich die Shelby Cobra 427 und deren Replikas egal ob Weineck, Kirkham und Co.


einfach schön egal ob in Kupfer oder geschliffenem Edelstahl

Für die Stadt währe sowas intressant in noch komapkter Form von 250 cm Länge wegen Querparken auf nen 4 Sitzer ausziehen könnte


oder der Hiriko der sich auch Hochkant parken läst aber nix kamm




Oder einfach ne Art "Rollstuhl" + Cabrio Dach Option währ auch was für Einzelpersonen




Ja der Mainstream der Industrie ist sowas von Whack und Anti Kreativ
 
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Ja nennt sich Trockennasenaffe auch und den Begriff Menschen bekannt ;)

Lustigerweise kennt die Industrie schon seit Jahrzehnten autonomes Fahren. In großen Produktionen, Lagerhäusern oder Werksgeländen kurven schon seit Jahren autonome Fahrzeuge herum auch in unmittelbarer Nähe von Menschen. Nur mit einem Unterschied entweder in abgesperrte Bereiche oder die Fahrzeuge fahren in einer Geschwindigkeit wo ein abruptes Abbremsen gefahrlos möglich ist. Zumal alles in gut kontrollierbaren Bereichen abläuft. Also alles arbeitet mit doppelten Boden und Kindersicherung.
Das Problem im Straßenverkehr ist, dass die Fahrzeuge ein bisschen schneller fahren sollten und das in unmittelbarer Nähe von Menschen, wo abruptes Abbremsen nicht immer möglich ist und aufgrund der Geschwindigkeit auch ein bisschen mehr Bremsweg zurückgelegt werden muss. Die physikalischen Gesetze gelten auch hier. Hier kann man nicht mit doppelten Boden und Kindersicherung arbeiten.

Außerdem sind die meisten Fahrzeuge elektronisch in der Industrie. Ein Dieselstapler sieht man kaum noch und die Gasstapler fahren eigentlich nur draußen rum, ansonsten fahren fast nur noch E-Stapler herum.
 
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Lustigerweise kennt die Industrie schon seit Jahrzehnten autonomes Fahren. In großen Produktionen, Lagerhäusern oder Werksgeländen kurven schon seit Jahren autonome Fahrzeuge herum auch in unmittelbarer Nähe von Menschen. Nur mit einem Unterschied entweder in abgesperrte Bereiche oder die Fahrzeuge fahren in einer Geschwindigkeit wo ein abruptes Abbremsen gefahrlos möglich ist. Zumal alles in gut kontrollierbaren Bereichen abläuft. Also alles arbeitet mit doppelten Boden und Kindersicherung.
Und alles von einem Leitrechner gesteuert und mit Induktionsschleifen im Boden zur Spurhaltung (zumindest früher in den 80/90ern).

Aber in den industriellen Bereichen (mit markierten Fahrbahnen) ist die Aufmerksamkeit höher und muss man auch weniger damit rechnen, dass Justin-Kevin oder Chayenne-Chantal mit dem Smartphone vor der Nase vors Fahrzeug rennen.
 

#retro

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Das Aussehen ist erstmal zweirangig, wichtig ist die unter der Karosserie arbeitende Technik. Dann kann man diese irgendwann auch in meinen Delorean packen.
 
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Mal so in die Geschichte geblickt:
BMW mit dem Buckelkofferraum beim Siebener und später auch beim 5er. Heute hat das auch die A-Klasse und keiner meckert drüber... in 10 Jahren meckert auch keiner mehr über "Schweinchen Dick"
 

n00p

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Schon Wahnsinn wie groß die ablehnende Haltung gegenüber Fortschritt und Algorithmen ist.

SAE Level 3 kommt dieses/nächstes Jahr (Audi A8)
SAE Level 4 vermutlich in den nächsten 10 Jahren (Audi AICON)
SAE Level 5 dauert mMn deutlich länger, da haperts auch am menschlichen Vertrauen gegenüber neuer Technik.

Auch gut sind Kommentare wie: "Die häufigen Unfalle verursacht durch einen Tesla".. hä? Du meinst die (füge eine Zahl kleiner 10 ein) Unfälle, welche durch menschliches Fehlverhalten produziert wurden, da Tesla nur SAE LEVEL 2 angibt? Zumal dieses System unter Standardbedingungen immer noch weitaus weniger Unfälle, normiert über die gefahrenen km, produziert, als ein Mensch?

In Forschung ist, wie oben bereits erwähnt, die Interpretation von Mimiken und Verhaltensmustern. Sobald das ganze einmal entschlüsselt ist, wird ein Deep Learning Algo darauf angewandt und den Rest bringt der Algo sich dann selbst bei :)
 

derSafran

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Wie viele der letzen Konzeptfahrzeuge technisch sehr intressant, tolle und hübsche Innenraumkonzepte, außen m.M.n. pottenhässlich :D

Danke an CB für den Blick über den Tellerrand und den ausgewogenen Artikel (:
 
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Aber in den industriellen Bereichen (mit markierten Fahrbahnen) ist die Aufmerksamkeit höher und muss man auch weniger damit rechnen, dass Justin-Kevin oder Chayenne-Chantal mit dem Smartphone vor der Nase vors Fahrzeug rennen.
Sag das nicht.
Wie hat einmal mein Ausbildungsleiter in der Werkstatt damals zu mir gesagt: "Nicht die Atombombe ist das Gefährlichste auf der Welt, sondern eine Person mit Schraubendreher". Und er hatte SO Recht damit.

Ich muss nur alle paar Monate durch unsere Fertigung laufen und kann sehen wie an den Sicherheitseinrichtungen manipuliert wurde (vor allen überbrückte Sensoren und ausgebaute Schlösser) und die Begründung der Arbeiter nach Erklärung stets die selbe, weil sie bei der Arbeit stört. Argumentationen, dass das nicht ohne Grund so "störend" sein muss und sich am Ende nicht wundern braucht das irgendwann beim herumklettern im Bearbeitungszentrum in vollen Betrieb der Finger oder der Gleichen sehr schnell mal weg sein können, stößt auf taube Ohren und in ein paar Monaten geht das Spielchen von vorne los.

Selbst ich muss mich da an der Nase fassen, da ich auch die ausgewiesenen Wege verlasse und Sicherheitsschuhe hab ich oft keine an.

Kurz Unachtsamkeit und Dummheit gibt es überall und jeder leidet irgendwie darunter.

Der Werksverkehr ist bei weitem nicht so komplex wie der normale Straßenverkehr, vor allen in Städten.

Meiner Meinung nach sollten sich die Hersteller beim autonomen Fahren erst auf die Autobahn/Schnellstraßen konzentrieren, weil hier der Verkehr überschaubarer ist und damit in der Regel viel Strecke zurückgelegt wird und dann nach und nach erweitern.
Aus meiner Sicht ist es schon sehr viel geholfen, wenn das Fahren auf der Autobahn autonom wäre und halt die letzten paar Kilometer manuell fährt am Anfang. Ich denke es dürfte auch weniger Probleme geben, die Fahrzeuge die anfänglich nur für Autobahn/Schnellstraßen autonom Fahren können nur mit Software-Updates das autonome Fahren auf andere Bereiche erweitern bzw. freischalten.
Mit dem Ziel gleich am Anfang alles zu können sind meiner Meinung nach aufgrund der fehlenden Realerfahrung ein bisschen hoch gegriffen.
 
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