Braucht man eine Soundkarte

Weil es hier nicht nur um Filme ging, wie wäre es z.B bei Spielen. Nebenbei ist die Tonspur einiger DVDs/Videos wirklich mies.
Obwohl ich eigentlich gegen Soundverfälschung bin, kann man z.T. mit einer entsprechenden Soundkarte etwas richten.
 
Scrush schrieb:
will meine xfi titanium nicht mehr missen. mit den features lässt sich der sound deutlich aufwerten und einstellen.

der unterschied is gewaltig.
Welchen Ausgang der Soundkarte benutzt Du denn?
 
was bringt dir ne SK wenn du eh scheiß boxen hast (deiner aussage nach). die SB Live klingt übrigens noch immer besser als jeder onboard-sound. mit den KX-Treibern auch unter Vista/W7 ohne probleme und auch als 64Bit-Treiber verfügbar. hab ich selbst in meinem HTPC verbaut die kombi ;)
 
Willi könntest du deine Frage aus dem Eingangspost eventuell etwas präzisieren?
 
Weshalb man im digitalen Zeitalter eine Soundkarte kauft? Ich hab mir meine Prelude gekauft, weil ich DTS:Connect für 5.1-Sound über SPDIF wollte. Außerdem ist mein Headset analog ;-)

Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach: man muss sich überlegen was man will und dann gegenüberstellen, was der OnBoard-Sound bietet. Dann sieht man eigentlich recht schnell ob man eine Soundkarte braucht.
 
allein so kleine sachen wie der crystalizer bringen schon einiges. mein Realtek HD Audio klingt wie ein sack nüsse. analog schrecklich, da ist meine usb soundkarte vom klang noch besser. digital zwar ok, aber auch net der burner.

die xfi xtremegamer hat bei mir einiges gerissen, ich würde IMMER wieder ne karte kaufen. onboard is meiner meinung nach (ACHTUNG subjektiv ! ) fürn arsch.
 
Wie ist es eigentlich, wenn man sein Signal digital ausgibt, die Quelle aber ein Spiel ist? Dann sollte doch EAX und vor allem die Hardwarebeschleunigung gegenüber einem Onboardsound wieder einen Mehrwert darstellen.
Beispiel: In Crysis kommt der 5.1-Surroundsound eines Onboardsoundchips nicht hinterher, wenn man sich dreht. Das sollte bei einer Soundkarte nicht sein.
 
Beispiel: In Crysis kommt der 5.1-Surroundsound eines Onboardsoundchips nicht hinterher, wenn man sich dreht. Das sollte bei einer Soundkarte nicht sein.
Das wundert mich eigentlich sehr. Crysis bietet allerdings eine recht gute eigene Soundengine, welche über Onboard natürlich komplett durch die CPU berechnet wird, daher vielleicht die leichte Latenz. Inwiefern die Engine da Berechnungen auf die Soundkarte auslagern kann, weiß ich nicht, bei Spielen die explizit Hardwaresound unterstützen - konnt ich bei Crysis glaub ich nicht entdecken - stimmt deine Annahme aber.

allein so kleine sachen wie der crystalizer bringen schon einiges.
Ich weiß nicht, was genau technisch hinter dem Crystalizer steckt, aber das ganze klingt einfach nach Badewanne-Equalizer (Höhen und Bass angehoben) und verbessert daher nichts, sondern lässt es einfach anders klingen. Das kann gefallen, muss aber nicht (wo ich mich zuzähle).

Mir ist nur schleierhaft, warum in den Zeiten der Digitalverstärker noch soviel Leute Soundkarten kaufen.
Naja Digitalverstärker ist eigentlich eine falsche Bezeichnung. Class-D Verstärker oder Schaltverstärker, wie sie richtig heißen, haben mit der Digitaltechnik grundsätzlich erstmal nichts am Hut. Verstärkt wird das Signal genau wie bei den "normalen" Class-A/B Verstärkern über Leistungstransistoren. Der entscheidene Unterschied ist aber, dass das analoge Signal (auch bei "Digitalverstärkern" wird also erstmal mit dem analogen Signal gearbeitet) durch PWM (Pulsweitenmodulation) in ein Rechtecksignal umgewandelt wird. Der Vorteil ist, dass dieses Signal durch Schaltbetrieb (An/Aus, daher wohl die Bezeichnung digital) der Transistoren verstärkt werden kann. Das erzeugt nur sehr wenig Abwärme, was den hohen Wirkungsgrad von bis zu 95% möglich macht. Am Ende wird das ganze noch durch irgendein LC-Glied gejagt, dass die Trägerfrequenz von der Modulierung herausfiltert und "fertig".
Kleiner Exkurs.... =D
 
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