News Breitbandausbau: Betriebsratschef warnt vor Verkauf der Telekom-Anteile

Andy

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#1

Toms

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#2
Richtig so. Ich bin ebenfalls gegen einen Verkauf der Anteile. Die restlichen großen Telekommunikationsunternehmen sind alle unter den Fittichen der USA oder Großbritannien. Vodafone hat quasi ne Standleitung zum GCHQ und die großen aus den USA (Verizon, AT&T) haben eine Standleitung zur NSA. Die Deutsche Telekom sollte deutsch bleiben. Ansonsten hätte Deutschland keinen Tier 1 Carrier mehr.
 
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#3
Ich sehe es auch als ein Fehler an, der damalig Kupferkabelnetz Verkauf war auch schon ein Fehler.
 
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#4
Quatsch, nur weil der Bund Anteile verkauft verschwindet die Telekom nicht gleich vom Erdboden. Und übernahmen könnte man einfach nicht zustimmen.
Die wollen das nur nicht weil mit dem Verkauf ein Wertverlust der Aktie einher gehen würde, und die dann alle mächtig Kohle verlieren.
 

DFFVB

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#5
Da geht wohl jemandem der Arsch auf Grundeis, weil er Angst hat, dass man für sein Geld mal arbeiten müsste... natürlich hat man lieber den Staat als Hauptaktionär, dem ist alles egal, wenn da mal nen Investor kommt, der was sehen will für sein Geld, müssten die ja tatsächlich arbeiten... innovative Produkte anbieten... nein sowas kann bei der Telekom keiner wollen... Bitte gerne verkuafen und 25+1 Sperrminorität behalten.
 
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#6
So sehr ich die Telekom nicht leiden mag was der man da sagt klingt plausibel , Deutschland könnte ja als grossaktionär mal Ihre Muskeln spielen lassen aber kann mit gut vorstellen die Personen die beim Bund das verwalten sind alle anders gepolt nicht für den Bürger sondern ehr für die Einnahmen die sie davon haben

Das Ding ist ja was passiert dann wenn sie alle Aktien verkauft haben , die Parteien streiten ewig und drei Tage und bis alles klar ist haben sie vom Erlös schon x Millionen verblasen und am Ende wandert das Geld ganz wo anders hin

Das unsere Regierung nicht mit Geld umgehen kann ist doch bekannt ... hust air Berlin hust xxx Millionen verschenkt und was ist ... laden macht dicht , ex Vorstand streicht Millionen ein , normale Mitarbeiter und Fluggäste gehen leer aus .... Millionen vom Bund sind futsch
 
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#7
So wie es laufen würde, wäre ein Verkauf absolut nicht sinnvoll. Aktien verkaufen (evtl. auch an die Telekom zurück) nur um dann das Geld als Förderung wieder an die Telekom zu verschenken?
Überhaupt ist dieser Ganze Unsinn mit der Förderung eine Katastrophe. Wenn ausgebaut wird und die Hälfte vom Steuerzahler finanziert wird, dann muss ihm auch die Hälfte vom Ergebnis gehören. Stattdessen kriegen Telekom und Co. es geschenkt und bitten die Bürger hinterher voll zur Kasse.
Wenn überhaupt muss es laufen wie bei Crowdfunding: Ich zahle vorab um das Projekt zu finanzieren und bekomme dann das Produkt sobald es fertig ist.
 
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#8
Ich gebe dem Herrn eventuell Recht mit Übernahmeproblemen, aber das einzigste was die Telekom will ist mehr Macht & ja nicht beschnitten werden. Solange die Politik dermaßen in dem Konzern steckt wird auch Telekoms Monopol Stellung nicht wackeln.

Viel Geld vom Staat kassieren und dann trozdem kein Geld für den Ausbau haben & die Vorschläge wie der Ausbau finanziert werden soll passt Telekom klar nicht, da sie ja selbst dafür bluten müssen. Ein unglaublicher Konzern, welcher sich auf seiner Monopolstellung ausruht.

Ich schreibe das als Jahrelanger unzufriedener Telekom Kunde.
Und nein ich kann standortsbedingt nicht zu einem anderen Anbieter wechseln, weil es halt keinen gibt.
Daher kann ich es absolut nicht unterstützen das die Telekom noch weiter bekräftigt wird in ihrer Monopolstellung.
 

Schnitz

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#9
Die Telekom muss zerschlagen werden, genauso wie die Deutsche Post und die Deutsche Bahn.

Internet ist in Deutschland sau teuer bei sehr schlechtem Ausbau

Briefversand ist unverschämt teuer und dazu extrem unzuverlässig

Die Bahn ist hochgradig unpünktlich und hat trotzdem wieder die Preise erhöht und Bahnhöfe geschlossen

...und das alles nur weil diese ehemaligen Staatskonzerne Monopolstellungen haben und von der Lobbyverseuchten Regierung gedeckt werden. Die Telekom neuerdings sogar in Brüssel :freak:
 

Florianw0w

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#11
was wäre da jetzt so schlecht? So ein schlechtes Unternehmen wie Telekom weg wäre wäre es doch gut oder? Weil dann könnten die anderen Unternehmen mal was machen und die Leitungen ausbauen.
 

foofoobar

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#12
Typischer FDP-Blödsinn: Staatsknete an die verschenken die sowieso schon Kohle haben um dann mit einem LWL-Monopol weitere Kohle zu scheffeln.

Quasi ein Mövenpick 2.0
 

basti2k

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#13
Man hat mit der Telekom einen Monopolisten geschaffen, der wenig Interesse hat die Einnahmen in die Netze zu stecken.
Weiterhin finde ich es immer noch fraglich, warum die neu erschlossene Gebiete immer noch mit Kupfer ausgebaut werden, anstatt hier gleich auf Glasfaser zu setzen.

Bei uns im Ort ist die Telekom auch komplett raus, denn hier hat ein Fremdanbieter ausgebaut, sodass die nur noch die TAL-Miete kassieren.

Der größte Fehler war es meine Meinung nach das Telefonnetz zu verkaufen, man hätte dieses in Staatshand lassen sollen und nur die Leistungen verkaufen (was anderes macht 1&1 auch nicht). Dafür hätte der Staat die TAL-Miete kassiert und mit diesen Geldern das Netz modernisiert und am laufen gehalten.
 

Schnitz

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#14
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Toms

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#15
Und der Staat hätte mehr Geld investiert? Man bedenke die schwarze Null von Schäuble. Ich denke es ist ein Irrglaube, dass die Netze bessere wären, wenn sie in Staatshand wären. Die Telekom hat jetzt schon die gesetzliche Vorgabe, jedes Haus in Deutschland zu erschließen.



Stimmt, Vodafone lässt nämlich niemand anderen in sein Kabelnetz. Und was heißt auf dem "Netz sitzen"? Die haben es bei der Privatisierung auch nicht geschenkt bekommen, sondern Schulden von über 60 Milliarden DM mit übernommen.
 
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Schnitz

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#16
Stimmt, Vodafone lässt nämlich niemand anderen in sein Kabelnetz.
Stimmt. Nach der Logik müsste auch Unitymedia zerschlagen werden :rolleyes:

Die haben es bei der Privatisierung auch nicht geschenkt bekommen, sondern Schulden von über 60 Milliarden DM mit übernommen.
Ja und dann haben sie Vectoring erfunden um die Konkurrenz auszusperren und den Glasfaserausbau zu verzögern.
 
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#17
Der Verkauf wäre ein großer Fehler. Die 10 oder 15 Mrd. Euro die dabei heraus springen würden wären Pinatz für den Breitbandausbau wenn wirklich flächendeckend FTTH kommen soll.

Als Großaktionär kann der Staat Druck auf die Telekom ausüben und so den Ausbau vorantreiben. Ohne die Aktiken ist das nur schwer möglich. Dann ist die Telekom vollständig in Hand von Aktionären, die nur an kurzfristigen hohen Renditen interessiert sind, aber nicht an langfristigen und teuren Investitionen in das Netz der Zukunft.

Ja und dann haben sie Vectoring erfunden um die Konkurrenz auszusperren und den Glasfaserausbau zu verzögern.
Falsch. Kein Unternehmen hat im letzten Jahr mehr Glasfaser ausgebaut als die Telekom. Vielleicht verzögert sich durch Vectoring der FTTH Ausbau, aber nicht der Glasfaserausbau. Die Verteiler an der Straße sind alle mit Glas angeschlossen, nur die letzen paar hundert Meter zu deinem Haus sind noch Kupfer.
 
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Toms

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#18
So ein Quark. Vectoring wurde entwickelt, um über Kupfer noch schnellere Datenraten zu gewährleisten. Aber ja stimmt, dort wo der Telekom verboten wurde, Vectorung zu nutzen (Nahbereich, Stadt) wurde selbstverständlich Glasfaser ausgebaut .... wers glaubt.
Kabelnetzbetreiber machen übrigens dasselbe. Quetschen so viel wie es geht aus der ollen Coax-Leitung raus.
 
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#19
Was soll der Betriebsrat denn auch sonst sagen? Gerade wenn man um einen 'Gefallen' gebeten wird?
 
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#20
Ansonsten hätte Deutschland keinen Tier 1 Carrier mehr.
Wir sind beteits so amerikahörig, daß wir freiwillig und ohne Notwendigkeit im großen Stil die Sprache der USA übernehmen, da spielt das auch keine Rolle mehr. Wir sind bereits nicht mehr nur auf dem Weg zum 51. Bundesstaat zu werden. Auch wenn ich Dir in der Aussage an sich zustimme.

LWL-Monopol weitere Kohle zu scheffeln.

Quasi ein Mövenpick 2.0[/QUOTE]
OMG, kaum,ist die FDP wieder da, kommen die Reflexkommentare. Lesen und verstehen ist zweierlei.

Dennoch teile ich die Gedanken der FDP nicht, die Gefahr der Übernahme ist zu groß bei einem schlagartigen Großverkauf. Und nein, die Telekom muß überhaupt nicht zustimmen, wenn der Übernehmende genügend Aktienanteile übernimmt.

PS: Rechtschreibfehler liegen an Handyschreibe.
 
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