News Breitbandausbau: Das 50-Mbit/s-Ziel auf dem Land rückt in weite Ferne

Andy

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#1
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#2
Der normale User (früher als DAU bekannt ;)) nimmt lieber 50 MBit statt 200, wenn er damit 5 Euro sparen kann. Und meistens spart er sogar mehr.
Das ist das „Problem“ bezüglich Gbit Anbindung.
 

eRacoon

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#3
Ein Thema wo man denke der Telekom mehr Schuld in die Schuhe schieben kann als der Politik.
Ohne die Telekom die den Fortschritt seit Jahren ausbremst, wären wir vermutlich schon deutlich weiter und auf Höhe mit unseren Nachbarländern.

Wie sich vor allem wohl das Telekom Netz entwickelt wenn es in Zukunft noch mehr Breitbandanschlüsse gibt.
Aktuell kommt es ja schon mehrfach im Jahr zu teilweise wochenlang anhaltenden Peering Problemen im Backbone, wo dann halt mal als Beispiel die kompletten Google Netze für Wochen lang nur mit 30-50% Paketverlust erreichbar sind.
Es bleibt spannend...
 

aroxx

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#4
Der normale User (früher als DAU bekannt ;)) nimmt lieber 50 MBit statt 200, wenn er damit 5 Euro sparen kann. Und meistens spart er sogar mehr.
Das ist das „Problem“ bezüglich Gbit Anbindung.
Hört sich für mich sinnvoll an. Sind 60€ im Jahr, die man anderweitig zur Verfügung hat oder eben nicht...

Für mich ist 1 Gbit/s für alle absolute Utopie. Man hat nicht mal im Ansatz die Netzwerktechnologie zur Verfügung um in den großen Internetknoten auch nur 100.000 Anschlüsse mit dieser Übertragungsrate stabil versorgen zu können.
 
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#5
"Auf dem Land"... das ich nicht lache. Nicht einmal im städtischen Umfeld ("Speckgürtel" einer 100k Einwohner Stadt) kommt man den avisierten 50 Mbit auf absehbare Zeit nahe.

In den Vororten und Randgebieten wurde in den letzten Jahren viel gebaut, die Straßen waren offen, die Telekom wurde mehrfach aufgefordert und eingeladen zumindest in den Haupttrassen ihre Kabel zu verlegen - nichts passierte. Die Leerrohre bleiben genau das, leer, für mindestens 3 weitere Jahre.
Die Nachbarstadt mit knapp 25k wird dagegen von der Telekom förmlich überrannt, 100 Mbit an jedem Briefkasten, jede 3-Häuser-Siedlung wird verkabelt.

Das Trauerspiel wird weitergehen, auch mit der Gbit-Inititative und vor 2030 werden wir kein Land sehen... oder umgedreht, in 2030 wird niemand mehr hier sein, der sich für Gbit & Co interessiert.
 
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#6
Als einer, der mitten in einer Großstadt wohnt (ja, es heißt sogar Stadtteil Mitte hier) muss ich sagen: 16k ist echt a*** lahm, aber für vieles ausreichend (Danke 1&1/Vodafone/Telekom, wer auch immer gerade den schwarzen Peter von den anderen abbekommt).
Als einer, der auch 100 MBit Symmetrisch kennt, muss ich sagen: Es würde mich wundern, wenn es viele gibt, die mehr als 50 MBit brauchen.
jeweils für eine Person gerechnet.
 

Flomek

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#7
Würde aber gerne mal wissen, wie hier Land definiert wird. 36% klingt nach sehr wenig, aber Wo genau wird hier die Grenze gezogen?

Aber das es nicht realisiert werden kann konnte man doch schon 2013 wissen. Es wird nur da ausgebaut, wo Profit möglich ist. Da hätte die Regierung schon von Anfang an gegensteuern müssen.
 
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#8
Ich kann mich nicht beschweren. Habe bei mir das 400mbit Paket von unitymedia wo ich bei Speedtests sogar 460mbit download habe. Allerdings möchte ich das ganze Buch mehr missen. Spiele mit 45-50mb pro Sekunde herunter zu laden macht einfach nur Spaß.
 

760_Torr

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#9
[...]Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann: „Mit steigenden Anforderungen an die Leistungsfähigkeit ist klar, dass wir weiter denken müssen als bis zum 50 Mbit/s-Ziel 2018. Deutschland braucht gigabitfähige Infrastrukturen.“[...]
Diese Gigabit-Hysterie ist sbsulut schwachsinnig! Das real existierende Netz enthält so viele Flaschenhälse, dass Bandbreiten über 100 Mbit/s meistens nutzlos sind. Außer vielleicht beim Herunterladen von kernel.org oder beim Prüfen auf speedtest.net.
 

estros

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#10
Ich habe auch 50MBit gebucht anstatt 100Mbit. Ich spare 120€ in zwei Jahren und habe keine Nachteile. 4K Streams benötigen 20Mbits, Betriebsystem-Updates laden in 6 anstatt 3 Minuten, Games mit 60GB dauert länger. Tägliche Uploads vom Backup der heimischen Geräte erfolgt ohnehin automatisiert nachts.

Ich find gut, dass bereits 77% 50MBit oder mehr buchen können, das hätte ich ehrlich gesagt gar nicht gedacht. Ich hoffe, in der Zahl sind auch die Kabelanschlüsse drin, die wurden im Artikel gar nicht erwähnt.
 

nebulus

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#11
5G kommt!!!!! Wer braucht da noch 50Mbit auf dem Land?
 
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#12
Auch irgendwo verständlich wenn man sieht was viele damit machen, wenn ich nur im Internet Surfe, und Filme gucke reicht das vollkommen für die Meisten da bringen 200Mbit auch keinen Vorteil für Denjenigen wozu also.

Ich merke auch wenn 2Streams über Prime und Netflix laufen kann man noch schön im Internet (50Mbit) bewegen ohne das estwas ruckelt, klar mir reicht es, momentan gibt eh nichts schnelleres bei uns, bin darum aber auch schon froh (letztes Jahr sah es noch düster aus) würde gerne auf 100K upgraden, mehr würde ich aber momentan auch nicht buchen...
 

Bullz

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#13
Ich verstehe auch nicht warum man das ganze deutsche Landkarte mit Internet versehen sollte. Ländliche Gebiete sind am aussterben... Die meisten jungen Menschen zieht es in die Städte. Und für die paar Großeltern zahlen sich keine Milliarden Investition aus... Lieber mal die Städte auf 1 Gigabit Schrauben. Wesentlich sinnvoller.
 

poly123

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#14
Ich würde meinen Wohnort mittlerweile nachrangig der Nähe zur Arbeitsstelle in zweiter Linie nach dem Kriterium „verfügbare Bandbreite“ wählen - möchte mir gar nimmer vorstellen, wie es mit 6 MBit wäre, brrrrr 👀
 

Dr. MaRV

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#15
Ländliche Gebiete sind am aussterben... Die meisten jungen Menschen zieht es in die Städte. ...
Wenn das mit dem Wohnraum so weiter geht, ziehen bald sehr viele wieder auf's Land. Der einzige Grund warum sich Menschen Drecklöcher wie bspw. Berlin antuen, ist ihre Faulheit! Sie sind zu faul eine Stunde früher aufzustehen und zu pendeln. Ob ich das Geld jetzt in utopische Mondmieten rausschmeiße oder in eine Monatskarte mit Landkreis und C-Zone investiere macht keinen Unterschied. Vermutlich ist die Monatskarte sogar noch um einiges günstiger als die Differenz zu höheren Miete.
 
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#16
Frage an den Autor


->>>>>>>

50-Mbit/s Tarif spiegelt dieser dann auch einen 50-Mbit/s Anschluss wieder,
auch wenn dieser nur z.B. 19 Mbit/s schafft?
 
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#17
„Problem“ war ja extra in Anführungszeichen:) Problem halt für die Provider. Warum 200+ verlegen wenn viele nicht mal bei 50 MBit zulangen?

Aber auch ein Problem für die Zukunft. Dass jetzt von heute auf morgen Gbit nötig wird glaube ich nicht aber 100-200 sind auf Dauer nicht schlecht. Nur wer baut das aus wenn keine Nachfrage herrscht.
 
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#18
Hier sind nicht nur Festnetz, sondern auch mobile Anschlüsse mit einbezogen.
Auch fangen die 50mbit laut leistungsbeschreibung bei 26mbit an.
 

Magicnorris

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#19
Habe 200/25 bei Vodafone und hoffe inständig, dass mein Anschluss irgendwann mal für die 500er Leitung freigeschaltet wird, da mir 200/25 inzwischen einfach zu langsam ist. Insbesondere beim Upload. Wenn man seinen eigenen Medien Server daheim hat ist der leider sogar wichtiger als Download, daher überlege ich schon länger auf 100/40 zur Telekom zu wechseln.
 

Pr3c4rio

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#20
Viele Leute wollens einfach nicht haben.

Im Nachbardorf wurde von der Deutschen Glasfaser eine Nachfragebündelung gestartet. Dort verfügbar ist momentan DSL 16k.
Kenne mehrere Leute (sogar Informatik Studenten) denen 16k ausreicht und denen die 5€ Aufpreis/Monat für dann 100k zu viel waren.
Am Ende war die Bündelung dann nicht erfolgreich.

Mein Dorf hat mittlerweile komplette FTTH Abdeckung. Da war vorher aber auch max instabiles DSL 2k verfügbar :)
 
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