Brennen von 100 GB BluRays stabil und zuverlässig?

tobwz

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Ich habe bisher immer 25GB BluRays Rohlinge (für Backups) gebrannt.

Ich erwäge jetzt einen neuen Brenner zu kaufen und zukünftig 100 GB BluRays zu verwenden.

Sind die 100 GB BluRays (im Vergleich zu 25 GB BluRays) stabil und zuverlässig?

Gibt es grosse Qualitätsunterschiede bei den Brenner für 100 GB BlueRays?
 
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Warum nutzt du BluRays als Backup? Gibt so viele Alternativen: Externe HDDs/SSDs, USB Sticks, Lokaler Server, Cloud, ...
 
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diamdomi schrieb:
Warum nutzt du BluRays als Backup? Gibt so viele Alternativen: Externe HDDs/SSDs, USB Sticks, Lokaler Server, Cloud, ...


Weil externe Medien super geeignet sind. Klar gehen auch HDDs - Aber SSDs eher nicht, zumindest nicht für die Langzeitverwahrung. Daten Brennen zum Jahrelangen Archiviren ist keine schlechte Sache.

LTO wären auch eine super Alternative, gibt es mit viel Kapazität und halten sehr lange.
 
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diamdomi schrieb:
Deiner Aussage stimme ich weitestgehend zu aber beim USB-Stick muss ich widersprechen - auf einen USB-Stick gehören m.M.n. keine wichtigen Daten und schon gar kein backup.
 
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Ich verwende seit über vier Jahren einen LG Blu-Ray Brenner. 100 GB lassen sich fehlerfrei verarbeiten und die lange Archivsicherheit der Medien ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Alternativ böte sich z.B. ein Tandberg Bandlaufwerk mit USB 3.0 Anschluß an.
 
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Seit wann sind Bluray für lange Datensicherheit bekannt? Wenn dann höchstens die M-Disc. Aber Ich würde sowieso besser auf HDD´s spiegeln weil auf Dauer einfacher und günstiger. Aber grundsätzlich habe Ich auch noch keine Probleme beim brennen großer Disc gehabt. Ich nutze dazu entweder LG oder Pioneer BD Laufwerke.

MfG
 
diamdomi schrieb:
Warum nutzt du BluRays als Backup? Gibt so viele Alternativen: Externe HDDs/SSDs, USB Sticks, Lokaler Server, Cloud,

USB-Sticks sind alles andere als empfehlenswert für Backups und auch der ganze Rest taugt nicht für die Langzeitarchivierung. Hierfür gibt es Bänder oder M-Discs, die deutlich länger haltbar sind und auch unkomplizierter in der Lagerung.
 
Ich finde auch, dass gebrannte BDs kein optimales Backup-Medium sind. Die Haltbarkeit hängt stark von der Qualität des Brennvorgangs (also besser ganz langsam brennen) und des verwendeten Rohlings ab.
 
Auch Blu-Ray sollten Problemlos 10 Jahre halten. M-Disc bis zu30Jahre. Da sehe ich eine HDD sogar eher im Nachteil. Bandlaufwerke sind das absolut Beste für Langzeit Archivierung meiner Meinung nach.
 
Geht das nicht mit der Zeit ins Geld? Ich hab schon gefühlt vor 10 jahren aufgehört, irgendwas auf optische Datenträger zu sichern, weil selbst DVDs zu teuer wurden.
 
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xeonking schrieb:
Aber SSDs eher nicht, zumindest nicht für die Langzeitverwahrung.

Wie kommst du darauf?
Ich habe hier USB Sticks und SSDs herumliegen, die auch nach 2-5+ Jahren keine Probleme bereiteten und sämtliche Daten gelesen werden konnten.

Und wenn man, wie ich es bereits seit mehreren Jahren mache, SSDs für Backups nutzt und diese alle paar Tage oder Wochen verwendet, dann kann da auch nach vielen Jahren nichts passieren.
 
Ein Solid State Drive (SSD) sollte nicht als Archivierungsmedium für besonders wichtige Daten verwendet werden. Das belegen nun noch einmal die Untersuchungen der renommierten Organisation JEDEC (Joint Electron Device Engineering Council), die Standards im Bereich der Elektronik festlegt. Die schnellen Flash-Speicher-basierten Laufwerke eignen sich zwar problemlos für das kurz- und mittelfristige Aufbewahren und Bereitstellen von Daten – im Idealfall stets im aktiven Einsatz unter Strom -, aber bleibt die Stromversorgung für einen längeren Zeitraum aus, sind SSDs anfällig für Datenverlust.

Alles andere als geeignet dafür. Dann definitiv eher die klassische HDD
 
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Hmm.... also ich lese den Link von anandtech so, dass die dort besprochene SSD je nach (edit: Betriebs- und) Aufbewahrungstemperatur ihre Daten nach 1-8 Jahren verliert. Edit: Bei üblichen Betriebstemperaturen bis 45 °C eher maximal 4 Jahre.

Inwiefern ist dies jetzt ein Beleg dafür, dass sich SSDs für die (mittel- bis langfristige) Aufbewahrung eignen?
 
Zuletzt bearbeitet:
mr hyde schrieb:
Hmm.... also ich lese den Link von anandtech so, dass die dort getestete SSD je nach (edit: Betriebs- und) Aufbewahrungstemperatur ihre Daten nach 1-8 Jahren verliert. Edit: Bei üblichen Betriebstemperaturen bis 45 °C eher maximal 4 Jahre.

Inwiefern ist dies jetzt ein Beleg dafür, dass sich SSDs für die (mittel- bis langfristige) Aufbewahrung eignen?

Okay, gelesen habe ich es nicht. Hätte mich auch verwundert wenn die Jungs von Anandtech mehr Ahnung als die von der JEDEC hätten. 1-8 Jahre ist nicht viel. Da kann man schon fast eher eine normale Blu-Ray nehmen oder eine noch deutlich länger haltende M-Disc.
 
Ich glaube, dass der Artikel eher die Angst aus der Anfangszeit der SSDs thematisiert, dass eine Client-SSD bei normaler Nutzung ihre Daten verliert, wenn man mal ein paar Wochen den PC nicht anmacht. DIESE Sorge wird im Artikel als unbegründet zurückgewiesen.

Über eine Nutzung als stromloses Backuparchiv trifft der Artikel nur am Rande eine Aussage. Ganz am Ende steht, dass eine NEUE, unbenutzte SSD frisch mit Daten bespielt diese durchaus bis zu 10 Jahre halten kann.
Dann sind wir aber auch schon im Bereich von BluRays und HDDs, und in diesem Nutzungsszenario gäbe es keinen Grund, eine SSD einzusetzen.

Persönliches Fazit: Wer einen Datenträger für rollierende Backups verwenden will, und diesen ohnehin alle paar Wochen überschreibt und nach 5 Jahren aussortiert, ist mit einer SSD gut bedient. Wer den Datenträger jedoch einmal beschrieben mehr als 5 Jahre im Schrank lassen will, sollte sich meiner Meinung nach woanders umgucken.
 
xeonking schrieb:
Ein Solid State Drive (SSD) sollte nicht als Archivierungsmedium für besonders wichtige Daten verwendet werden. Das belegen nun noch einmal die Untersuchungen der renommierten Organisation JEDEC (Joint Electron Device Engineering Council), die Standards im Bereich der Elektronik festlegt. Die schnellen Flash-Speicher-basierten Laufwerke eignen sich zwar problemlos für das kurz- und mittelfristige Aufbewahren und Bereitstellen von Daten – im Idealfall stets im aktiven Einsatz unter Strom -, aber bleibt die Stromversorgung für einen längeren Zeitraum aus, sind SSDs anfällig für Datenverlust.

Alles andere als geeignet dafür. Dann definitiv eher die klassische HDD

Gratulation... du berufst dich auf einen 5 Jahre alten Artikel, obwohl die Technik seit dem deutlich weiterentwickelt wurde. Und die Quelle deines Artikels ist eine PowerPoint Präsentation ohne Datum?
Außerdem ist deine Aussage pauschal in den Raum geworfen, ohne jegliche Rahmenbedingungen...
Alles falsch gemacht...

Und wie ich bereits geschrieben habe, funktioniert es doch, beispielsweise durch regelmäßiges Verwenden...

Und nochmals:
Die Welt hat sich über 5 Jahre seit dem weitergedreht. Und je nachdem wie alt diese Präsentation ist, die aussieht als hätte die ein junger Student oder Praktikant zusammengebastelt, ist das Ganze noch älter.
Und das ist nicht einfach nur ein Spruch. Die Präsentation ist völliger Mist und deutet stark auf einen Anfänger oder Laien hin.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
xeonking schrieb:
Okay, gelesen habe ich es nicht.

Hättest du das mal getan, hättest du gesehen, dass sich dort auf die JEDEC-Präsentation bezogen wird bzw. diese erklärt wird, da es doch scheinbar bei vielen (auch journalistisch tätigen Personen) Verständnisprobleme gab.


Wenn man eine SSD einmal im Jahr mit Strom versorgt, ist das absolut sicher (wahrscheinlich würde auch ein viel längerer Abstand reichen), wenn die Raumtemperatur nicht sehr hoch ist und die Blöcke der SSD nicht schon fast totgeschrieben sind. Die SSD mehrere Jahre in ein Schließfach ohne Strom legen, das würde ich auch nicht machen. Aber HDDs sollten auch hin und wieder mal mit Strom versorgt werden, in diesem Fall dann aber wegen der Mechanik.


Highspeed Opi schrieb:
Und je nachdem wie alt diese Präsentation ist, die aussieht als hätte die ein junger Student oder Praktikant zusammengebastelt, ist das Ganze noch älter.
Und das ist nicht einfach nur ein Spruch. Die Präsentation ist völliger Mist und deutet stark auf einen Anfänger oder Laien hin.

Dein Ernst?

"Alvin Cox, Chairman JC-64.8 and Senior Engineer, Seagate and Steffen Hellmold, VP Business Development with SandForce"

(https://www.jedec.org/news/pressreleases/jedec-announces-publication-solid-state-drive-standards)
 
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einige wichtigen Aspekte für optische Datenträger ggü. HDDs:
-Fehlbedinung (ups, ausversehen formatieren geklickt)
-Viren
-Stromschlägen, Überspannung etc..
-Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wasser
-Stöße

Relativ wichtig finde ich den Punkt Wasser. Bei einem Brand entsteht oft großer Schaden durch Löschwasser. Also selbst wenn die Festplatte nicht verbrennt, wird sie durch Löschwasser unbrauchbar.

Bei Datenmengen unter 100GB die nur spordisch gesichert würde ich zu den Bluray tendiren.
Bei regelmässigen Backups Festplatten. Jeweils zusätzlich verschlüsselte Cloud.
 
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