Bundeswehr und die Qual der Wahl

Sanitäter zu sein, ist so eine Sache. Einerseits bin ich der unbedingten Meinung, dass man wissen muss, wie man anderen Menschen professionell helfen kann. Andererseits habe ich während der Ausbildung zum Rettungshelfer gemerkt, dass ich eine sehr starke innere Barriere habe, andere Menschen zu verletzen. Das kann ein Problem werden, wenn man z.B. Chirug werden oder einfach nur einen intravenösen Zugang legen will. Meine Hände fingen an zu zittern und ich hab eingesehen, dass ich das später besser im Zivildienst einen Kollegen machen lasse.

Später dann, selbst Jahre danach, wirst du bei Unfällen im Straßenverkehr, immer der erste sein, der den anderen helfen wird. Nicht ausgebildete Zivilisten haben eine Hemmschwelle, die du durch Ausbildung & Praxis verloren hast.

Was die einzelnen Truppengattungen angeht, wäre es vielleicht keine schlechte Idee, wenn man sich ein BW-Forum sucht, einen Abend investiert und dann mal die einzelnen Beiträge durchstöbert. Am Ende hast du sicher eine gute Vorstellung davon, wie der Alltag dieser Leute aussieht.
 
Hi,
ich war selber Sani. Wurde zum 01.2007 bis 09.2007 gezogen und haben dann die grüne Ausbildung in 2 Monaten gemacht, die eigentlich 3 Monate gehen würde. Und der 3 Monat ist reine Medzinischeausbildung.
Es hat auf jeden fall spass gemacht. Das negative wird für dich sein, das du nur an der P9 und G36 Ausgebildet wirst und nicht am MG z.b. .
Nach der AGA wirst du dann weiter vesetzt, das kann im Bundeswehrkrankenhaus sein aber auch in der Kasern, z.b. Ausbilder, Krankentransporter, im Sanitätsbereich oder auch normale asi arbeit was denn meisten Wehrdienstleistenden geschiet, eingesetzt werden.

Aber ich bin froh die Sani-ausbilgung gemacht zuhaben.
 
Scharfschütze bei der Legion dürfte vielleicht nicht das Problem sein, aber er selber bekommt dann eins. :evillol:

Ein kleiner Auszug von Wikipedia:

In Deutschland ist nach § 109h StGB eine Anwerbung für die Fremdenlegion strafbar. Darüber hinaus kann der Dienst von Deutschen in der Fremdenlegion einen Verstoß gegen die deutsche Wehrpflicht bedeuten, sofern sie der Wehrüberwachung in Deutschland unterliegen. Des Weiteren verlieren Deutsche, die in der Fremdenlegion dienen, die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn sie zusätzlich auch französische Staatsbürger sind (gem. § 28 Staatsangehörigkeitsgesetz). Das schweizerische Militärstrafgesetz von 1927 (Art. 94) verbietet Schweizern den Dienst in der Legion. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden bis zu 240 Schweizer pro Jahr nach ihrer Rückkehr in die Schweiz verurteilt. In den letzten Jahren waren es nur noch rund 5 Personen pro Jahr. Seit Gründung der Fremdenlegion dürften über 60.000 Schweizer in der Legion gedient haben. Eine genaue Statistik existiert nicht. In Österreich bedeutet der Eintritt, laut Staatsbürgerschaftsgesetz, den Verlust der österreichischen Staatsbürgerschaft (Eintritt in den Militärdienst eines fremden Staates). 1995 wurden von ca. 6.000 Bewerbern rund 1.200 in den Dienst übernommen.

Das ganze gibt es hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fremdenlegion
 
UNd wenn man den Wehrdienst schon abgeleistet hat? Die Legion hab ich auch schon in Erwägung gezogen :)
 
@ Apophis23
Ich denke mal wenn Du länger bei der Legion bist ist Dir das auch egal.
Und wenn Du aus gewissen Gründen dahin gehst ist es Dir total egal.
 
Snoops el Cid schrieb:
Und wenn Du aus gewissen Gründen dahin gehst ist es Dir total egal.

Mit den "gewissen" Gründen gebe ich Dir Recht.
Aber um Scharfschütze werden zu wollen, würde er aber eine Menge dafür aufgeben.:headshot:
Und das wäre es mir nicht wert.

Naja, er wird schon was finden. Wahrscheinlich kommt er zu den Fallschirmspringenden Fernmeldesanitätsinstandhaltungsscharfschützenpionieren.
Dann ist er auch zufrieden. Von jedem etwas :D
 
Ab zur Infanterie, dort erlebst du am meisten und bekommst die beste Gefechtsausbildung.

EDIT:
Achso...GWDL'er, da kannst du dir die Truppengattung eigentlich nicht aussuchen.
Am besten du hängst gleich ein paar Monate dran (FWDL), dann lässt sich da vielleicht etwas machen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bitte nochmal für mich zum mitschreiben:

Du möchtest nur Grundwehrdienst machen und glaubst allen ernstes, dass du eine große Wahlmöglichkeit bezüglich der Waffengattung hast?!
Ja du kannst Wünsche äußern ... die werden aber im Regelfall ignoriert, da vollkommen andere Interessen eine Rolle spielen die du selbst nicht beeinflussen kannst.

Erst wenn du wirklich vor hast dich beim Bund zu verpflichten, kannst du Wünsche äußern denen dann auch Rechnung getragen wird.
 
@ Adam_Smith

Es stimmt natürlich dass es Einschränkungen bzgl. der Wahl der Waffengattungen gibt - Wenn die entsprechenden Stellen besetzt sind, hat man halt Pech gehabt, aber wenn man da nen bisschen hinterher ist, da kann man da durchaus was drehen und wird nicht ignoriert -> Sehe ich bei mir ja im Moment
 
Adam_Smith schrieb:
Bitte nochmal für mich zum mitschreiben:

Du möchtest nur Grundwehrdienst machen und glaubst allen ernstes, dass du eine große Wahlmöglichkeit bezüglich der Waffengattung hast?!
Ja du kannst Wünsche äußern ... die werden aber im Regelfall ignoriert, da vollkommen andere Interessen eine Rolle spielen die du selbst nicht beeinflussen kannst.

Erst wenn du wirklich vor hast dich beim Bund zu verpflichten, kannst du Wünsche äußern denen dann auch Rechnung getragen wird.

Kann ich bestätigen, bin bei der Musterung dreimal zum Arzt, damit ich Gebirgsjäger als Erstverwendungszweck wählen konnte. (Spreiz-/ Senkfuß). War dann schon überglücklich, beim Zweitverwendungszweck wollte ich garnix mehr angeben. Hab dann wegen LKW-Lappen Transport genommen. Insgesamt war ich T2 (wegen Kurzsichtigkeit und nur 1.73m Größe, aber für Gebirgsjäger hätte das ja gereicht).

Rate mal, wo ich dann hin kam... Tipp: es war nicht der Erstverwendungszweck. Und dabei wollte ich sogar zum Bund und hab die Offizierslaufbahn in Erwägung gezogen. Hatte das auch bei der Musterung erwähnt.

Also nicht allzu große Hoffnungen machen.
 
du bist grundi und machst den gleichen mist wie jeder andere
scharfschütze actionheld geheimagent kannst dir alles ausm kopf schlagen
du machst nich mehr als ein 1 euro kraft in der regel
im optimal fall wenn du nen führerscheinhast bekommst du den bw schein und darfst mit vw bussen rumcruisen aber wolf oder so auch gleich ausm kopf schlagen
grundi = billigste arbeitskraft ohne rechte ;)
lustig isses trotzdem dort gewesen :)
 
Wie wärs mit Wachbatallion?

Das ist an Langweiligkeit nicht mehr zu toppen. Wenn nicht gerade ein Staatsbesuch ist ständig Exerzierdienst leisten und sich als Wache die Beine in den Bauch stehen.

Ich selbst war Panzergrenadier und richtig langweilig ist es mit 2 Manövern und 3 Übungsplätzen da jedenfalls selten geworden. In Sachen Führerschein: lass' dir da nicht von deinem Wehrberater nicht das blaue vom Himmel versprechen, denn pro Kompanie (Ausnahme Nachschub etc.) machen allenfalls 1-2 einen LKW-Führerschein, und niemand wird dir ernsthaft garantieren dass du darunter sein wirst.
 
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