Burka und Nikab: Grüne verhindern Vollverschleierungsverbot an Kieler Uni

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Hallo

proud2b schrieb:
Das Gastland sucht man sich auch aus, und gerade bei uns, wo man jegliche Leistung quasi "umsonst" bekommt, könnte man ein wenig mehr Dankbarkeit zeigen.
Evtl. wären die Moslems dankbarer wenn die Ureinwohner des Gastlandes etwas gastfreundlicher wären und sie nicht wie Menschen zweiter Klasse behandeln würden:

Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt „Keine Moslems!“ Wie Aussehen, Akzent und Name die Wohnungssuche erschweren
https://www.focus.de/immobilien/mie...die-wohnungssuche-vermasseln_id_11608612.html
Das gleiche gilt auch für die Arbeitsplatzsuche.

proud2b schrieb:
Das Wort Integration beinhaltet ja auch Integrieren.
Viele tun das nicht, warum auch immer.
Von Ausländern wird erwartet das sie sich integrieren, ich habe das Gefühl das einige assimilieren mit integrieren verwechseln.
Beim integrieren müssen beide Seiten aufeinander zugehen und kompromissbereit sein, Integration ist keine Einbahnstraße.

Ich erlebe es selber, ich bin gebürtiger Jugoslawe und wenn ich neue Menschen kennenlerne werde ich oft gefragt wo ich gebürtig herkomme.
Wenn ich dann Jugoslwawien sage kommt manchmal die Frage ob ich Christ bin, wenn ich dann Ja sage kommt hin und wieder die Bemerkung "Och das ist gut".
Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Moslems dafür bedanken das Ihr uns nicht Moslems die Arschkarte "Scheiß Ausländer" abgenommen und uns zu guten Ausländern gemacht habt.

Grüße Tomi
 
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proud2b schrieb:
Es gibt genug positive Beispiele für gelungene Integration, keine Frage, leider aber auch viele, wo das Thema Integration komplett fehlgeschlagen ist.

Hat mit Fremdenhass, diffamierung, etc. absolut garnichts zu tun.
Kann sein.....

proud2b schrieb:
Es gibt "integrierte" Ausländer, die schon 30 Jahre oder länger hier in Deutschland leben, und trotzdem kaum ein Wort Deutsch sprechen, auf der anderen Seite aber Geld vom Staat bekommen und Krankenversichert sind.
....,aber was bitte hat Krankenversicherung mit Aufenthaltsdauer zu tun? Ausländer, die so lange hier leben, haben i.d.R. durch Erwerbstätigkeit einen Anspruch auf soziale Leistungen, wie jeder andere auch.

proud2b schrieb:
Mann muss aber auch die negativen Sachen sehen, wie z.B. Stadtteile von Großstädten, die so gut wie komplett von Migranten, Asylsuchenden, etc. bewohnt sind.
Ja und? Frankfurt hat eine Einwohneranteil mit Migrationshintergrund von etwa 54% (Ausländer 30%, Deutsche mit ausländischen Wurzeln 24%). Sollen die Hälfte der Ausländer aus Griesheim oder Fechenheim jetzt alle ins Westend und Nordend ziehen, und die Hälfte von dort nach Griesheim, damit das besser durchmischt ist?

Darüber hinaus konnten sich Asylsuchende nur niederlassen, wo ihnen eine Unterkunft zugewiesen wurde. Nicht selten in "Containerdörfern". Das war hier auch in "gut bürgerlichen" Stadtteilen der Fall. Großen Ärger hats deswegen aber nicht gegeben.

Ansonsten ist das hier eine Diskussion um den synthetischen Schnöselknorz, da das Problem im Alltag so gut wie nicht relevant ist, Uni Kiel hin oder her! Kann mich nicht erinner, wann ich das letzte mal eine Vollverschleierte Frau auf der Straße oder sonstwo gesehen habe.
 
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Banger schrieb:
Das hatte ich alles nicht. Gehöre keiner Religion an. Wenn ich in Kirchen gehe, tue ich das, um mir diese anzusehen und werfe denen sogar paar Cent in die Spendenboxen als Denkmalschutzspende. In einer Moschee in einer Nachbarstadt war ich auch mal zur Besichtigung, da war es als Klassenausflug. In der Türkei vor über 10 Jahren habe ich mir keine angesehen. Dort rannte von der jüngeren Generation auch keiner mit Kopftuch rum. Die Omas hatten noch welche. Vom Hinterland, 100km entfernt von der Küste, bekam ich auch paar Eindrücke.

Niqabs und Burkas habe ich selbst in der Türkei keine wahrgenommen. Die Omas mit Kopftüchern hatten die Modelle, wo man das Gesicht noch sieht. Und ins Hinterland waren wir von einem befreundeten Barbetreiber eingeladen. Angehörigen von dem fuhren aber auch im Bus mit. Da gab es so ein einheimisches Fest, wo wir vermutlich die einzigen Ausländer waren. Es gab aber auch keine Probleme. Selbst dort keine Vollverschleierung bei Frauen. Gewöhnungsbedürftig war da die Zubereitung von Ayran, in gespannter Ziegenhaut, und vielleicht noch die Anwesenheit von Militär. 2009, war vielleicht schon eine Sicherheitsmaßnahme wegen Terroranschläge.

Aber wie ich oben geschrieben habe, habe ich hier in meiner Stadt, 15km vom Aachener Zentrum entfernt, mal 2 Frauen mit Niqab gesehen. Ob ich die auch ein zweites mal gesehen haben, wenn es überhaupt die gleichen waren, weiß ich nicht mehr.

An meinen Schulen stand es nie zur Debatte, ob Verschleierung zu verbieten ist, vzw. Vollverschleierung. War eh nie vorhanden. An der einen Schule gab es auch sogar das Fach, was landläufig "Türkisch" hieß. Später im Berufskolleg hatten wir sogar in einem Klassenraum, den wir oft hatten, ein Kreuz über der Tür hängen. Das hat niemanden gestört, selbst den Türken in der Klasse nicht. Da gab es in der Klasse auch einen Jung-Grünen, der sich auch nicht daran gestört hat.

Die Mods haben ja dann zurecht ausgemistet, da dann auch die AfD-Keule kam. Ansonsten soll halt jemand einen Thread erstellen, wo man Interpretation und Übersetzung vom Koran behandeln kann, aber so, dass die Mods nicht wieder alles ins Aquarium schieben müssen.
 
Banger schrieb:
Ansonsten soll halt jemand einen Thread erstellen, wo man Interpretation und Übersetzung vom Koran behandeln kann, aber so, dass die Mods nicht wieder alles ins Aquarium schieben müssen.

Wäre bestimmt interessant, aber ich fürchte, es fehlt uns dazu hier an qualifizierten Teilnehmern. @Ribery88 taugt dazu schon mal nicht ... und ich ebensowenig. Da bräuchte es schon einen Experten im Forum, um uns zum Thema sinnvoll aufzuklären.

Bevor ich zu OT werde: Ich wollte @Tomislav2007 einfach mal sagen, dass er dümmliche Pauschalisierungen à la
Tomislav2007 schrieb:
Evtl. wären die Moslems dankbarer wenn die Ureinwohner des Gastlandes etwas gastfreundlicher wären und sie nicht wie Menschen zweiter Klasse behandeln würden:

echt stecken lassen sollte. Überleg dir das mal umgekehrt ... da wäre das Geschrei aber wieder groß!
Ich bin nicht biodeutsch und sehe noch nichtmal so aus ... trotzdem habe ich in 24 Jahren keine schlechten Erfahrungen gemacht und wurde NIE irgendwie schlechter behandelt als meine Freundinnen, die Gretel heißen :freak: ... und jetzt?
 
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proud2b schrieb:
Hier geht es primär um Integration [...]

Gerade eben ging es noch um angeblich pauschale Unterdrückung von Frauen. Schon seltsam, was die üblichen Verdächtigen alles in ein Kleidungsstück hinein interpretieren wollen.

Tomislav2007: Sorry, war ein Versehen. Ist nun korrigiert.
 
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K-BV schrieb:
Ja und? Frankfurt hat eine Einwohneranteil mit Migrationshintergrund von etwa 54% (Ausländer 30%, Deutsche mit ausländischen Wurzeln 24%). Sollen die Hälfte der Ausländer aus Griesheim oder Fechenheim jetzt alle ins Westend und Nordend ziehen, und die Hälfte von dort nach Griesheim, damit das besser durchmischt ist?

Du siehst in der Bildung von sozialen Brennpunkten kein Problem?

Dann schau dir mal die Berichte über Molenbeek (Stadtteil von Brüssel) und diverse Stadtteile von Paris oder Marseille an. Da haben Drogenbanden das Sagen und die Polizei traut sich nur mit Hundertschaften rein.
 
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Das ist allerdings in Frankreich ein hausgemachtes Problem, also nicht wirklich vergleichbar mit DE
 
j-d-s schrieb:
Du siehst in der Bildung von sozialen Brennpunkten kein Problem?
Nenne mir eine Gesellschaft, wo es das in der einen oder anderen Form nicht gibt?

An der Beseitigung ungleicher sozialer Verhältnisse sind Politiker aller Couleur bisher kläglich gescheitert (Kuba und Nordkorea ausgenommen), insofern überhaupt ein Interesse besteht/bestand. Wenn du es meinst besser machen zu können, darfst du gerne in die Politik gehen und für deine Ideen werben.

Soziologisch gesehen ist es daher völlig normal, dass sich Wohnbezirke mit gleichen Strukturen herausbilden. Das gilt von geringem Durchschnittseinkommen über gut bürgerlich bis wohlhabend. Parallelgesellschaften wie in den Banlieus haben wir hier nur in einem sehr geringen Umfang, was aber eher historisch bedingt ist. Dass der Staat hier den Zugriff nicht verlieren darf, versteht sich von selbst. Verschleierte Frauen sind dabei aber noch das allergeringste Problem. Und darum geht's hier doch!
 
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Soziale Verhältnisse werden sich wohl niemals erfolgreich "von oben" angleichen lassen.
Sowas muss aus der Mitte der Gesellschaft selber kommen. Bzw. eigentlich gleich aus dem Einzelnen, dessen Bewusstsein sich entsprechend gewandelt hat.
Ich nehme an, dass das noch ne Weile dauern wird, da es nicht unserer ursprünglichen Natur entspricht. Gleichwohl halte ich es für notwendig, da extreme Ungleichheiten immer der Nährboden für Konflikte aller Art sind und wir uns solche Konflikte eigentlich nicht mehr leisten können.
Einmal, weil wir über genügend Mittel verfügen, uns selber vom Planeten zu sprengen, außerdem, weil gerade auf reichlich wirklich ernste Probleme (Klima, Ressourcen, etc.) zusteuern, die sich nur noch gemeinsam (oder eben gar nicht mehr) lösen lassen werden.
Daher finde ich es schade, dass überall Tendenzen einer Separation voneinander zu erkennen sind.
Es werden verstärkt nationalistische Parteien gewählt, die Engländer machen sich vom Acker und auf kleiner Ebene zerfallen die Städte in Einzelräume bestimmter Ethnien. Das macht mich, ehrlich gesagt, fertig ... haben wir den Schuss echt immer noch nicht gehört? So werden wir es nicht mehr in den Griff bekommen.

Um das zu ändern braucht es auf der einen Seite Toleranz, auf der anderen Seite einen echten Willen zur Integration. Das vermisse ich hier in Deutschland schon ... gerade im schulischen Bereich.
Warum erlebe ich ständig Kinder, die bei ihrer Einschulung fast kein Wort Deutsch sprechen? Obwohl sie von Geburt an hier leben und sogar einen Kindergarten besuchten? Das kann`s doch nicht sein!
Von daher wäre eine klare Linie der Politik, eben auch in einer solchen "Kopftuchgeschichte" gefragt, die besagt: hey ... es kann nicht jeder einfach machen, was ihm gerade in den Kram passt ... bitte mehr Offenheit ... bitte mehr Miteinander! Und dazu gehören eine gemeinsame Sprache und gemeinsame Mindeststandards sozialer Interaktion.
 
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Jo_Bo schrieb:
Warum erlebe ich ständig Kinder, die bei ihrer Einschulung fast kein Wort Deutsch sprechen? Obwohl sie von Geburt an hier leben und sogar einen Kindergarten besuchten? Das kann`s doch nicht sein!
Weil es kaum Angebote gibt, Kindern ohne Deutschkenntnisse vor der Schule eben jene beizubringen. Vor allem nichts verpflichtendes. Und wenn man wie ein Herr aus der CDU anmerkt, dass vor dem Schuleintritt Deutsch lernen muss, damit man in der Schule nicht hinten runter fällt, wird man dafür schwer kritisiert. Dabei wäre das immanent wichtig. Wie soll das Kind was lernen, wenn es nichts versteht? Natürlich sorgt das für Frust und Ablehnung. Und die Eltern können es oft ja nicht leisten und das scheitert nicht zwingend am wollen. Nur wenn die Kinder kein Deutsch können, dann ist das bei den Eltern meist genauso. Noh eher als bei den Eltern braucht es für die Kinder Deutschkurse noch vor der Schule.
 
Mustis schrieb:
Weil es kaum Angebote gibt, Kindern ohne Deutschkenntnisse vor der Schule eben jene beizubringen.

Ja, das sicherlich auch. Aber ich sehe hier auch die Eltern in Verantwortung. Es kann und muss nicht alles staatlich geregelt werden. Ich kenne einfach viele, die den ganz bequemen Weg gehen, zu Hause beispielsweise nur Russisch oder Arabisch sprechen, Fernesehen ebenso, und eingeladen werden auch nur Freunde aus dem gleichen Sprachraum. Und im Kindergarten schafft man es auch, untereinander zu bleiben.
Manchmal wünsche ich mir da etwas mehr sozialen Druck ... so hart sich das auch anhört. Aber wenn ich weiß, dass mein Kind ohne Deutschkenntnisse keine Schulbildung bekommen wird und dann später mir (und nicht dem Staat) auf der Tasche liegt, dann ist die Motivation diesbezüglich sicherlich ungleich höher.
Interessant finde ich dabei, dass gerade die Frauen (so man(n) sie lässt), viel bildungsnäher sind. Sowohl im Bezug auf den Nachwuchs, als auch für`s eigene Weiterkommen. Ich beobachte zunehmend, dass die Männer in prekären
Berufen hängen bleiben und die Frauen die Chancen eines durchlässigen und und gut aufgestellten Arbeitsmarktes nutzen, um interessante Karrieren zu starten. Bin gespannt, was das auf Dauer mit diesen Gesellschaften macht :) ...
 
Und woher sollen Eltern, deren Kinder kein deutsch können, selber deutsch können?

Davon ab ist der Mensch an der Stelle in der Masse wie Strom und Wasser, man geht den Weg des geringsten Widerstandes. Zumal es Aufgabe und Selbstschutz des Staates ist, solche Kinder besonders zu unterstützen. Weil sie sonst, wie du erkannt hast, später den Staat (und damit auch mir und dir) erheblich mehr Geld kosten.

Unabhängig davon winde ich Burka/Nikab haben an Uni und vor allem der Schule nix zu suchen. Religiöse Symbolik hat an solchen Stellen nichts zu suchen und das gilt so ja auch für christliche Symbolik. Und wenn es dann noch Konvertiten sind, würde ich ohnehin besonders hinschauen und mir überlegen, warum jemand, der seit Geburt islamisch lebt, weniger damit ein Problem hat als jemand, der den Islam erst "kürzlich" erkannt hat.
 
Mustis schrieb:
Und woher sollen Eltern, deren Kinder kein deutsch können, selber deutsch können?

Ich habe ein Jahr in Spanien gelebt. Nie einen Sprachkurs besucht und spreche die Sprache annähernd perfekt.
Alles gar kein Problem, so man es denn wirklich möchte ...

Es gibt nun wirklich genug Wege und Angebote, eine Sprache zu lernen ... und ich habe etliche Bekannte, denen das hier auch ganz prima gelingt. Ich kann immer nur wieder staunen, in welcher Geschwindigkeit meine iranischen oder auch chinesischen Kommilitonen ein sprachliches Niveau erreichen, dass mir der Mund offen stehen bleibt.
Auch nicht - Studenten gelingt das spielend. Die nötige Offenheit vorausgesetzt.

Und staatliche Fürsorge - ja gene, aber man kann halt auch nur schwer jemanden zwingen!
 
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Jo_Bo schrieb:
Ich habe ein Jahr in Spanien gelebt. Nie einen Sprachkurs besucht und spreche die Sprache annähernd perfekt.
1. Habe ich an der Perfektheit gewisse Zweifel. ^^
2. Schön, nur ist deine Situation nicht mit der von Flüchtlingen etc. zu vergleichen, die sich dazu noch um vieles mehr kümmern müssen.
3. Müssten erstmal die Eltern weitgehend perfekt Deutsch lernen, sonst geben Sie Fehler weiter. Geht man von deinem Beispiel aus, dann könnten Sie nach sagen wir einem 3/4 Jahr ihrem Kind was beibringen, was wieder sagen wir ein 3/4 Jahr benötigt. Viel zu lang, und das selbst unter absoluten Idealbedingungen. Hier braucht es gezielte Förderung und ich kenne wenige Dinge, wo eine gezielte staatliche Förderung sinnvoller ist als hier.
 
Deine Zweifel darfst du gerne mit dir herumtragen :) ... und ich arbeite - wie gesagt - in der Flüchtlingshilfe.
Diese Leute müssen sich eigentlich um viel weniger kümmern, als jeder von uns das tut. Es gibt Angebote und Hilfe ohne Ende. Daran liegt es ganz gewiss nicht.
Und nein - die Eltern müssen mitnichten perfekt Deutsch können. Kinder unterscheiden spielend, was richtig und was falsch ist. Ich betreue aktuell ein aramäisches Mädchen, deren Eltern nur sehr rudimentäres Deutsch sprechen. Die Kleine spricht 1a ... von ihren Freunden gelernt und die Eltern motivieren sie, es noch besser zu können, sind stolz auf sie!
Ich glaube, Letzteres macht den großen Unterschied.

Und ich habe ja nichts gegen staatliche Förderung. Sie muss halt nur angenommen werden. Daran hapert es im Allgemeinen.
 
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Deswegen verpflichtend. Wir haben ne Schulpflicht, auf Basis dieser könnten vorbereitende Deutschkurse leicht verpflichtend festgelegt werden. Bildung obliegt dem Staat, warum da irgendwelche Spielchen machen und sich auf Eltern verlassen?
Jo_Bo schrieb:
Kinder unterscheiden spielend, was richtig und was falsch ist
Ja können sie, wenn sie beides kennen. Das Kinder ausm Stegreif beurteilen können, ob eine ihnen fremde Sprache nun richtig oder falsch verwendet wird, das ist schlicht nicht der Fall. Das schaffen ja schon Kidner deutscher Eltern nicht wie man an vielen Kindern und Erwachsenen hör, die das dann ein Leben lang beibehalten. "wie" und "als" verwenden heute die Mehrheit der Menschen falsch und können es nicht unterscheiden, was wann korrekt verwendet wird. Und das ist nur eines der prominenten Beispiele unter vielen...
 
K-BV schrieb:
Soziologisch gesehen ist es daher völlig normal, dass sich Wohnbezirke mit gleichen Strukturen herausbilden.
Kann man so nicht pauschalisieren. Stadtteile wie z.B. Harburg, Billstedt, Jenfeld waren einst normale, dörflich angehauchte "Städtchen", bis dann ab den späten 60ern dort zunehmend Kulturbeglücker angesiedelt wurden...
Ergänzung ()

Mustis schrieb:
Und woher sollen Eltern, deren Kinder kein deutsch können, selber deutsch können?
Die Fernostasiaten, welche nach Deutschland gekommen sind, darunter Chinesen, Vietnamesen, Koreaner, konnten auch kein Deutsch. Deren Kinder haben die besten Schulabschlüsse, die besten Universitätsabschlüsse und sind beruflich hervorragend etabliert.
 
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TINIB schrieb:
Die Fernostasiaten, welche nach Deutschland gekommen sind, darunter Chinesen, Vietnamesen, Koreaner, konnten auch kein Deutsch. Deren Kinder haben die besten Schulabschlüsse, die besten Universitätsabschlüsse und sind beruflich hervorragend etabliert.
Zuviele US Klischees im Kino gesehen?
 
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Mustis schrieb:
Ja können sie, wenn sie beides kennen.

Selbstverständlich! Und toll finde ich, dass Kinder, auch wenn sie erst ganz wenige Jahre hier sind, völlig akzentfrei sprechen. Selbst dann, wenn man die Eltern kaum versteht.
Daran sieht man, wie sehr sich ein Fördern lohnt ... keine Frage.
Die Frage ist, wie man diejenigen, die sich verweigern (leider Viele), motiviert. "Verpflichtend" bedeutet bei uns inzwischen ja nichts mehr, da es konsequenzlos bleibt, der Verpflichtung nicht nachzukommen.
Daher sollte man auch andere Ansätze in Betracht ziehen.

Und @TINIB hat doch vollkommen Recht ... das ist mitnichten ein Klischee, dass es bestimmte Ethnien gibt, die sich ganz wunderbar integrieren. Ganz im Gegentei - ist eine Tatsache, die ich dir beispielsweise aus meiner Lehrtätigkeit zu 100% bestätigen kann.
Klingt zwar immer etwas unpopulär, ist aber einfach wahr. Man darf Unterschiede auch ruhig einmal anerkennen.
Ausnahmen bestätigen in beide Richtungen selbstverständlich die Regel.
 
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