Cache SSDs - wann kommen die denn?

Interessiert euch so eine Cache SSD / Holt ihr euch eine?

  • Ja kaufe ich mir

    Stimmen: 12 21,8%
  • Nein ist nichts für mich

    Stimmen: 43 78,2%

  • Umfrageteilnehmer
    55
Hab aber keinen Z68, also müsste ich der Software vertrauen, dass die das gebacken kriegt
 
wer will denn hier was von dir? bleib mal locker
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist einfach. Bei Filezugriffen wird als erstes im Cache geschaut. Fehlt die Datei ( nicht drin, oder Cache-Disk weg ) wird sie ganz normal vom Systemlaufwerk geliefert. Da ist kein Risiko dabei.
 
naja dann ist die kleine 30gb ssd schon geordert, sobald sie denn mal verfügbar ist
 
Yoshi1982 schrieb:
Wenn du mir noch erklärst, wie ich dann riesige Dateien auf den Desktop kriege und dort mal locker 100GB platziere im Laufe der Zeit und gleichzeitig nur eine 64GB oder 128GB SSD habe, wo mein System und alle Programme drauf sind, dann kriegste nen Keks.

Man kann den Desktop ja auch auf eine HDD umlenken, wenn man ihn als große Datenablage verwenden möchte.

Ich mein ja nur: wenn ich mir selbst überlege, welche Daten ich gerne auf der SSD (mit Größe x) haben möchte, ist das oft vielleicht die bessere Lösung, als diese Überlegung einer Cache-Software zu überlassen, die nur nach der Häufigkeit der Zugriffe urteilt, und dann anfängt, Daten hin- und herzuschaufeln.
Man kennt das Problem ja von anderen Automatisierungen, z.B. beim Autofokus einer Kamera: der stellt das Bild schon irgendwo scharf, aber meistens nicht dort, wo ich es gerne hätte - deshalb macht man es lieber manuell.
 
Absolut Deiner Meinung…

… wenn da nicht – wie in meinem Fall – der Faktor „Zeit“ wäre ;)
Es ist ja nicht nur mit der Entscheidung und Absichtserklärung getan, was man auf die SSD packen möchte – man muß es dann auch tun. Und das kann – je nach Umfang und Einstellung von OS und Programmen – doch etwas länger dauern. Die reine Win-Installationszeit ist davon ja nur ein Bruchteil – und läuft noch dazu fast automatisch.
Der ganze restliche Kleinkram ist es, der Zeit frißt.

Und auch wenn einem jeden Tag auch ne normale HDD abrauchen kann: Wenn dann die neu installierte SSD direkt nach ner Woche, nem Monat den Geist aufgibt, wird’s doppelt ärgerlich.

Deshalb: Solange ne Caching-SSD schon mal nen Performance-Sprung von 80% bringt bei gleichzeitiger (relativer) Datensicherheit, ist das – wie ich finde – ne ganz passable (Zwischen-)Lösung bei überschaubarem Aufwand.


Trotzdem nochmal zurück einer meiner Fragen, die bisher noch unbeantwortet geblieben ist:
Klappt das mit dem SSD-Caching auch unter XP SP3?


Und noch ne weitere, neue Frage:

Habe bei alternate im Zusammenhang mit ner OCZ-SynapseCache-SSD gelesen, daß ein Käufer dann beim Spielen spürbare Performance-Einbußen hatte (immer wieder 5-10 sek Hänger), weil offenbar die Caching-Software da im Hintergrund am Werkeln war.
Sowas ist natürlich unschön und macht den Geschwindigkeitsschub, den man gewonnen hat, an anderer Stelle direkt wieder kaputt.

Kann jemand hier im Forum diese Erfahrung bestätigen?
Beschränkt sich das womöglich nur auf den Lernvorgang, bis dann mal alles wesentliche im Cache ist?
Oder ist das ein Dauerzustand?

Dann wäre das Thema für mich natürlich direkt wieder gestorben…
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke schonmal für diese Antwort :)

Wenn das auch für jede andere Software gelten würde - bspw. eben von Corsair Ende Februar -, dann war's das definitiv auch schon wieder für mich...
Habe aktuell nur DX9-Spiele, und nur für ne (Caching-)SSD 120-130 EUR für Win7 auszugeben, das ich sonst für nichts brauche, ist dann doch n bissel heftig.
Wollte mit dem Umstieg auf Win7 ff. warten, bis ich auch das erste Spiel habe, das dann auch DX11 aufwärts benötigt.

Dann schau mer mal, was andere Hersteller an OS-Anforderungen rausgeben. Bin mal gespannt...


EDIT: Hab's eben auch bei alternate bei den OCZ gefunden. Bin nur bis eben nicht auf die Idee gekommen, auch im Datenblatt nachzusehen, sondern hatte nur die Infos geöffnet und da steht nix darüber... Sorry *ups* Umso mehr danke :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber sollte nicht jede Software im WinXP Kompatibilitätsmodus laufen? Das kann ja kein Problem sein und wenns nicht geht, schickst du die Platte zurück oder kaufst dir für 60-70 Euro ein Win7, das kostet ja keine 130 Euro :D
 
Win7 Home will ich nicht haben, da beschnitten (wie schon zu XP-Zeiten).
Und die Professional-Version kostet 120 EUR (+/-).
Außerdem bin ich dann ja auch wieder beim Thema OS-Neuinstallation tutto-completti, und das will ich ja mit ner Caching-SSD auf laufendem XP vermeiden ;)
Würde ich Win7 haben / brauchen wollen, wär schon lang ne 240er SSD drin :D

Davon abgesehen: Ein treiberähnliches, speicherresidentes Programm, das mir meine Platten verwaltet, im Kompatibilitätsmodus laufen zu lassen - bin mir fast sicher, daß da Probleme vorprogrammiert sind. Ganz zu schweigen davon, daß ein Win7-Programm wahrscheinlich nicht nach XP abwärtskompatibel sein dürfte/könnte...
 
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rille schrieb:
Du hast es immer noch nicht kapiert :rolleyes: Die Daten bleiben im Cache und beim nächsten Start geht es schneller. I.d.R. benutzt man doch immer die gleichen Programme.
Du hast es nicht kapiert. Das funktioniert nur solnage, wie die auch alle in den Cache passen. Wenn Du 4GB Cache hast, wie bei der Seagate XT und drei Programm startet die je 3GB dabei einlesen, wie soll das alles in den Cache passen? Also wird schon beim Start des zweiten Programms was vom ersten aus dem Cache verdrängt. Beim Start des dritten Programm dann der Rest und wenn Du jetzt wieder das erste Programm startest, dann hast Du nichts vom Cache, weil von dem nichts mehr dort steht.

rille schrieb:
Gerade wenn man viele Spiele installiert hat, macht der SSD-Cache Sinn. Es ist dann halt immer das Spiel im Cache, das man gerade spielt.
Das ist ja was anderes, dann startest Du ja immer wieder das gleiche Programm mehrfach hintereinanders, ist ja nicht die Situation, die Du vorher beschrieben hast.

a_engels schrieb:
Also, bezüglich der Sinnhaftigkeit von Caches bei großen Datenmengen: ich verwende eine 80 GB Intel SSD, um 2TB zu cachen (Raidz2 ZFS Volume). Funktioniert sehr gut. Ca. 80% der Lesezugriffe werden vom Cache abgefangen und die durchschnittlichen Zugriffszeiten liegen bei ~ 1ms (vs. 5 ms bei Schreibvorgängen).
Dann hättest Du Dein System aber auch auf der SSD installieren können, bei 80GB sollte das möglich sein. Das ist ja genau was ich sage. Zwar bringt ZFS das Cache schon selbst mit und ist somit einer HW-Lösung und wohl auch den Windows7 ausgesetzten Programmen gegenüber im Vorteil, letztlich wäre dann eine SSD als Systemlaufwerk auf dem eben diese immer wieder genutzten Daten liegen, ebenso effizient.

a_engels schrieb:
Es kann also durchaus funktionieren..
Das stelle ich ja nicht in Abrede, aber bei einer 80GB ist eben die Frage ob man sie als Cache oder als Systemlaufwerk verwendet zu stellen, weil das eben nicht mehr eine kleine Cache SSD ist und auch entsprechend was kostet. Cachelösungen sind eben entweder zu klein um den meißten Usern wirklich was zu bringen oder zu teuer um die SSDs dann als Cache einzusetzen.

Vanilla2001 schrieb:
Das ist einfach. Bei Filezugriffen wird als erstes im Cache geschaut. Fehlt die Datei ( nicht drin, oder Cache-Disk weg ) wird sie ganz normal vom Systemlaufwerk geliefert. Da ist kein Risiko dabei.
Sofern wird nur von einem Lesecache reden, ja. Obendrein kommt die Verwaltung hinzu, also das Nachsehen ob die Daten im Cache sind, was bei zunehmender Cachegröße auch mehr Zeit bricht, selbst wenn wie bei XFS ein BTREE verwendet wird, der schnell beim Suchen, aber langsam beim Einfügen von Daten ist. Dieser Overhead ist im Vergleich zu den Zugriffszeiten aktueller SSDs durch relevant und deshalb lohnen sich große Cachelösung eben wenig als wenn man eine große SSD gleich als Laufwerk für die häufig verwendeten Daten nutzt.
 
Holt schrieb:
Sofern wird nur von einem Lesecache reden, ja. Obendrein kommt die Verwaltung hinzu, also das Nachsehen ob die Daten im Cache sind, was bei zunehmender Cachegröße auch mehr Zeit bricht, selbst wenn wie bei XFS ein BTREE verwendet wird, der schnell beim Suchen, aber langsam beim Einfügen von Daten ist. Dieser Overhead ist im Vergleich zu den Zugriffszeiten aktueller SSDs durch relevant und deshalb lohnen sich große Cachelösung eben wenig als wenn man eine große SSD gleich als Laufwerk für die häufig verwendeten Daten nutzt.

Was soll denn das? Die Frage war doch:

Yoshi1982 schrieb:
wie das ist, wenn die Cache Platte den Geist aufgibt, würde mich auch interessieren. Wenn dann Daten weg sind wärs natürlich mies, aber die Daten werden hoffentlich nur kopiert von der normalen HDD und nicht verschoben. Beim kopieren wärs ja kein Problem.

Es hat hier keiner gesagt, dass diese Lösung mit Null-Overhead auskommt und kann natürlich deswegen auch nicht mit einer reinen SSD mithalten
Das war aber überhaupt nicht die Frage.

Selbst wenn diese Lösung nur halb so schnell ist, mir aber dafür alle Bereiche beschleunigt und ich mir keine Gedanken machen muss was ich auf die SSD lege und was nicht, finde ich das sehr interessant. Aber es gibt natürlich Leute die z.B ihre Intel-G2 durch eine M4 ersetzen weil sie der Meinung im AS-SSD Benchmark mehr Punkte erreichen zu müssen. Die müssen sowas dann auch tun.
 
branhalor schrieb:
Win7 Home will ich nicht haben, da beschnitten (wie schon zu XP-Zeiten).
Und die Professional-Version kostet 120 EUR (+/-).

Wenn du sowieso eher nur spielst, dann sollte die Home-Version doch völlig ausreichen.
Welche Funktion der Professional-Version bräuchtest du denn?

Bei neueren Spielen ist auch der RAM-Bedarf zu beachten und da kommt XP aufgrund 32-Bit schon an seine Grenzen, denn effektiv stehen maximal weniger als 3 GB für die Programme zur Verfügung. Ein 64-bittiges Win7 mit 4 oder inzwischen eher besser 8 GB RAM bringt aufgrund der vollen Speicherausnutzung, aufgrund des besseren Task-Shedulers und aufgrund von Superfetch schon einen ziemlichen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber XP, auch ohne SSD.
Software-Cache-Lösungen bringen unter XP anfangs ein bisschen Geschwindigkeit, aber nach einiger Zeit im Betrieb gibt es da so seltsame Verzögerungen. Das hatte ich mal mit der Software SuperCache bemerkt. Irgendwann kommt der Zeitpunkt wo da umgeschaufelt werden muss und das kostet Rechenleistung der CPU auf der die Cachesoftware läuft und diese Rechenleistung steht dann nicht mehr für die anderen Programme zur Verfügung. Außerdem wird zu diesem Zeitpunkt auch etwas Bandbreite der Festplatte belegt, so dass die dann durch die Cache-Software sogar gebremst wird. Eine reine Hardwarelösung ohne Cachesoftware ist daher vorzuziehen.
Wenn man keine SSD für das System hat und dann auch noch XP und deswegen notgedrungen auch ohne Superfetch fährt, dann hat man eine arge Bremse.
Superfetch sollte man trotz SSD aktiviert lassen, da sonst die noch vorhandenen Festplatten ausgebremst werden, denn man kann Superfetch nicht für einzelne Laufwerke deaktivieren, sondern nur komplett und das wäre eben schlecht für HDDs.

Beste Lösung wäre also:
64-bittiges Win7 + 128 GB SSD für das System und nicht als Cache + aktiviertes Superfetch

Win 7 braucht anfangs vielleicht ca 20 GB, nach einigen Monaten in Betrieb und dank aufgeblähtem Office, VirtualPC, Virtuellen Maschinen, Spielständen, Steam etc wächst es bis ca 50 GB oder sogar noch mehr an.
Da man eine SSD zu ca 7-15 Prozent unpartitioniert lassen soll damit der Verschleiß in Grenzen bleibt, hat man dann noch ca 50 GB Platz für Spiele.
Wenn man also die Spiele auch direkt auf die SSD packen kann, braucht man keine Cache-SSD und damit auch keine Cache-Software.

Statt der Cache-SSD für ca mindestens 100-120 Euro (Crucial) muss man dann allerdings ca 150 Euro für die System-SSD ausgeben plus 60 Euro für Win7, bei ebay kann man sogar die Professional-Version für ca 52 Euro kaufen.
Man muss also ca 80-100 Euro mehr ausgeben für die richtig gute Lösung im Vergleich zur Cache-Krücke auf einem veralterten Betriebssystem.
Das wäre es mir Wert.
Wenn man die SSD-Cache-Lösung nicht von Crucial kauft, sondern von deren Konkurrenz, dann relativiert sich der Preisvergleich nicht nur, sondern dann würde man mit einer richtigen SSD sogar Geld sparen, da die alternativen Produkte erst ab 200-300 Euro anfangen.

Eine komplette langwierige Einrichtung von Windows ist auch nicht unbedingt notwendig, da es für Windows Umzugshilfsprogramme gibt, die die alten Einstellungen von einem Windows zum anderen kopieren können. Das Programm nennt sich "Windows Easy-Transfer".
Dadurch spart man sich die 1-2 Wochen Einrichtung der Details.

Es ist auch eine unsinnige Sitte, Windows neu zu installieren, wenn man auf eine andere Hardware umzieht, denn auch dafür hat Microsoft passende Lösungen parat (mit "devcon" den Hardware-Abstraction-Layer löschen und neu einrichten lassen).
http://www.hardwareluxx.de/community/f21/howto-windows-xp-auf-andere-hw-umziehen-194114.html

Anstatt also Zeitmangel vorzuschieben sollte man die verfügbare Technik effektiv einsetzen und spart sich mit ein bisschen Nachdenken eventuell 1-2 Wochen Arbeit und Ärger.
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branhalor schrieb:
[*]Und zuguterletzt in Sachen SSD selbst: Ausfallsicherheit… (?!?)
Nach allem, was ich so an Rezensionen und Kommentaren lese, sind mir SSD’s derzeit einfach noch nicht ausfallsicher genug. Immer wieder Kommentare, es würden Controller aussteigen und die kompletten Daten, Installationen wären futsch.
Das Ergebnis für mich wäre: Platte tauschen und alles nochmal neu installieren => womit wir wieder beim Thema „Zeitmangel“ wären…
Entsprechend ist also auch ne simple Kopie der Installation mit einem der bekannten Image-Tools nicht wirklich ne sichere Lösung für mich.

Ein Image muss man in jedem Fall haben, da auch Festplatten ausfallen können.
Da du Zeitmangel hast und dich vor 1-2 Wochen Arbeit für eine Neueinrichtung scheust, ist ein Image umso wichtiger und wertvoller.
Warum für dich ein Image keine wirklich sichere Lösung sein soll musst du nochmal erklären, denn nur ein solches Image ist die einzig wirklich sichere Lösung, die auch noch im Fall der Fälle viel Zeit spart.

Die Image-Software "Paragon Backup & Recovery 2012 Free" ist kostenlos und kann alles nötige.
Ergänzung ()

Yoshi1982 schrieb:
Aber sollte nicht jede Software im WinXP Kompatibilitätsmodus laufen? Das kann ja kein Problem sein...

Solche Programme können nie im Kompatibilitätsmodus funktionieren, sondern immer nur nativ, da es sich wohl um Dienste handelt.
Außerdem müsste man für diesen XP-Kompatibilitätsmodus schon Win7 installiert haben, denn im XP macht ein XP-Kompatibilitätsmodus keinen Sinn, da es nur Abwärts- aber keine Aufwärts-Kompatibilität gibt. Wenn man aber bereits Win7 hat, dann kann man die Win7-Cache-Software auch nativ laufen lassen.
Diese Überlegung macht also keinen Sinn.
Diese SSD-Software-Cache-Lösung wird mit WinXP nicht funktionieren.

-----

Außerdem werdet ihr euch in ein paar Monaten doch sowieso eine richtige SSD holen, warum wollt ihr also vorher Geld für etwas dann überflüssiges verbraten?
Denkt mittelfristig bis langfristig und setzt eure Ressourcen besser ein.
Holt euch gleich die richtige Lösung und fummelt nicht mit Halbgarem rum.
Das ist nicht nur besser, schneller, moderner, sondern auf Dauer auch noch günstiger, denn:

Wer billig kauft, kauft zweimal.
Ergänzung ()

Vanilla2001 schrieb:
Die OCZ-Software unterstützt nur Windows7.

siehe diesen Test hier

Das stimmt und die Konkurrenz Corsair setzt genau die selbe Software "Dataplex" ein.
https://www.computerbase.de/news/storage/ssd-mit-cache-software-von-corsair.34123/
Also funktioniert es weder mit OCZ noch mit Corsair unter WinXP.
Selbst Vista klappt nicht, sondern nur Win7.

Allerdings hat Adaptec eine andere Software, nämlich maxCache und die funktioniert auch mit WinXP:
http://www.adaptec.com/de-de/products/cloudcomputing/maxcache/64gb-ssd-cache-performance/

Dafür kostet diese "tolle" Lösung aber auch nur schlappe 1671 Euro:
http://geizhals.at/de/662488
http://www.billiger.de/show/produkt/109622856-Adaptec-MaxIQ-SSD-Cache-Performance-Kit-64GB.htm

Da wären wohl 150 Euro für eine normale richtige SSD wesentlich besser angelegt.

Crucial hat mit "Adrenaline Solid State Cache Solution" ebenfalls ein SSD-Software-Cache im Programm, sogar mit 119 Dollar recht günstig, allerdings funktioniert die Software auch nur mit Win7 und nicht mit WinXP.
http://www.computeractive.co.uk/ca/news/2137593/crucial-speeds-windows-adrenaline-cache-solution
http://www.technewsnow.info/crucial-speeds-up-windows-7-with-adrenaline-cache-solution/

Dann gibt es da noch die Software "MegaRAID CacheCade Pro 2.0", die mit allen Betriebssystemen funktionieren soll, aber die kostet ohne SSD und ohne Controller bereits über 200-333 Euro.
http://www.lsi.com/channel/products/storagesw/Pages/MegaRAIDCacheCadeSoftware2-0.aspx
http://www.amazon.de/LSI-LSI00293-MegaRAID-CacheCade-Pro/dp/B0069JBHVC
google-Preisliste
http://www.storagereview.com/lsi_megaraid_cachecade_pro_20_review


Schließlich gibt es da noch die Software "Diskeeper ExpressCache", aber die funktioniert auch nur mit Win7 und nicht mit WinXP.
https://www.diskeeper.com/partners/oem/technologies/expresscache/

Zu Allem Überfluss handelt man sich mit solcher Cache-Software auch noch Inkompatibilitäten ein, etwa mit TrueCrypt:
"Habe bei mir mittlerweile rausgefunden, dass es wirklich am Verschlüsseln liegt/ lag. Nach dem ich es entschlüsselt habe, wird expresscache wieder erkannt und kann ohne probleme genutzt werden. Schon etwas komisch."
http://www.hardwareluxx.de/communit...msung-express-cache-von-diskeeper-848311.html
Da ich TrueCrypt viel benutze wäre das ein KO-Kriterium für derartige Cache-Programme.



Fazit:
Kann man also für WinXP alles vergessen und selbst mit Win7 ist es teurer.
Das Thema kann man knicken und abhaken.
Zu Teuer, inkompatibel mit WinXP, inkompatibel mit TrueCrypt.
Dieser Ansatz ist zum Scheitern verurteilt.

Bessere Lösung:
Normale 128 GB SSD kaufen und fertig.

Samsung 830 128 GB: 167 Euro
oder
Crucial M4 128 GB: 144 Euro

Besser auch noch auf Win7 umsteigen.
via eBay ca 52 Euro.

Dann hat man SuperFetch und deswegen nach kurzer Zeit auch schnellere Festplatten, da die Daten dann im RAM liegen.

Das ist preiswerter und technisch besser als SSD-Software-Cache-Lösungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Führst du auch so ne Art Tagebuch?
 
branhalor schrieb:
Win7 Home will ich nicht haben, da beschnitten (wie schon zu XP-Zeiten).

In Home fehlt nur: Domänenbeitritt, Drucken am Aufenthaltsort und Remotedesktopverbindung.

Drucken am Aufenthaltsort ist ein Tool, auf das man gut verzichten kann (muss man halt den Drucker im anderen Netzwerk von Hand auswählen.
Remotedesktopverbindung - nutzt das jemand? Da gibt's doch bessere Software dafür, vnc zum Beispiel.
Das einzig schlagende Argument wäre eine Netzwerkdomäne - hast du eine?
 
Vanilla2001, zu #53: Lies doch einfach den ersten Satz in dem zitierten Absatz. Der passt klar zum Thema und rege Dich nicht künstlich auf.
 
Vanilla2001 schrieb:
Deshalb: Solange ne Caching-SSD schon mal nen Performance-Sprung von 80% bringt bei gleichzeitiger (relativer) Datensicherheit,…

Es gibt keine Datensicherheit.

Es sei denn, man sorgt selber dafür in Form von mehrfach redundanten Backups.
Man braucht also mindestens 1 Backup an 1 anderen Ort für den Fall eines Brandes.
Will man aber diesem 1 Backup alles anvertrauen?
Also besser 2 Backups.

Möchte man, dass ein zufälliger Finder alles lesen kann?
Also braucht man Verschlüsselung.

Möchte man Langzeitarchivierung?
Dann braucht man Ausfallsicherheit mittels Redundanz also sowas wie bei WinRAR bei der Funktion "Wiederherstellungsinformationen".

Wenn man also all das eigentlich braucht, warum sollte man das dann nicht machen?
Also mehrfach redundant mit Fehlerkorrektur an verschiedenen Orten ablegen.

Selbst das alles hält vielleicht nur ein paar Jahre.
Im Vergleich zu in Stein gemeißelten Infos ist das sehr wenig.
Jeder moderne Datenträger fällt nach spätestens einigen Jahrzehnten aus.

Also entweder macht man immerzu Kopien auf frische Datenträger und beauftragt auch seine Nachkommen damit oder man beschränkt sich auf sehr wenige Informationen, die man in Stein oder Metal ritzt oder man erfindet etwas neues, das sowohl die Datenmenge als auch die Langzeitspeicherung berücksichtigt.
Vielleicht wäre selbstreproduzierende DNS eine Lösung?

Leonardo da Vinci hat Öl auf Leinwand als Speichermedium gewählt und ist damit für ein paar Jahrhunderte recht gut gefahren, obwohl er auch dabei auf die Unterstützung der Restauratoren angewiesen war.

Michelangelo hat Marmor bzw gefärbten Mörtel benutzt und konnte dadurch seine Werke für Jahrhunderte bewahren.

Ist das Speichermedium aber sehr hart oder sehr lokal begrenzt, dann ist es anfällig für lokale Katastrophen.
Deshalb fehlen den griechischen Statuen auch allesamt die Ärmchen.
Die Erdbeben haben dem harten lokalen Speichermedium arg zugesetzt.

Würde man Infos allerdings in der DNS von Vögeln speichern, dann wäre das wohl recht zuverlässig gegen Erdbeben und lokale Katastrophen.

Ich schätze mal, dass es in ca 25-75 Jahren eine Vorrichtung geben wird, damit man Informationen auch in der DNS von Lebewesen wirklich dauerhaft speichern kann.

Dann muss man nur noch einen Blutstropfen oder Speicheltropfen der "Brieftaube 2.0" in das "DNS-Laufwerk mit Firmware 3.45c" träufeln und schon kann man jahrhundertealte Infos fehlerfrei wiedergeben.

Vögel- ist sowieso eine gute Idee. Auch in anderer Hinsicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vanilla2001 schrieb:
Was soll denn das? Die Frage war doch:



Es hat hier keiner gesagt, dass diese Lösung mit Null-Overhead auskommt und kann natürlich deswegen auch nicht mit einer reinen SSD mithalten
Das war aber überhaupt nicht die Frage.

Selbst wenn diese Lösung nur halb so schnell ist, mir aber dafür alle Bereiche beschleunigt und ich mir keine Gedanken machen muss was ich auf die SSD lege und was nicht, finde ich das sehr interessant. Aber es gibt natürlich Leute die z.B ihre Intel-G2 durch eine M4 ersetzen weil sie der Meinung im AS-SSD Benchmark mehr Punkte erreichen zu müssen. Die müssen sowas dann auch tun.


Darf ich dich mal fragen, was du geraucht hast? Du zitierst einen Beitrag von mir, der mal überhaupt gar nichts mit deiner Antwort zu tun hat und regst dich auf und denkst, dass du hier derjenige bist, der die anderen "dummen" erstmal aufklären muss. Wenn du der deutschen Sprache mächtig bist, dann lies mal meine Frage und deine selten dumme Antwort dazu und erklär und Unwissenden mal, was du damit bezwecken willst und wo der Zusammenhang besteht......
 
Moin,

vorweg: Das Thema „relative Datensicherheit“ habe ich angeschnitten, nicht Vanilla2001 ;)

@Marathon:
Deine Erläuterungen dazu sind absolut richtig.
Und von meinen wichtigen, quasi unersetzlichen Daten mache ich auch regelmäßig Sicherheitskopien auf externer Festplatte, DVD und teilweise USB-Stick(s).

Ich meinte damit aber im Kern was anderes:
Mir soll’s meine OS- und Programminstallationen nebst Einstellungen nicht zerstören.

Grund:
Ich habe einfach keinen Bock drauf (und auch keine Zeit ;)), mein System – wie schon geschrieben – nach ein paar Tagen oder Wochen neu aufsetzen zu müssen, nur weil die (SSD-)Platte den Geist aufgegeben hat.

Was das Thema „Images“ angeht – vor allem von kompletten OS-Installationen –, so halte ich davon relativ wenig…
Klar spart das ne Menge Zeit, wenn es funktioniert. Ich hab’s aber auch schon erlebt, daß man nach dem Zurückspielen des Images plötzlich Probleme hatte und nix mehr oder nur noch deutlich langsamer funktionierte…

Und solchen Migrationsdiensten, die ne alte Installation auch noch (automatisch) auf ne neue Hardware anpassen (wollen), vertraue ich ehrlich gesagt noch weniger. Wäre nicht die erste Software, die einem dabei die registry zerschießt, am besten noch ohne Backup.

Ich habe zum Zeitpunkt mit PC’s angefangen, da hatte man nach noch mehr oder minder vollen Einfluß auf alles. Und wann immer – auch noch in den letzten Jahren – Dienste zur Verfügung standen, die einem weißmachten, man bräuchte als User nix mehr selbst zu machen und die Software würde das schon regeln, war das Chaos im Nachhinein meist größer als vorher. (Ich weiß: Das beißt sich jetzt ein wenig mit der Tatsache, daß ich ner Caching-SSD Entscheidungen überlassen würde ;))
Deshalb mache ich die Sachen lieber einmal richtig, als zweimal. Mag ein wenig altmodisch sein, aber ein gebranntes Kind scheut das Feuer… ;)


Letztendlich schließe ich mich nun aber Deiner Meinung und der anderer an:
Es sieht so aus, als wäre ne Caching-SSD für mein XP nicht das Wahre.
Werde also nochmal in mich gehen bzgl. „echter“ SSD mit Win7. 150 EUR für die SSD sind ja in Ordnung, aber +120 EUR für Win7… aber das Thema hatten wir ja schon ;)

BTW: Meines Wissens nach ist auch die XP-Emulation erst in der Professional-Version enthalten. Und die könnte ich für das ein oder andere ältere Spiel durchaus mal brauchen.
 
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