CB und die E-Mobilität

Was für ein Antrieb hat euer Auto?

  • Mein/Unser Hauptfahrzeug hat einen Benzin Verbrenner

    Stimmen: 58 43,9%
  • Mein/Unser Hauptfahrzeug hat einen Diesel Verbrenner

    Stimmen: 29 22,0%
  • Mein/Unser Hauptfahrzeug ist ein (PlugIn) Hybrid

    Stimmen: 9 6,8%
  • Mein/Unser Hauptfahrzeug ist ein reines Elektrofahrzeug (BEV)

    Stimmen: 19 14,4%
  • Ich/Wir haben kein Auto

    Stimmen: 18 13,6%
  • Beim nächsten Wechsel des Hauptfahrzeugs kommt nur ein Elektrofahrzeug in Frage

    Stimmen: 24 18,2%
  • Beim nächsten Wechsel des Hauptfahrzeugs kommt ein Elektrofahrzeug in Betrachtung

    Stimmen: 41 31,1%
  • Beim nächsten Wechsel des Hauptfahrzeugs wird es definitiv wieder ein Verbrenner

    Stimmen: 19 14,4%
  • Ich/Wir benötigen kein Auto mehr

    Stimmen: 7 5,3%
  • Mein/Unser Zweitwagen hat einen Benzin Verbrenner

    Stimmen: 39 29,5%
  • Mein/Unser Zweitwagen hat einen Diesel Verbrenner

    Stimmen: 5 3,8%
  • Mein/Unser Zweitwagen ist ein (PlugIn) Hybrid

    Stimmen: 0 0,0%
  • Mein/Unser Zweitwagen ist ein reines Elektrofahrzeug (BEV)

    Stimmen: 4 3,0%
  • Ich/Wir haben keinen Zweitwagen

    Stimmen: 37 28,0%
  • Beim nächsten Wechsel des Zweitwagens kommt nur ein Elektrofahrzeug in Frage

    Stimmen: 20 15,2%
  • Beim nächsten Wechsel des Zweitwagens kommt ein Elektrofahrzeug in Betrachtung

    Stimmen: 19 14,4%
  • Beim nächsten Wechsel des Zweitwagens wird es definitiv wieder ein Verbrenner

    Stimmen: 8 6,1%
  • Ich/Wir benötigen keinen Zweitwagen mehr

    Stimmen: 10 7,6%

  • Umfrageteilnehmer
    132
Raijin schrieb:
Das Problem dabei: Batteriefahrzeuge können nur einen Teil der Anwendungsfälle eines Verbrenners abdecken.
Das Problem kann auch anderweitig gelöst werden, z.B. Anpassung des Lebensstils statt wegen eines Komfortverlust bei einer Minderheit eine deutschlandweite H2 Infrastruktur für Individualmobilität zu fordern.
 
foo_1337 schrieb:
Nein, macht es definitiv nicht. Die Informationen kommen statisch aus der Karte.
Warum kein Leder verwendet wird ist mir klar, gut finden muss ich das aber dennoch nicht ;)
Dafür dass Du selber keinen hast, scheinst Du Dir sicher zu sein, was mein Tesla macht oder nicht.
Ich habe es extra noch mal getestet, mein Tesla erkennt die Schilder am Straßenrand / Mittelstreifen auf der BAB genauso wie in der Stadt oder auf der Landstraße.
Was er noch nicht kann, ist die Tempo Leuchtanzeige über der Fahrbahn erkennen.
Dass er die Schilder mit der Kamera erfasst, sieht man animiert im Display und an der Tatsache, dass nicht die reguläre 100er Geschwindigkeit dort steht (die auch im Kartenmaterial steht), sondern die reduzierte 80 aus der Baustelle. Man sieht im Display, wie das Schild erkannt wird und an einem "vorbeirauscht". Das macht der Tesla so nicht bei Höchstgeschwindigkeiten, die auf dem Kartenmaterial kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@xdjbx Ich bin schon oft genug M3 gefahren. Und es ist weitläufig bekannt, dass das der Fall ist. Es geht schlicht auf der Autobahn nicht, außer du hast eine Special Edition, die dir das ermöglicht.
Da du mir aber anscheinend nicht glaubst:
https://teslawissen.ch/tesla-verkehrszeichenerkennung/



Zurzeit gibt es aber noch immer die Einschränkung, dass die Schildererkennung in Europa nur außerhalb von Autobahnen funktioniert. Das sorgt immer wieder für Missverständnisse. Auf den Autobahnen werden nach wie vor die (meistens falschen) Geschwindigkeiten aus dem Kartenmaterial des Navigationssystems verwendet. Deshalb passt das Fahrzeug auf der Autobahn seine Geschwindigkeit auch nicht automatisch an.

Oder hier:
und da:

Die Verlinkung beginnt jeweils direkt am entsprechenden Timestamp, also nicht wundern, dass es das selbe Video ist.

@Oneplusfan als mir bekannter Tesla Fahrer hier im Forum wird dies sicher bestätigen können.
 
OK, Ich habe noch mal selber recherchiert... Im Tesla-Forum steht:
Der Tesla erkennt grundsätzlich immer alle Verkehrszeichen live. Nur auf der Autobahn ist die Live-Erkennung systemseitig deaktiviert.

Dann verhält sich mein Tesla anders als in dem Video. Das macht er auch noch nicht lange.
Ich war erst heute morgen wieder auf der Autobahn.
Konkret war ich in Köln unterwegs, am Flughafen... und auf der A59 in Fahrtrichtung A3 hinter der Auffahrt Rath hab ich es getestet... dort gibt es diverse 80er Schilder wegen Baustelle, die werden erkannt und berücksichtigt.
Dass es woanders nicht funktioniert ist mir tatsächlich noch nicht aufgefallen, kann aber sein.
https://www.google.de/maps/place/50°54'39.5"N+7°03'58.2"E/@50.9109858,7.063977,17z/

in den Releasenotes für Version 2020.40.3 steht
Der Geschwindigkeitslimitassistent nutzt die Fahrzeugkameras, um Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder zu erkennen und dadurch die Genauigkeit der Geschwindigkeitsbegrenzungsdaten zu erhöhen, außer auf Anliegerstraßen nun auch auf Autobahnen. Wie gewohnt können die Einstellungen des Geschwindigkeitslimitassistenten bearbeitet werden unter Fahrzeug > Autopilot > Geschwindigkeitslimit.

aber ich sehe auch, dass das eigentlich nur in der USA funktionieren "darf", vermutlich wieder so ein Regulierungsding oder Lizenzthema.
 
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AFAIK ist es tatsächlich ein Lizenzthema, da es vorher doch den Streit mit MobilEye gab. Ich denke im Laufe diesen Jahres, spätestens 2023, ist das Thema durch und vermutlich wird es auch bald "Matrix" LED geben.
 
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Matrix LED? haben die neues das nicht schon? Also meiner nicht, der ist von 2019.
 
Die Scheinwerfer LEDs können einzeln angesteuert werden, ja. Was halt fehlt ist die Software, die die Umgebung auswertet und dementsprechend die LEDs ansteuert.
 
HisN schrieb:
Hat noch jemand die Original-Bepreisung im Kopf für die Vollausstattung? 26k kommt mir ein bisschen viel vor.
Auf mobile.de werden immer mal wieder Neuwagen ab 23.000€ angeboten. Ich frage mich nur ob die Prämie von 6000€ da noch abgeht. Ansonsten könnte ich mir nämlich auch einen Mini für den Preis kaufen.

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Naja, laut Video ist das wenigstens die Version "mit allem" :-)
 
KitKat::new() schrieb:
Das Problem kann auch anderweitig gelöst werden, z.B. Anpassung des Lebensstils
Das sind immer die besten Antworten, danke dafür. Während ich explizit einräume, dass es Menschen gibt, für die E-Autos schon heute problemlos funktionieren - zB weil sie ein Haus nebst Carport inkl. Wallbox haben - weise ich ebenso darauf hin, dass es andererseits mindestens genauso viele Menschen gibt, für die das eben nicht gilt und auch kaum gelten kann (Beispiel reine Wohnungsgebiete ohne EFHs mit hoher PKW-Dichte ohne ausreichende lokale Lademöglichkeiten). Als Gegenargument höre ich dann regelmäßig Sprüche wie "Pass dich doch an" und im Subtext klingt dann mit "Für mich funktioniert es, dann funktioniert es für alle (weil ich eine Wallbox habe oder eine Ladesäule vor der Tür)"

Und bezüglich der Reichweite: Wenn man gerne und regelmäßig zB an die Ostsee fährt und das E-Auto dafür kaum genug Reichweite hat, ist die Lösung dann so einfach, dass man eben nicht mehr an die Ostsee fahren soll?

Es ist nun mal eine Tatsache, dass es Leute gibt, für die E-Autos heute schon eine tolle Alternative sind, weil ihre persönlichen Gegebenheiten dies ermöglichen, keine Frage. Ich kann verstehen, dass diese Gruppe von Menschen von dem Konzept überzeugt ist. Ebenso ist es aber eine Tatsache, dass es viele Leute gibt, bei denen das nicht der Fall ist, sei es durch die Ladesituation oder das Nutzungsprofil des Fahrzeugs wie zB Pendler mit längerem Arbeitsweg. Klar, man kann umziehen oder den Job wechseln, und das tut man weil... man ein neues Auto hat, das dafür nicht mehr geeignet ist oder was?

Ich würde mir ernsthaft wünschen, dass BEIDE Seiten der Diskussion auch BEIDE Standpunkte berücksichtigen und nicht nur auf sich selbst schauen würden. Zu oft liest man in den Kommentaren beider Seiten zwischen den Zeilen "Für mich funktioniert es (nicht), dann funktioniert es per Definition für alle (nicht)".
Wenn ich die Möglichkeit hätte, zu Hause oder in der Firma zu laden, würde ich wirklich liebend gerne Elektro fahren, weil es tatsächlich Spaß macht. Ich habe diese Möglichkeiten aber nicht und ich werde deswegen nicht umziehen und/oder den Job wechseln, weil mein Auto es verlangt... Auch habe ich wenig Lust zT mehrmals die Woche auf einem Supermarktparkplatz rumzustehen obwohl ich gar nichts einzukaufen habe.

Mir fehlen einfach ernsthafte Lösungskonzepte für dichtbesiedelte Gebiete, die sich nicht auf das Glücksspiel bei der Rangelei um 4 Supermarkt-Ladesäulen beschränken. Also zB Ladekonzepte für private Großraumgaragen, in denen man aber nicht zB 40 Wallboxes an die Wand klatschen kann, weil das Stromnetz es gar nicht hergibt wie bei uns im Gebiet (Energieversorger meint max 6 Wallboxes in der Garage bei ~40 Fahrzeugen). Wie soll da langfristig das Ladekonzept aussehen? Die ersten 6 haben Glück und die anderen 34 haben eben die A'Karte?
Aber was ist in Gebieten ohne Garagen? Ladelaternen gehen zB in die richtige Richtung, aber auch da stellt sich eben die Frage der Kapazität, wenn nach Plan in wenigen Jahren fast jeder mit Elektro rumfahren soll...
 
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Raijin schrieb:
Und bezüglich der Reichweite: Wenn man gerne und regelmäßig zB an die Ostsee fährt und das E-Auto dafür kaum genug Reichweite hat, ist die Lösung dann so einfach, dass man eben nicht mehr an die Ostsee fahren soll?
Mit den Gegnern des Individualverkehrs darüber zu diskutieren bringt meist nicht viel. Da würdest du dann die Antwort erhalten, dass das alles mit der Bahn doch viel bequemer und besser sei.
Ich teile auch deine Einschätzung: Sobald man nicht zuhause (oder eben am Arbeitsplatz) laden kann, kann man das ganze bereits in Frage stellen.
Ich kann zwar zuhause laden, aber wenn ich z.B. meine Mutter besuche, muss ich 30min* drauf rechnen, da es hin und zurück nicht reichen würde. Das nervt einfach und daher begrüße ich Kapazitäten wie im EQS oder iX sehr.

*min deshalb, weil es schon los geht, dass die DC Lader da in der Nähe besetzt sind. Hin laufen kann ich nicht, daher muss ich zwangsläufig warten. Wenn es in dem Wohngebiet einen AC Lader gäbe, so wie z.B. weit verbreitet in NL, wäre das alles kein Thema. Aber in D kümmert man sich ja gerne erst spät um Infrastruktur :)
 
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Raijin schrieb:
Mir fehlen einfach ernsthafte Lösungskonzepte für dichtbesiedelte Gebiete, die sich nicht auf das Glücksspiel bei der Rangelei um 4 Supermarkt-Ladesäulen beschränken. Also zB Ladekonzepte für private Großraumgaragen, in denen man aber nicht zB 40 Wallboxes an die Wand klatschen kann, weil das Stromnetz es gar nicht hergibt wie bei uns im Gebiet (Energieversorger meint max 6 Wallboxes in der Garage bei ~40 Fahrzeugen).
Wenn es doch für 6 Wallboxen (je 22kw?) reicht, dann sind das 132kw. Damit kanns Du auch 40 Wallboxen installieren, mit entsprechendem Lade/Last-Lastmanagement und jedes der 40 Autos, wenn alle gleichzeitig laden, kann mit 3,3kw laden. Damit bekommst Du eigentlich jedes Elektroauto soweit fahrbereit, um zu einem Schnelllader zu kommen, ansonsten bekommt jeder Parkplatz halt eine normale Steckdose, die auf Dauerlast ausgelegt ist, dann brauchst Du kein Lademanagement.
 
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Ohje, was ich da wieder alles erzürnt habe...

Raijin schrieb:
dann funktioniert es für alle (weil ich eine Wallbox habe oder eine Ladesäule vor der Tür)"
Geht schon mal mit einer Unterstellung los...

Raijin schrieb:
Und bezüglich der Reichweite: Wenn man gerne und regelmäßig zB an die Ostsee fährt und das E-Auto dafür kaum genug Reichweite hat, ist die Lösung dann so einfach, dass man eben nicht mehr an die Ostsee fahren soll?
Nein, so einfach ist sie nicht - zumindest nicht im Allgemeinen.
Was du dann machst, musst du ganz für dich allein herausfinden.
Ich kenn dich nicht. Ich weiß nicht was du an der Ostsee machen willst, mit wem du alles fahren willst, was du mitnehmen willst, nicht ob du eine Ladeallerdige hast, ob du Angst hast mit einem Bus zu fahren oder du eh schon an der Kippe bist nicht zur Ostsee fahren zu wollen, usw.
Was ich aber glaube ist, dass es auch für dich ein Leben ohne (H2) Verbrenner geben wird ...

Raijin schrieb:
Ich würde mir ernsthaft wünschen, dass BEIDE Seiten der Diskussion auch BEIDE Standpunkte berücksichtigen und nicht nur auf sich selbst schauen würden.
Ok, ich schaue also nur auf mich selbst, weil ich vorschlage sich anzupassen statt zu fordern, dass es neben der BEV-Infrastruktur auch noch eine für H2 gibt. Alles klar...
Und anscheinend gehöre ich jetzt auch zur "BEV ohne Widerworte"-Fraktion...

Raijin schrieb:
"Für mich funktioniert es (nicht), dann funktioniert es per Definition für alle (nicht)"
Ich verrat dir mal drei Geheimnisse:
Für mich funktioniert eine H2-only Infrastruktur.
Für mich funktioniert eine BEV-only Infrastruktur.
Für mich funktioniert eine Doppelinfrastruktur.
Ob die jeweiligen Optionen gesellschaftlich sinnvoll sind, steht auf einem anderen Blatt Papier

Raijin schrieb:
Mir fehlen einfach ernsthafte Lösungskonzepte für dichtbesiedelte Gebiete
Dichtbesiedelte Gebiete - etwa wie Städte? Schon alleine, dass du dich nur aufs BEV versteifst ... don't get me started...


foo_1337 schrieb:
Mit den Gegnern des Individualverkehrs darüber zu diskutieren bringt meist nicht viel. Da würdest du dann die Antwort erhalten, dass das alles mit der Bahn doch viel bequemer und besser sei.
Wie groß ist jetzt diese Schublade, in die ich gesteckt worden bin? Oder sollte es ein Strohman werden?

foo_1337 schrieb:
Ich kann zwar zuhause laden, aber wenn ich z.B. meine Mutter besuche, muss ich 30min* drauf rechnen, da es hin und zurück nicht reichen würde. Das nervt einfach und daher begrüße ich Kapazitäten wie im EQS oder iX sehr.
Es freut mich, dass du eine Lösung gefunden hast mit der reduzierten Reichweite und der längeren "Tank"dauer zu leben
 
KitKat::new() schrieb:
Wie groß ist jetzt diese Schublade, in die ich gesteckt worden bin? Oder sollte es ein Strohman werden?
Du hattest IIRC irgendwann mal erwähnt, dass du selbst Auto fährst. Daher war das jetzt nicht explizit auf dich gemünzt, sonst hätte ich dich markiert :) Ich meinte da eher z.B. kkklawitter, wer sie kennt.

KitKat::new() schrieb:
Es freut mich, dass du eine Lösung gefunden hast mit der reduzierten Reichweite und der längeren "Tank"dauer zu leben
Mir wäre es nach wie vor am liebsten, wenn wir eine ähnliche Situation wie in NL vorfinden würden. Aber das ist halt leider Wunschtraum. Was den Urlaub betrifft (FeWo) schaue ich halt mittlerweile, dass es eine Lademöglichkeit gibt, was ja z.B. bei booking.com geht.
 
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xdjbx schrieb:
Wenn es doch für 6 Wallboxen (je 22kw?) reicht, dann sind das 132kw.
Leider nein, nur 11 kW und nur nach Aufrüstung des Anschlusses. Aktuell liegt in der Garage eine Leitung, um die Beleuchtung sowie zwei simple Steckdosen zu betreiben. Wie hoch die aktuelle Anschlussleistung ist, weiß ich nicht mehr, aber man konnte uns eben max 6 Boxen für 40 Fahrzeuge anbieten, nachdem der Anschluss entsprechend ausgebaut wurde. Mehr geht nicht.

xdjbx schrieb:
Damit bekommst Du eigentlich jedes Elektroauto soweit fahrbereit, um zu einem Schnelllader zu kommen, ansonsten bekommt jeder Parkplatz halt eine normale Steckdose, die auf Dauerlast ausgelegt ist, dann brauchst Du kein Lademanagement.
Lies dir bitte mal objektiv durch ob du das als brauchbaren Zustand bezeichnen würdest. Minimalladung damit man es zum nächsten Schnelllader schafft? Das ist absurd ;)


KitKat::new() schrieb:
Ok, ich schaue also nur auf mich selbst, weil ich vorschlage sich anzupassen statt zu fordern, dass es neben der BEV-Infrastruktur auch noch eine für H2 gibt.
Nochmal: Ich habe nirgendwo etwas gefordert, sondern einen Wunsch geäußert.

Auf eine einzelne Technologie zu setzen, ist grundsätzlich potentiell problematisch, egal von welcher Branche wir sprechen. Ein Technologiemix ermöglicht es, grundverschiedene Szenarien zu bedienen und vor allem minimiert man das Risiko, in eine technologische Sackgasse zu rennen. Das wären im Falle von reinen Batteriefahrzeugen beispielsweise die nötigen Rohstoffe wie Lithium und Kobalt, die in unfassbaren Mengen benötigt, aber auf teils dramatisch umwelt- und menschenschädliche Art gefördert werden - und das schon jetzt wo wir nur einen Bruchteil der angepeilten Stückzahlen auf den Straßen sehen. Natürlich nutzen auch Fahrzeuge mit Brennstoffzelle Akkus, aber in deutlich kleineren Dimensionen mit entsprechend niedrigerem Materialbedarf. Dafür werden selbstredend andere Rohstoffe benötigt (zB Platin), was aber den Bedarf an Rohstoffen grundsätzlich verteilt und nicht konzentriert. Wenn beispielsweise durch Rohstoffmangel an Kobalt die Preise durch die Decke schießen, kann sich am Ende niemand mehr ein Auto leisten, weil es zu teuer wird und keine Alternativen gibt. Eine Antriebstechnologie, die von diesem Rohstoffmangel nicht so sehr betroffen ist, kann ausgleichend wirken.

Ein Beispiel für einen Technologiemix sind Internetanschlüsse. Da jede Stadt und jedes Haus unterschiedliche Anbindungen hat, können jene, für die (V)DSL nicht in Frage kommt, auf Kabelinternet oder ggfs LTE ausweichen. Monotechnologie würde bedeuten: DSL all the way und wer dann nur 1 Mbit/s bekommen kann, hat eben Pech gehabt?

KitKat::new() schrieb:
Ich verrat dir mal drei Geheimnisse:
Für mich funktioniert eine H2-only Infrastruktur.
Für mich funktioniert eine BEV-only Infrastruktur.
Für mich funktioniert eine Doppelinfrastruktur.
Für dich, ja. Schön für dich. Stell dir aber vor, dass das nicht für alle gilt. Stand heute kann ich mit einem BEV nichts anfangen, auch wenn ich es wollte. Der Verwaltungsaufwand mit dem hin und her zum Laden, die eingeschränkte Reichweite, die die Ladeproblematik nochmal verstärkt, macht das E-Auto mit Batterie sehr unbequem, wenn die Rahmenbedingungen nicht passen. Für Wasserstoff gilt das aufgrund der quasi nicht existenten Tankinfrastruktur natürlich noch mehr - die nächste H2-Tankstelle wäre 30 Minuten Fahrt nach Hamburg rein und wieder 30 Minuten zurück.

Es wird mit der Zeit immer deutlicher werden, dass viele Leute vom vorgegebenen und in absehbarer Zeit auch erzwungenen Kurs abgehängt werden. Vielfahrer - aus welchen Gründen auch immer, beruflich, Hobby, what ever - die Fahrzeuge mit 1000 km benötigen, haben elektrisch zumindest noch keine Chance, vielleicht mal von nem E-Auto für 100.000€ abgesehen... Jene ohne Lademöglichkeit gucken wie gesagt ebenfalls in die Röhre. Beide Gruppen werden aber zwangsläufig mit den Nachteilen konfrontiert werden und das wird nicht schön :-/
 
Raijin schrieb:
Lies dir bitte mal objektiv durch ob du das als brauchbaren Zustand bezeichnen würdest. Minimalladung damit man es zum nächsten Schnelllader schafft? Das ist absurd
Na ja, das ist ja auch ein Extrem Beispiel, was relativ praxisfern ist....
In der Praxis, werden nie alle 40 Autos komplett leer sein, und auch nie alle gleichzeitig laden müssen.
Und selbst wenn nach Ertüchtigung des Netzanschlusses "nur" 66KW Dauerlast möglich sind, damit kannst Du trotzdem 40 Wallboxen mit Lademanagement installieren.
hier z.B. 3 Stränge a 22kw mit je 16 Ladestationen. Da kannst Du dann in eurer Tiefgarage 48 Autos mit laden...
https://www.mobilityhouse.com/de_de/keba-lastmanagement-paket.html

Und warum sollte unterwegs nachladen absurd sein? Das stört bei Verbrennern doch auch keinen. Die wenigsten haben eine eigene Tankstelle in der Tiefgarage.

Mal objektiv betrachtet, scheint hier keine Fachfirma am Werk gewesen zu sein und eher eure Vorurteile bestätigt zu haben.
 
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HisN schrieb:
Naja, laut Video ist das wenigstens die Version "mit allem" :-)
Ich hatte bei einigen Mobile.de Händlern bezügl. der Umweltprämie nachgefragt, die Umweltprämie von 6000€ kann noch beantragt werden. Somit könnte man den eUp um die 17000€ bekommen 🤨
 
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xdjbx schrieb:
Mal objektiv betrachtet, scheint hier keine Fachfirma am Werk gewesen zu sein und eher eure Vorurteile bestätigt zu haben.
Das war der Geschäftsführer der Stadtwerke, der bei unserer letzten Eigentümerversammlung die Optionen vorgestellt hat. Ein dynamisches Lastmanagement bieten sie nicht an - ich hatte mich diesbezüglich zu Wort gemeldet - sondern lediglich den Einbau von 08/15 Wallboxen, so viele wie der Anschluss eben hergibt und das sollen wohl max 6 Stück sein.

Was du jetzt beschreibst geht genau in die Richtung, die ich mir vorstelle und nach der ich auf der Versammlung auch gefragt hatte. Mir fehlte nur das konkrete Stichwort dazu. Danke für den Link. Ich werde das mal weiter recherchieren und bei der nächsten Versammlung einbringen. Wenn das so funktioniert, wäre das nämlich super und bei uns im Gebiet gäbe es eine realistische Aussicht auf ausreichende Lademöglichkeiten.


xdjbx schrieb:
Und warum sollte unterwegs nachladen absurd sein? Das stört bei Verbrennern doch auch keinen. Die wenigsten haben eine eigene Tankstelle in der Tiefgarage.
Ich bezog mich dabei auf deinen konkreten Wortlaut.

xdjbx schrieb:
Damit bekommst Du eigentlich jedes Elektroauto soweit fahrbereit, um zu einem Schnelllader zu kommen
Auf Benzinsprech heißt das nämlich sinngemäß:

"Dann hat man einen 5-Liter-Kanister in der Garage, damit man mit leerem Tank wenigstens bis zur nächsten Tankstelle kommt."

Und das ist eben eine absurde Vorstellung, wenn die Ladung in der Garage nur dafür ausreichen würde.
 
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Raijin schrieb:
Das war der Geschäftsführer der Stadtwerke, der bei unserer letzten Eigentümerversammlung die Optionen vorgestellt hat. Ein dynamisches Lastmanagement bieten sie nicht an - ich hatte mich diesbezüglich zu Wort gemeldet - sondern lediglich den Einbau von 08/15 Wallboxen, so viele wie der Anschluss eben hergibt und das sollen wohl max 6 Stück sein.
OK, der Job der Stadtwerke ist es den Anschluss zu ertüchtigen, ihr müsstet dann einen Elektiker oder eine Fachfirma mit der Herstellung der Ladeinfrastruktur beauftragen, da hat der Netzbetreiber dann kein (direktes) Mitspracherecht, solange ihr die vereinbarten Werte einhaltet. Ihr müsst natürlich die Wallboxen NICHT bei den Stadtwerken kaufen.
 
Schwieriges Thema. Da die Zuleitung aufgebohrt weden müsste, würden die Stadtwerke entweder dafür deutlich zur Kasse bitten (ich hab das Angebot nicht vorliegen, aber der Beirat hat mit den Ohren geschlackert) oder dies im Rahmen der gleichzeitigen Ausstattung mit ihren eigenen Wallboxen zum Nulltarif anbieten. Da fühlt man sich als wenn einem die Pistole auf die Brust gesetzt wird, friss oder stirb.

Wie dem auch sei, das war nur das erste Sondierungsgespräch, weil wir uns als WEG damit beschäftigen müssen. Seit kurzem darf die WEG einem Eigentümer nämlich keine Wallbox mehr verbieten, auch nicht mit einstimmiger Ablehnung. Deswegen bin ich darauf bedacht, dass wir eine einheitliche Lösung finden, die für alle taugt, jetztige E-Auto-Besitzer und zukünftige. Bei den nächsten Gesprächen mit dem Beirat und dem Verwalter werde ich mal deinen Link präsentieren und dann haben wir ein konkretes Verhandlungsziel gegenüber den Stadtwerken.
 
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