CB und die E-Mobilität

Was für ein Antrieb hat euer Auto?

  • Mein/Unser Hauptfahrzeug hat einen Benzin Verbrenner

    Stimmen: 58 43,9%
  • Mein/Unser Hauptfahrzeug hat einen Diesel Verbrenner

    Stimmen: 29 22,0%
  • Mein/Unser Hauptfahrzeug ist ein (PlugIn) Hybrid

    Stimmen: 9 6,8%
  • Mein/Unser Hauptfahrzeug ist ein reines Elektrofahrzeug (BEV)

    Stimmen: 19 14,4%
  • Ich/Wir haben kein Auto

    Stimmen: 18 13,6%
  • Beim nächsten Wechsel des Hauptfahrzeugs kommt nur ein Elektrofahrzeug in Frage

    Stimmen: 24 18,2%
  • Beim nächsten Wechsel des Hauptfahrzeugs kommt ein Elektrofahrzeug in Betrachtung

    Stimmen: 41 31,1%
  • Beim nächsten Wechsel des Hauptfahrzeugs wird es definitiv wieder ein Verbrenner

    Stimmen: 19 14,4%
  • Ich/Wir benötigen kein Auto mehr

    Stimmen: 7 5,3%
  • Mein/Unser Zweitwagen hat einen Benzin Verbrenner

    Stimmen: 39 29,5%
  • Mein/Unser Zweitwagen hat einen Diesel Verbrenner

    Stimmen: 5 3,8%
  • Mein/Unser Zweitwagen ist ein (PlugIn) Hybrid

    Stimmen: 0 0,0%
  • Mein/Unser Zweitwagen ist ein reines Elektrofahrzeug (BEV)

    Stimmen: 4 3,0%
  • Ich/Wir haben keinen Zweitwagen

    Stimmen: 37 28,0%
  • Beim nächsten Wechsel des Zweitwagens kommt nur ein Elektrofahrzeug in Frage

    Stimmen: 20 15,2%
  • Beim nächsten Wechsel des Zweitwagens kommt ein Elektrofahrzeug in Betrachtung

    Stimmen: 19 14,4%
  • Beim nächsten Wechsel des Zweitwagens wird es definitiv wieder ein Verbrenner

    Stimmen: 8 6,1%
  • Ich/Wir benötigen keinen Zweitwagen mehr

    Stimmen: 10 7,6%

  • Umfrageteilnehmer
    132
^ so hört sich das bei Daimler an. Da ist auch das Piepen mit dabei ;)
 
Ok, da haben dann wohl die BWLer gewonnen und meinten unnötig da keine gesetzliche Verpflichtung und die Autos wurden dann so vom KBA abgenommen.

Edit:

An den Fahrer im Video:

Das Parallelparken übern wir aber noch mal ;)

Aber USA hört sich deutlich besser an!
 
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foo_1337 schrieb:
@Raijin Stichwort: AVAS. Ist aber leider erst seit kurzem pflicht, daher gibt es viele Autos im Bestand, die das nicht haben.
Bei dem Smart den ich vorher hatte war das ein Aufpreispflichtiges Extra, was ich bewußt nicht gewählt hatte. Bei meinem neuen Kia ist es derart integriert, dass ich es gar nicht abschalten kann (im Handbuch wird der Schalter dazu noch beschrieben)
 
[x] Haupfahrzeug ist Elektro (Kia e Niro)
[x] Zweitwagen ist ein Verbrenner
[x] Zweitwagen wird gerade auf Elektro gewechselt. Macht einfach viel mehr Sinn, besonders im Winter\Kurzstrecke, ganz abgesehen vom überzeugenden Fahrverhalten. Am liebsten noch einen eNiro, nur mit kleiner Batterie diesmal.
@SavageSkull Bei meinem 2020er eNiro ist der Schalter noch vorhanden, weil es noch keine Pflicht war. Jetzt ist es Pflicht, also wozu der Schalter :-)


Wir sind zum Elektro gekommen, weil unser 20 Jahre alter Verbrenner einfach fertig war. Der Finanzielle Anreiz hat geholfen, aber unser Umfeld\Nutzungsprofil hat den Ausschlag gegeben.
80km/30km (je nachdem wer den Wagen fährt, Schichtdienst, mind. 6 Tage die Woche, oft auch 7) Pendelstrecke aus dem Speckgürtel nach Berlin und zurück. Entspannt mit Abstandstempomat und Ruckfrei. Viel Kurzstrecke mit den Kindern und zum Einkaufen.
Hier in Berlin/Speckgürtel kann man überall kostenlos Laden. Keine Fahrstromkosten die letzten 20.000km
Ich fahre z.b. in der Regel 2-3 mal die Woche Einkaufen, bevorzuge die Läden mit Säule und komme auch mit dem Schnarchlader (30kw, Säule hat wohl einen weg) damit sehr gut über die Woche ohne auch nur eine Minute auf das Laden zu warten, (die 5 Minuten Tankstelle fallen also völlig weg) und im Auto sitzen und warten bis fertig? Da geh ich lieber einkaufen. Man muss sich das nur einrichten und vom Tankstellengedanken wegkommen.
10 Jahre keine Steuer
100 Euro VK im Quartal.
Günstiger Stromtarif durch das eAuto im Eigenheim.
THG Vergütung.
Erster Service nach 15.000km hat 96€ gekostet.
Und für den Notfall eine Wallbox und grünen Strom vom Dach. Gut fürs Gewissen. Im Parkhaus auf der Arbeit meiner Frau eine Kostenlose Lademöglichkeit während der Arbeit.
 
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HisN schrieb:
@SavageSkull Bei meinem 2020er eNiro ist der Schalter noch vorhanden, weil es noch keine Pflicht war. Jetzt ist es Pflicht, also wozu der Schalter :-)
Meiner ist noch taufrisch und hat auch das neue KIA Logo drauf. Der Schalter ist im Handbuch noch beschrieben mit VESS, aber es gibt ihn nicht mehr. Also zwangsweise Gabelstapler sobald man auf R stellt.

HisN schrieb:
ganz abgesehen vom überzeugenden Fahrverhalten
Das ist für mich eigentlich der ausschlaggebende Punkt gewesen. Mir kann kein Verbrenner Fahrer erzählen, wie toll sein Turbo Benziner ist. Der E-Motor ist IMMER besser, stärker, schöner, angenehmer.
Habe das heute morgen auch wieder gemerkt, auf der spiegelglatten Straße, wie angenehm man das Gas dosieren kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
SavageSkull schrieb:
Mir kann kein Verbrenner Fahrer erzählen, wie toll sein Turbo Benziner ist. Der E-Motor ist IMMER besser, stärker, schöner, angenehmer.

Die meisten Fahrzeuge der aktuellen Generation sind da ja auch eher emotionslos und langweilig. Besonders gegenüber älteren Verbrennungsmotoren ist der Elektromotor natürlich so richtig im Vorteil aber die alten Motoren sind auch diejenigen die noch Charakter haben.

Das Gefühl der abrupten Leistungsentfaltung wenn der Turbolader dann irgendwann mal erwacht oder der Kontrast zwischen dem niedrigen und hohen Drehzahlbereich bei einem sportlichen Motor ohne Aufladung sind Dinge die dem ganzen Charakter geben. Solche Motoren sind zwar weder die schnellsten noch die effizientesten aber das Feedback vom Motor ist einfach noch da.

Natürlich gewinnt man solche Eindrücke nicht in einem allerwelts Motor im Volkswagen Polo oder Opel Corsa aber ein Reihensechszylinder aus den Neunzigern von BMW mit 2,5 Liter Hubraum sowie einige andere Motoren, die nicht direkt aus einem Supersportwagen stammen müssen, vermitteln einfach andere Gefühle als so ein toter Elektromotor.

Aber natürlich sind solche Motoren und die zugehörigen Fahrzeuge eher als Hobby und nicht als Gebrauchsgegenstand anzusehen und somit eher in die Kategorie Zweit- oder Drittwagen einzuordnen womit der Elektromotor für den Alltag wieder relevant wird.
 
SavageSkull schrieb:
Das ist für mich eigentlich der ausschlaggebende Punkt gewesen. Mir kann kein Verbrenner Fahrer erzählen, wie toll sein Turbo Benziner ist. Der E-Motor ist IMMER besser, stärker, schöner, angenehmer.
Die Aussage ist pauschal halt auch falsch. Auch wenn ich weiß worauf du hinaus willst, aber ein 300ps E-Motor kann nicht stärker als ein 600PS Benziner sein. Der Rest der Adjektive ist eher subjektiv ;)

Christian1297 schrieb:
Natürlich gewinnt man solche Eindrücke nicht in einem allerwelts Motor im Volkswagen Polo oder Opel Corsa aber ein Reihensechszylinder aus den Neunzigern von BMW mit 2,5 Liter Hubraum sowie einige andere Motoren, die nicht direkt aus einem Supersportwagen stammen müssen, vermitteln einfach andere Gefühle als so ein toter Elektromotor.
+1. Daher ist mein Motto auch: Daily: Elektro, Spaß: Verbrenner ;)
 
Ich denke man kann das gut mit dem Begriff "Benzin im Blut" erklären.

Bei einem Verbrenner vermitteln der Sound des Motors und die Vibrationen eine gewisse Kraft, die man unterm Fuß hat. Das triggert insbesondere das männliche Ego würde ich mal behaupten. Brumm, BrUmM, BRUMM, Platz da, ich komme!!!! ;)

Simulierte Geräusche im Innenraum eines Stromers können das nur zum Teil nachbilden und somit kann ein Stromer dieses Gefühl auch nur schwierig vermitteln - auch wenn er von der Fahrleistung und dem -verhalten objektiv betrachtet besser sein sollte.

Allerdings geht das natürlich schon irgendwie ein bischen in Richtung Esoterik und Egomanie :D
 
Christian1297 schrieb:
Das Gefühl der abrupten Leistungsentfaltung wenn der Turbolader dann irgendwann mal erwacht oder der Kontrast zwischen dem niedrigen und hohen Drehzahlbereich bei einem sportlichen Motor ohne Aufladung sind Dinge die dem ganzen Charakter geben.
Der Punkt ist ja der, dass du beim Verbrenner einen extrem geringen Drehzahl Bereich hast, in dem er "gut" arbeitet. Wobei der Bereich unterschiedlich ist, ob du Bumms haben willst, oder Sprit sparen willst. Daher bist du auch ständig am schalten, bzw die Automatik. Wobei die Automatik sich in der Regel auch schwer tut, je nachdem zu unterscheiden, ob ich jetzt gerade günstig rollen will, oder die Kraft entfalten will.

Auch der Elektro verliert irgendwann sein krasses Drehmoment, aber das Fahren ist halt deutlich mehr, entweder antippen und entspannt rollen, oder drauf drücken und beschleunigen, egal welche Drehzahl oder Gang. Er verliert irgendwann oben rum sein Drehmoment, aber da bist du beim Verbrenner schon im 4ten oder 5ten Gang, was hier alles eine fixe Übersetzung ist.
 
SavageSkull schrieb:
Der Punkt ist ja der, dass du beim Verbrenner einen extrem geringen Drehzahl Bereich hast, in dem er "gut" arbeitet.
Ich glaube du kennst einfach die falschen Motoren. Aber ja, beim Großteil der auf der Straße rollenden Verbrenner ist das so, weswegen das e-Auto für die meisten auch die bessere Wahl ist
 
Ja mit einem großem 6 Zylinder Sauger ist der Bereich deutlich größer, aber das ist halt kein "Wald und Wiesen" Motor.
Bleibt man mal bei dem VW Konzern, wäre der 1,9 und 2,0 Liter TDI und der 1,4/1,5l Turbo Benziner der Wald und Wiesen Motor. Wobei ich behaupte das die Leute, die heute Probleme mit der Anschaffung von Elektroautos haben, eher Autos fahren, wo deutlich kleiner Motoren ohne Turbo rumfahren. Der 12 Jahre alte Corsa mit 80PS ist bereits dem 140PS Turbo Benziner/Diesel deutlich unterlegen.
foo_1337 schrieb:
Daher ist mein Motto auch: Daily: Elektro, Spaß: Verbrenner ;)
Gegen Hobby habe ich auch nichts. Wobei das Thema Auto als Hobby halt immer vorbelastet ist, mit den Spinnern, die meinen auf der normalen Straße rasen zu müssen.
Ich kann mich auch nicht an alten Autoklassikern erfreuen, dem die Klimaanlage fehlt, oder diverse Helferlein, an die ich mich mittlerweile gewöhnt habe und wertschätze. Einzig die Übersicht nach hinten vermisse ich bei aktuellen Autos. Das geht ja ohne Kamera schon gar nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
SavageSkull schrieb:
Der Punkt ist ja der, dass du beim Verbrenner einen extrem geringen Drehzahl Bereich hast, in dem er "gut" arbeitet. Wobei der Bereich unterschiedlich ist, ob du Bumms haben willst, oder Sprit sparen willst. Daher bist du auch ständig am schalten, bzw die Automatik. Wobei die Automatik sich in der Regel auch schwer tut, je nachdem zu unterscheiden, ob ich jetzt gerade günstig rollen will, oder die Kraft entfalten will.

Das kann ich so nicht bestätigen. Beispiel meine S3 Limousine mit 310PS (4Zylinder 2L Turbo) hat das volle Drehmoment ab 2000U/min und zieht auch spontan und sofort an. Auch darunter spricht er sofort an. Die Automatik schaltet auch ziemlich gut. Außer das bekante anfahrruckeln das man manchmal hat ist sie butterweich und geschmeidig und schaltet auch sehr ffrüh runter. Hängt eben davon ab wie man sich das einstellt was ja geht.
 
SavageSkull schrieb:
Ja mit einem großem 6 Zylinder Sauger ist der Bereich deutlich größer, aber das ist halt kein "Wald und Wiesen" Motor.
Du bist immer noch bei dem Gedanken dass der Motor Mittel zum Zweck ist um das Fahrzeug samt seiner Insassen von A nach B zu bewegen. Kann man sich aber für die Technik und das Feedback so eines Motors begeistern, was natürlich nicht jeder können muss, dann rücken Dinge wie der Kraftstoffverbrauch in den Hintergrund. Es spielt ja keine Rolle dass der Motor bei geringer Drehzahl keinen Hering vom Teller zieht wenn er dafür am Ende des Drehzahlband ein Gefühl von Motorsport vermittelt.

Ähnlich so beim alten Turbomotor. Ein neuer Motor entwickelt quasi bei erhöhter Leerlaufdrehzahl schon verhältnismäßig viel Drehmoment und ein älterer benötigt gerne 2.500 Umdrehungen oder mehr sowie seine Gedenksekunde nach dem das Fahrpedal sich in Richtung Bodenblech bewegt hat. Der neue Motor ist natürlich effizienter und schneller aber beim alten Motor fühlst du noch wie sich die Kraft im Beschleunigungsvorgang so richtig entfaltet.

Die Tatsache dass ein Elektrofahrzeug für den Alltag kein Getriebe benötigt macht es natürlich erstmal noch weiter überlegen aber gerade das Gefühl wenn dir beim Kickdown das alte Getriebe den Gang so richtig reinknallt ist doch das was dich mit dem Auto verbindet.

SavageSkull schrieb:
Ich kann mich auch nicht an alten Autoklassikern erfreuen, dem die Klimaanlage fehlt, oder diverse Helferlein
Deshalb kannst du dich mit dem was ich vorher geschrieben habe auch nicht identifizieren. Das ist eben nicht deine Welt und daher der Unterschied zum Elektromotor kein großer.
 
Ist das nicht generell die Frage..... kaufe ich ein Auto aus zwckdienlichen Gründen oder weil ich auch Emotionen haben will?
Der Ökofetischist (ist jetzt absichtlich extrem ausgedrückt) sieht das Auto als Nutzesel das nur von A nach B kommen muss und dabei möglichst wenig Energie verbrauchen soll. Der Emotionale MEnsch der Fahren auch als Leidenschaft sieht, will hie rdeutlich mehr.

Die Frage ist am Ende.... werden wir Fahrzeuge im Elektrobereich sehen die auch Emotionen hervorrufen? Wenn ich mir da sowas wie den Audi RS E-Tron anschaue, geht das durchaus. Fährt sich eben anders. Aber im preisbereich für die Masse, findet man sowas aktuell leider noch nicht.
Ich bin durchaus der Meinung das E-Fahrzeuge sehr sportlich und Emotional sein können. Auch ohne das was man aktuell von Benzinern kennt. Die Emotionen müssen von anderer Stelle kommen. Als man noch Emotional mit Pferden durch das Gelände geritten ist, waren auch sicherlich viele erschrocken wie lahm und komisch die ersten Autos waren. Das braucht Zeit um sich umzugewöhnen. Aber Emotionen kann man auch in E-Autos finden. Sie sind eben nur anders.
 
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Hehe, da fällt mir meine Frau ein.
Auto? Mir scheissegal, fährt von A nach B. Hauptsache billig.

Letztens kommt sie zu mir: Lass unsren Benziner verkaufen, der ist Scheisse, ich will einen 2. Elektro.

Ich bin aus allen Wolken gefallen.
 
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Christian1297 schrieb:
Die Tatsache dass ein Elektrofahrzeug für den Alltag kein Getriebe benötigt macht es natürlich erstmal noch weiter überlegen aber gerade das Gefühl wenn dir beim Kickdown das alte Getriebe den Gang so richtig reinknallt ist doch das was dich mit dem Auto verbindet.
Da muss man noch nicht mal in Richtung Elektroauto schauen, sondern kann das schon an der Kontroverse Schaltung vs Automatik ablesen. Mein Vater, Jahrgang 47, hat noch nie Automatik gekauft und wird es auch nicht mehr. Wenn er meinen Golf mit DSG fährt, sagt er "Ja.... .. ist ok". Er braucht aber das Gefühl beim Schalten, weil ihm sonst Autofahren keinen Spaß bringt. Das geht mir zwar ein Stück weit auch so, aber da ich täglich durch den Berufsverkehr buchstäblich quer von Ost nach West durch Hamburg fahren muss, erfreue ich mich der entspannten Fahrweise mit DSG Automatik. Mit meinem (ur)alten Golf 3 kam ich mir vor als wenn ich ein Fass Sahne geschlagen habe, so wie ich in der Rush Hour am Schalthebel rühren musste :D


Schon da scheiden sich also die Geister bei Fahrtkomfort und -gefühl. Ja, schalten macht irgendwie Spaß, umso mehr, wenn das Auto einen kräftigen Motor hat. Man hat einfach das Gefühl, die Kontrolle zu haben und die Pferdchen nach seiner Nase tanzen zu lassen. Dementgegen steht die Automatik, bei der man nur das Gaspedal drücken muss und der Rest geht wortwörtlich automatisch. Elektroautos ohne Getriebe treiben das letztendlich auf die Spitze, weil es gar keine Schaltvorgänge mehr gibt, egal ob manuell oder automatisch.

Alles in allem ist das jedoch ein sehr emotionaler Aspekt, das besagte Benzin im Blut. Als Elektrofahrer hat man tendenziell eher Volt im Blut ;)


Im übrigen kann man das auch an der Soundkulisse bei der Formel 1 vs. Formel E sehen (naja, hören). Ich war bei beidem und die Stimmung ist bei der F1 einfach ungleich krasser. Es ist schon ein himmelweiter Unterschied ob auf der Zielgerade die F1-Boliden mit WWWWWRRRRRRROOOOOOOOOMMMMMMM an einem vorbeirasen oder bei der Formel E mit "sssss". Man hört die Dinger erst, wenn sie direkt vor einem sind, aber weder am Anfang noch am Ende der Geraden. EMOTIONEN!!!!! :lol:
 
DiePalme schrieb:
Ist das nicht generell die Frage..... kaufe ich ein Auto aus zwckdienlichen Gründen oder weil ich auch Emotionen haben will?
Wobei, als die ersten Teslas gefahren sind (und das Model S hat jetzt nicht gerade wenig Drehmoment) sind vielen Fahrern die Gesichtszüge entglitten, als sie mal Bodenblech gegeben haben. Sind das keine Emotionen. Ich war auch begeistert, als ich den Polestar mit Allrad voll durchgedrückt hatte.

DiePalme schrieb:
Das kann ich so nicht bestätigen. Beispiel meine S3 Limousine mit 310PS (4Zylinder 2L Turbo) hat das volle Drehmoment ab 2000U/min und zieht auch spontan und sofort an. Auch darunter spricht er sofort an. Die Automatik schaltet auch ziemlich gut.
Ein S3 ist halt kein Auto, was sich die Mehrheit kaufen kann und tatsächlich nochmal eine Hausnummer teurer, als mein frisch gekaufter Elektro, der für sich gesehen als Elektro eh schon teuer ist.
Hier ist jetzt die Frage, was willst du miteinander vergleichen?

Zur Automatik muß ich sagen, wenn ich 100mal von Hand schalte, vertue ich mich vielleicht 5mal (Zahlen sind jetzt eine Annahme), die Automatik aber vielleicht nur einmal so, wie man es gerade nicht im Sinn hat.
Mich nervt das eine mal mehr, als die 5 Fehler von mir. Einfach, weil mich mein Fehler weniger stört, als der Fehler, den jemand anderes macht. Keine Ahnung wie ich das Beschreiben soll, da gibts sicher einen Spezialbegriff dafür.
Das ist aber eher der emotionale Aspekt davon. Rein vom Fahren ist die heutige Automatik (bloss kein Wandler) halt das komfortablere Fahren. Du fährst halt einfach.
Ich bin halt der Meinung, dass Elektro Fahren in dem Bezug nochmal eine Steigerung ist.

Christian1297 schrieb:
aber beim alten Motor fühlst du noch wie sich die Kraft im Beschleunigungsvorgang so richtig entfaltet.
Das kann man Emotion nennen, für mich ist es Geschmackssache. Ich persönlich finde es nicht toll, wenn ich Bleifuß gebe, dass sich da etwas entwickelt. Der Elektro drückt gerade dann sofort und das ist für mich und wahrscheinlich auch die Mehrheit der Fahrer die schönere Emotion.

Vom Komfort Gedanken ist das halt auch genauso besser wie die Automatik, denn wenn ich den LKW überholen will, trete ich drauf und bin praktisch sofort schneller und kann überholen.
 
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@SavageSkull
Das mit dem S3 ist schon richtig, aber auch bei anderen Fahrzeugen mit modernen Turbomotoren sehe ich nicht, dass es einen echten Übergang gibt bis Power da ist. Das kenne ich eigentlich nur von Saugmotoren oder älteren Motoren mit Turbolader die dann erst bei 2500 oder 3000U/min richtig anziehen. Wir hatten mal ein Leihwagen, Audi A1 mit dem kleinen 3 Zylinder. Der zog auch sofort bei niedrigen Drehzahlen an. Da gab es auch keinen echten Übergang. Auch der Benz von meinem Stievvater mit puh... 180PS (Ältere E-Klasse) gabs das nicht und im Skoda von meinem Vater mit 150PS auch nicht. Die drücken alle sofort. Sehe da nicht wirklich einen Vorteil beim Elektrofahzeug.

Naja... das mit dem Schalten... kann man so oder so sehen. Handschalten ist für mich Oldschool. Fahren wir seit Jahren nicht mehr und kenne auch nur noch einen Kollegen der einen Handschalter hat. Insgesamt ist für mich ein Handschalter eine völlig veraltete Technik und ich kann nicht mehr nachvollziehen warum überhaupt noch jemand einen Schalter kauft. Aber da sind viele auch anderer Meinung.

Am Ende sind es eher persönliche Meinungen die hier einspielen und viel Gewohnheit. Da kann man nur im Kreis disskutieren.

Zu den Emotionen... sag ich doch... die Emotionen sind eben anders aber sie sind durchaus vorhanden. Man muss sich eben auch darauf einlassen. Ein geiles Elektrogeräusch kann auch genauso viel Emotionen bewirken wie ein V8... wobei ich den Sound eines V8 nicht mal mag. Ein sonorer V6 gefällt mir viel besser als das dämliche gbrabbel eines V8. Das nervt mich nur.
 
DiePalme schrieb:
Ein sonorer V6 gefällt mir viel besser als das dämliche gbrabbel eines V8. Das nervt mich nur.
Das ist aber eine Auslegungssache. Mein r129 mit M119 v8 z.B. ist so leise, da hört man fast gar nichts. Kein Vergleich zu einem "heutigen" V8, wo auf Sounding extrem wert gelegt wird. Damals galt halt noch Understatement mit versteckten Endrohren :)
 
@DiePalme
Ich glaube du hast meine Aussage zu "kleiner Drehzahlbereich" nicht so verstanden, wie ich ihn gemeint hat.
Also ja der Elektro ist auch für "Nicht Autoenthusiasten" ein deutlicher Unterschied. Im Vergleich zu einem etwas älteren Golf 7 mit 140PS Turbo Benziner, den 150PS Diesel Turbo im Skoda von der Arbeit oder auch dem 200?PS Diesel Turbo Passat von meinem Bruder, zieht der Elektro immer schneller und kräftiger an. Bis auf dem 200PS Passat war das sogar schon bei dem 80PS Elektro Diesel, den ich vorher hatte schon so.
Das Thema Drehzahlbereich, ist ja überhaupt der Grund, warum es beim Verbrenner so viele Gänge gibt. Nimmt man mal die 150kmh als Spitze wo die kleineren Elektros abgeriegelt sind als Maßstab, weil das weltweit eine Geschwindigkeit ist, die man im Alltag nicht überschreitet (darf) geht das alles mit einer Übersetzung.
Beim Benziner kann ich in einer Geschwindigkeit schon zwei verschiedene Gänge nehmen und dabei auch einen Unterschied Verbrauch oder der bereitgestellten Leistung merken.
 
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