PerfectlyNot schrieb:
Das ist mir bewusst vorallem alles zu lernen Befehle/sprachen etc dauert ja ewig
Die unterschiedlichen Befehle und Notationen in den einzelnen Sprachen sind doch kein Problem. Was wirklich schwer ist sind die KONZEPTE hinter der Programmierung an sich.
Was für ein Problem willst du lösen?
Willst du für dein Problem eine deklarative oder imperative Sprache verwenden?
Ist dein Problem an ein bestimmtes Ökosystem gebunden?
Ist bei deinem Problem die Performance ein wichtiger Faktor?
Wie wird das Problem skalieren? Wird es überhaupt wachsen? Wird es linear wachsen, quadratisch oder logarithmisch?
Ist dein Problem trivial und in ein paar Dutzend Zeilen gelöst? Wäre prozeduraler oder objektorientierter Stil angebracht? Sind bestimmte Patterns wie MVC sinnvoll?
So... und all diese Aspekte musst du abarbeiten, bevor du auch nur EINE Zeile Code geschrieben hast. Wie gehts dann weiter?
GENAU! Wieder nicht mit "coden"... Weiter gehts mit Schemata. Datenstrukturen, Programmablaufpläne, Komplexitätsklassen,... macht man alles mit Papier & Bleistift.
Kannst du jetzt anfangen zu "coden"? Ja, könntest du... Wenn du jetzt auch noch weißt, wie du die nötigen Daten- und Prozessstrukturen in der von dir gewählten Sprache umsetzt.
Kleiner Tip: Anwendungsentwicklung ist nicht zum Spaß ein Studiengang. Das lernt man nicht, nur weil einem Freitag Abend das Bier ausgegangen ist. Wenn du RICHTIG was machen willst, dann musst du dich einige
Jahre straff auf den Arsch setzen und mit der Materie befassen. Du musst permanent am Ball bleiben was neue Technologien und Trends angeht. Du darfst kein Update verschlafen, sonst bist du Schrott, Alteisen, Abfall...
ich denke mal ich übe mit VB2010 ein bisschen und ein paar Youtube turtorials
Toll, dann kannst du Tutorials nachschreiben. Das kann ein dressierter Affe auch, und ist dabei sogar noch schneller als du. Mit Programmieren hat das gar nichts zu tun.