Betriebssystem: Linux Kernel 7.0
Prozessor: Intel Core i7-14700
Grafikkarte: AMD Radeon RX 9070 (Mesa 26.0)
Arbeitsspeicher: 32 GB DDR4-3200
Meine Benchmark-Ergebnisse
- Steel Nomad: 4.302 Punkte
- Steel Nomad Light: 25.299 Punkte
- Speed Way: 4.871 Punkte
- Port Royal: 12.639 Punkte
- TimeSpy: 20.838 Punkte (Werte sind nicht über das Reporting-Tool gemeldet und somit nicht in den Auswertungen!)
Mal aus Spaß versucht, unter Linux zu benchen, mit Fedora 44, KDE Plasma 6, Wayland und Steam (Flatpak).
Getestet habe ich mit ProtonCachyOS 11.0 (20260521 & 20260601 V3). Beide liefern praktisch die gleichen Werte. Das Gleiche gilt für Proton Experimental. Mit Proton GE habe ich es gar nicht erst zum Laufen bekommen.
Bei den Command‑Line‑Optionen habe ich Folgendes ausprobiert:
PROTON_ENABLE_WAYLAND
PROTON_NO_ESYNC
PROTON_USE_WINED3D
Einen wirklichen Unterschied hat das aber nicht gemacht, die Abweichungen waren so gering, dass ich sie unter Messtoleranz verbuche.
TimeSpy läuft nicht > "Aborting due to not yet implemented feature: Shader model 5.1+ resource array." Es wird wohl ein Feature nicht von Proton unterstützt.
Am meisten Gefummel war tatsächlich nötig, um bei Steam (Flatpak) die Registry zu bearbeiten, damit ich die Keys für die Vollversion eintragen konnte. (Weil ich nicht wusste, wo die Pfade liegen und dass 3DMark die Keys in die Windows‑Registry schreibt.) ^^
Was die Leistung angeht > Beim Benchen bleibt Linux deutlich hinter Windows zurück.
Die Screens habe ich von der 3D Mark Seite gemacht, da seht Ihr oben die aktuellen Linux Werte und unten die letzten Windows Benchmarks.
Beim Gaming selbst sehe ich diese großen Diskrepanzen aber nicht. Bei Cyberpunk 2077 habe ich mit und ohne FSR 4 nur wenige FPS Unterschied (Ich nehme CP2077 als Beispiel, weil es das anspruchsvollste Spiel in meiner Sammlung ist.)
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Eine Info will ich noch mitgeben, die automatische Hardwareerkennung von 3DMark läuft bei mir nicht. Ich weiß nicht, ob das generell ein Problem unter Linux ist oder ob es speziell an der Steam‑Flatpak‑Version liegt.
Deshalb habe ich die Funktion in den Einstellungen deaktiviert, da sonst vor dem Benchen eine Endlosschleife startet, in der 3DMark versucht, die Hardware zu ermitteln > der Benchmark startet somit gar nicht erst.
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Ich habe mal meine Vorgehensweise in einen Thread gepackt, wie ich 3DMark unter Linux aktiviert habe.
Hier der Link
3DMark unter Linux - Anleitung eines Laien
Mein Dank geht auch an
@Tevur, er hatte einen sehr guten Tip mit Protontricks und damit habe ich auch noch TimeSpy ans Laufen bekommen.