Computer zerstört bereits das 2. Netzteil

SpitfireG

Cadet 2nd Year
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Sep. 2007
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Guten Tag,

liebe CB-Community ich bin gerade wirklich am verzweifeln mit meinem Desktop Pc und weiss einfach nicht mehr weiter.

Mein selbst zusammengestellter Computer ist jetzt fast 2 Jahre alt und vor gut einem Monat gab es, beim laufenden Betrieb, aufeinmal einen kleinen Schlag, ich bilde mir sogar ein ein paar funken gesehen zuhaben und der Computer ging aus.
Natürlich direkt nochmal probiert anzumachen, was sogar ging.Leider aber nur bis zum Bildschirm Windows normal oder im abgesichterten Modus starten.Dann ging er wieder mit einem kleinen schlag aus und seitdem nicht mehr an.

Das Netzteil hab ich mit einer Büroklammer überbrückt, ging nicht.(Enermax Pro 82+)

Ram und Grafikkarte bei einem Kumpel eingebaut, scheint noch alles zu funktionieren.

Also erstmal ein neues NT gekauft (Thermaltake Munich 430W). Doch mit diesem leuchtete nicht mal die kleine LED auf dem MB.Also noch ein neues Mainboard gekauft.(AsrockB85 pro4) Davor hatte ich ein Gigabyte H87 HD3

Nun war ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass mein PC wieder anspringt, doch stattdessen passiert genau das selbe wie oben beschrieben.Es gibt einen kleinen schlag, minimale Funken am Netzteil und das NT ist kaputt(Hab es schon probiert zu überbrücken.

Was vielleicht noch erwähnenswert wäre ist, dass ich vor 3 Monaten umgezogen bin und mir ziemlich sicher bin, dass die Stromleitungen in dem Haus nicht die besten sind.

Habt ihr vielleicht noch eine Idee, wo das Problem liegen könnte?

Mit freundlichen Grüßen,

Claudio
 
Was ist überhaupt eingebaut?
Was hast du mit dem PC gemacht wärend das mit dem Defekt passiert ist? (PC unter Last?)
 
Tja, der Defekt des zweiten Netzteils kann aber auch nur wieder Zufall gewesen sein.

Du könntest vor den Rechner noch eine einfach USV legen, um Spannungsspitzen, die über die Stromversorgung enstehen können, abzufangen. Auch denkbar wäre eine Master/Slave-Steckleiste mit integrierter Sicherung.
 
Das sollte eigentlich nicht am PC liegen, also Mainbord oder Grafikkarte. Würde echt eher auf die Stromversorgung tippen. Vielleicht Spannungsspitzen, die das NT überlasten und rumms.

Schon einen Elektriker gefragt?
​Mit anderen Geräte Probleme?
 
Woa das geht ja mal richtig schnell, keine Stunde vergangen und schon so viele Antworten.Müsst ihr nicht arbeiten :evillol: .

Grafikkarte : Radeon HD 7750 iCooler

Festplatte : Kingston SSD Now 300 +1TB normale Festplatte wobei das Betriebssystem natürlich auf der SSD installiert ist

Arbeitsspeicher: Ballistix Sport 4 GB

Netzteil : Thermaltake Munich 430W

CPU : Xeon E3 1230 v3 + Thermaltake Macho

Gehäuse : Bitfenix Shinobi

Mainboard : AsRock b85 pro4

Als das erste NT abgeschmiert ist, habe ich ledeglich im Internet gesurft und ein Archiv entpackt.

Einen Elektriker hab ich noch nicht gefragt, da ich in einer Mietswohnung wohne und dadürch noch mehr Kosten entstehen würden.

Wirkliche Probleme hab ich mit keinem anderen Gerät.Geheizt wird hier mit Gas und immer wenn der Boiler anspringt, höre ich über meine Standlautsprecher ein komisches Störsignal.Weshalb ich auf ein schlechtes Stromnetz schließe.Dazu sei aber auch gesagt, das der Verstärker 1982 erbaut wurde.

Also sollte ich probieren das NT gegen ein neues umzutauschen und davor noch eine Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz kaufen.

Ich wünschte ich hätte bei dem neuen NT erstmal nur das MB angeschlossen, dann könnte ich jetzt wenigstens den CPU und Festplatte ausschließen.
 
Schau dir mal alle Kondensatoren an. Sämtliche vom Board und der Grafikkarte.
Bin Elektroniker und ohne großen Aufwand lässt sich da nicht viel Messen. Messen könnte man die anliegende Spannung, den Widerstand der Leitung und das auslösen der Sicherung.
Spitzen im Netz sollte jedes gescheite Netzteil gut abfangen können.
 
Besser als die Steckdosen ist eine USV. Kostet auch nicht die Welt, aber schützt den PC wirkungsvoll.
 
Ich stimme da Smiley zu. So eine kleine Box vorm eigentlichen Anschluss ist ein Segen.
Du müsstest dich ja dann mit deinem Vermieter in Verbindug setzen. Er ist doch dafür zuständig, das die Stromversorgung optimal funktioniert. Das mit dem Beuler ist nicht normal. Jedenfalls haben wir hier so etwas nicht.

Da du ja den Tausch vom Mainboard vorgenommen hast, hast du auch darauf geachtet, dass die Abstandhalter nur dort sind, wo die Bohrungen im Mainboard vorhanden sind?

Gruß Andy
 
Erstmal vielen lieben Dank für eure hilfe, ich habe das Problem gelöst.Auch wenn ich es eigentlich nicht glauben kann wo der Fehler lag. Ich habe aus bequemlichkeit den neuen Netzstecker vom Netzteil nicht ausgepackt und weiterhin den Netzstecker vom anscheinend alten defekten Enermax NT benutzt.
Vorhin dann doch mal das andere Kabel benutzt und siehe da alles läuft so wie davor.Sogar mein altes Enermax geht noch : / . Jetzt müsste ich ja fast noch mein altes Mainboard testen .
Ergänzung ()

So Kommando zurück Netzteil ist doch Kaputt, da es 30 x schnell piept, was irgendwas mit der Stromversorgung zu tun hat. Dafür geht aber noch das alte MB :) steht ja hoffentlich nicht umsonst ultra durable drauf :p .
Wegen den USV hab ich noch ein paar Fragen:
1.Ist diese USV hörbar oder ist das eins ohne Lüfter. http://www.amazon.de/APC-Back-UPS-7...rs&ie=UTF8&qid=1446051808&sr=1-4&keywords=USV
2.Zusätzlich zum PC und evtl. Bildschirm würde ich noch gerne meinen verstärker mit dran hängen.Leider steht bei diesem keine Ampere angabe drauf, ich weiss nur das er 125 W RMS hat und es ein Kenwood KA 990SD ist.Reichen dafür die 700VA ?
 
Du kannst den Verstärker problemlos an die "Surge protection" Seite anschließen um ihn abzusichern. Auf die Batterieseite "Battery Backup and Surge Protection" würde ich den Verstärker nicht hängen.

Das von dir verlinkte Modell hat keinen Lüfter.
 
Studiere grad Elektrotechnik und vielleicht ist das total paranoid und absurd, aber wie wärs mit einer Schirmung?
Vielleicht betreibt jemand nen alten Asynchronmotor unter dir oder sowas :D
 
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