schön wäre es und auch interessant, zu testen, wieviel der schnelle Speicher wirklich ausmachen wird. Nachdem dies alles aber bereits so integriert ist, weiß ich gar nicht, ob da ein Eingriff noch möglich ist?
Wäre schon spannend, wie sich die B390 bei "nur" 8533, oder gar 7500 schlagen würde. Vielleicht sogar kaum ein Unterschied - zumindest bei nieder gewählter TDP, weil das vorher greifen wird... könnte ich mir zumindest gut vorstellen.
Und nein, es ist nicht zum "Schutz" der Konsumenten. Es unterdrückt in erster Linie mehr Vielfalt und Möglichkeiten. Wer mit den iGPU bzw. CPU Bezeichnungen was anfangen kann, weiß auch, dass die Leistung auch vom RAM abhängt und wählt diesen ebenso nach seinen Bedürfnissen, so lange er eine Wahl hat. Wäre es für die Konsumenten, gäbe es bessere Möglichkeiten (und das schließt auch ausdrücklich die CPU Nomenklatur mit ein!)
Vielleicht ist der Einbruch nicht so stark und relevant - und manchem wäre es deswegen lieber auf aufrüstbare LPCAMM Module zu setzen - mir z.B. ich würde gerne auf die letzten paar Prozente verzichten können und wollen, aber kein Hersteller wird dies anbieten wollen, wenn er eben deswegen die große iGPU nicht mehr entsprechend bewerben kann. Womöglich ist dies genau auch einer der Gründe für Intel - wenn der Speicher nicht mehr reichen wird, muss eben wieder ein neues Gerät mit neuer CPU her;-)
Also von der jetzigen RAM Situation mal ausgenommen - aber das ist nun ebenfalls vielleicht ein willkommener Grund. Das Verlöten ist doppelt schlecht zur jetzigen Zeit: nicht nur, dass es nicht später "günstig" nachgerüstet werden kann, es verhindert zudem, dass dieser jetzt verbaute Speicher später in anderen Geräten auch wieder eingesetzt werden kann. Ich bin z.B. froh, dass ich sehr viel an verschiedenem DDR4 Speicher gebunkert habe - so kann ich zwar leider nicht auf Ryzen >5000 umsteigen, aber damit kann ich leben, wenn zumindest jeder Laptop und Desktop leicht mind. 64GB RAM haben kann. Wenn die Situation lange so weiter geht, bleibt es eben dabei.
ps.
E1M1:Hangar schrieb:
Was das für den Kunden bedeutet:
- der Hersteller / OEM muss im Gerät liefern, was er im Marketing und den Specs darlegt
- der Kunde wird nicht mehr mit lahmen Ram oder verstecken Singlechannel Konfigurationen die im worst case verlötet sind verarscht
Klassicher Fall von News nicht gelesen und/oder nicht verstanden.
also ich lese jetzt nichts dazu, dass der verlötete RAM nicht als "Singlechannel" ausgelegt sein darf - ebenso steht auch nichts dabei, dass die Kühlung gut genug sein muss, um die Leistung überhaupt ausfahren zu können. Das würde wenigstens etwas Sinn ergeben. Zum "Schutz" des Kunden wäre das einzig sinnvolle ein standardisierter Test: wird Punktzahl von mindestens x erreicht, gibt es das entsprechende Level oder sonst eben nicht. Wodurch es erreicht wird, ist für den Kunden irrelevant. Auch nicht ganz fair, aber zumindest stimmiger