Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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krong schrieb:
Das liegt offensichtlich an den getroffenen Maßnahmen.
Ja klar, oder zumindest auch!
Nur was ziehen wir für eine Erkenntnis daraus?
Sind die Menschenleben, die wir in "normalen" Jahren verlieren, weniger wert um sie zu schützen als in Zeiten von Corona?
Zur Erinnerung. 2017/18 waren es um die 25.000 Tote, wenn ich das richtig erinnere.
 
hotzenplot schrieb:
laut RKI Bulletin verzeichnete man einen Rückgang auf R < 1 , BEVOR die harten Maßnahmen in Kraft traten ( 23.03 ). Und keinerlei relavante Änderung DANACH ( ab 26.03 ) zeigten
Wo findet man diese Infos?
Und wurden Kitas und Schulen nicht vor dem 23. geschlossen?
Also bei uns ab dem 17. und den Leute waren ja schon tagelang davor klar, dass das passieren würde und sie waren wohl schon sensibilisiert.
Wie kommt man da auf den 23. und die einfältige Aussage daran sieht man, daß die Maßnahmen alle nichts gebracht haben?
Das ist doch einfach nur ein Nachplappern der Theorien von KenFm und der Schwkndelambulanz ohne diese zu hinterfragen.
 
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Wir lernen sehr viel aus dieser Krise. Das ermöglicht es uns in Zukunft auch mit Grippewellen anders umzugehen. Vielleicht bewirkt es einen Kulturwandel.
 
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K-BV schrieb:
Ja klar, oder zumindest auch!
Nur was ziehen wir für eine Erkenntnis daraus?

Dass die getroffenen Maßnahmen in DE bisher genau richtig dosiert wurden.

Ich verstehe Leute wie dich aktuell einfach nicht.
Wir stehen in DE vergleichsweise gut da. Willst du das ändern? Willst du hier auch solche Verhältnisse wie in Spanien, Italien, Großbritannien oder den USA haben?
 
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acme.INC schrieb:
Wir lernen sehr viel aus dieser Krise. Das ermöglicht es uns in Zukunft auch mit Grippewellen anders umzugehen. Vielleicht bewirkt es einen Kulturwandel.
Trotzdem bleibt das "moralische Dilemma" der Wertigkeit von Toten, da man das ja nicht jedes Jahr wiederholen kann und wird.
 
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Vielleicht wären wir schon bei R0 nahe 0, wenn alle sofort Masken getragen hätten?
Ergänzung ()

Wenn Leute die sich krank fühlen in Zukunft zu Hause bleiben, sich mehr selbst isolieren, nicht mehr zur Arbeit oder Oma rennen und sich und andere besser schützen, dann braucht es ja keinen Lockdown mehr. Es braucht einfach mehr Sensibilisierung für diese Dinge.
 
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krong schrieb:
Ich verstehe Leute wie dich aktuell einfach nicht.
Wir stehen in DE vergleichsweise gut da. Willst du das ändern?
Hab ich was von ändern gesagt? Ich stelle nur fest und stelle Fragen. Mehr nicht.
Im Übrigen auch eine wenig erfreuliche Erkenntnis der Krise. Man kann nicht mal mehr einen Satz schreiben, der im allerweitesten Sinn als Kritik an den Massnahmen verstanden werden könnte, ohne in eine Volksschädling-Ecke gestellt zu werden.
 
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Na ja, das sehe ich anders. Ich finde zum Beispiel die politischen Lösung für den Bildungssektor (damit meine ich nicht nur Schule) derzeit alles andere als ideal. Wird auch medial kaum behandelt. IS halt auch toll, da man die Auswirkungen dahingehend kaum richtig beziffern kann und die Auswirkungen ggf. erst in Jahren zu sehen sein werden. Aber wenn ihr nicht bald Lösungen kommen, und damit meine ich keine geschenkten Noten und Abschlüsse, haben wir einige Verlierer, die unter Umständen das nie wieder aufholen und die selbst nichts an der Lage so wirklich ändern können.
 
Jedenfalls ist der Abschluss nichts, mit dem man groß angeben sollte.

Da muss sofort eine Lehre oder ein Studium folgen, damit dann wenigstens diese Note für zukünftige Arbeitgeber belastbar ist.
 
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Hier (Bielefeld) passiert gerade genau das, was das RKI (und viele andere) befürchtet haben ... das Gerede um die Lockerungen lockt die Leute nach draußen ... die meisten kehren stumpf zur Normalität zurück.

Klar tragen auch viele in Bus und Bahn Masken (aber es ist noch lange keine Mehrheit) ... und da es nun wieder so viele sind, die die Öffies nutzen (müssen), betragen die Abstände selten mehr als 1m. Verschlimmert wird das noch dadurch, dass die Fahrpläne weiterhin im Sonntagsmodus laufen (niedrigere Frequenz -> mehr Fahrgöäste pro Wagen).

Beim Einkaufen das selbe (zumindest in Läden, die ihre Kunden nicht mehr "gängeln" - zum Glück sind das nicht viele).
Auch in der Tanke scheinen die Leute die Hinweisschilder (maximal 2 Kunden gleichzeitig, Abstand halten) jetzt wieder häufiger zu übersehen ... eventuell denken die auch, man hätte sie nur noch nicht abgenommen.
Einzig der Desinfektionsautomat wird weiter gerne genutzt :freak:

Die Lockerung der Maßnahmen ist mMn ein dicker Fehler, der sich in 2 bis 3 Wochen rächen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da muss ich @Mustis völlig recht geben. Gerade dern Bereich finde ich auch nicht optimal, obwohl ich alles in allem mit dem Umgang durchaus zufrieden bin.

acme.INC schrieb:
Immerhin gab es in Jena seit der Maskenpflicht keine neuen Ansteckungen mehr. Jedenfalls liegt Jena nicht in China, es könnte also stimmen. :daumen:

Ob man das nach der kurzen Zeit schon wirklich auf die Masken schieben kann? Thema Inkubationszeit. Also ich bin voll für die Masken und glaube an die Verbesserung, aber ob Jena ein Beiweis ist, dass es klappt bin ich nicht überzeugt.

K-BV schrieb:
Trotzdem bleibt das "moralische Dilemma" der Wertigkeit von Toten, da man das ja nicht jedes Jahr wiederholen kann und wird.

Bleibt es in keinster weise. Es heißt nicht Corona oder Grippe in diesem Jahr, es heißt Corona und Grippe. Das Eine können wir impfen und behandeln, dass Andere nicht. Beides ist da. Corona fordert nun zusätzlich unsere Ressourcen und das exponentiell wenn man nichts tut und man muss dafür Sorgen, dass die nicht ausgehen um Menschen EGAL welcher Erkrankung behandeln zu können. Das Augenmerk ist nicht, dass Kapazitäten für Corona bleiben, es geht darum ALLE behandeln zu können die es brauchen.
Keiner glaubt daran, dass sich durch die Maßnahmen mehr ansteckt, es geht darum jeden maximal behandeln zu können und diese Situation gab es immer bei der Influenza.
Warum man auch heute noch mit dem Grippevergleich kommen kann erschließt sich mir in keinster weise. Da stell ich mir eher die Moralfrage...

Idon schrieb:
Immer diese Scheindiskussionen.

Man kann sich über j...

Vergiss es... sinnlos... Verblendung, Dummheit, Troll, Ignoranz, Arroganz, eh immer dagegen, ACAB-Fraktion, keine Ahnung was die Ursache ist.
 
Und selbst wenn es eine Moralfrage sein sollte: Irgendwie muss man sich eben entscheiden.
 
K-BV schrieb:
Trotzdem bleibt das "moralische Dilemma" der Wertigkeit von Toten, da man das ja nicht jedes Jahr wiederholen kann und wird.
Shutdowns nicht.
Aber Maskenpflicht + apppflicht würde mindestens genauso viel bringen.
Welche Diskussion geht dann los?
Dass Apps zwar im Moment sicher sind aber das nur der erste Schritt zur blablablubb totalen Überwachung ist?
Ergänzung ()

acme.INC schrieb:
Wenn Leute die sich krank fühlen in Zukunft zu Hause bleiben, sich mehr selbst isolieren, nicht mehr zur Arbeit oder Oma rennen und sich und andere besser schützen, dann braucht es ja keinen Lockdown mehr. Es braucht einfach mehr Sensibilisierung für diese Dinge.
Da bei Corona fast die Hälfte der Infektionen vor Symptombeginn stattfinden und alleine dieser Zeitraum einen R0 von 0.9 ausmacht wird das alleine bei Corona (keine Grundimmunität in der Bevölkerung) leider nicht reichen. Für andere Krankheiten vielleicht schon.
Und wir werden sad Corona Problem ja wahrscheinlich auch keine 5 Jahre mehr haben.
 
TheDr schrieb:
Dass Apps zwar im Moment sicher sind aber das nur der erste Schritt zur blablablubb totalen Überwachung ist?
Sieh es doch mal anders herum.
Also nicht aus einer privaten Datenschutz-Logik heraus, sondern aus der Verwertungslogik eines Unternehmens, welches mit Nutzungs- und Positionsdaten Geld verdient.

Wenn es eine Möglichkeit gibt, auch aus einer Corona-Zwangs-Appisierung Kapital zu schlagen, dann wirst du zumindest versuchen, diese auch zu nutzen ... einfach weil dir sonst "gefühlt" Geld durch die Lappen geht.

Ich finde die Sorge, dass aus einer Corona-App irgendwann doch kapital geschlagen wird, nicht so besonders abwegig ... bisher wurde jede Möglichkeit dazu irgendwann auch genutzt.

Es muss ja nicht gleich in Richtung offenem Überwachungsstaat gehen (wie in China) ... schließlich will man hier nicht Menschen erziehen, sondern nur Geld mit ihnen verdienen.

Natürlich ist eine App sinnvoll, um Infektionswege nachzuvollziehen ... aber was kommt nach Covid-19?
Die "Corona-App" kann sehr einfach auf andere Krankheiten umgebaut werden ... Grippe gibts jedes Jahr (oft sogar mehrmals im Jahresverlauf) ... und damit hätte man dann eine App, die auf jedem Smartphone oder Tablet installiert ist oder sogar installiert sein MUSS.
Eventuell werden wir diese App nie wieder los, wenn sie erstmal da ist, und zumindest für mich ist das Grund genug, die App nicht NUR zu bejubeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
Wenn also die Menschen Masken tragen (2A und 2B), und diese tatsächlich dem Fremdschutz dienen (1), dann ist es letztlich egal, ob sie sie aus falschen oder richtigen Beweggründen tragen. Der (objektiv) beobachtbare Rückgang der Neuinfektionen wäre in beiden Fällen gleich.

Falsch, da diese Menschen meist über ein nur oberflächliches Wissen über das Masken-Tragen verfügen. Ich beobachte täglich, wie diese "Experten" sich ständig mit den Fingern an der Maske rumfummeln und damit die Chancen einer Infektion eher noch erhöhen. Vor allem wenn ich sehe wie diese Leute Kinder im Kindergartenalter solche selbst genähten Masken aufzwängen, die damit völlig überfordert sind und eigenltich nicht mehr normal spielen können, bekomme ich regelmäßig die Krise!
 
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DerOlf schrieb:
Die Lockerung der Maßnahmen ist mMn ein dicker Fehler, der sich in 2 bis 3 Wochen rächen wird.

Was wäre deine Idee? Alles dicht lassen bis es Medikamente gibt wohl kaum. Also mir persönlich ist eine funktionierende Wirtschaft dann doch zu wichtig. Es geht um Existenzen.
 
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@derMutant:
Also geht es dir einzig um den Selbstschutz ... ist ja OK.
Die Masken sollen primär ANDERE Schützen ... und wenn genügend Leute sie tragen, dann dient das auch deinem Selbstschutz, einfach weil dann auch du seltener dem Sprühregen anderer ausgesetzt bist.
Es geht nicht um die Erreger, die von aussen an die Maske gebracht werden, sondern um die, die von innen kommen.

milanovic schrieb:
Es geht um Existenzen.
Falsch: Es geht um Existenzen vs Menschenleben und Gesundheit.
Glaubst du, die Existenzen sind durch ein Wiederaufflammen der Pandemie bedeutend weniger in Gefahr?

Lockerungen sind wichtig, aber der Zeitpunkt ist mMn zu sehr von den Bedürfnissen der Wirtschaft abhängig gemacht worden ... es ist schlicht zu früh.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
Die Lockerung der Maßnahmen ist mMn ein dicker Fehler, der sich in 2 bis 3 Wochen rächen wird.

Da schliess ich mich an, zumal sich nicht alle an die Maskenpflicht halten werden. ( Hat man ja bei der Kontaktsperre gesehen)

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass eine zweite Welle auf uns zukommt, und dann gehts richtig rund.
 
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