Hallo
SE. schrieb:
Was genau versuchst du zu sagen? Diese Aussage liest sich als ob Medizin (als Wissenschaft) das Gegenteil von exakter Wissenschaft wäre. Diese Annahme ist falsch. Was meinst du mit „exakt“? Und inwiefern ist Medizin nicht „exakt“?
Nur weil etwas anders ist bedeutet es noch lange nicht das es das Gegenteil ist.
Eine exakte Wissenschaft benötigt immer die gleichen Voraussetzungen/Gegebenheiten und vor allem eine Reproduzierbarkeit, diese Punkte sind in der Medizin nicht immer gegeben.
Jeder Patient ist anders, jede Krankheit (bzw. der Verlauf) ist anders, man kann nicht jeden Patient mit der gleichen Krankheit immer exakt gleich behandeln und genau so gut/schnell gesunden.
Jeder Patient ist ein menschliches Individuum das anders reagiert und anders behandelt werden muss, oft bekommen Patienten mit der gleichen Krankheit andere Dosierungen/Medikamente.
Manche Patienten vertragen aufgrund von Vorerkrankungen oder körperlichen Einschränkungen/Unterschieden bestimmte Medikamente nicht oder benötigen andere Dosierungen.
Es gibt auch nicht immer exakte Tabellen/Vorschriften welche Medikamente/Dosierungen ein Patient bekommen muss, bei der Dosierung und Auswahl der Medikamente wird auch ausprobiert.
Es gibt viele unterschiedliche Krankheiten die ähnliche oder die gleichen Symptome aufweisen und wo ein voreiliger/gestresster/unerfahrener Arzt schnell eine falsche Diagnose stellen kann.
Ein Arzt muss bei neuen/unbekannten Krankheiten auf jeden Patienten neu eingehen und kann nicht nach Schema F vorgehen, bei einfachen und bekannten Krankheiten funktioniert das noch.
Corona ist doch das beste Beispiel, die Ärzte haben Atemnot festgestellt und die Patienten blind ans Beatmungsgerät geklemmt, bis sie gemerkt haben das die Patienten zu oft gestorben sind.
Grüße Tomi