Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?

Wirst du dich impfen lassen und welcher Impfstoff wäre dir am liebsten? (2 Stimmen)

  • Nein

    Stimmen: 174 22,6%
  • Ja (Biontech & Pfizer)

    Stimmen: 236 30,6%
  • Ja (Astra Zeneca)

    Stimmen: 10 1,3%
  • Ja (Sputnik V)

    Stimmen: 7 0,9%
  • Ja (Moderna)

    Stimmen: 48 6,2%
  • Ja (Johnson & Johnson)

    Stimmen: 20 2,6%
  • Ja (Impfstoff egal)

    Stimmen: 111 14,4%
  • Anderes (Antwort im Thread)

    Stimmen: 12 1,6%
  • 1. Impfung erfolgt

    Stimmen: 97 12,6%
  • 2. Impfung erfolgt

    Stimmen: 321 41,6%
  • 3. Impfung erfolgt

    Stimmen: 28 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    771
Status
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CrunchTheNumber schrieb:
Bis zum Beweis des Gegenteils muss man davon ausgehen, dass Kinder und Jugendliche das Virus genauso verbreiten wie Erwachsene. Alles andere ist im günstigsten Fall "Wolkenkuckucksheim" oder sonst zumindest "fahrlässig".


Ohne nähere Erläuterung gilt zumindest im deutschen Sprachgebrauch die die "normale", rechtliche Definition: Kinder haben das 14. Lebensjahr nicht vollendet, Jugendliche nicht das 18. Lebensjahr.

Gruß,
CTN

Dir ist schon klar, dass man die Existenz eines Nichtvorkommens nicht beweisen kann. Und die Daten in der Frage zeigen halt Unterschiede, wenn den Artikeln zu trauen ist. Ob es niemals einen Fall geben wird ist für die Frage des gesellschaftlichen Umgangs mit Corona irrelevant. Der besondere Schutz von Babys ist jedenfalls belegt. Gerade haben in einer Familie in der Nähe Mutter, Vater und das 10jährige Mädchen einen positiven Test, der 10 Tage alte Junge ist negativ.

Die rechtliche Definition gilt ohne nähere Erläuterung im deutschen Sprachgebrauch? Und was gilt für die, die die nicht gelernt haben. Sprechen die kein Deutsch? 0-14 ist zu unpräzise für die Frage.

Mal ganz nebenbei - hast Du das Argument nicht verstanden mit dem Alter und dem Immunsystem und der fehlenden Präzision oder geht es Dir darum Recht zu behalten? Im ersteren Fall erkläre ich es Dir noch einmal gerne, im letzteren erkläre ich Dich zum Sieger in der Debatte und überhaupt jeder Debatte mit mir per fas et nefas. Welche Erklärung brauchst Du? Bedien Dich.
 
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Zum Begriff Kind bzw. Kindheit:

Meiner Meinung nach (wer will, dem suche ich gerne Fachpädagogsche Literatur heraus) kann man von einem "Kind" sprechen, wenn man mit einem Menschen zu tun hat, welcher noch nicht in die Pubertät eingetreten ist.
Ab da hört "Kind" so langsam auf (langsam, weil die individuellen Entwicklungstempi sich nunmal stark unterscheiden).

Natürlich ist der Übergang zwischen "Kind" und "Jugendlicher" nicht trennscharf sondern fließend ... leider erlaubt ein Rechtssystem nunmal keine fließenden Übergänge von einem Rechtsstatus in den nächsten, also legen wir (mehr oder weniger willkürlich ... aber wenigsten in einer art gesellschaftlichem Konsens) Altersgrenzen fest.
Bei diesen gibt es im Grunde nur eine wichtige Eigenschaft. An der betreffenden Grenze sollte eine signifikante MEHRHEIT der Betroffenen die "nächste Stufe" bereits erreicht haben.
Mit 14 stecken die meisten noch mitten in der Pubertät ... und wenn man diese als Kriterium annimmt, dann ist man mit 13 eben noch "Kind" und mit 15 "Jugendlich".

Eine wissenschaftlich valide Unterscheidung ist nicht Aufgabe unseres Rechtssystems. Dieses wacht lediglich darüber, dass ein unterschedlicher rechtlicher Status auch zu unterschiedlicher juristischer Behandlung führt.
Und dabei geht es dann nicht so sehr darum, ob ein jemand nun eher "kindlich" oder eher "jugendlich" wirkt. Es geht viel mehr darum, dass mit dem Wechsel rechtliche Konsequenzen verbunden sind ... z.B. die eingeschrnkte Vertrags- oder Straffähigkeit, die Möglichkeit eine Fahrerlaubnis zu erlangen, zu heiraten (eine Familie zu gründen), sich über jede Vernunft hinaus zu besaufen und vieles mehr.

Es geht nicht darum, ob diese Grenzziehungen wissenschaftlich valide sind ... es geht um das funktionieren einer bürokratischen Struktur.

In einem Rechtssystem geht es nicht so sehr um Gerechtigkeit oder wasserdichte wissenschaftliche Begründungen sondern eben um Rechtsprechung ... en feiner Unterschied, über den es sich lohnt, mal ein bisschen länger nachzudenken, bevor man unser Rechtssystem kritisiert.

Noch ein bisschen Praxisnäher:
Die Entscheidung, z.B. noch nicht Schulpflichtige Kinder von der Maskenpflicht auszunehmen ist eher aus einem praktischen Grund erwachsen ... wenn es im Kindergarten schon manchmal nicht mölglich ist, darauf zu achten, dass alle Kinder komplett bekleidet bleiben, wie soll man dann das tragen einer Gesichtsmaske gewährleisten ... jedes Elternteil, dessen Kind zwischendurch mal keine Lust auf Mütze, Schuhe und dicke Socken hat, kann das sicherlich nachvollziehen ... zack, runter ist die Mütze und mindestens einen Fuss bekommt der Racker auch irgendwie frei.
Darum sind Strampelanzüge für den "Insassen" auch extrem ausbruchssicher gestaltet ... viele Kinder wolllen am liebsten nackt sein. und dieses Bedürfnius wird nur langsam durch Scham ersetzt (dazu benötigt es Sozialisation ... und die braucht vor allem eine Peergroup, die abweichendes Verhalten sozial sanktioniert - klingt doof, ist aber so).

Eine Maske vorm Gesicht stört schon viele Erwachsene stark genug, um die Regelungen zu ignorieren.
Ich kenne einige, die extra wegen der kommenden Maskenpflicht am Freitag bzw. Samstag Einkäufe für mehrere Wochen getätigt haben ... nur damt sie nicht mit Maske in den Supermarkt müssen. Alles Menschen, die sonst relativ häufig einkaufen gehen (ein oder zwei mal die Woche), die aber im Angesicht einer Maskenpflicht gleich mal das Hamstern anfangen.
Da einzelne Supermärkte Stückzahlen begrenzen (nur Haushaltsübliche Mengen) sind ein paar unsere Hamster sogar durch mehrere Märkte getingelt, um sich für den nächsten Monat zu versorgen.

Wenn schon angeblich vernünftige Erwachsene sich so benehmen, was erwartet man da von Kindern?

Ob die sich anstecken, als Überträger fungieren oder nicht, ist unerheblich, denn darum geht es dabei einfach nicht ... es geht um die technische und personelle Umsetzbarkeit einer Überwachung der Maskenpflicht ... die ist bei kleinen Kindern einfach nicht gut machbar, wenn man die Maske nicht gleich implantieren will.
 
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Zu den Drive-Thru-Test- bzw. Impfstationen.
Euch ist hoffentlich klar, dass das Diskriminierung erster Güte ist.
Ich würde mich gerne testen lassen (weil ich unabhängig von Verordnungen, Ge- und Verboten die ganze Zeit über jobbedingt Kontakt zu Menschen hatte).
Das Problem: Ich besitze weder Führerschein noch ein Auto ... und da ich keine Symptome zeige, wird mich sonst niemand testen. Da mein Bekanntenkreis weiß, dass ich zur Gruppe der potenziellen Verbreiter gehöre (schon durch den Job), wird mich auch keiner in seinem Auto zu so einer Station mitnehmen.

Also bleibe ich ungetestet ... einfach weil ich in Autoland eben kein Auto nutzen kann/darf.

Ohne FS fühlt man sich ja so schon fast als Aussätziger, aber durch Corona ist es noch um einiges krasser geworden. Wenn ich die letzten 3 Wochen jemandem erzählt habe, dass ich mit dem ÖPNV zur Arbeit fahre, dann haben die meisten gleich nochmal 50cm mehr Abstand genommen ... und das fühlt sich echt gemein an (auch wenn ich den Grund kenne - panische Angst).

Davon ab ... ich bin kein Impfgegner, weil ich das Prinzip hinter Herdenimmunität und Impfung verstehe ... eine irgendwie geartete Zwangsimpfung lehne ich dennoch ab.
Der Grund ist ganz einfach ... wer eine Zwangsimpfung vorschlägt, der gießt Öl auf die Gebetsmühlen der Impfgegner ... ich brauche das nicht, denn die gehen mir so schon ziemlich auf die Nerven.
 
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Der Corona Drive-In ist nicht nur für Autofahrer gedacht. Du kannst da auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad hin.
 
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Timo Lock schrieb:
Du kannst da auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad hin.
Bei uns ist ein Beratungsgespräch per Telefon obligatorisch (auch bei den Diagnosezentren) ... und wer die Frage nach Symptomen nicht mit "Ja" beantwortet, der bekommt keinen Termin.

Autofahrer werden wohl auch einfach so getestet ... und DAS ist die eigentliche Diskriminierung.
Den werten Autofahrern wird mal wieder Puderzucker in den Arsch geblasen, und der Rest muss halt warten, bis er Symptome zeigt.
 
die amerikanischen medien machen sich momentan mehr sorgen um den verbleib von kim jong un als um die corona situation vor der haustür. das zeigt mir wieder einmal wie sinnlos nachrichten doch eigentlich sind.
 
Du hast in Deutschland als mündiger Bürger das Recht Auto zu fahren und ein Großteil der Leute hat auch die Möglichkeit. Daher ist das erstmal keine Diskriminierung.

Außerdem ist es ja nachvollziehbar eine einfache und praktiable Lösung für die große Mehrheit zu schaffen, ich sehe da beim besten Willen keine Diskriminierung. Sich persönlich diskriminiert zu fühlen ist allein auch kein Beweis, dass wirklich Disriminierung vorliegt.
 
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ÖPNV sollte sowieso nicht weiter gefördert werden
1. Es sind AGs = Aktiengesellschaften
Wieso sollte Ich mit meinen Steuergeldern das noch unterstützen, wobei ich nie ÖPNV benutze.
2. Es ist nicht Krisensicher. Sieht man ja an nen momentanen Umständen (Virenschleuder)
3. Zu teuer, zu langsam, schlechter Service.

Auch wenn jetzt einige meinen Ja, aber die Umwelt.
Dann sollte man die Messergebnisse der Umweltstationen vor und wärend der Krise vergleichen.
 
So startet China nach Monaten(!) wieder den Schulunterricht:
https://www.spiegel.de/panorama/pek...rueck-a-0ccfaeb8-2fdc-4fb7-a56a-a2a7ac767552#

Mit Maskenpflicht,. Fiebermessen am Eingang und Gesundheitscode auf dem Handy.

Und in Deutschland bildet man sich ein, kann ja nichts passieren, denn die Schüler würden ja nicht krank werden und es gäbe keinen "Beweis", dass sie SARS-CoV-2 verbreiten.... klingt wieder nach der üblichen westlichen Überheblichkeit. Und ich sagte schon: Wenn's schief geht und wir dann eine unkontrollierbare Ausbreitung bekommen, wird KEIN Politiker die Verantwortung übernehmen!

Gruß,
CTN
 
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pedder59 schrieb:
ÖPNV sollte sowieso nicht weiter gefördert werden
Die Autoindustrie sollte auch nicht weiter gefördert werden, denn auch das sind AG's, auch die sind nicht wirklich krisensicher und obendrein der Grund für einige sehr fragwürdige Entscheidungen unserer Politik in den letzten Jahrzehnten.

Ich will eigentlich auch nicht, dass Autofahrer von den Steuern profitieren, die ich zahle ... ich nutze kein Auto, warum soll ich helfen, die nötige Infrastruktur für diesen Individualmobilitätswahnsinn zu erhalten?

Die größte Virenschleuder sind Realitätsverweigerer ... und die sind genauso im ÖPNV unterwegs, wie in ihrem privaten Chelsea-Tractor.
 
Irgentwas stimmt mit der obigen Umfrage nicht,rechnet mal die Prozentzahlen zusammen,... :-(
Ergänzung ()

DerOlf schrieb:
Die Autoindustrie sollte auch nicht weiter gefördert werden, denn auch das sind AG's, auch die sind nicht wirklich krisensicher und obendrein der Grund für einige sehr fragwürdige Entscheidungen unserer Politik in den letzten Jahrzehnten.

Ich will eigentlich auch nicht, dass Autofahrer von den Steuern profitieren, die ich zahle ... ich nutze kein Auto, warum soll ich helfen, die nötige Infrastruktur für diesen Individualmobilitätswahnsinn zu erhalten?

Die größte Virenschleuder sind Realitätsverweigerer ... und die sind genauso im ÖPNV unterwegs, wie in ihrem eigenen vel zu großen Chelsea-Tractor.

Jeder profitiert und wird auch zur Kasse gebeten,also abregen.
Man sollte die dicken SUVs verbieten bzw. sehr hoch besteuern,es muss auch nicht jeder n Diesel fahren.
 
pedder59 schrieb:
ÖPNV sollte sowieso nicht weiter gefördert werden
1. Es sind AGs = Aktiengesellschaften
Wieso sollte Ich mit meinen Steuergeldern das noch unterstützen, wobei ich nie ÖPNV benutze.
2. Es ist nicht Krisensicher. Sieht man ja an nen momentanen Umständen (Virenschleuder)
3. Zu teuer, zu langsam, schlechter Service.

Auch wenn jetzt einige meinen Ja, aber die Umwelt.
Dann sollte man die Messergebnisse der Umweltstationen vor und wärend der Krise vergleichen.
Du kannst eigentlich nur in einem Dorf oder einer Kleinstadt wohnen. Und von Städten wie Berlin, München oder so hast du vielleicht mal gehört. Da gewesen scheinst du noch nicht zu sein. Ansonsten kann ich mir so einen Schmarrn nicht anders erklären.
Selbst in Zeiten vor Corona war es bei voller Auslastung des ÖPNV eine einzige Stau-Schieberei wenn man zu den Morgenstunden (05:45 - 09:00) mit dem Auto in die Stadt fährt. Ich versuche mir grade vorzustellen, wie das ohne ÖPNV aussehjen würde.
Weiter sprichst Du den Punkt Finanzierung an. Was glaubst Du womit die Straßen und Autobahnen fionanziert werden? Rüchtich! Steuergelder. Und auch mit Steuergeldern von Leuten, die nie ein Auto besessen haben.
Das einzige, was dich vor einem "Sechs - Setzen!" bewahrt ist die Problematik der Infektionsgefahr. Aber wäre das Netz des ÖPNV besser ausgebaut und getaktet, könnten die Leute auch genügend Abstand halten. Aber um Steuern zu sparen, hat man das ganze System kaputt gespart.
Und das sagt jemand, der einen 5m langen Kombi mit Vollausstattung und 210 Diesel- PS fährt. Will damit sagen, ich liebe Autofahren und normalerweise fahre ich im Monat so um die kanpp 2.500km im Schnitt.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hallo


Da denkt die Politik scheinbar anders oder wieso werden nicht überlebenswichtige Geschäftszweige wieder geöffnet ?

Nicht alles muss vor dem Schutz von Leben zurücktreten https://www.welt.de/politik/deutsch...s-vor-dem-Schutz-von-Leben-zuruecktreten.html
Zitat:
"Wolfgang Schäuble sieht die Politik durch das Grundgesetz nicht in der Pflicht, alles darauf auszulegen, Menschenleben zu schützen."

Schäuble: Lebensschutz nicht alles unterordnen https://www.n-tv.de/politik/Schaeuble-Lebensschutz-nicht-alles-unterordnen-article21741489.html
Zitat:
"Muss in der Corona-Krise alles hinter dem Schutz von Leben zurücktreten? Bundestagsvizepräsident Schäuble warnt vor Eingleisigkeit."


Arbeitslosigkeit und leere Brieftaschen verkaufen sich auch schlecht, wenn nicht sogar schlechter.

Grüße Tomi

Meiner Meinung nach kann und darf es nicht sein das durch übertriebene Maßnahmen die Wirtschaft so abgewürgt wird wie jetzt nur um ein paar Menschenleben zu retten. Die Wirtschaft ist die Grundlage für unser aller Wohlstand, ja sogar Lebensgrundlage. Denn egal ob es eine Kapitalistische oder Sozialistische Wirtschaft ist, jede Art der Wirtschaft würde bei den jetzigen Maßnahmen vor die Wand fahren. Die Folgen daraus halte ich für viel schlimmer als das Virus selber.

Ich war anfang April in der 1:1 Intensiv Pflege Heimbeatmung bei einen Patienten eingesetzt der später als Corona Positv getestet wurde. Natürlich mussten wir Pfleger dann alle auch zum Test, erst vergangene Woche nochmal. Ergebnis niemand von den Pflegern, selbst die Familie die mit dem Patienten unter einem Dach wohnt, wurde positiv auf das Virus getestet. Der Patient hatte übrigens auch keinerlei Corona Symptome, obwohl schwer Krank, es war ein Zufallsbefund weil er wegen etwas anderem zu einer Untersuchung im Krankenhaus war. Wir trugen zwar alle einen normalen Mundschutz, übrigens schon bevor der Patient positv getestet wurde, aber wenn man bedenkt, das dieser ja nicht zum Eigenschutz, sondern hauptsächlich für den Fremdschutz ist, und der Patient ja keinen Mundschutz getragen hat, bleibt natürlich zu fragen, wie es mit der angeblich so hohen Infetiösität des Virus tatsächlich bestellt ist ?

Ich persönlich habe auch null Angst vor diesem Virus. Es wird ja zum Teil hysterisch so getan als ob dieses Virus ein Todesurteil bedeutet. Dabei ist die Teilnahme am Straßenverkehr mit einem höheren Risiko daran zu versterben behaftet als am Virus zu sterben. Für mich sind die krassen Ausbrüche in den USA, Spanien oder Italien eher dem unzulänglichen Gesundheitssystem geschuldet als dem Virus selber. Ich persönlich käme auch niemals auf die Idee zu erwarten das die ganze Wirtschaft des Landes gestoppt wird nur um mein Leben zu retten.

Ich verstehe absolut nicht wie sehenden Auges eine Weltwirtschaft so gegen die Wand fahren kann. Sterben können wir alle an tausend Dingen. An Corona zu sterben ist sicherlich auch eine Möglichkeit, aber sicherlich keine sehr Wahrscheinliche. Die Menschen lieben aber leider die Hysterie und Schlagzeilen und lassen sich nur zu gerne davon leiten.
 
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Mal zum OLF du kannst dich auch testen lassen ohne Auto, es gibt keine Beschränkung das Leute mit einem Auto sich testen lassen können. Aber du hast schon recht man sollte die Autoindustrie nicht noch fördern weil die ja schon mit dem Abgasskandal Dreck am Stecken haben.
 
@MasterXTC:
Bei all dem sollte man aber nicht vergessen, dass die Auswirkungen der Pandemie, wie wir sie in Deutschland beobachten, mit zu den milderen Einschlägen gehören.

Scheinbar haben die Massnahmen gut funktioniert und niemand kann genau sagen, was ohne die Massnahmen passiert wäre ... eventuell ginge es der Weltwirtschaft damit einige Monate lang ganz gut ... aber ein kollabiertes Gesundheitssystem, wie in Spanien, Italien oder den USA kann der Wirtschaft auch nicht gelegen sein ... irgendwer muss die Leistungsträger ja nach ihren Herzinfarkten behandeln. Das sind wahrscheinlich noch weniger, als an Corona sterben werden, aber es handelt sich dabei auch nicht um irgendwen, sondern um Menschen, die dem Lohn nach zu urteilen locker zehn Menschenleben wert sein müssten.

@StefanR10:
Ich habe mich bisher drei mal auf einen Test "beworben" (das Diagnosezentrum um die Ecke wurde bereits mitte März eröffnet), habe dabei immer darauf hingewiesen, dass ich an einer Tankstelle arbeite, und daher viel Kundenkontakt habe ... auch zu Krankenhauspersonal und Obdachlosen.
Als ich dann auf die Frage nach den Symptomen geantwortet habe, dass ich keine habe, wurde ich abgewiesen.

So einfach ist es also nicht ... ich muss wohl oder übel 2 - 3 Tage Menschen infizieren, bevor ich mich testen lassen darf ... und wenn es bei mir asymptomatisch verläuft, dann wird das mit dem Test zumindest in Bielefeld ohnehin nichts. Denn hier gilt noch immer ganz strikt: "keine Symptome - kein Test".
Ergänzung ()

xxlrider schrieb:
Jeder profitiert und wird auch zur Kasse gebeten
Und das finde ich auch ganz richtig so.
xxlrider schrieb:
Ich rege mich nur über eines auf, und das ist, wenn die Hauptverursacher der urbanen Blechlavinen sich über den ÖPNV ärgern.
Wenn denen Autofahren in der Stadt keinen Spass macht, dann sollen die doch bitte auf dem Land bleiben.
Sorry ... ich mag halt keine Autofahrer.
 
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@DerOlf
hmm, und was ist mit den vielen Schicksalen die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen ? Welche sozialen Folgen erwachsen daraus ? Wie gesagt, sterben können wir an tausend Dingen. Was ist jetzt hier an dem Virus anders das ich ausgerechnet vor diesem nun geschützt werden muss und das dieser Schutz den fast totalen Stillstand der Wirtschaft zur Folge hat ? Wenn das direkte Interagieren der Menschen unterbunden wird, dann ist das der Tod der Wirtschaft. Es ist ja schon seltsam das ausgerechnet ich als Linker mich so für die Wirtschaft stark mache. Aber was wie ein Widerspruch erscheinen mag, ist auch in meinem Interesse weil ich weiß das die Finanzierung meiner Arbeit von der Wirtschaftsleistung des Landes abhängig ist. Der Staat finanziert sich daraus. Die Wirtschaft ist überlebenswichtig für den Staat und die Gesellschaft.

Ich glaube das wir in unserer Wohlstandsgesellschaften verlernt haben mit Tod und Vergänglichkeit umzugehen. Wir meinen hier alles im Griff zu haben und das es jedes Opfer wert ist den Tod zu verhindern. Ich habe da, schon alleine durch meinen Beruf als Pfleger, eine vollkommen andere Einstellung. Ich akzeptiere den Tod als Teil des Lebens und ich weiß das dieses ganz schnell durch alles Mögliche beendet sein kann. Auch zB durch ein Virus.

Verrückt übrigens wie jetzt alles getan wird ein Virus zu verhindern, während beim kapitalistischen Wirtschaften ohne mit der Wimper zu Zucken lange Zeit kaltblütig viele Tote, Armut und Leid in Kauf genommen wurde.
 
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@MasterXTC:
ich habe deinen Ausführuzngen ja auch nicht widersprochen, sondern nur angemerkt, dass momentan niemand sagen kann, ob die Wirtschaft nicht ohnehin am Stock gehen würde ... egal ob mit oder ohne Lockdown.
Die ersten Wirtschaftsprobleme gab es hier schon, als China in den Lockdown ging ... für den Kollaps war es da überhaupt nicht mehr nötig, dass Deutschland was dicht macht ... denn hier finden diese Firmen ohnehin nur selten lukrative Aufträge.

Keinere Betriebe, die vom Inlandsgeschäft nicht leben können, waren schon vor dem Lockdown im Arsch.

Ganz allgemein zeigt Corona doch, dass unsere Weltwirtschaft es uns eigentlich unmöglich macht, gegen eine neue Krankheit wirksam zu kämpfen. Das ist in dem Belang eher ein Hemmschuh, als ein echter Vorteil.
 
MasterXTC schrieb:
Meiner Meinung nach kann und darf es nicht sein das durch übertriebene Maßnahmen die Wirtschaft so abgewürgt wird wie jetzt nur um ein paar Menschenleben zu retten.
Bei 75% Durchseuchung und 2% Lethalität haben wir ~1.250.000 Tote. Das sind mehr als ein paar.
MasterXTC schrieb:
Dabei ist die Teilnahme am Straßenverkehr mit einem höheren Risiko daran zu versterben behaftet als am Virus zu sterben.
Verkehrstote 2019: 3.059
Coronatote 2020: 6.000
 
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@DerOlf
das die Wirtschaft schon vorher Probleme hatte will ich nicht bestreiten. Doch das hier hat eine ganz andere Qualität. Es geht hier nicht um Einbrüche in der ein oder anderen Branche, es ist viel Grundsätzlicher. Ganze Wirtschaftszweige wurden von jetzt auf Gleich auf null gefahren. Die ganze Gastronomie, Reisebranche der Einzelhandel stehen vor dem Ende. Und man muss sich da mal auch die Folgen für die Arbeitsplätze dahinter und den ganzen Zulieferern klarmachen. Auch der Konsum wird dadurch massiv einbrechen, Menschen denen das Einkommen wegbricht können nichts mehr ausgeben was dann auch für andere Bereiche Folgen hat. Eine einzige Abwärtsspirale von dem fast jeder betroffen ist, außer Politiker und Beamten deren Einkommen immer finanziert werden kann. Ich mag mir die Welt danach echt nicht vorstellen. Eine Dystopische Welt voller Armut, Hunger und sozialen Unruhen, da würde ich lieber an dem Virus sterben.
 
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