Crystal Disk macht mich verrückt

newbie2

Lt. Commander
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Ich habe mir ein Netbook geholt und dort CDisk raufgemacht.
Es zeigt als Zustand gut an aber irgendwie verstehe ich manche Sachen nicht.
Wieso ist der schlechteste Werte oft höher als der Grenzwert und wieso
ist die Lesefehlerrate von 109 (vor paar Tagen) heute bei 114? Es kann doch wohl nicht
sein, dass alle Festplatte defekt sind. CD findet irgendwie bei jedem Gerät was auszusetzen. :rolleyes:
 

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Dann sind also die werte ok? aber bei dem einem wert (ende-zu-ende fehler) bin ich mit 100 doch sehr nah an den 99 dran die nicht unterschritten werden dürfen. :eek:
 
Nein deine hat Null Fehler zu sehen bei den HEX-Werten zumindest bei den ENDE ZU ENDE FEHLERN
 
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mach dir keinen Kopf. Ein Laie kann SMART Werte schlicht nicht interpretieren und selbst Profis können das nur schwer. Google kann mit den Riesigen Serverfarmen einen defekt nur mit 64%iger Wahrscheinlichkeit am Smart wert erkennen. Wenn die Platte läuft, dann läuft Sie...
 
Dann bringt dieses Programm also gar nichts und man macht sich nur verrückt?

Oder kann man davon ausegehen, dass wenn CD etwas als verdächtig anzeigt dann auch was verdächtig ist zum Beispiel bei "wiederzugewiesene Sektoren"?
 
Nitewing schrieb:
Ein Laie kann SMART Werte schlicht nicht interpretieren und selbst Profis können das nur schwer. Google kann mit den Riesigen Serverfarmen einen defekt nur mit 64%iger Wahrscheinlichkeit am Smart wert erkennen.
Dass ein "Laie" sich schwertut, ist verständlich, aber wenn er die "Gebrauchsanleitungen" liest und versteht, ist das nicht sooooo schwer. Eine sinnvolle Ergänzung zum Wiki: http://www.z-a-recovery.com/ger-man-smart.htm
Die Google-Studie derart zum Negativen ausgelegt, wie es in Berichten darüber getan wurde, ist auch Unsinn - positiv formuliert, heißt das, dass auf mindestens 5 Jahre alten Platten schon bei fast 2/3 aller Defekte durch SMART vorher Abnormitäten angezeigt wurden. Bei heutigen Platten wurden noch weitere Sensoren und interne Auswertungen hinzugefügt, wodurch auch schon Anzeichen(welche früher überhaupt nicht berücksichtigt wurden) für mechanische Defekte erkannt werden können...
newbie2 schrieb:
Dann bringt dieses Programm also gar nichts und man macht sich nur verrückt?
Wenn man die Hilfe-Beschreibung von CrystalDiskInfo liest, erfährt man doch: Blaue Farbe - alles OK - wo ist da ein Anlass zur Sorge? Das Programm im Autostart angeleiert, warnt sofort, wenn mal was ungewöhnliches eintreten sollte.
 
Ernst@at schrieb:
Wenn man die Hilfe-Beschreibung von CrystalDiskInfo liest, erfährt man doch: Blaue Farbe - alles OK - wo ist da ein Anlass zur Sorge? Das Programm im Autostart angeleiert, warnt sofort, wenn mal was ungewöhnliches eintreten sollte.

Wenn man nur die Farbe sehen würde wäre es ja einfach aber was ist mit den Zahlen?
Angenommen ich hab irgendwo nen Wert von 100 und der Grenzwert ist 99 dann denk ich doch automatisch, dass da nicht mehr viel fehlt und die Platte hat nen Defekt.

Everest zeigt übrigens an, dass die Platte ok ist. Das finde ich besser.
 
Jedes der SMART-Auswertungsprogramme teilt sich anders mit - Bei CrystalDiskInfo ist oben das große blaue GUT (die holprige deutsche Übersetzung :) )das gleiche wie bei anderen OK; ist nur einer der Einzelwerte nicht blau, ändert das die Farbe und geht auf Warnung.

Jedes Attribut wird nach bestimmten Kriterien bewertet - ist z.B. (04) als Lebenszyklus der Platte 300.000 Start/Stops vom Hersteller vorgesehen, wird vielleicht ab 250.000 auf Warnung geschaltet, was bei Erhöhung eines anderen Wertes nur um +1 schon der Fall ist.

Bei einigen Programmen werden dann die angemotzten Werte (z.B. Anzahl ausgelagerter Sektoren) ständig als Warnung angezeigt, obwohl sie sich nicht weiter erhöhen - bei CrystalDiskInfo kann man aber durch eigene Einstellung diese Warnung abschalten, die erst wieder erfolgt, wenn sich der Wert erneut erhöht.

Die Platte bewertet sich laufend selbst, der aktuelle/schlechteste/Grenzwert sind eine Art Bewertungsskala, wobei "Aktuelle" je nach Häufung der Fehler in gewissem Zeitintervall korrigiert wird, der sich auch wieder verbessern kann, wenn keine weiteren Ereignisse eintreten.
 
hallo.
Angenommen irgendein Wert verändert sich ist das dann automatisch schon ein schlechtes Zeichen selbst wenn der Wert noch nicht als kritisch angezeigt wird?
 
Es gibt kritische und unkritische - bei den kritischen geht er sofort auf Warnung
 
Ok danke.

Kann man mit Crystal Disk auch externe Platten testen? Ich fürchte meine externe Platte die ich so gut wie nie benutze hat einen Defekt. Das ist echt nicht zu fassen!!!
Garantie müsste ich noch haben aber angenommen ich sende die ein bekomme ich dann eine neue oder basteln die dann daran rum? und meine Daten müsste ich ja vorher auch alle löschen.

https://www.computerbase.de/forum/threads/buffalo-ministation-kaputt.696337/
 
Das kommt auf das Gehäuse an, ob dessen Bridge-Chip die Kommandos durchlässt.
Wenn Reklamation, dann kriegst Du eine andere Platte stattdessen

Bei der kleinen USB-Platte muss der Strom für den Betrieb reichen - viele Notebooks und Desktops schaffen das nicht an einem Port, daher muss ein USB-Y-Kabel (mit 2 USB-Steckern, die zur Stromentnahme dienen) verwendet werden
 
Ernst@at schrieb:
Das kommt auf das Gehäuse an, ob dessen Bridge-Chip die Kommandos durchlässt.
Wenn Reklamation, dann kriegst Du eine andere Platte stattdessen

Bei der kleinen USB-Platte muss der Strom für den Betrieb reichen - viele Notebooks und Desktops schaffen das nicht an einem Port, daher muss ein USB-Y-Kabel (mit 2 USB-Steckern, die zur Stromentnahme dienen) verwendet werden

Also bisher hatte ich nie Probleme und habe immer nur 1 Kabel verwendet.
Aber bei nem Netbook könnte ich mir schon vorstellen, dass es da zu Engpässen kommen könnte zumal es über Akku lief und im Stromsparmodus war.
Ich habe die Festplatte jetzt mal an nem anderen Computer und dort zeigt Crystal Disk an, dass alles ok sei.
Anegnommen es lag wirklich an der Energieversorgung würde das dann solche Probleme machen, dass ein Ordner nicht übertragen werden kann? Kann die Platte durch sowas Schaden nehmen? Hoffentlich nicht. Die war teuer und ich habe dort viele wichtige Sachen drauf.
 
Wenn das Notebook nicht am Netzgerät hängt, oder das gerade zum Akkuladen beginnt, kann das durchaus passieren, selbst wenn man ein Y-Kabel mit zwei USB-Anschlüssen nimmt. Eine 2,5"USB-Platte ohne externes Netzteil ist gegen jede Spezifikation - da hilft nix, auch wenns zufällig trotzdem funktioniert.
Wenn die Daten nur auf der externen sind, solltest Du auf einer weiteren ein Backup anlegen - teuer ist keine Garantie dass sie nicht vielleicht morgen kaputt ist :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ernst@at schrieb:
Wenn das Notebook nicht am Netzgerät hängt, oder das gerade zum Akkuladen beginnt, kann das durchaus passieren, selbst wenn man ein Y-Kabel mit zwei USB-Anschlüssen nimmt.

Gut zu wissen. Was kann denn da passieren am Notebook oder an der Festplatte? Können die da kaputtgehen?

Dann werde ich die externe Festplatte nur noch bei Netzbetrieb benutzen.
 
Kurze Spannungseinbrüche durch den Lastwechsel an einem an seinen Grenzen arbeitendem Netzteil bewegen die Platte eine Sicherheitsabschaltung vorzunehmen, die wirft ihren Zugriffsarm mit lautem Klack auf die Rampe, was erhöhter Verschleiß (aber nicht weltbewegend) bedeutet
 
Ernst@at schrieb:
Kurze Spannungseinbrüche durch den Lastwechsel an einem an seinen Grenzen arbeitendem Netzteil bewegen die Platte eine Sicherheitsabschaltung vorzunehmen, die wirft ihren Zugriffsarm mit lautem Klack auf die Rampe, was erhöhter Verschleiß (aber nicht weltbewegend) bedeutet

Du kennst dich ja aus. Das wird es wohl gewesen sein. Danke.
Muss ich in Zukunft drauf achten. Ich hatte mich auch selbst noch gefragt ob das Probleme
geben könnte aber ich dachte, dass das Netbook das schon automatisch regelt und genug Energie bereitstellt aber scheinbar ist das doch nicht so.
 
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