News Das Ende der Fahnenstange: 64 GB DDR3 auf einem Modul

Jan

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Crucial hat DDR3-Speichermodule mit einer Kapazität von 64 Gigabyte angekündigt. Bisher waren maximal 32 GB pro Modul im Handel zu bekommen. Die Module sind allerdings ausschließlich für den Servereinsatz gedacht und als LRDIMM („Load Reduced DIMM“) ausgeführt.

Zur News: Das Ende der Fahnenstange: 64 GB DDR3 auf einem Modul
 

Yamagatschi

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Die Reichen... Dir ist schon klar, dass das Server-Riegel sind, die durch die Speicherdichte
trotz des hohen Preises Geld sparen, oder?

Eine Frage der Zeit, bis es das auch erschwinglich im Endusermarkt gibt, dann aber eher DDR4.
4x128GB sollten locker bis DDR5 reichen. Ernsthaft 512GB RAM muss man auf einem System
mit nur einer CPU (selbst 8Core) erst mal voll kriegen.
 
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DunklerRabe

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Die Reichen brauchen eben auch neues Spielzeug.
Eher der Enterprise Sektor! ;)

Gegenüber der vergleichbaren, konkurrierenden Speichertechnologie FBDIMM („Fully Buffered DIMM“) ist LRDIMM mit RDIMM („Registered DIMM“) kompatibel.
Ich würde FB DIMMs nicht mehr als konkurrierende Technologie ansehen. Das Konzept ist tot, da hat Intel selbst schnell gemerkt, dass das Murks war und hat es wieder sein gelassen! ;)
 

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Das hat weniger mit "den Reichen" zu tun als vielmehr "die richtig dicken Server" ;). Datenbank komplett im Ram ist halt besser als aufm Bandlaufwerk.
 

vik van daseitn

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Crucial hat eigentlich gar nichts getan, da Crucial nur ein Markenname von Micron ist.

Korrekt heißt es also "Micron hat 64GB draufgeklatscht und verkauft es als Crucial xyz".

ps: heute ist die große Nacht des Klugschei*ens ;-)
 

Holt

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Crucial hat eigentlich gar nichts getan, da Crucial nur ein Markenname von Micron ist.
Das stimmt und eigentlich ist Crucial der Markenname den Micron für Consumer Produkte nutzt, weshalb es echt erstaunt, dass so ein eindeutig für den Servermarkt bestimmtes Produkt unter dem Label Crucial und nicht als Micron angeboten wird.

Rendition, Lexar und Spectek sind übrigens auch Marken von Micron, Rendition wird wohl nur noch als Billigmarke für RAM genutzt, Lexar nur noch für USB Sticks und Spectek ist die Resterampe für NANDs, deren Qualität für anspruchsvollere Einsätze wie in SSDs nicht genügt.
 

h00bi

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Gibt auch Spectek DRAM, eine Zeit lang war nahezu jedes günstige Modul mit diesem billigen Mist aufgebaut. Deswegen rate ich grundsätzlich davon ab den billigsten RAM zu kaufen.

Total blöd, dass DDR4 nur 128gb packt. Da ist man direkt schon limitiert.
DDR4 packt mit aktuellen Die sizes nur 128GB. Da geht in Zukunft deutlich mehr. DDR3 gabs bei Release auch nicht größer als 2GB, 4 GB kam kurz darauf als 4GB DDR2 schon eine Weile am Markt war.
 

puri

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Ist doch günstig, wenn ich bedenke, was mich meine 64 KByte (!) Aufrüstung meines Commodore C16 anno 1986 gekostet hat: satte 400 DM

Aber im Ernst. Unsere neusten ESX-Server (für VMs) haben je 256 GB Hauptspeicher. Die nächsten werden bestimmt 512 GB oder sogar mehr haben - da braucht man solche Module.
 

BrollyLSSJ

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Aber im Ernst. Unsere neusten ESX-Server (für VMs) haben je 256 GB Hauptspeicher. Die nächsten werden bestimmt 512 GB oder sogar mehr haben - da braucht man solche Module.
Bei den IBM 3690 X5 mit Erweiterung MAX5 gehen jetzt bereits 2TB RAM. Bei der neuen Generation sollen 3TB RAM moeglich sein. Die benötigen dann aber viel Strom (6 Netzteile sind insgesamt angeschlossen).
 

derius

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Ist doch günstig, wenn ich bedenke, was mich meine 64 KByte (!) Aufrüstung meines Commodore C16 anno 1986 gekostet hat: satte 400 DM

Aber im Ernst. Unsere neusten ESX-Server (für VMs) haben je 256 GB Hauptspeicher. Die nächsten werden bestimmt 512 GB oder sogar mehr haben - da braucht man solche Module.
1TB Ram für VM hosts ist in vielen Betrieben schon "normal"
 

puri

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Klar, wir sind aber dezentral aufgestellt und mehr als 8-10 Server mit "normalen" Speicherbedarf haben wir pro Standort nicht. Clients sinds auch erst ca. 30, wird aber deutlich mehr werden, alle Büro-PCs sollen ersetzt werden, so dass wir auf über 200 Clients kommen könnten - spätestens dann gehen wir auch in den TB-Bereich bei den Hosts. Wir kaufen relativ günstige 2-CPU-Server (Pizzaboxen - 1HE), da sind solche Speichermengen schon nahe dem Vollausbau, denn mehr als 2 kleine HDs (RAID1) fürs System braucht ja ein ESX nicht (und selbst das ließe sich einsparen).
 

AP Nova

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Immer wieder toll, wie bei derartigen Meldungen Leute über Gaming, Endanwender und Windows schwadronieren :rolleyes:

Interessant, dass damit DDR3 ausgeschöpft ist, bisher hatte ich mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht, ob die Speicherstandards selbst da nicht irgendwie limitieren könnten.
 

Knecht_Ruprecht

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Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, soll doch die DDR4 Spezifikation nicht mehr als 128 GB vorsehen, oder habe ich das falsch verstanden? Mal unabhängig vom Consumermarkt, für den das ja eh irrelevant ist, erscheint mir das auch als eine potentielle zukünftige Limitierung. Wie sehen das die Leute, die damit berufsmäßig zu tun haben? Gelassen, weil es auch im Profibereich keine Rolle spielt bzw. man ungleich mehr Speicherbänke zur Verfügung hat?
 

puri

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Naja, ist wohl nicht so schlimm. Die kleinsten 2-CPU-Server (1HE) haben 12 Speicherplätze (bei 128 GB = 1,5 TB), die mittleren 24 (=3 TB) und solche wie der genannte IBM-Server offensichtlich bis zu 64 (=8 TB). Das sollte erstmal reichen... Die großen Server mit 4, 8 CPUs können dann wohl eh noch mehr.
 

wazzup

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Für die Serverfarmen eine gute Sache, oder für alle die Ramdisks verwenden. Eigentlich gibt es Sicherheitstechnisch und geschwindigkeitsmäßig nichts besseres als eine Ramdisk. Hatte sowas vor jahren mal mit 2GB probiert, das ganze ist der Wahnsinn.

Bis sowas im Privatbereich ankommt ist aber schon DDR 5 oder 6 Standard ;)

Mit 8GB kommen immerhin 95% der User heute locker hin, mit 16GB kann man 99,5% locker abdecken, selbst bei intensiver Bild und Videobearbeitung, für Spiele sowieso, ausser man möchte gerne 3 Instanzen BF3 gleichzeitig laufen lassen ^^
 
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