Proxy One schrieb:
... die Basics der IT-Sicherheit ignorieren bzw. nicht beherrschen, scheinen ja echt kluge Köpfe zu sein.
Leider ist genau das die Norm geworden.
Nicht nur bei kleinen Unternehmen, wie man vermuten würde, sondern auch bei sehr großen weltweit agierenden Unternehmen.
Solange das Outsourcing von Kundendaten und IT-Sicherheit eine Sparmaßnahme ist, wird es so bleiben.
Man hat Straffreiheit und kann die Schuld schön auf den Dienstleister schieben.
Im schlimmsten Fall meldet der Dienstleister Insolvenz an und zwei neue Dienstleister entstehen, auf die man die Schuld abwälzen kann.
Ich habe bereits mehrmals persönlich anhören müssen, wie stolz eine Führungskraft auf sich war, dass sie so und so viele tausende oder Millionen Euro gespart haben, weil sie einen noch günstigeren Anbieter gefunden haben.
Einer dieser Typen arbeitet in einem Unternehmen, welches bereits zwei mal "gehackt" wurde. Dass der "Hack" nur deshalb möglich war, weil die Sicherheit quasi nicht existierte, ist ein anderes Thema.
Man stellt sich blöd und verspricht, man habe alles mögliche getan (einen
günstigen vielversprechend neuen Dienstleister geholt) und schon ist man raus aus der Sache.