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Der Bürgergeld Thread - Diskussionen rund ums Bürgergeld
Im Prinzip richtig, klingt bei dir aber immer noch so als hätten Abiturienten den Löffel im Po und die Hauptschüler nicht... Aber egal, dass ist mir schon wieder viel zu sehr auf Vorurteilen basierend als auf Fakten. Das in DE mehr die Herkunft als die eigene Leistung eine Rolle spielt, unterschreibe ich grundsätzlich, war hier aber weder Thema noch wurde dem widersprochen...
Nein so meinte ich das nicht, gibt bestimmt in jeder Schicht Kinder die ein wenig mehr Sonne im leben haben, aber ein Kind das Abi macht wo Mama und Papa Ärzte,Leher usw. sind wird es wohl leichter haben als ein Kind aus einer Sozial schwachen Famiele dass eventuel noch auf Geschwister aufpassen muss weil beide Eltern Arbeiten.
Von Drogen und Alkoholsucht der Eltern (leider eben viele in Deutschland) fang ich mal nicht an.
Ach was waren das für Zeiten ... als Fabrikanten noch Arbeitersiedlungen hochgezgen haben, um zumindest ihre qualifizierten Arbeiter angemessen untergebracht zu wissen (die Produktionshelfer wurden eh lokal geworben oder fanden es eben normal, weite Wege zur Arbeit zu haben).
Teilweise wurden diese Projekte sogar ohne staatliche Hilfe realisiert.
Heute undenkbar ... also der Teil mit "ohne staatliche Hilfe".
Ich wollte nur mal drauf hinweisen, dass auch Unternehmen einmal Verantwortung für die Unterbringung ihrer Arbeiterschaft übernommen haben
Hier möchte ich ein dickes Fragezeichen anbringen. Der kapitalistische Unternehmer hat besonders im 19. Jhd. mitnichten aus altruistischen Motiven gehandelt. Da ging es wie heute nur um Gewinnmaximierung. Da waren auch noch teilweise 6 x 13 Stunden Tage die Woche üblich.
Mit Sicherheit konnte man damals auch den ganzen Immobilienkrempel schön in einer Gesellschaft dann wieder steuermindernd geltend machen bzw. die Nummer dann wieder gewinnbringend an die Belegschaft vermieten. Man hatte auch damals schon staatliche Hilfen, nur etwas anders und eher indirekt. Warum konnten sich die ganzen Magnaten wie Alfred Krupp oder Herr Siemens etc. Riesen Villen mit Bediensteten hinstellen?
War zwar toll dass man damals ne Werkwohnung hatte, nur wurde man nicht all zu alt bei der Arbeitsbelastung und dem bis Ende des 19. Jhd. nicht vorhandenen sozialen Absicherungen.
Da das hier wiederholt mal so oder ähnlich nebenbei erwähnt wurde:
"Ein Jahr Hartz IV / Bürgergeld und dann ist Ende, dann finden die Leute sehr schnell Arbeit!"
Nein, das ist Stammtischniveau und funktioniert nicht. Der Grund ist auch simpel, denn wir haben einfach nicht genug Arbeitsplätze für alle. Ausserdem steckt da auchnoch die bösartige Unterstellung mit drin dass die Leute einfach nur zu faul zum arbeiten sind.
Selbst wenn sofort alle freien Arbeitsplätze 1:1 besetzt würden blieben noch paar Millionen Menschen über die dann immer noch keine Arbeit hätten.
Und bei so Aussagen wie oben hiesse das dann im Endeffekt, dass die Leute ohne Arbeit obdachlos würden, keine Krankenversicherung hätten oder verhungern müssten oder an Krankheiten sterben und ähnliches, denn darauf läuft diese Forderung hinaus wenn man mal konsequent bis zum Ende durchdenkt was passieren würde wenn man genauso handeln würde.
Wer sowas fordert der zeigt eigentlich nur eins, nämlich wie asozial er selbst ist und was für ein menschenverachtendes Menschenbild solche Personen haben.
Klar, weil ich eine ander Meinung zu einem Thema habe bin ich direkt Menschenverachtend, wer solche Sätze raushaut sollte mal ein wenig Toleranz lernen.
Wer sowas fordert der zeigt eigentlich nur eins, nämlich wie asozial er selbst ist und was für ein menschenverachtendes Menschenbild solche Personen haben.
Arbeit gibt es aktuell an jeder Straßenecke, es ist für jeden was dabei, vom Hilfsarbeiter über Facharbeiter bis zu Akademikern wird alles gesucht.
Wenn es keine unbesetzten Arbeitsplätze mehr gibt können wir uns immer noch überlegen was wir mit den verbleibenden Arbeitslosen machen.
D0m1n4t0r schrieb:
Wer sowas fordert der zeigt eigentlich nur eins, nämlich wie asozial er selbst ist und was für ein menschenverachtendes Menschenbild solche Personen haben.
Es ist asozial und menschenverachtend (den arbeitenden Menschen gegenüber) nicht arbeiten zu wollen (obwohl man könnte) und sich durchfüttern zu lassen.
Hartz4 und jezt Bürgergeld ist als Hilfe in einer Notlage gedacht, keine Lust auf Arbeit zu haben ist keine Notlage und sollte nicht unterstützt/belohnt werden.
D0m1n4t0r schrieb:
Und bei so Aussagen wie oben hiesse das dann im Endeffekt, dass die Leute ohne Arbeit obdachlos würden, keine Krankenversicherung hätten oder verhungern müssten oder an Krankheiten sterben und ähnliches, denn darauf läuft diese Forderung hinaus wenn man mal konsequent bis zum Ende durchdenkt was passieren würde wenn man genauso handeln würde.
Bedeutet dann im Endeffekt, dass du es voll in Ordnung findest wenn nicht arbeitende Personen kein Geld bekommen, ihre Wohnung verlieren, auf der Straße landen, krank werden und sterben.
Dieses "Wer nicht arbeitet der soll auch nicht essen", das fanden übrigens auch schon viele andere Leute.
Kommt ursprünglich aus der Bibel, aber fand dann auch viele prominente Unterstützer. Stalin z.B. hat das als Begründung genommen um in der Sowjetunion Leute verhungern zu lassen. Gibt übrigens noch einen prominenten Politiker der das genauso sah. Hitler. Die Nazis haben das "Wer nicht arbeitet der soll auch nicht essen" dann noch mit anderen Sprüchen kombiniert wie z.b. "Arbeit macht frei" um den Wert der Arbeit nochmal hervorzuheben und die Wertlosigkeit der nicht arbeitenden KZ Insassen zu unterstreichen.
Somit befindest du dich in illustrer Gesellschaft wenn du das auch so siehst. Gratulation.
Fällt dir wirklich kein besseres Argument ein als "Das haben die Nazis auch gemacht!!!!"?
D0m1n4t0r schrieb:
Bedeutet dann im Endeffekt, dass du es voll in Ordnung findest wenn nicht arbeitende Personen kein Geld bekommen, ihre Wohnung verlieren, auf der Straße landen, krank werden und sterben.
Und was ist daran schlimm Leute, die arbeiten können aber nicht wollen (denn um diese geht es in diesem Beispiel, das lässt du in deiner Umschreibung aber immer gerne aus.) Vor die Wahl zu stellen:
Entweder arbeitest du auch in einer der dir zur Verfügung stehenden Stellen, oder du kannst halt nicht mehr auf Kosten anderer Leute weiterleben?
Bitte erklär mir, was daran so verwerflich ist, wie du es hier darstellen willst. Ich verstehe das nämlich nicht.
Es ist asozial und menschenverachtend (den arbeitenden Menschen gegenüber) nicht arbeiten zu wollen (obwohl man könnte) und sich durchfüttern zu lassen.
Hartz4 und jezt Bürgergeld ist als Hilfe in einer Notlage gedacht, keine Lust auf Arbeit zu haben ist keine Notlage und sollte nicht unterstützt/belohnt werden.
Du hast halt immer noch nicht verstanden, dass Pauschalisierungen einfach verkehrt sind. Für dich ist jeder, der Bürgergeld empfängt, jemand, der nicht arbeiten möchte. Wie engstirnig kann man sein.
Die, die gar kein Bock haben auf Arbeit, und das auch klar machen, dass sie nicht arbeiten gehen wollen, machen übrigens den geringsten Teil aus.
Wir leben in einem Sozialsystem, in der jeder in die Gemeinschaft in Form von Versicherungen und Steuern einzahlt, um im Fall der Fälle aufgefangen zu werden
@Bonanca Woran legst du das denn fest, und woran erkennst du, wer arbeiten möchte, und wer nicht? Hast du die Fähigkeit Gedanken zu lesen? Erzähl uns mehr.
Ich muss hier gar nichts mehr erzählen, da das ein gänzlich anderes Problem darstellt mit dem du gerade einfach nur von der eigentlichen Frage ablenkst, nämlich was daran asozial sein soll, Menschen, die bewusst und gewollt auf Kosten anderer Leben, eben genau das (übrigens trotzdem erst nach einem Jahr) wegzunehmen.
Wie man dann die Fehler 1. und 2. Art gegeneinander aufwiegt kommt erst danach.
Da es meine Erziehung aber gebietet an mich gestellte Fragen auch zu beantworten:
Ein Indikator dafür könnte bspw die Bereitschaft für Aus- und Fortbildungen sein. Man könnte mal bei zufälligen Arbeitgebern, bei denen sich beworben wurde, nachfragen, wie die Kandidaten sich so gegeben haben.
Ich bin mir sicher dass Leuten, die genau dafür bezahlt werden, noch mehr einfällt.
Chrissssss schrieb:
Die, die gar kein Bock haben auf Arbeit, und das auch klar machen, dass sie nicht arbeiten gehen wollen, machen übrigens den geringsten Teil aus.
Ich habe vor diesen Post ganze 2 (ZWEI) Posts in diesem Thread - beide auf der aktuellen Seite. Welche Behauptungen habe ich denn darin getätigt, zu denen Quellen erforderlich oder überhaupt sinnvoll gewesen wären?
Bedeutet dann im Endeffekt, dass du es voll in Ordnung findest wenn nicht arbeitende Personen kein Geld bekommen, ihre Wohnung verlieren, auf der Straße landen, krank werden und sterben.
Ja, wenn der einzige Grund nicht arbeiten zu gehen ist keine Lust auf Arbeit zu haben.
Chrissssss schrieb:
Du hast halt immer noch nicht verstanden, dass Pauschalisierungen einfach verkehrt sind. Für dich ist jeder, der Bürgergeld empfängt, jemand, der nicht arbeiten möchte. Wie engstirnig kann man sein.
Das stimmt nicht, ich habe nie behauptet das jeder Empfänger von Hartz4/Bürgergeld nicht arbeiten will.
Ich würde nur sehr gerne denen die nicht arbeiten wollen die Leistungen kürzen bis komplett streichen.
3 Arbeitsangebote anbieten und wenn keins angenommen/angetreten wird gibt es kein Geld mehr.
Chrissssss schrieb:
Die, die gar kein Bock haben auf Arbeit, und das auch klar machen, dass sie nicht arbeiten gehen wollen, machen übrigens den geringsten Teil aus.
Genau um diesen Teil geht es, wie klein oder groß dieser Teil ist weiß ich nicht, ich weiß nur das jeder einzelne einer zu viel ist.
D0m1n4t0r schrieb:
Kommt ursprünglich aus der Bibel, aber fand dann auch viele prominente Unterstützer. Stalin z.B. hat das als Begründung genommen um in der Sowjetunion Leute verhungern zu lassen. Gibt übrigens noch einen prominenten Politiker der das genauso sah. Hitler. Die Nazis haben das "Wer nicht arbeitet der soll auch nicht essen" dann noch mit anderen Sprüchen kombiniert wie z.b. "Arbeit macht frei" um den Wert der Arbeit nochmal hervorzuheben und die Wertlosigkeit der nicht arbeitenden KZ Insassen zu unterstreichen.
Du hattest oben geschrieben, Leute, die nicht arbeiten wollen, vor die Wahl zu stellen, ob sie den Lebensunterhalt finanziert bekommen oder man ihn einstellen sollte.
Ich hab dich daraufhin gefragt, wie du das feststellst, wer arbeiten will und wer nicht? Woran erkennt man das?
Daraufhin kam von dir nichts konkretes.
@Tomislav2007 . Was mir halt immer missfällt ist die Art und Weise, als wäre das pauschal so, dass ein ALG2 Empfänger nicht arbeiten wollen würde. Vieles in diesem Thread klingt halt so.
Was mir halt immer missfällt ist die Art und Weise, als wäre das pauschal so, dass ein ALG2 Empfänger nicht arbeiten wollen würde. Vieles in diesem Thread klingt halt so.
Ich hab dich daraufhin gefragt, wie du das feststellst, wer arbeiten will und wer nicht? Woran erkennt man das?
Daraufhin kam von dir nichts konkretes.
Willst du mich verarschen?
90% von meinem Post #472 sind konkret dieser Frage gewidmet gewesen (Insbesondere übrigens mit der Ausführung, dass du damit lediglich ablenkst).
Ein Post, den du übrigens gelesen haben musst, da du auf die restlichen 10%, die ganz unten sind, ja eingehst.
Mal abgesehen davon :
Chrissssss schrieb:
Du hattest oben geschrieben, Leute, die nicht arbeiten wollen, vor die Wahl zu stellen, ob sie den Lebensunterhalt finanziert bekommen oder man ihn einstellen sollte.
Wenn der Staat unfähig ist, Sozialleistungsbetrug durch Clans zu unterbinden, dann ist es illusorisch zu glauben, dass der Staat es hinbekommt "faule Arbeitslose" zu finden.
Als Pilotprojekt in irgendwelchen (kleineren) Problemstädten wäre es aber durchaus mal testenswert.
Da die Politiker aber nicht zum Wohle des Volkes, sondern nach irgendwelchen weltfremden Ideologien Politik betreiben müssen wir abwarten, bis das Land gegen die Wand gefahren wurde um dann hoffentlich einen Kurswechsel zu erleben.