Die Unsitte "ebend"

Was meinst du wie ich mich jeden Tag über "Mandy´s Handy´s" und Konsorten ärgere? Kommt mittlerweile im Fernsehn, jeder zweite meint das wäre korrekt und es steht an jeder Pommesbude.
www.apostroph.de
 
Nein, hab ich das gesagt?
 
Wir hatten schon einige Threads zum Thema "Rechtschreibung" oder irre ich mich da ?

Wie heisst es so schön ?
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod; gell. klick ;)
 
Wintermute schrieb:
Was mir auch jedesmal wieder gefällt:"Du bist unter meinem Niewau/Nivo/Niewo" :D
<person a> ihr seid unter mein nivo
<person b> erstmal nivou schreiben können
<person c> zu blöd nievo zu schreiben

:evillol:

@topic
groß- und kleinschreibung hab ich mir im internet persönlich abgewöhnt! warum? weil ich es deppert finde ;) die restliche welt macht es richtig - wörter am satzanfang und eigennamen werden groß geschrieben, der rest klein... das vereinfacht die rechtschreibung und bringt nur vorteile mit... auf korrekte schreibweise der wörter achte ich jedoch schon seit jahren; ebenso auf korrektes setzen der satzzeichen... leider gelingt mir das nicht immer, aber meine texte sollten dennoch 1a zu lesen und zu verstehen sein ;)

ach ja, den tick mit den ... krieg ich nicht weg :lol:
 
morphium schrieb:
groß- und kleinschreibung hab ich mir im internet persönlich abgewöhnt!
...
auf korrekte schreibweise der wörter achte ich jedoch schon seit jahren;...
Widerspruch in sich. ;)
 
Was mich stört ist alles durchweg groß geschrieben oder keinerlei Satzzeichen. Das ist sehr müßig zu lesen.
Alles andere stört mich nicht wirklich, solange ich Sinn und Aussage eines Satzes verstehen kann.
 
@osi
bis auf die groß- und kleinschreibung (die ich ja ablehne) sollte aber eigentlich alles stimmen ;)
 
-oSi- schrieb:
Wir hatten schon einige Threads zum Thema "Rechtschreibung" oder irre ich mich da_?

Plenken mag ich nicht. :p Mir wurde mal erzählt, dass dieses ebend wohl irgendwie dem eben drum entsprungen ist und wohl seitdem der Umgangssprache angehört. Man kann sich seine sprachlichen/schriftlichen Defizite auch schönreden. :lol:

Weitere Schandtaten: seit/seid, Wiederspruch/wiederlich, als/wie, wenn/wen, denn/den, ihm seins, öfters, AGBs ...

Sicherlich passieren jedem mal Fehler, aber wenn diese Fehler sich dann gerade in Foren Beitrag für Beitrag wiederholen, finde ich persönlich wenig Gefallen daran.
 
LKWs, PKWs, Internetzt, Netztwerck, 20ig, 5%tig, vorraus, ...

Diese Beleidigungen der Leser lassen sich wohl endlos fortsetzen (oder vortsetzten?).

Es juckt ja keinen und wenn man darauf hinweist, wird man selbst noch angeblafft ...
 
Genausoschlimm wie "et cetera pp" (oh ich bin ja so wichtig)
 
perge, perge (lateinisch pergo „ich fahre fort“) in der Wendung etc. pp.

ppa. sind die Wichtigtuer. ;)
 
192.168.1.1 schrieb:
Am besten sind dann noch die Schweizer und Österreicher, die sprechen bestenfalls eine vergewaltigte Form des Deutschen und meinen sie müssten einem die deutsche Rechtschreibung erklären.

Wie jetzt?
In Deutschland reden alle Hochdeutsch? Keine Dialekte?
Und in der Schweiz und in Österreich gibt es niemanden, der des Hochdeutschen mächtig ist?

Dialekte als "Vergewaltigung" einer Sprache zu bezeichnen ist ein schlechter Witz, aber anscheinend ging es dir bei der verallgemeinernden Aussage lediglich darum, dich auf überhebliche Weise über Schweizer und Österreicher lustig zu machen.

Dialekte Zeugen von Kultur und Geschichte verschiedener Regionen und sind somit alles andere als eine Vergewaltigung. Und das nicht nur in der Schweiz und in Österreich, sondern – man höre und staune – auch in Deutschland und dem Rest der Welt.
 
Gegen Dialekte habe ich nichts. Es ist ja auch bekannt, dass Schweizer kein "ß" kennen und demzufolge stattdessen "ss" schreiben müssen.

Aber Dialekte haben ja nichts mit dem Wahn zu tun, der seit einigen Jahren sein Unwesen treibt - analog zur Verbreitung des Internets:

- i-wie
- unzwar
- "ich tu das so machen"
- ich persöhnlich
- höhren
- dier
- CD's (oder ganz abartig: CD´s)
- Hacken
- Packet
- ...

Da sollten einem Dialekte doch hundertmal lieber sein.

Vernünftige Rechtschreibung und Grammatik sind scheinbar ein Reizthema. Weist man die Leute - egal wie höflich - darauf hin, bekommt man im besten Fall gesagt, dass man sich nicht so anstellen soll. Meist artet das dann aber in Flameing aus. Warum muss man sich heutzutage dafür rechtfertigen, dass man seine Sprache beherrscht und das auch von anderen erwartet? Die, die richtig schreiben und andere auf Fehler hinweisen, werden oft als arrogant und/oder intolerant bezeichnet, dabei machen die Sprachvergewaltiger doch die Fehler oO.

Aber so ist das scheinbar heute: Man kann etwas Selbstverständliches und die Masse an Leuten, die ihren Fokus auf alles außer Bildung gelegt haben, meckert und pöbelt. Als Resultat ziehen die, die etwas richtig und korrekt machen, den Schwanz ein. Verkehrte Welt :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mich derbst nervt ist das Wort "nen" wenn es falsch benutzt wird. Wie z.B. "Ich bräuchte nen neue Maus" oder "das nenn ich mal nen Fußballmannschaft". Ich bin da normalerweise echt tolerant, aber dieses "nen" ist ein rotes Tuch für mich :( (oder besser: "...nen rotes Tuch für mich")
 
seit - seid
das - dass
wie - als

Das regt mich tierisch auf. Noch schlimmer sind nur Leute, die ohne Punkt und Komma schreiben und dann noch die Dreistigkeit besitzen Rechtschreibfehler einzubauen.
 
anderst.

ganz grauenhaft.

morphium: juhu, noch so einer.
Bei mir kommts aber daher, dass ich auch viel in englischsprachigen Foren schreibe - und da schreibt man bekanntlich selten etwas groß.
Ist mehr oder weniger einfach gewohnheit..
 
Tackt oder noch schöner Übertackten sind auch solche Klassiker.

@Topic:

Antwort vom Zwiebelfisch: Bei dem Wort "ebend" handelt es sich um eine Dialektform. So ist "ebend" zum Beispiel in Mecklenburg und Brandenburg zu hören und auch in Berlin. "Da harrik ebend nich uffjepasst", sagt der Berliner auf seine unverwechselbare Art und Weise und meint damit: "Da habe ich eben nicht aufgepasst." Da wir Deutschen nun mal ein Volk von Dialektsprechern sind, muss man akzeptieren, dass es von ein und demselben Wort mehrere Aussprachemöglichkeiten gibt. Dies ist im Übrigen auch keinesfalls ein Nachteil, sondern der beste Beweis für die Lebendigkeit und Wandlungsfähigkeit unserer Sprache. Mundartliche Sonderformen bieten bekanntlich immer wieder Stoff für Witze und Parodien. Der Schauspieler und Kabarettist Diether Krebs war einst in einem Sketch zu sehen, der genau dieses Thema trefflich auf die Schippe nahm: Ein Mann kommt in eine Metzgerei und sagt: "Ich hätte gerne ein Pfund Nackend!" Erwidert der Metzger: "Das heißt Nacken!" Darauf der Kunde: "Na ebend!"

Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,305558,00.html
 
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