Diesel-Standheizung als Notheizung im Haus

log11 schrieb:
Falsch. Ich kann mich an einen Winter hier in Thüringen vor 5 oder 6 Jahren erinnern, an dem nichts mehr ging. Weiß leider nicht mehr genau, wann das war. Da war zwischen Weihnachten und Silvester so viel Schnee gefallen, da fuhren weder Züge noch Strabas und die Straßen waren dicht.
Nur weil keine Züge und Trams fahren heißt das aber nicht dass man Zuhause Notstrom und -diesel braucht.

Wir hatten selbst hier im milden Süden in den letzten Jahren schon einzelne Nächte mit -20°C.

Würde ich noch in der alten Gas beheizten Wohnung wohnen und das Gas würde so extrem knapp werden, würde ich mich einfach woanders einquartieren für einige Nächte bevor ich mit Notstrom und Diesel meine Bude heize.
 
Wo anders einquartieren funktioniert auch nur, wenn man im Bekanntenkreis Leute hat die alternative Heizmetthoden nutzen.
Bei mir heizen alle mit Gas oder mit Fernwärme, was ja zu großen Teilen aus GUD Kraftwerk kommt.

Die Dieselheizung ist sicher keine vollwertige Heizung. Aber sie ist sparsam, läuft mit Bluetti Powerbank ausreichend lange autark und bei 40L Dieselvorrat kann man damit locker 80-120h heizen. Das ist schon mal ne ordentliche Zeit.
 
h00bi schrieb:
"kann ich mir nicht leisten" gibt es also erstmal nicht. Natürlich muss man die Kosten im Nachgang irgendwie stemmen können.
Naja, wenn du einen Gasanschluss mit Zähler hast schon, aber wenn der fast leere Tank im Garten steht und der Lieferant Cash only haben will, dann frierst du eben, oder zahlst.
 
Na dann hoffen wir das alles gut geht mit der Laienhaften Bastelei mit Verbrennungsmotoren in geschlossenen Räumen..

Kann da einiges erzählen. Das ganze ist ähnlich paranoid wie diese Teelichtheizungen.
 
Wechsler schrieb:
Hier ist ein Tip für den harten Winter: 100W-Heizdecke, viele Decken und ein Vorrat Kerzen.

Wenn der Strom ausfällt, dann funktioniert die Heizdecke nicht, die Klimaanlage nicht und die Gastherme steht auch still. Da ich über einen Notstrom für meine Gastherme nachgedacht habe, habe ich bei den Stadtwerken nachgefragt, ob bei einem Stromausfall noch Gas kommt. Meine Frage wurde weitergereicht und von höherer Stelle kam die Antwort: ca. 1 Tag wird noch Gas kommen, dann ist fertig.
 
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jms schrieb:
Meine Frage wurde weitergereicht und von höherer Stelle kam die Antwort: ca. 1 Tag wird noch Gas kommen, dann ist fertig
Genau so sieht es aus. Wenn die USV unten ist, dann fällt der Druck im Gasnetz und die Strömungswächter am Hausanschluss machen zu. Die USV muss mindestens 5h puffern können.
 
Noninterlaced schrieb:
Machs nichts so, wie mein Vermieter der in seiner Bude bzw. dem Wohnzimmer ne Petroleumheizung gestellt hat, die mit Diesel befüllt und laufen lässt, alle 6h wird mal kurz das Fenster gekippt, das muss dann reichen.
Etwas offtopic...
Wohnst du im gleichen Mehrfamilienhaus wie dein Vermieter?
Wenn ja wuerde ich vielleicht mal vorsichtig beim Bezirksschornsteinfeger vorstellig werden. Ein solcher Ofen ist eine Feuerstaette, und die muss abgenommen werden.
Nicht das dem Vermieter seine Wohnung abfackelt und deine gleich mit.
 
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Kohlenmonoxid

Tut mir den Gefalen, wenn ihr wirklich irgendwelche "neue" Heizmethoden ausprobieren wollt, dann kauft euch so ein DIng, dass ist kein Spass, selbst wenn man nciht gleich draufgeht , kann man sich ziemliche Schäden zuziehen
 
Das "Ding" muss an an der richtigen Stelle montiert werden.

Aber die Gefahr von CO will hier ja keiner hören. Das kommt schon bei großen gewarteten Heizungen schon mal, vor wie ist das erst bei der Laienbastelei die nie einen Schornsteinfeger usw. gesehen. haben.

selbst wenn man nciht gleich draufgeht , kann man sich ziemliche Schäden zuziehen

Oh doch, das geht relativ schnell, mit Glück sogar ohne Erbrechen. Im bestenfall sitzt man mit rosigen Gesichtern am Tisch oder liegt auf dem Sofa und sieht aus als wäre alles ok, nur ist man dann dort wo man sich um Heizungen keine Sorgen mehr machen muss.

CO ist nicht umsonst das Mittel der Wahl für bestimmte Personen gewesen, (mit unterschiedlichen Methoden)
 
Ich seh die Notwendigkeit überhaupt nicht.
Die Speicher sind voll.
Norwegen liefert fleißig Gas.
Der Winter ist Energietechnisch durch.
Spannend wird es erst wieder im Sommer und dann im nächsten Winter.

Solange Russland die Norwegen Pipeline in ruhe lässt, ist alles OK.
Wenn die Pipeline hoch geht, geht die Nato rein und dann geht es eh rund.

Wenn ich mir sorgen machen würde, würde ich mir als erstes Nahrung für 2 Wochen und einen Campingkocher anschaffen. Kostet nicht viel und vertreibt einige Sorgen.
 
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Ich vermute mal einfach jemand er sich um die Zusatzheizungen Gedanken macht hat das mit Wasser+Nahrung und Co längt bedacht - das ja auch von Behörden Kommunen und Co inzwischen oft genug empfohlen
worden.

Für CO gibt es ab 40 Euro zuverlässige Warngeräte die CO UND Rauchmelder kombinieren, so das nicht überall solche Nubsis herumhängen xD - das sicher nicht mal ansatzweise ein echtes Problem - davon kauft man sich ein paar (2 im Heizraum, einer pro bewohntem Raum) und gut ist.

z.B. sowas
https://de.x-sense.com/products/10-...ierter-rauch-kohlenmonoxidmelder-mit-lcd-sc07

Sachverhalte, die selbst ein 6-jähriger mit Tablet und Amazon/ebay Zugang lösen kann sind doch keine echten Probleme :D
 
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Oder man lässt diese Bastelei ganz. Aber das muss jeder selbst wissen.
 
Solange er sich damit nur selber in Gefahr bringt schon. Im Mehrfamilien- oder Mietshaus oder wenn er nicht allein im Haus wohnt sieht das schon wieder anders aus.
Aktuelles Beispiel sind da die Teelichtöfen. Deswegen gab es in meinem Wohnort auch schon einen Feuerwehreinsatz.
 
@Incanus , keine Sorge wor bewohnen ein EFH.
Hab mir die Vevor 8kW Standheizung zugelegt und im Hof einen Trockentest gemacht. Das ist schon irre, was das Teil für heiße Luft produziert. Sauber verarbeitet, lief jetzt 1h absolut sauber durch.
Für 100€, was sollst. Da kann man auch mal was basteln.
Ich habe in dem betreffenden Kellerraum einen CO Warner und im vorgelagerten Raum auch. Das sollte wohl reichen.
Abgesehen davon werde ich mir ne schallgedämmte Kiste bauen und das Teil direkt vor das Kellerfenster setzen. Die Warmluft wird durch ne Durchführung in Plexiglas oder Holz gebaut. Natürlich vorher thermisch entkoppelt, so dass es kein Temperaturproblem gibt.
Ergänzung ()

florian. schrieb:
seh die Notwendigkeit überhaupt nicht.
Die Speicher sind voll.
Norwegen liefert fleißig Gas.
Das funktioniert jetzt alles noch bei milden Temperaturen. Wenn es kalt wird, dann steigt der Verbrauch rasant an. Leider nicht proportional zu den m³ entnommenen Gas.
 
Solange er sich damit nur selber in Gefahr bringt schon. Im Mehrfamilien- oder Mietshaus oder wenn er nicht allein im Haus wohnt sieht das schon wieder anders aus.

Natürlich bringt er da andere in Gefahr. Rettungskräfte (nicht alle haben einen CO-Warner), Ersthelfer usw.

Auch wenn der Brandgefahr usw. wenn man da selbst rumgebastelt. Ebenso Verpfuffungen beim Betanken usw.
 
Erkekjetter schrieb:
Das is in den Prognosen doch eingerechnet
Ich denke da bist du falsch informiert. In einem durschnittlichen Wintermonat braucht D 100 bis 130TWh Gas. Die Gesamtkapazität aller Gasspeicher in D beträgt 256TWh.
Kommt also kein Gas mehr, haben wir Puffer für gut 2 Wintermonate.
Mir ist klar, dass wir u.a. aus Norwegen, Frankreich und Belgien aktuell Gas beziehen.
 
Wer hier falsch informiert ist, ist die frage. Ich weiß, dass die Prognosen nicht auf den aktuellen temperaturen basieren, da den entsprechenden personen klar ist, dass es im winter kälter ist als stand heute…
 
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