News Digitaler Lauschangriff: Aktivisten und Wirt­schafts­verbände bleiben skeptisch

Andy

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#1
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#2
Wieso kommen deutsche Politiker eigentlich immer auf die Idee dass eine Sicherheitslücke die die Polizei nutzen kann gut seien?
Das sorgt doch nur dazu dass alle anderen die zufällig darauf stoßen diese auch nutzen können. Abgesehen davon wäre es so ja auch
fraglich herauszufinden ob eine Sicherheitslücke die man findet eine "echte" ist oder eine für den Staat implementierte.
 
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#3
Wo kann ich den ein Häkchen dafür setzen, dass all meine Daten ausschließlich auf Papier gehandelt werden ?

Dieser "Schnüffelstaat" hat sich ziemlich verselbständigt. SPD und Union klatschen dabei bei freudig erregt und kleben feucht in den Grundschutzkatalog vom BSI.
 

rob-

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#4
Ihren Haken hätten sie bei den Wahlen setzen müssen. Mit der Merkel passiert so etwas, denn die Frau hat die DDR intus. Dort hat man Machtverlust auch mit Überwachung, Unterdrückung und gekauften Medien versucht zu kompensieren.

Da wundert es nicht wenn die im Osten eher AFD wählen, die erkennen die Muster...
 
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#5
Ob die was intus hat bezweifle ich , alle aktuellen Politiker sind gleich schlimm , eigentlich sollen die ja für das Folk arbeiten aber gefühlt get es nur noch gegen das Folk und es wird gemacht wo sie also die Politiker selber denken es wäre gut und der Rest arbeitet eh schon für die Wirtschaft
 

Volkimann

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#6
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen"

Mit der Merkel passiert so etwas, denn die Frau hat die DDR intus.
Ironie an der ganzen Sache. "Die Linke" wird immer vorgeworfen bzw die Begründung man wähle sie nicht, das die DDR wieder einführen wollen würden, sind aber mit diejenigen die diesen ganzen Überwachungskram nicht wollen.

Da wundert es nicht wenn die im Osten eher AFD wählen, die erkennen die Muster...
Nein, das ist schlicht salonfähig gemachte und gelebter Hass gegen alles mögliche.
 
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#7
Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung kritisiert etwa Markus Beckedahl, Chefredakteur von Netzpolitik.org, dass es grundsätzlich fraglich ist, wenn Hersteller die Behörden über Schwachstellen in ihren Produkten informieren sollen.
Gar kein Problem, gleichzeitig sollte man die Hersteller auch verpflichten Schwachstellen bei bekannt werden zu schließen. Hätte kein Problem wenn der Staat ne Liste ehemaliger Schwachstellen bekommt...

Eigenartige Welt, anstatt Schwachstellen zu schließen sind diese dem Staat zu melden.
 

nervenjere

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#8
Solln die doch gefälligst selbst wanzen anbringen wenn sie schon jemad abhören wollen.
Technik machts möglich , kostet heute kaum was und ist (fast)überall einsetzbar.
 
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#9
Abgesehen davon, dass ich von diesen Plänen überhaupt nicht halte weil auch ich davon ausgehe, dass es zu einer Ausweitung des Einsatzes derartiger mittel kommt.

Sehen wir uns doch mal das konkrete Vorgehen nach den bisherigen Plänen an:
Nehmen wir mal folgendes an. Das Sicherheitssystem meines Hauses soll umgangen werden, ich besitze IP Kameras die ihre aufnahmen in die Cloud schieben oder in ein verschlüsseltes NAS System.

Was passiert denn jetzt mit dieser Regelung? Abgesehen davon, dass die Ermittlungsbehörden extreme schwierigkeiten haben werden überhaupt unbemerkt die Wohnung zu betreten weil sie die verbaute Technik erst sehen wenn es zu spät ist, würde folgendes passieren:
Der Cloudanbieter wird gebeten zugang zu gewähren um die Aufnahmen zu löschen, bzw. der NAS Anbieter wird gebeten eine Backdoor bereitzustellen. Wahrscheinlich würden sich die Behörden auch Zugang zu meinem Heimnetz verschaffen. Was dann genau in meinem Cloud Speicher / im NAS / auf den PCs passiert wissen nur die Behörden. Werden dort evtl. Beweismittel plaziert oder ähnliches? Wie wird so etwas dokumentiert?
 

CS74ES

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#10
Nichts gegen einen "Schnüffelstaat", aber für wie blöd halten die Kriminelle? Man hat doch gesehen wie lange es gedauert hat, bis der Bundestrojaner in Netz frei verfügbar war. Wie lange wird es wohl dauern, bis Kriminelle eben diese Lücken ausnutzen?
Deutschland war mal das Land der Dichter und Denker, aber bei unseren Politikern hat man das Gefühl nicht.
 
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